20.000 windzersauste Gedanken + Mg 7 (Laanger Mäandertext, Warnung!)

Heute morgen fuhr ich den Gatten zur Arbeit und weil es so schön war und er mässig lustig, sein Büro zu betreten, frühstückten wir im Café um die Ecke. So sollten Wochen beginnen: mit Sonnenschein, Ruhe und einem entspannten Frühstück. Danach machte ich mich auf in die Innenstadt mit nur einem Ziel: möglichst viele verschiedene Kleidungsstücke anprobieren, einen supersimplen, lässigen Hosenschnitt erstehen und eventuell ein paar günstige Sommerschuhe finden.

Es war kurz vor 10:00 und so landete ich bei C&A – eines der Geschäfte, in denen meine Großmutter immer dann Kleidung für mich kaufte, wenn meine Mutter darum bat, es möge etwas pflegeleichtes und robustes für den Kindergarten sein. Meine Großmutter war recht wohlhabend, was sich auf unsere Familie (Mama, Papa, Bruder und ich) nicht übertragen hatte. Und meine Großmutter spielte diese Karte gerne aus. Also C&A für die Kleinigkeiten, für die meine Mutter nur eine mittelfristige Dankbarkeit zu zeigen hatte. So zumindest empfand ich es als Kind. Da mag ich falsch liegen; meine Großmutter starb, als ich in die Schule kam. An einen Kauf kann ich mich noch sehr gut erinnern: ich bekam einen Rollkragenpulli in einem hellen Rostrot und dazu passende Overknees, einen vorne geknöpften, kurzen Wildlederrock in naturbraun mit dazugehöriger Fransenweste. Absolut NICHT günstig, aber topmodern, wenn auch weniger für den Kindergarten geeignet als für die Disco. Aber ich liebte es und trug es, bis sogar ich nicht mehr reinpasste.

Ein anderes Mal landeten wir versehentlich im Lager, das im Erdgeschoß war. Ich erinnere mich ganz genau, wie die Aufzugtüren sich öffneten und meine Großmutter sofort rausmarschierte, obwohl ich meinte, wir seien falsch: das Licht flackerte, es war kalt und grau und der abgewetzte Betonboden war auch nicht einladend. Sie zog mich einfach raus, weil ihr Charakter neben all den anderen Eigenschaften auch aus Neugierde und Furchtlosigkeit zusammen gesetzt war. Kaum standen wir außerhalb des Lifts, schlossen sich dessen Türen und weg war er. Erst da stellte sie fest: hier gab es keine Aufzugknöpfe – hier musste man den Aufzug mit einem Schlüssel rufen. Tja. Während ich – etwa vier Jahre alt – ängstlich war und sofort wieder raus und zu Mama in unseren Schreibwarenladen wollte, nutzte meine Großmutter die Gelegenheit und zerrte mich durch lange, dunkle Gänge. Wie lange es dauerte, bis uns jemand befreite, weiß ich nicht mehr, aber ab da waren mir Ausflüge mit meiner Großmutter nicht mehr geheuer. So verlor sie mich auch einmal im Hertie zu Schlußverkaufszeiten und ging völlig unbelastet von diesem Verlust zurück ins Geschäft. Meine Mutter eilte zur Rettung und fand mich zusammen gekauert unter einem Drehständer; nur dort fühlte ich mich sicher vor all den hektischen Frauenbeinen.

Mäander, mäander, mäander -zurück ins Hier und Heute (aber die Warnung steht im Titel! Windzersauste Denkerei – ihr wurdet gewarnt!). C&A also gehört zu den Herstellern, bei denen die Kabinen großzügig sind und die Konfektion seltsam, aber vielfältig. Ich schüpfte in lose Kleidchen, die eine Handbreit vor dem Knie endeten und lose fielen – hurra, hurra, ich mochte es gar sehr an mir und kann mich an die Schnittkonstruktion machen. 1:0 für mich. Ich schlüpfte ebenfalls in eine nebenweiße Jeans mit Schlag. Wobei schlüpfen jetzt nicht so … also man könnte auch sagen … nunja, ich quetschte mich in die 40 und war deutlich weniger begeistert: ausnahmsweise einmal war der Bund viel zu eng, so dass mein seit fünf Wochen unbewegtes Gewebe sich amöbenhaft nach oben wölbte und selbst bei mir, der Star Wars-Hasserin, Assoziationen hervorrief … Jabba the hut. Hätte ich oberhalb des Bauchnabels Augenschlitze gezeichnet, eine neue Karriere stünde mir offen. Blöderweise saß die Hose an Hüfte, Bein und Po fantastisch, so dass ich fast versucht gewesen wäre, sie zu kaufen (in 42 übrigens war sie viel, viel, viel zu weit).

Aber, und da kam mir die nächste Erkenntnis, jünger werde ich nicht, straffer werde ich nicht und die Wahrscheinlichkeit, dass ich genau auf Bundhöhe 5 cm abnehmen würde, wenn ich nur endlich wieder mit sportlichen Übungen begänne, liegt bei unter Null. Kann es also sein, dass ich so langsam auf dem Weg bin, mich wirklich, wirklich, wirklich mit den Gegebenheiten meines Alterns abzufinden und darin so etwas wie Entspannung und Befreiung sehen zu können? Also, ich wäre schon gerne straffer, schlanker, zarter, glatter, gerundeter, beweglicher – aber wäre ich gerne jünger? Bin ich sehr unzufrieden mit dem Fehlen von straff & schlank etc? Erstaunlicherweise nicht. Würde ich nun, wo die Zeichen der Zeit immer deutlicher werden, meiner Überzeugung untreu werden wollen und mich botoxen, lasern, färben, straffen und absaugen lassen? Erfreulicherweise nein. Es war leicht, diese Überzeugung zu hegen und zu pflegen, solange sie nicht auf die Probe gestellt wurde. Jetzt, vor allem nach den letzten vier Wochen, sieht das anders aus: diese Krankheit hat mich gekostet: das ewig lange Liegen, der Schmerz bei jeder Bewegung haben die Demenz meines Bindegewebes (nochmals Dank an Frau Jahnke für diese Wortschöpfung!) erhöht, meine Haare sind deutlich grauer geworden, meine Augenringe tiefer und ganz allgemein fühle ich mich älter. Das Stehen vor den Umkleidespiegeln mit PMS-aufgeschwemmter Haut in Unterwäsche trug sicherlich nicht dazu bei, mich als jugendliche Venus zu fühlen. Für einen Moment war ich betrübt … hachja, damals …

… ja damals, da war ich permanent unzufrieden. Zu dünn, zu lange Beine, zu lange Arme, zu dieses und zu jenes und dabei immer hin- und hergerissen zwischen meinen hochfeministischen Überzeugungen und den Erfahrungen im Job (“wichtig ist, dass du dich für dich selbst schön machst, dich selbst schön und gut findest”) und dem immer wieder aufflackernden Wunsch, für Männer attraktiv zu sein, was dann wieder zu dem Mantra zu dünn, zu dies, zu das, zu jenes führte. Letztenendes war es völlig egal, wieviel positives Feedback ich von Männern, Frauen, Freundinnen, Modeljägern, Personalleitern oder wem auch immer bekam: ich gefiel mir nicht und attestierte all den anderen einen miesen Geschmack. Mir schenkte dann einmal eine Kundin, die mich mit ausgefeilten Fragen in die Enge getrieben hatte, weil sie ihren Beruf – die Psychologie – nicht zu Hause lassen konnte, die “Anleitung zum Unglücklichsein” von Watzlawick und bat mich, ihr im nächsten Jahr zu sagen, wie oft ich mich wieder erkannt haben würde. Jo, ne. Öhm. Begriffen hatte ich es dann, aber an der Umsetzung arbeite ich bis heute. DOCH heute bin ich einen Schritt weiter gekommen. Hat nur knapp was über 20 Jahre gebraucht.

Als ich also mitsamt der mittlerweile im Sitzbereich sehr locker-ausgebeulten Hose den C&A verließ, schaute ich mich um. Ganz bewußt und ein klein wenig – wie soll ich es formulieren? – weniger wohlgesinnt, als es sonst meiner Art anderen Frauen gegenüber entspricht. Da gab es einige, die sehr bemüht an ihrer Perfektion arbeiteten und dabei vor allem eines austrahlten: Kontrollsucht. Kontrolle über die Augenfältchen, die Haltung, über jedes einzelne Härchen, über jeden Schritt, den sie taten. Das sah ein wenig unfröhlich aus und das Ergebnis etwas gekünstelt. Zu viel Farbe, zu viel Haarspray, zu viel Schmuck, zu viel von diesem und zu wenig von jenem. Vielleicht ist es das Unvermögen, das hier aus mir spricht: das wäre mir zu unbequem, mich ständig dermaßen zu kontrollieren.

Und es gab die Nachlässigen, die sich in Kleidung quetschten, die zu eng war, die sich Kleidung überwarfen, die nur eines sagte: es ist mir egal, was ich trage, denn ich bin mir auch egal. Das wiederum fand ich traurig; so viel Resignation und Gleichgültigkeit sich selbst gegenüber. Ganz sicher will ich auch dort nicht hin. Es mag bequem sein, aber glücklich macht es nicht.

Natürlich gab es auch die Unbekümmerten, die besonders Schönen und die Durchschnittlichen, die mir begegneten. Am Ende aber war es zweitrangig, ob das, was sie trugen, nun besonders schön oder besonders schmeichelnd war: das Wichtigste war, dass es stimmig war. Stimmig mit der Person, die sie sind oder sein wollen. Stimmig in den Farben. Stimmig zu Tag und Wetter. Ziemlich nebensächlich war – verblüffend für mich – die Passform. Und so war mir denn nach einer Weile die sich immer weiter ausbeulende Hosenrückseite egal: ich fühlte mich einfach unglaublich wohl und stimmig. Mit Hose und T-Shirt, mit meiner Stadt, mit dem Wetter, mit meinem Alter, den ergrauenden Haaren und dem Vorsatz, mir eine neue Trainingsmethode zu suchen – ich werde jetzt mal Pilates testen. Und mit noch etwas bin ich – zur Zeit zumindest – ganz und gar im Reinen: wenn ich hier meine unperfekten Bilder zeige und für manche Texte ganz nah ran gehe an mein Gesicht. Manchmal erschrecke ich ja doch, wenn ich mir solch ein Portrait anschaue: wie sich die Nasolabialfalte tiefer eingräbt, das Gesichtsoval absackt, der Hals seine Frische verloren hat, wie sich die Hängelider meines Vaters immer noch tiefer über die immer grüner werdenden Augen legen, wie sich trotz all der Jahre perfekter Pflege immer mehr Pigmentflecken, die schon Chloasmen genannt werden dürfen, ausbreiten – das sieht nicht mehr so aus, wie ich mich in meinem inneren Selbst sehe. Und manchmal stehe ich auch traurig vorm Spiegel, lege die Hände an die Ohren und ziehe sie sanft nach hinten-oben, erkenne mich kurz wieder und erschrecke, wenn ich loslasse.

Aber dann wieder … ich habe heute auch Frauen gesehen, die deutlich jünger sein müssen und nicht danach aussehen. Ich habe Frauen gesehen, die deutlich älter sein müssen und mir gefielen. Und nach wie vor finde ich diese Veränderung spannend. Was mich auch mit den Bildern versöhnt, weil ich ohne sie gar nicht so recht mitbekäme, wie diese Veränderung abläuft. Vielleicht schaut die eine oder andere hier auch mit einem innerlichen Grinsen auf diese Fotos und denkt sich: “Mensch, was ist die alt geworden!” Das sei ihr gegönnt. Ich gönne mir dafür den Gedanken, sie möge mal abwarten und sich dann wundern.

Nun gut, ich stand also auf der Straße, war irgendwie ziemlich glücklich, weil: keine Schmerzen, geiles Wetter, gute Vorsätze und grundsätzlich recht zufrieden mit mir. Perfekte Voraussetzung, um nach einem Schnittmuster für Simpelhosen zu schauen, das sogar von Burda sein durfte. Seltsam: Kleidung einkaufen geht gut, wenn ich zufrieden oder sehr unzufrieden bin. Nähen hingegen geht komplett schief, wenn ich mich nicht leiden mag.
Den Schnitt in der Tasche, steuerte ich auf COS zu, der vor kurzem in Bonn eröffnet hat. Die “Luxus”-Abteilung von H&M. Mit einem Stil, der ganz klar auf das Wohlbefinden von Frauen in ihrer Kleidung abzielt und nicht auf die Attraktivität der Frau als Sexobjekt. Die Schnitte sind größtenteils weit, lässig, bequem und mitunter geradezu architektonisch gearbeitet. Ein wenig Japan, ein wenig Jil Sander, ein wenig Skandinavien und ein wenig Klassik, so würde ich die Mischung beschreiben.

Es gibt ja einige Stile, für die ich immer schon eine Vorliebe hatte:

  • scharfgeschnittene Klassik – für mich weitestgehend durch, weil das mit straffem Gewebe einfach besser aussieht
  • Hippie – mit Schlagjeans, langen Kleiden, Tuniken und Sandalen gefällt es mir mit jedem Jahr, das ich älter werde, besser an mir
  • Rock – so richtig mit schwarzem Leder, durchsichtigen Flatterhemden, Killerheels und viel Make up … ist auch durch, war aber mal gut
  • Vintage – muss ich nicht viel zu sagen, das habt ihr alle gesehen in den letzten Jahren
  • Purismus – klare Farbpalette aus Nebenweiß, Silbergrau, Dunkelblau mit schnörkellosen Schnitten, daran arbeite ich noch

COS war ein echtes Aha-Erlebnis (und solltet ihr in der Bonner Filiale einmal Platz für eine wie mich haben, dann nehmt das als Bewerbung für eine Halbtagsstelle), das mich inspiriert hat ohne Ende. Auch hier gab es ein Kleid, bei dem ich leider zwischen den Größen hing, aber insgesamt … herrlich. Da Geld bei mir zur Zeit knapp ist, werde ich noch ein wenig warten müssen und mich an dem einen oder anderen Schnitt selbst versuchen, aber mich wieder einmal so neu zu sehen, einfach unbezahlbar.

Ich trug ein wadenlanges Kleid aus einem weißen Jersey mit Seitenschlitzen, tiefem V-Ausschnitt, kurzen weiten Ärmeln und noch besser wäre gewesen, ich hätte einen festeren Slip darunter gehabt. Dieses Kleid war lässig und schien zu wispern, dass es mich liebe und nichts weiter wolle, als mir Bequemlichkeit und Freiheit und Schönheit zu verleihen und gleichzeitig rief es laut, dass uns die Männer, die es ein Nachthemd ohne Form nennen würden, doch egal sein könnten. Und verdammt recht hatte es.

Ich trug ein Kleid aus einer himbeerfarbenen Baumwolle, das kurz vor dem Knie endete, hinten eine tiefe, sich nach unten hin öffnende Falte hatte und halb floß, halb um mich stand und sofort gab es mir Bilder ein von Urlaubstagen, die nie enden würden und von Frische, Stil und Stärke.

Ich trug ein Kleid aus einem dunkelblauen, festen Ponte, das ärmellos und mit einem eckigen Einsatz im V-Ausschnitt die 20er in die Neuzeit holte und mir erzählte, wie tough und stark und weiblich ich sei. Leider war es auch das Kleid, das in M viel zu groß und in S viel zu klein war.

Ich trug ein nebenweißes, verrückt flatterndes Oberteil, das mich zart und feminin und feenhaft machte und dennoch sicher war, ich sei gewappnet für alles, was da kommen möge. Leider hatte eine Dame, die es vor mir probierte, dermaßen viel Make up an den Ausschnitt geschmiert, dass ich nicht zu sehr in Versuchung kam. Ich bin mir sicher: das geht nicht mehr raus.

Stundenlang hätte ich dort alles mögliche testen mögen; schon die begrenzte Farbpalette, die nur selten verwendeten Minimuster, der helle Holzboden, die Ordnung und Aufteilung taten mir wohl. Selten hat mich ein Laden, der auch nichts anderes ist als die Filiale einer clever entworfenen Kette, so fasziniert. Mir stand nicht alles, ganz klar, und vieles ist mir auch zu abgehoben. Aber summa summarum fühlte ich mich dort sehr zu Hause. Das mag, nein, das muss an meinem Alter liegen, denn hier ist die Figur unter der Kleidung nicht so entscheidend. Ob es hier weicher ist, dort breiter – das verschwand, ohne einfach nur zugedeckt zu werden. Sehr befreiend.

Hmm, da bin ich glatt enthusiastisch geworden, romantisch und pathetisch. Wie peinlich, wohin also nun? Ab zurück ins Auto und mit lauter Musik nach Hause. Seit wann eigentlich laufen bei WDR 4 gute Lieder und keine Schlager mehr? Habe ich verpasst und nur zufällig entdeckt: ganz viel 80er, gerne was aus den 60ern und 70ern und manchmal was modernes. Heute bekam ich “Bette Davies eyes”, “Skandal im Sperrbezirk” und Rod Stewart. Herrlich. Dazu die Fenster runter und die Haare vor den Augen und ganz, ganz viel Spaß. Als die Spider Murphy Gang ansetzte, entfuhr mir ein lautes “Yeah” an der roten Ampel. Der Mann neben mir schrak zusammen, drehte sich zu mir und mehr als ein “Ups” fiel mir nicht ein. Aber er war kein Jüngling, erkannte da Lied, hob den Daumen und hatte nun wohl auch beste Laune. “Welcher Sender?” “WDR 4!” “Echt???” “Ich staune auch!”

Dann schaltete die Ampel auf grün und unsere Wege trennten sich – gefühlt zehn Jahre jünger und noch glücklicher als zuvor. Absolut tiefenentspannt und komplett im Reinen mit mir traf ich zu Hause ein und knipste genau ein einziges Bild; die Tasche noch umgehängt und die Haare komplett zersaust:

 

0726

 

Ja, 48 sein hat vor allem ein gutes: man hat die 80er in all ihrer Buntheit, Schrillheit, Hysterie, mit ihrer geschlechterübergreifenden Mode und der absolut geilen Mucke, mit all den Demos und politischen Umwälzung in einer prägenden Zeit vollständig mitbekommen. Das würde ich nicht eintauschen wollen für zehn Jahre jünger, ein straffes Bindegewebe und was immer man mir sonst bieten wollen würde. Jetzt schauen wir mal, wie lange meine Grundzufriedenheit mit mir selbst (nicht mit unserer Welt!) anhält. Wer immer das alles gelesen hat, hat sich ein Eis mit Sahne verdient. Redlich!

Achso, ja: auch die günstigen Sommerschuhe habe ich erjagt. Macht insgesamt 3:0 für mich.

 

 

 

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