Aufgeben und auch wieder nicht

Wie weit bin ich nach zwei Arbeitstagen im Studio und einem frühen Abend im Bett? Gestern abend habe ich erst zwei Halsbündchen gestrickt – mussten zwei sein wegen der begrenzten Anzahl der Nadeln. Als für mich sehr störend erweist sich, dass die Endmaschen immer auf dem Hauptbett liegen müssen; von der richtigen Seite aus also Krausmaschen sind. Ich habe Bündchen gerne rundumlaufend gleichmäßig, so dass nach dem Zusammenähen keine Naht zu sehen ist. Da muss ich mich arrangieren … Diese …

Knittaxen live – quasi …

Gestern abend begann ich mit dem Rückenteil und kurz vor den Armausschnitten war ich zu müde, um weiter zu rodeln. Es ist ein etwas unbehagliches Gefühl, ein Strickteil so offen über einen Tisch hängen zu lassen, wo ich doch sonst alles sorgfältig zusammenrolle und es aus dem Weg lege – so stolz man auf sein intelligentes Katzentier auch sein mag, das Türen öffnet und immer einen Weg hinein findet, so unwohl fühlt man sich, Gestricktes nicht verstauen zu können. Aber …

Leviten lesen bitte!

Also mir. Die Leviten lesen. Bitter nötig, leider. Fertigstellen ist seit knapp zwei Jahren ein echtes Problem für mich geworden: sobald etwas nicht ganz so wird, wie ich mir das denke und die Änderung zu zeitintensiv wird, verabschiede ich mich von dem Projekt ohne allzu viel Wehmut. Obwohl manches durchaus schön und nett und fein werden würde und ich es auch gerne in meinem Schrank hätte – lieber, als auf meinem Stapel der zu erledigenden Dinge. Bekomme das aber einfach …

Knittaxen!

Ha, ja, ich weiß, dass jetzt sicher die Eine oder die Andere erwartet, wenigstens einen fertigen Pullover zu sehen. Tut mir leid, das Leben will einfach nie so wie ich. Nachdem ich am Donnerstag das Rückenteil zeigte, machte ich mich auch fleißig an das Vorderteil. Ich war in Reihe 110, als die alte Dame M2 rheumatisch stöhnte und sich nicht mehr gleitend fortbewegen mochte. Zumindest nicht von links nach rechts – ruckel ruckel ruckel zockel stopp. Zwar mit einem unguten …

Virale Effekte

Schon vor vielen Jahren, noch zu Zeiten meines ersten Blogs – das war 2006, ein reiner Strickblog und nicht sehr langlebig, weil zwei kleine Babies doch zeitraubend waren – kam ich auf die Idee, einmal eine Strickmaschine zumindest ausprobieren zu wollen. Und in dieser Zeit ergab es sich auch, dass eine damalige Mitbloggerin/Leserin von der anderen Rheinseite mir ihre Strickmaschine als Geschenk anbot. Ich scheute zurück: wir kannten uns kaum, wohin damit, habe ich die Zeit dafür, was will ich …