Prolog zu einem Projekt – und ein wenig Bibbern bei mir

Ehrlich gesagt, bin ich ganz schön feige – zwar schreibe ich hier auf dem Blog seit 10 Jahren und lebe gut damit, dass andere meine Texte und Aussagen vielleicht bewerten oder mißverstehen, aber ein ganzes Buch schreiben und in die Welt hinaus schicken, das ist etwas ganz anderes. Ich weiß nicht einmal, ob ich es schaffen werde und ob es je jemand anderes außer Familie und Freundinnen wird lesen können/wollen/dürfen/müssen.

Aber Augen zu und durch, der Prolog ist irgendwie beendet und ich habe ihn im Garten mit viel Pathos eingelesen. Seid gnädig, bitte …

Ermutigung wird gerne angenommen, von harscher Kritik bitte ich abzusehen – ich lerne noch und könnte damit nicht umgehen. Danke.

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Der Anfang eines 1. Kapitels (meine G6)

Der Prolog weiter vorne steht übrigens – Überraschung – vor diesem Kapitel .. 😉

„Du bist sicher, dass du nicht mitkommen willst? Jean-Marie meint es ernst, das weißt du, ja? Dein Französisch ist gut und Toulouse ist wunderschön. Und dass wir genug Arbeit für dich haben, kannst du dir vorstellen …“ Christel Duffort legte einen weiteren Kleiderstapel in den Koffer.
„Tante Tinni, bitte! Ihr möchtet mir helfen, aber ich will es alleine schaffen. Es haben sich immer andere um mich kümmern müssen.“
„Kümmern müssen? Unsinn! Du warst doch noch ein Kind und weder ich noch Lady Asquith oder gar dein Vater haben dich als Last empfunden.“
Emma reichte ihr die zusammengerollten Leinenhemden und liess sich neben den Koffer auf das Bett sinken. „Möchtest du mir noch einmal einen Vortrag halten?“
„Ja, das will ich. Ich finde es nicht passend, dass du alleine wohnst und dein Geld als Tippmamsell verdienst. Jaja, ich weiß, die jungen Frauen heutzutage tragen kurze Röcke, verdienen ihr eigenes Geld und flirten anstatt sich zu verloben. Aber so bist du nicht.“
„Vielleicht wäre ich gerne so? Ich möchte nicht wieder weg. Ich bin hier geboren, ich besitze dieses Haus, und ich habe eine Arbeit gefunden, die mir Spaß macht. Außerdem bin ich weder leichtlebig noch dumm. Weshalb solltest du dir Sorgen machen?“
„Du bist hübsch und allein, das ist Grund genug, um mich zu sorgen. Kannst du das nicht verstehen? Siehst du nicht, wie schwer du es dir machst?“
„Traust du mir gar nichts zu?“
„Doch, Kind, aber es kommt alles so schnell und du weißt doch kaum, wie man ein Ei kocht oder die Gasrechnung bezahlt oder …“
„Zeit, dass ich es lerne! Wenn ich es nicht schaffe, dann werde ich zu euch kommen, ich verspreche es. Du musst dir keine Sorgen um mich machen, bestimmt nicht.“
Christel seufzte und strich Emma über die roten Locken, als Jean-Maries Bass durch das Haus drang: „Allez, allez, Essen ist auf dem Tisch!“
„Hopp, beeil dich, der General wird etwas Besonderes zum Abschied gekocht haben.“

Das Essen war köstlich gewesen; Jean-Marie verstand sein Handwerk. Der Duft der provenzalischen Kräuter seiner Heimat lag noch in der Luft. Emma zog ihn tief ein. „Deine Gäste haben es gut, Jean-Marie. Ich werde euch und dein herrliches Essen vermissen. So gut werde ich es niemals hin bekommen.“
Jean-Marie erhob sein Glas: „Liebe Emma, du weißt, wo du uns findest. Solltest du Hilfe brauchen, dann schreibe uns oder setze dich in den Zug. Darf ich sagen: auf ein baldiges Wiedersehen?“
Nun kribbelte es doch in Emmas Nase; jeden Moment würde sie weinen müssen. In ihrem Leben hatte es schon zu viele Abschiede gegeben und manche waren für immer gewesen, ohne dass sie es hatte ahnen können. Lebewohl zu sagen, machte ihr Angst.
„Ah non, nicht weinen. Es wird schon alles gut werden, eh? Du hast dieses schöne Haus, du hast Arbeit, du bist hübsch und jung … was soll schon passieren?“ Jean-Marie lachte und Emma musste mitlachen.
„Frag deine Frau, was passieren kann. Tante Tinni hat Angst um mich.“
„Ah, sie denkt daran, was sie selbst tun würde, eh Chérie? Aber Emma, wirst du mit dem Geld hinkommen?“
„Eine Zeit lang schon. Ich werde versuchen, die oberen Zimmer wieder zu vermieten, vielleicht finde ich eine Mitbewohnerin. Hätten diese Studenten nicht einen solch verdrehten Sinn für Anstand, dann ginge es mir wunderbar. Mit einer jungen Frau unter einem Dach – nein, nein, gnädiges Fräulein, wir wollen doch ihren guten Ruf nicht schädigen, blablabla. Aber mich verhungern lassen ohne die Mieteinnahmen, das können sie mit ihrem Gewissen vereinen.“
„Ja, die hatten es eilig, hier aus zu ziehen. Wer weiß, was sie von dir befürchtet haben.“ Jean-Marie schüttelte den Kopf.
„Burschenschaftler!“ Christel schnaubte. „Dass du mir solche nicht ins Haus nimmst, Emma. Eine nette junge Frau, das wäre das Richtige. 40 Mark solltest du schon nehmen können, zusammen mit dem Geld von Lady Asquith und deinem Lohn würde das ausreichen. Gas und Strom haben wir schon für dich bezahlt – jaja, ist schon gut.“
Christel stand auf. „Wir brechen morgen sehr früh auf. Wir sollten zu Bett gehen. Kommst du, Jean?“

Als Emma im Bett lag, ließ sie die letzten Wochen noch einmal vorüber ziehen: der Brief ihres kranken Vaters, der Emma nach Bonn rief, sein Tod. Das Angebot Frau von Zanitz’s, bei Dezière als Sekretärin zu arbeiten, ihre ersten Wochen dort, die neuen Kolleginnen, ihr Chef. Und nun? Ab morgen würde sie mit 23 Jahren zum ersten Mal auf sich allein gestellt sein. Sie freute sich. Keiner würde ihr vorschreiben, wann sie zu essen, was sie zu tragen oder wen sie zu kennen hätte. Natürlich hatte sie Angst, aber das würde sie vor ihren Verwandten nicht zugeben. Hätte sie gezaudert, so hätte Jean-Marie sie in seinen Schrankkoffer gepackt und nach Toulouse verfrachtet. Oder sie wäre zurück nach England gesandt worden. Nein, nun sollte ihr eigenes Leben anfangen. Morgen war Mittwoch und das Atelier hatte nachmittags geschlossen. Diesen freien Nachmittag wollte Emma nutzen, um sich die Haare endlich abschneiden zu lassen. Voller Vorfreude schlief Emma ein.
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Prolog

Dunkelheit. Einsamkeit. Schmerz. Eine kühle Stimme: „Albert, hören Sie mich? Albert.“ Er wollte die Augen öffnen, wann immer er diese Stimme hörte. Sie war so nah; manchmal berührte eine Hand seinen Arm oder strich ihm über die Stirn. Er wollte das Dunkel verlassen, das ihn umgab.
„Albert. Ich weiß, Sie können mich hören. Strengen Sie sich an.“
Er konzentrierte sich: Öffne deine Augen! Öffne sie! Das Dunkel um ihn herum flackerte, als seine Lider sich langsam hoben. Es war hell, viel zu hell. Er kniff die Augen zusammen, öffnete sie erneut.
„Oberschwester, er kommt zu sich.“
Er blinzelte, bis er sich an das Licht gewöhnt hatte. Er blickte in einen Kronleuchter, der einige Meter über ihm hing. Wo war er?
„Albert, können Sie mich sehen?“
Er wandte seinen Kopf. Eine junge Frau, blass, müde, in Schwesterntracht, beugte sich über ihn. Sie war schön. Ihr Anblick tat gut.
„Wer sind Sie?“
„Ich heiße Johanna. Sie sind zu Hause, in Bonn. Nicht ganz zu Hause“, sie lächelte, „im Lazarett.“
„Kronleuchter.“
„Ja. Erkennen Sie den Ort wieder? Wir sind in der Beethovenhalle.“
„Nett.“ Er sank tiefer in sein Kissen und glitt in einen erholsamen Schlaf hinüber. Er hörte ihre Stimme, das Klappern von Geschirr, das Stöhnen und Weinen der Verletzten und über allem das ansteigende Geheul von Sirenen.
„Fliegeralarm, Oberschwester.“
„Ich höre es, Schwester. Erledigen Sie Ihre Arbeit. Sie wissen doch, das hat nichts zu bedeuten.“

Das hat nichts zu bedeuten, dachte auch Charlotte Schumacher, als der Alarm losbrach. Es war ein klarer Tag, warm und sonnig. Sie freute sich, sie hatte die Zutaten für den Geburtstagskuchen aufgetrieben. Vor Tagen noch hatte Emma zwischen Leben und Tod geschwebt. Die Grippe hatte viele Tote gefordert, aber ihr Kind hatte überlebt. Die Liebe zu ihrer Tochter stieg warm in ihr auf, vor Freude lachte sie, mit Tränen in den Augen. Die Sirenen heulten. Kaum wahrnehmbar mischte sich ein Summen, ein Sirren ein. Dann ein Knattern und Knallen. Charlotte sah erschrocken auf: das strahlende Blau des Himmels wurde von weißen Wolken und grauen Schwaden durchzogen. Es donnerte, jemand schrie. Das Sirren kam näher, es schien die Luft in Wellen nach unten zu drücken. Wieder donnerte es, lauter noch, ein Krachen folgte, Staub wirbelte um Charlotte herum. Sie rannte auf das Gasthaus zu, weg von dem offenen Platz.
„Das sind die Tommies!!!“ drang eine Stimme an ihr Ohr. Aber das ist doch lächerlich. Engländer, mein Landsleute … Eine Druckwelle rss Charlotte von ihren Füßen, presste sie auf die Pflastersteine. Sie hörte Schreie, Stöhnen, Weinen. Sie dachte an ihre Tochter, ihren Mann. Lächelte, einmal noch. So also endet es. Mit Schmerz. Einsamkeit. Dunkelheit.
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Blind dates und Blindgänger

Das ist vorerst das letzte Werk, Aufgabe 6 liegt noch vor mir. In Aufgabe 5 sollte ein eigenes Erlebnis in Form einer Beschreibung oder einer Erzählung verarbeitet werden; ich habe mich für die Beschreibung entschieden.

Blind Dates und Blindgänger

Muh und Kleine Hexe waren überzeugt, Maia und Caipi hoffnungsfroh: der Aussie ist der Richtige für Pauline. Mich überraschte diese Zuversicht; wie sollten vier Frauen, denen ich nie begegnet war, das wissen? Wir hatten uns im Liebesforum zusammen gefunden, um unsere Erfahrungen mit Internetdates auszutauschen. Die paar Jungs, die sich in unseren Thread wagten, verzogen sich schnell wieder – die Stimmung erschien ihnen latent männerfeindlich. Ein Mißverständnis, natürlich. Es war nur so, dass unter den vielen Männern, die wir durch das Internet getroffen hatten, wenige waren, die wir wiedersehen wollten.
Im September 2002 war ich – Pauline – die einzige, die aktiv war. Von mir erwartete die Clique Liveberichte. Davon angespornt lag ein Dating-Marathon vor mir: von Freitag- bis Montagabend hatte ich fünf Treffen vereinbart; Ort und Unternehmung des Dates hingen vom Eindruck ab, den die „Bewerber“ hinterlassen hatten.
Am Freitagabend startete ich mit Olaf, der vor kurzem nach Bonn gezogen war und Freunde finden wollte; wären hübsche Frauen darunter, so hätte er nichts dagegen. Wir entschieden uns für Kino und einen Rundgang durch die Innenstadt. Olaf war so locker, witzig und nett, wie ich ihn am Telefon kennen gelernt hatte. Wir verstanden uns prächtig, machten uns Komplimente und suchten unter den Passanten nach passenden Partnern für den anderen – der Mann fürs Leben war er nicht.
Am Samstagmorgen frühstückte ich mit einem acht Jahre jüngeren Versicherungsmakler, der nicht zu schüchtern war, mir seine Vorzüge zwischen Croissants und Brötchen aufzuzählen. Aber auch meine Persönlichkeit schätzte er hoch. Oder sollte ich sein gesäuseltes „Du bist aber auch ein knuspriges Stückchen“ falsch verstanden haben? Ich glaube nicht, denn nach seinem zweiten Glas Prosecco wollte er mir deutlich näher kommen. Ich verabschiedete mich kühl und fuhr nach Hause, im Geiste schon meinen Bericht für die Clique formulierend. Immerhin: die Mädels starteten lachend in ihr Wochenende.
Auf den Abend freute ich mich: Michael war gebildet, hatte einen trockenen Humor und eine angenehme Stimme. Den Nachmittag verbrachte ich damit, mich in eine Schönheit zu verwandeln. Wie immer zu früh, saß ich im ersten Stock des Bistros und wartete. An den Tischen mir gegenüber saßen zwei Frauen, die ebenfalls zu warten schienen. Nach einigen Minuten betrat ein gutaussehender Mann die Szene; alle drei lächelten wir einladend, während er auf einen anderen Mann zueilte, diesen umarmte und küsste. Gut, der war es nicht. Unbemerkt war ein magerer Mann aufgetaucht. Wäre vor ihm kein Adonis die Treppe hinauf gegangen, so hätten wir ihn nicht übersehen, denn so blass und unscheinbar er auch war, er hatte Geschmack. Nun ja, keinen guten, aber einen bunten. Royalblau das Hemd, ampelrot die Hose. Er stand am Treppenaufgang, blickte sich um – und eilte auf mich zu, einen Strauß Blumen aus dem Bahnhofsautomaten in der Hand. Ich hörte die beiden anderen Frauen erleichtert aufseufzen.
„Du bist viel schöner als auf dem Bild.“ Leider. Er drückte mir die Blumen in den Ausschnitt, verpasste mir einen nassen Kuss auf den Hals und setzte sich. Er zitierte, politisierte und erklärte mir die Welt. Offenbar hatte er mein fassungsloses Schweigen mißdeutet, denn als die Rechnung kam, meinte er: „Ich zahle das hier, du kannst ja noch mit zu mir kommen.“
Ja. Oder ich zahle selbst. Er blickte mir überrascht hinterher.
Am nächsten Morgen verzichtete ich auf Lippenstift und Kamm. Der nächste Kandidat durfte mich nur treffen, weil er nicht los zu werden war. Alles an ihm störte mich: sein Aussehen, seine Kleidung, sein Dialekt. Vor allem aber seine verzweifelte Suche nach einer Frau, irgendeiner Frau. Ich wollte ihm zeigen, dass wir nicht zueinander passten. Er wollte mir zeigen, dass wir zusammen gehörten. Was er auch sagte, ich widersprach. Was ich auch sagte, er stimmte zu. Ich war unhöflich, schnippisch, genervt. Er meinte, ich sei witzig, spontan, selbstbewußt. Ich sagte, er sei nicht mein Typ. Er versprach, er wolle sich ändern. Erst als ich behauptete, ich sei verheiratet und suche nach einer Affäre, erklärte er, ich sei unmoralisch und verließ mich. Drei Stunden hatte der Kampf gedauert, doch seine Anrufe blieben mir von nun an erspart.
Am Sonntagabend zog die Clique das Fazit: Aber morgen triffst du den Richtigen. Steve, den Australier, der, obwohl er Fleisch liebt, ein Thairestaurant aussucht, weil Pauline Vegetarierin ist. Der ein schnuckeliges Deutsch schreibt und spricht. Der nicht Paulines Typ ist, aber so sympathisch aussieht. Der die falsche Musik hört, aber gerne liest und originelle Komplimente macht.
Wie das Treffen mit Steve lief? Das ist eine andere Geschichte. Nur so viel: die vier Frauen, denen ich nie begegnet war, hatten recht.

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Algarve

Die dritte Aufgabe umfasste eine kurze Besprechung einer Fabel, eine Stilübung und eine kurze Beschreibung (~ eine Seite lang) eines Bildes: entweder Augsburger Rathausplatz oder Hotels an der Algarve. Zu beidem habe ich keine besondere Beziehung und so habe ich die Algarve OHNE Hotels gewählt.

„Meine liebste Kathi,
hier bin ich nun: nicht mehr in Paris oder Madrid, sondern in einem Dorf, das kaum jemand kennt. Ich nehme mich recht exotisch aus, blond, wie ich bin. Zudem bin ich alleine unterwegs – sie vermögen es kaum zu glauben; meine Wirtin fragt täglich nach meinem Mann, der doch wohl bald kommen müsse. Ich nicke und habe es aufgegeben, ihr von meinem freien Leben zu erzählen.
Warum ich hier verweile? Während ich an dich schreibe, sitze ich am Strand: um mich herum einige Kinder, die sich jagen, fangen und balgen, aber niemand, der mich überreden will zu Dingen, die ich nicht mag und derer ich mich erwehren muss. Der Sand schimmert in unendlich vielen Goldtönen, erhitzt von einer Sonne, die strahlender und stetiger ist als in unserem lieben Lübeck. Der Ozean rauscht mir in einem sich ständig ändernden Blau entgegen, welches dem Auge wie dem Gemüt wohltut. Zur Mittagszeit kannst du Himmel und Meer kaum mehr von einander unterscheiden, eines fließt in das andere. Hinter mir erheben sich schroffe Felsen, grün-duftig bewachsen, von deren Höhe du den Horizont überblickst.
Die Menschen wohnen in einfachen Häusern, die sich aneinander schmiegen und nur schmale, schattige Gassen hindurch lassen. Der Fischfang ernährt die meisten Bewohner dieses Dorfes; ermüdet und erschöpft kehren die Männer frühmorgens vom Meer zurück. Sie wünschen sich wohl manchmal ein bequemeres Leben und wer weiß, ob nicht eines Tages andere Fremde wie ich diese Küste entdecken werden? Vielleicht werden neben den dunklen Kindern auch blonde den Strand entlangjagen, werden Hamburger Kaufleute hier statt auf Norderney ihre Füße in den Sand graben und nach frischen Betten wie frischen Broten verlangen. Aber wäre ein solches Leben inmitten von Fremden, die bedient werden wollen, wirklich das bequemere? Ich vermag es nicht zu sagen …
Nun aber treibt mich der Hunger heim. Sei umarmt von deiner

Charlotte
Albufeira, Mai 1881

NB: Meine Wirtin hat einen Sohn, der in den nächsten Tagen zurück erwartet wird, um die hiesige Arztpraxis zu übernehmen. Ich bin neugierig, ihn zu sehen – auch er hat sein Leben in die eigene Hand genommen.“
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