Farbe & Stil

Beruflich stand für mich die Schönheit von Frauen im Mittelpunkt und mit besonderer Wonne habe ich Farb- und Stilberatungen durchgeführt. Vor allem Farben sind entscheidend, wenn du harmonisch und stimmig wirken willst. Bei der Stilberatung hingegen fand ich die Aufteilung in fünf Figurtypen unzureichend und einschränkend; vielleicht ganz egoistisch deshalb, weil ich mich in keinem der Kästchen wiederfinden konnte …


9. Januar 2017
Vor noch nicht gar so langer Zeit lief mir Nicole mit ihrem Blog Art & Stil über den Weg und seit heute macht sie sich Gedanken zu Kleidung und was sie genau mit uns zu tun hat. Ausgangspunkt war ein Buch, über das ich persönlich nicht viel weiß – schon weil ich mittlerweile Wochen brauche, um etwas komplett durch zu lesen – aber dessen Inhalt sie zu eben jener Reihe angeregt hat. Vier Fragen sind es, die sie sich und uns heute stellt und wer Spaß daran hat, trägt sich in die Linkliste ein. Welche Unterhaltung über Mode oder Stil…

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17. Juni 2016
Immer schon habe ich an meinem Kleiderschrank Freude gehabt. Immer schon hatte ich den Hang – lange bevor ich die Farbberatung entdeckte – alles zueinander passend haben zu müssen. Und immer schon habe ich regelmäßig und gnadenlos aussortiert. Manches Mal bereute ich Wochen später den Verlust eines Kleidungsstückes, das ich an eine Freundin weitergab. Und packte bei der nächsten Aktion die Aussortierten in einen Karton unters Bett bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich meinte, sie zu vermissen. Keines der Teile fand seinen Weg zurück in meinen Schrank. Also blieb ich gnadenlos und vermisste danach einige Teile, bis der Kopf…

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12. Juni 2016
Für den Fall, dass das noch nicht deutlich genug zum Ausdruck kam: ich hasse Regeln, die nicht als Vorschlag, sondern als Verbot und Einschränkung daher kommen, wo sie keinen Sinn machen. Ein Verkehrsschild, das mich zum Halten vor einer gefährlichen Kreuzung zwingt: macht Sinn, denn bei Nichteinhaltung gefährde ich mich und andere. Warum ich aber dieses oder jenes partout nicht tragen dürfen soll, nur weil es meine Figur nicht in Richtung begehrenswerter Männertraum optimiert, leuchtet mir nicht ein – wen gefährde ich, wenn ich meine breite Hüfte nicht mit breiten Schultern ausgleiche? Stürzt die Welt ein, wenn die dicke Frau…

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11. Juni 2016
Heute geht es um dich. Die Besitzerin des Schrankes, die Trägerin der Garderobe, die kaufende, nähende, sammelnde Frau. Ich schrieb es bereits: mir fehlt in den meisten Artikeln zum Thema das wirklich wichtige – die angesprochene Person. Also ich. Oder du. Dein Charakter, deine Persönlichkeit spielen eine eben so große Rolle wie dein Beruf oder dein Budget. Beim Lesen hatte ich oft das vage Gefühl, all die Tipps der lifestylebloggenden Modemädchen und der Magazinredakteurinnen richten sich an die gleiche Frau. Als ob die Schreiberin sich nur einen Typ Frau vorstellen kann, der diese Zeitschrift, diesen Blog liest. Eine Frau übrigens,…

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9. Juni 2016
Wie schön, dass Ingrid, Küstensocke, Svea und Lottie sich die Zeit zum Kommentieren nahmen; noch schöner, dass jede einen Punkt ansprach, zu dem ich noch hin will – deshalb gab es keine Antworten gestern, die hebe ich mir noch auf. Im Augenblick hadere ich mit mir, wie ich fortfahren sollte und kann. Wie immer geht mir vieles gleichzeitig im Kopf herum und klare Grenzen zwischen den Bereichen sehe ich nicht. Für mich hängt alles immer zusammen. Also ALLES und IMMER, alles scheint miteinander vernetzt und im Netz verheddere ich mich dann. Das mal vorweg. Und noch etwas: wenn ich von…

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8. Juni 2016
Jedes Jahr im Frühling vermelden Frauenzeitschriften wie Modebloggerinnen, nun sei es an der Zeit, den Kleiderschrank auszumisten und neu zu organisieren. Schon längst geht es nicht mehr nur darum, die Winterkleidung mottensicher beiseite zu packen und die Sommerkleidchen aufzubügeln – nein, der Kleiderschrank braucht eine Detox-Kur, wird zum capsule wardrobe oder soll uns zur Diva machen. Er soll minimalistisch und übersichtlich befüllt sein, aber für jede Gelegenheit das Passende bereit halten. Und auf Bildern soll er sich auch noch gut machen. Ganz schön viel Anspruch an ein paar Holzbretter und Kleiderstangen … Versteht mich nicht falsch: ich bin durchaus dafür,…

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28. September 2012
Weshalb setze ich ein Fragezeichen hinter “Mein Stil”? Weil ich, obwohl ich klug vom Gegenteil spreche, für mich selbst noch immer nach dem passenden Aufkleber suche? Weil ich gar nicht immer das Gefühl habe, angekommen zu sein – denn ich bin hineingerutscht, in das, was ich so trage. Aber so wird es manchen von uns gehen: für Außenstehende sind manche Kleidungsstücke, Farben, Schmuckstücke oder Schuhe ganz klar diese oder jene Bloggerin, Freundin, Kollegin, ja, das habe ich doch sofort erkannt, das bist du! Hmm, bei manchen Dingen war man sich selbst nicht so sicher und manchmal werden einem Dinge unterstellt…

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26. September 2012
Ein großes Thema, wenn es um die Findung des eigenen Stils geht, ist die Vereinbarkeit von Alltag, Vorstellung und Einkaufsmöglichkeit – selbst, wer näht und strickt, ist auf Schuhe, Wäsche, Strümpfe, den passenden Stoff, die richtige Wolle angewiesen. Und das will gefunden werden, was wir uns vorstellen. Dazu habt ihr schon Beispiele gegeben und diese Unmöglichkeit, warme, rote und schöne Stiefel (in einem einzigen Paar!) zu finden, oder der enge Zeitplan, dem man als pendelnde, berufstägige Mutter unterliegt, wirken sich negativ auf den gewünschten Stil aus. Geht auch mir so: da sind schöne Kleider und Röcke beendet und warten auf…

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24. September 2012
Ich komme mit meiner gedanklich geplanten Chronologie, was ich wann anspreche, ins Schleudern, denn von euch kommen fantastische Stichworte, die mich in alle möglichen Richtungen treiben. All eure Kommentare lese ich sehr sorgfältig und bringen mich weiter, aber auch weiter weg; dann sitze ich am Heiligen Abend noch hier und versuche zum Kern zu gelangen – das will ich euch nicht antun. So habe ich mir überlegt, ich werde am Ende meiner ungemein bedeutenden Betrachtungen einen Beitrag schreiben, der eben jene Stichworte aufgreift, die so inspirierend sind. Also: gebt mir Feuer! Man könnte sich fragen, weshalb – zum Henker nochmal!…

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23. September 2012
Als ich heute Morgen aufwachte, stand sofort die Frage fordernd vor mir: “Und? Wie führst du das Thema Stil nun fort?” und grinste hämisch. Mir fielen die Stichworte Blaugrün, apart und Authenzität ein, außerdem Unsicherheit und Verkleidung. Tja,hmmm, wie nun …? Letztendlich möchte, muß ich etwas klären – noch einmal, sicher ist sicher: es geht mir ü-ber-haupt rein gar nicht um Stilregeln oder gar Stilbefehle. Und ich will niemanden vorschreiben, wie sie auszusehen hat. Aber dennoch packt es mich manchmal beim Wandern durch unsere Bloglandschaft, beim Spaziergang durch die Stadt. Ich sehe eine Frau und denke: “Oweh, geht gar nicht!”…

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21. September 2012
Gut denn, ich fühle mich ermutigt – ich nehme an, dass in dieser Ermutigung ein gewißer therapeutischer Ansatz zu vermuten ist. Therapeutisches Nähen und Stricken betreibe ich schon, therapeutisches Putzen, Waschen, Bügeln ist bereits im Ansatz verfehlt und hat nicht einmal einen Placeboeffekt. Es ist seltsam, eigentlich, oder? Ich meine, wo ich das alles doch so gerne und so ständig betreibe … ha, ihr seht, ich schweife sofort wieder ab und ihr habt mich gezwungen, mich einem größeren Thema zu widmen. Es ist kaum zu erwarten, dass ich das kurz und knapp behandeln werde. Das Thema Stil beschäftigt mich als…

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20. Februar 2012
Wappnet euch, es kommt ein Nachschlag. Wie immer starte ich mit dem Vorsatz, mich knapp zu halten und ahne doch schon: Das wird nichts … 😉 Es steht noch die Frage im Raum, ob und wie sich meine Farben verändern, wenn ich die 30+ hinter mir lasse, wenn die Haare ergrauen und die Haut dünner wird – stehen mir meine Farben dann noch? Und wenn mir meine Farben partout nicht gefallen oder ich unbedingt auch “artfremde” Töne tragen möchte – wie lässt sich das regeln? Das Altern ist unausweichlich und nachdem dieser Prozess mit der Stunde unserer Geburt beginnt, hätten…

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11. Februar 2012
Ich gebe zu: ich habe den Überblick verloren, was die noch offenen Fragen anbelangt. Wenn heute noch Antworten offen bleiben sollten: schreit! Ich möchte ja mein Bestes tun, um einen süßen kleinen Teil der weiblichen Deutschsprechmenschheit vor dem ewigen Schwarz (der Verderbnis, der Hölle – außer für die, die phänomenal darin aussehen!) zu retten. Oder – schlimmer noch – vor Fehlfarbberatungen. Das Problem bei mir ist meine Neigung zum Dahinschreiben und da liest die Eine oder Andere verständlicherweise nicht genau: Tut es euch nicht an, irgendwelchen Onlineberatungen zu sehr zu vertrauen. Ich habe mir gestern nacht die Zeit genommen, mich…

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9. Februar 2012
Lasst mich zunächst zweierlei sagen: EIGENTLICH habe ich heute viel zu viel zu tun, um zu bloggen – aber nun bin ich so drin in Thema und Schwung, dass ich das ausnutzen sollte. Da kann ich mir heute beweisen, wie flott ich wirklich bin: Bad putzen, saugen, Kind abholen, kochen, Schnitt fertig machen, Ärmel einsetzen (darüber fluchen und meckern), Kurs vorbereiten, mich anhübschen und die Wäsche versorgen. Und eben dies hier zu Ende bringen … Viel wichtiger aber: ich bin ja keine Kommentarjägerin – ich freue mich immer diebisch über die Qualität der Kommentare, die Anzahl ist mir eher gleichgültig.…

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8. Februar 2012
Bin schneller da als gedacht: Kind holen, Essen kochen, Essen essen, wegräumen, den Beitrag Korrektur lesen (wenn ich so holperdiholper schreibe, muss ich das mit etwas Abstand tun und bei der Farbengeschichte ist es mir wichtig) et voilà: weiter geht es. Wie weit, weiß ich noch nicht. Will ja heute wirklich nähen! Wir haben also bei den Farben insgesamt und bei unseren genetisch bestimmten eigenen Farben eine Übereinstimmung gefunden, was die Aufteilung anbelangt. Was nun damit beginnen? Ich habe euch mal einige Farbbeispiele gebastelt, die hoffentlich auch bei unterschiedlichen Rechnereinstellungen in etwa so ausfallen, wie ich es mir vorstelle. Nehme…

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8. Februar 2012
Ich stehe vor der Wahl, mich im eisekalten Keller an die Waschmaschine zu stellen, das Badezimmer zu putzen oder an meinem Kleid weiter zu werkeln – aber schon wissend, dass ich mittendrin werde aufhören müssen, um den Großen von der Schule abzuholen – was ein echtes Unternehmen ist: es ist so schweinekalt, dass auch mehrere Schichten mich nicht bis zum Gartentörchen warm halten können. Leider muss ich von da aus noch wenigstens eine Viertelstunde weiter (und wieder zurück) und das zu Fuß, ähm, zu Eisklump. Unser Auto hat den Geist aufgegeben. Mein Bügeleisen übrigens auch … Weil ich mein Kleid…

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