Die letzte Vier in blaukariert

Hachja, mein Jubeltag und dann noch der letzte Vierer und wie sieht es aus? Gestern gab es in Dauerschleife Stress mit Server und Blog und die Nachricht, mein geliebter Max werde für die nächsten drei Wochen Antibiotika schlucken müssen, womöglich ist heute der kälteste Tag des Monats und morgen wird ein amerikanischer Präsident eingesetzt – achwas, womöglich krönt er sich selbst – der mir wenig Hoffnung auf den nächsten Geburtstag mit der ersten 5 macht. Entsprechend ruhig lasse ich es heute angehen: zur Feier des Tages bleibt der Haushalt mitsamt seinem Staub einfach liegen.

Letzte Woche hingegen sah alles recht rosig aus: ein tolles Angebot, eine schöne Idee und Zeit, etwas zu nähen. Auf aufwändiges Konstruieren hatte ich keine Lust, dafür aber auf den karierten, sehr festen Jerseycoupon, der dank eines kreisrunden Riesenloches für ganz kleines Geld zu haben war. Und je länger ich ihn ansah, umso weniger wollte ich mich und ihn quälen: er sollte so wenig wie möglich zerschnitten werden und so habe ich das simpelste Oberteil überhaupt daraus genäht. Ein T mit Seitennähten und je einem geraden Streifen für Ärmelaufschläge und Stehkragen.

 

 

Da ich nur wenig Stoff zur Verfügung hatte, hat es bei den Ärmelbündchen nicht ganz so gut hingehauen mit dem versetzten Muster: das Karo ist ungleichmäßig und ich habe es senkrecht gegen den waagerechten Musterlauf gesetzt. Am Kragen kam es sich gut aus, an den Ärmeln treffen die Streifen leider fast aufeinander an einigen Stellen.

 

 

Nachdem sonst Maxi sich ins Bild schleicht, war heute Minusch wieder an der Reihe – da will ich ihr den Auftritt nicht verderben.

 

 

Und weil es mir sonst mit dem Simpelschnitt gar zu langweilig gewesen wäre, habe ich den Saum von gerade auf geschwungen geändert.

 

 

Ob ich das Oberteil viel tragen werde, hängt vom kommenden Frühjahr ab – aber einfach einmal in den Stoff hineinzuschneiden und mit wenigen Nähten auszukommen, hat mir Spaß gemacht. Und weil ich es ganz alleine nur für mich gemacht habe, trage ich das Karoteil beim heutigen Rums mit ein.

Erstaunlicher Fund

Ihr Lieben, die ihr vielleicht einmal einen Kommentar hinterlassen habt – vor allem zur Kleiderschrankserie – und euch gewundert/geärgert haben mögt, dass er nicht erscheint: gerade eben fand ich 13 Kommentare aus dem letzten Jahr, die mir ganz neu waren und es waren tolle Kommentare von bekränzt und Stella und anderen auch.

Gestern gab es ein Serverproblem und nach Wiederherstellung meiner Seite hatte ich auf einmal einen vollen Spamordner und wie auch immer ihr dort herein gekommen seid und wo immer ihr euch bis gestern versteckt hattet – nun seid ihr online, wie es sich gehört. Wenn auch ewig spät. War mir wichtig, das kurz mitzuteilen 🙂

Podcast bei Muriel

Oh, bibber, bibber, bibber … heute ist mein (für mich sehr unterhaltsames) Gespräch mit Muriel online gegangen und wenn ich schon mit Bildern von mir fremdele – mit meiner Stimme und meinem mitunter aus der Bahn springendem Enthusiasmus noch viel mehr.

Und so bitte ich euch gar herzlich: seid lieb und nachsichtig mit mir, wenn ihr reinhört. Und jetzt werde ich mir die Kopfhörer aufsetzen, Wäsche falten und Küche aufräumen und mir selbst zuhören. Vermutlich werde ich mich danach in der Badewanne wälzen und nie wieder heraus kommen wollen …

Aber egal, Muriel war wirklich fantastisch, einfühlsam und lustig und sollte sie eine von euch um ein Gespräch bitten: ziert euch nicht, macht es einfach.

So, genug der nervösen Vorrede: hier ist der Podcast.

Liebe Muriel, vielen Dank für deine Geduld, deine liebevolle Vor- und Nachbereitung und die Mühe, die du dir jedes Mal machst 🙂