(4802 – x) + (8488 + y + z) = Bilder

Ich bin ein mathematisches Genie, das ist euch nun klar. Die Formel ist ganz leicht zu verstehen:

Butterick 4802 ohne Kragen kombiniert zu Burda 8488 mit Bund und Aufschlag ergibt meine heutige Gewandung. Noch scheint die Sonne, wenn auch ohne die enorme Kraft der letzten zehn Tage, und – obwohl ich befürchte, mich vor den Augen der Nachbarschaft lächerlich zu machen – so habe ich die Bilder draußen genommen. Nur für euch! Ich kann nicht oft genug betonen, wie tief ihr für Bilder (!) von mir (!) mit mir (!) in meiner Schuld steht 😉

Wie gestern dezent angedeutet, gibt es heute etwas Neues. Ohne neu zu sein. Was Altes also. Ohne schon dagewesen zu sein. Besser, ich zeige euch die Bilder, bevor ich mich in tiefschürfenden Betrachtungen verliere.

Und um den Bund und die zartroséfarbenen Knöpfe zu zeigen, ist mir nichts zu peinlich:

Ups, verwackelt und dazu noch einen spanischen Herrenwinker auf der Wange – das versuchen wir noch einmal:

Mit Bildern sieht es heute nicht gut aus. Entweder die Sonne störte, die Beine waren abgeschnitten, alles verwackelte oder ich erkenne mich selbst nicht wieder (Doppelkinn? Seit wann habe ich ein Doppelkinn? OK, es ist ein Schatten, aber schmeichelnd ist anders). Und die Photos oben sind die besten Aufnahmen heute. Kleine Auswahl der zweitbesten?

Dabei hatte ich auf gute Detailaufnahmen gehofft, um euch den sehr sehr süßen Blusenbatist zeigen zu können.

Es sind kirschrote und giftgrüne Vögel zwischen roten und rosa Blüten! Nur einige Millimeter größer und ich wäre eindeutig zu alt für ein solches Muster. Aber so … 🙂

Für diejenigen unter euch, die es gerne genauer haben: beim schon bekannten Blusenschnitt habe ich diesmal sowohl auf den Kragen als auch auf die verstärkende Einlage verzichtet – ein ganz weicher und lässiger Fall sollte das Ergebnis sein. Das hat hervorragend funktioniert und somit wird dieser Schnitt öfter auftauchen. Wer von euch mir nun noch sagen kann, was es bedeutet, wenn Kleidung immer vom hinteren Ausschnitt aus nach unten rutscht, dem wäre ewige Dankbarkeit sicher. Ist der Ausschnitt einfach zu weit, fehlt mir Länge Rücken, ist das Teil dort zu breit? Ich komme nicht dahinter!

Bei der allseits bekannten Burda-Seemannshose störte mich das Fehlen eines Bundes – wollte ich mal ein Oberteil hineinstecken (damit man den geknöpften Latz auch sehen kann), so sah das bei mir nicht gut aus: die Hose saß trotz Erhöhung des Bundes zu tief, die Bluse rutschte oder aber bauschte sich in der Taille. Ergebnis: ein zu den Füßen hin ausgestellter dicker Strich mit meinem Kopf obenauf. Also habe ich einen schmalen Bund gezaubert, der mir sowohl die fehlende Länge als auch die nötige Taillenbetonung gibt. Dazu gab es am Saum noch Aufschläge – die ich nun eigentlich noch mal auslassen müsste. Das Waschen hat doch einen großen Zentimeter hinweg gewischt. Beim Gehen ist die Hose nun fast zu kurz. Frage ist nur, ob mich dazu aufraffen kann …

Eines will ich euch noch zeigen: Sonntag und Montag habe ich mir ein Tischen nach draußen gestellt. Und mir eine Sonnenbrille aufgesetzt. Und genäht:

DAS ist Luxus!

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