Prolog zu einem Projekt – und ein wenig Bibbern bei mir

Ehrlich gesagt, bin ich ganz schön feige – zwar schreibe ich hier auf dem Blog seit 10 Jahren und lebe gut damit, dass andere meine Texte und Aussagen vielleicht bewerten oder mißverstehen, aber ein ganzes Buch schreiben und in die Welt hinaus schicken, das ist etwas ganz anderes. Ich weiß nicht einmal, ob ich es schaffen werde und ob es je jemand anderes außer Familie und Freundinnen wird lesen können/wollen/dürfen/müssen. Aber Augen zu und durch, der Prolog ist irgendwie beendet …

Der Anfang eines 1. Kapitels (meine G6)

Der Prolog weiter vorne steht übrigens – Überraschung – vor diesem Kapitel .. 😉 „Du bist sicher, dass du nicht mitkommen willst? Jean-Marie meint es ernst, das weißt du, ja? Dein Französisch ist gut und Toulouse ist wunderschön. Und dass wir genug Arbeit für dich haben, kannst du dir vorstellen …“ Christel Duffort legte einen weiteren Kleiderstapel in den Koffer. „Tante Tinni, bitte! Ihr möchtet mir helfen, aber ich will es alleine schaffen. Es haben sich immer andere um mich …

Prolog

Dunkelheit. Einsamkeit. Schmerz. Eine kühle Stimme: „Albert, hören Sie mich? Albert.“ Er wollte die Augen öffnen, wann immer er diese Stimme hörte. Sie war so nah; manchmal berührte eine Hand seinen Arm oder strich ihm über die Stirn. Er wollte das Dunkel verlassen, das ihn umgab. „Albert. Ich weiß, Sie können mich hören. Strengen Sie sich an.“ Er konzentrierte sich: Öffne deine Augen! Öffne sie! Das Dunkel um ihn herum flackerte, als seine Lider sich langsam hoben. Es war hell, …

Blind dates und Blindgänger

Das ist vorerst das letzte Werk, Aufgabe 6 liegt noch vor mir. In Aufgabe 5 sollte ein eigenes Erlebnis in Form einer Beschreibung oder einer Erzählung verarbeitet werden; ich habe mich für die Beschreibung entschieden. Blind Dates und Blindgänger Muh und Kleine Hexe waren überzeugt, Maia und Caipi hoffnungsfroh: der Aussie ist der Richtige für Pauline. Mich überraschte diese Zuversicht; wie sollten vier Frauen, denen ich nie begegnet war, das wissen? Wir hatten uns im Liebesforum zusammen gefunden, um unsere …

Algarve

Die dritte Aufgabe umfasste eine kurze Besprechung einer Fabel, eine Stilübung und eine kurze Beschreibung (~ eine Seite lang) eines Bildes: entweder Augsburger Rathausplatz oder Hotels an der Algarve. Zu beidem habe ich keine besondere Beziehung und so habe ich die Algarve OHNE Hotels gewählt. „Meine liebste Kathi, hier bin ich nun: nicht mehr in Paris oder Madrid, sondern in einem Dorf, das kaum jemand kennt. Ich nehme mich recht exotisch aus, blond, wie ich bin. Zudem bin ich alleine …

Äpfel und Abenteuer

Vorgegeben war ein Bild, auf dem ein Junge in einen Apfel beißt, dazu – wie immer Grundkurs immer – die Begrenzung auf 1800 Zeichen + – 10%. Das ist daraus geworden: Lennart klopfte Ruben auf die Schulter: “Leg dich schlafen, ich übernehme.“ „Aye, Captain. Bin ordentlich müde nach der Nacht. Keine Spur von der „Maria“. „Die kriegen wir schon.“ Lennart sah Ruben „Blackeye“ nach, wie er in der Kajüte verschwand, dann warf er einen prüfenden Blick in den Himmel. Es …

Warum ich schreiben lernen will

Es mag für manch eine lächerlich klingen, eine Schreibschule zu absolvieren, aber es macht Spaß. Wann immer ein Arbeitsheft durchgearbeitet ist, macht man sich an seine Hausaufgabe, sendet sie ein und erhält etwa zehn Tage später die Korrektur zurück. Und warum mache ich das? Das war die erste Aufgabe und so habe ich sie gelöst: Ich sitze auf meinem Bett, in die Kissen gelehnt, das Notebook vor mir und grübele. Runzele meine Stirn, höre Vogeltriller durch das geöffnete Fenster – …