Ein Sommerkleid – schon einmal getragen …

Was den Sommer anbelangt, bin ich erstaunlich lange optimistisch – auch im September kann es noch herrlich heiße Tage geben. Aber ich muss zugeben, dass ich mit meinem Optimismus in diesem Jahr ins Straucheln komme. Es gab schon schöne Tage, gerade der letzte Sonntag war ein solcher: ich lag den ganzen Tag in unserem Garten im Schatten und außer lesen und daddeln habe ich rein gar nichts getan. Doch ich könnte noch mehr von dieser Sorte vertragen. Schon allein, um die paar Teile tragen zu können, die ich für Glut und Hitze nähte.

Der Schnitt ist, wie mittlerweile meist, simpel: Schulter- und Achselabnäher wurden zugedreht, der Saum vorne leicht gerundet angehoben und die Schulterbreite verringert (da hätte noch mehr weggekonnt). Dazu vorne ein U-Bootausschnitt und hinten ein kleines V, so dass ich mir jeden Verschluß sparen konnte. Genäht ist es aus einem etwas rauerem Leinen in blaugrau mit leichtem Türkisstich.

DSCN0831

 

Bei jedem Schritt fächelt es Luft nicht nur um die Beine, sondern auch bis zu Bauch und Taille – herrlich. Wenn es heiß ist; im Augenblick sieht es eher nach Regen aus.

DSCN0830

 

DSCN0835

 

Ich überlege, wie dieser Schnitt aussähe, nähte ich ihn in Viskose? Zu schlapp? Ober besonders zart und luftig?

DSCN0836

 

Besonders schön ist, dass es sich extrem schnell nähen lässt. Oder ließe, wenn nicht ich es nähe. Ich werde langsamer und langsamer – ein Zeichen des Alters? Sicher nicht der wachsenden Sorgfalt.

 

DSCN0837

Diese Beiträge könnten dich interessieren: