Gestrickt & Genäht

Wie die meisten meines Alters habe ich in den 80ern gestrickt ohne Unterlaß, vergaß es in den 90ern und fing wieder an, als mein großer Sohn auf die Welt kam. Und weil ich strickend schnell auf den Vintageweg gelangte, die zu kaufenden Röcke aber alle unterhalb der Taille endeten, wagte ich mich an die Nähmaschine. Mit Zittern und Zagen und sehr viel Respekt. Das war 2009 und mittlerweile konstruiere ich sogar meine Schnitte selbst; ich zumindest hätte mir da niemals zugetraut.
Über Jahre war es der Stil der 30er-40er, der er es mir angetan hatte, doch im letzten Sommer (2015) war ich damit durch. Was ich wann wie an mir mochte, das seht ihr hier:


14. März 2017
Dass ich eine gewiße Vorliebe für weite Kleider und im besonderen Zeltkleider habe, habe ich 2015 und 2016 schon gezeigt. Ich finde ja, dass diese Kleider erstaunlich viel Figur zeigen, dafür, dass sie der Taille nicht nahe kommen; wir könnten nun darüber diskutieren, ob und weshalb das so ist. Wir können es auch lassen. Nun hatte ich seit etwa zwei Jahren einen Stoff im Lager, den ich online bestellte und der sich als erstaunlich anders heraus stellte: In der Beschreibung war er eine Woll-Poly-Mischung mit leichter Struktur, graublau, leicht und fließend. Im Paket verwandelte er sich in ein recht kräftiges…

weiter lesen


7. März 2017
Ich liebe Kleidung und die Beschäftigung mit dem Äußeren immer schon: Als Kind habe ich mich mit Wonne verkleidet. Da ich nicht nur Kind, sondern dazu ein bönnsches Schlüsselkind war, hatte ich zum Einen einen gewißen Fundus bestehend aus meinen Karnevalskostümen, – perücken und -schminken und dem unbewachten Kleiderschrank meiner Mutter zur Verfügung und zum Anderen hatte ich viel Zeit ohne Eltern zu Hause. Ich war Prinzessin samt Ross (erst das Bügelbrett, später die Wäschetruhe), die Prinzen befreite, war Indianerin mit Silberbüchse oder mit der besten Freundin ein Engel für Charlie. Am Tag zog ich mich etwa sechs bis acht…

weiter lesen


2. März 2017
Nähend werde ich immer langsamer und langsamer – das mag damit zusammen hängen, dass ich immer weniger gut winzige Aufschriften lesen und dem Lauf der Nähmaschinennadel folgen kann. Oder, was viel schöner klingt, es liegt einfach an der mangelnden Zeit und darab, dass ich somit weniger im Training bin. Ja, es ist eindeutig die Zeit, die ein Problem ist … Wie immer, wenn ich nicht viel nähe, kaufe ich viel zu viel Stoff und diese Stapel muss ich, will ich abarbeiten. Nun also eine Bluse. Eine Hemdbluse. Die in der ersten Version noch einen Kragen hatte, den ich schlampig schnell…

weiter lesen


23. Februar 2017
Es ist der 23. Februar 2017, das Thermometer zeigt 10,6 °C, der Himmel hängt grau und tief. Und dennoch: auf dem Hundespaziergang singen die Vögel, die Zweige zeigen feine Knospen und die Laune sagt es aus. Es wird Zeit für den Frühling. Am liebsten sofort und am liebsten dürfte sich auch ein sehr früher Sommer bald zeigen. Gut, diese Hoffnung wird wohl enttäuscht werden und ich will es auch nicht übertreiben. Aber was tut die schneidernde Frau? Sie näht sich die warme Jahreszeit herbei. In diesem Fall mit einem lässigen Jacket in nebenweiß.     Der Stoff ist eine grob…

weiter lesen


19. Januar 2017
Hachja, mein Jubeltag und dann noch der letzte Vierer und wie sieht es aus? Gestern gab es in Dauerschleife Stress mit Server und Blog und die Nachricht, mein geliebter Max werde für die nächsten drei Wochen Antibiotika schlucken müssen, womöglich ist heute der kälteste Tag des Monats und morgen wird ein amerikanischer Präsident eingesetzt – achwas, womöglich krönt er sich selbst – der mir wenig Hoffnung auf den nächsten Geburtstag mit der ersten 5 macht. Entsprechend ruhig lasse ich es heute angehen: zur Feier des Tages bleibt der Haushalt mitsamt seinem Staub einfach liegen. Letzte Woche hingegen sah alles recht…

weiter lesen


10. Januar 2017
Ich möchte ja sehr gern wieder öfter und mehr nähen und so blätterte ich in meinen gesammelten Schnittkonstruktionsanleitungen herum. Und verliebte mich in dieses Kleid aus einer Mrs. Stylebook.     Wobei ich schon gedanklich anfing, Abstriche zu machen: ein bißchen länger dürfte es für mich sein, der Kragen kann eh weg und ob die langen Ärmel wirklich so günstig bei dieser Kleiderform an mir sein würden? Beim Blick auf die Anleitung bzw. das Schnittendergebnis verstärkten sich sowohl meine Zweifel als auch meine Lust, diesen Schnitt zu zeichnen und zu testen; ein dunkelgrauer Scuba mit Rosenmuster sollte dafür herhalten –…

weiter lesen


5. Januar 2017
Kirschroter Stoff, also mit einem deutlichen Blauanteil und gedämpft-leuchtend, findet sich nicht leicht. Wann immer es mir gelang, kannte ich nur ein Ziel: ein schönes Kleid daraus zu fertigen. Und ich kann nicht mehr zählen, wieviele wirklich herrliche Rotstoffe mit dem Umweg über die Nähmaschine traurig im Müll landeten. Ein einziges Mal gelang es mir, mittlerweile schon vor über vier Jahren … es ist nicht verwunderlich, dass ich Rotfunde heute lange horte und streichle, bevor ich mich heranwage. Nun, dieses Mal bin ich zufrieden. Den kirschroten Viskose-Elasthan-Crêpe fand ich im letzten Frühjahr auf dem Godesberger Stoffmarkt: sehr feinkörnig, recht zart…

weiter lesen


19. Dezember 2016
Tja. Lief ja nicht so toll, das Jahr. Nähtechnisch gesehen diesmal. Unter anderem aus den oben genannten Gründen. Aber wenn zumindest die Lust dazu wieder erwacht, dann zwängt man das Hobby eben doch mal rein und zack, ärgert man sich über Fehler, die nicht zu reparieren sind.   Ich habe, es ist wohl erkennbar, wieder ein wenig mehr Lust auf Kleider mit Vintage-Anleihen. Und als dieser Stoff aus England ankam, war ich sehr angetan. Ich war skeptisch, weil er ganz und gar Poly ist, aber mir gefielen Muster und Farbe so gut, dass ich nicht widerstehen konnte. Und er fühlt…

weiter lesen


6. Dezember 2016
Dieses Jahr, ich erwähnte es mehrfach, ist eines des gräßlichsten überhaupt – auch nähend: kaum Zeit, kaum Erfolg. Aber auf den letzten Drücker will ich das Ruder noch rumreißen; ich habe Pläne ohne Ende und Stoffe in Massen. Kennt man ja: Stoff kaufen geht immer, der näht sich später sicherlich von ganz alleine. Von Mittwoch letzter Woche bis gestern abend habe ich an einem wirklich sehr simplen Kleid herumgedoktert: Vor der Konstruktion stand ich unentschlossen; der Zuschnitt von Futter und Oberstoff gelang nur stockend dank Minusch, die unbedingt schnurrend alles inspizieren musste und ungnädig schimpfend sich nicht vertreiben lassen mochte;…

weiter lesen


22. November 2016
Nach langer – gefühlt sehr langer Zeit – einmal wieder etwas Genähtes, ein Kleid gar. Und eines mit deutlichen Vintageakzenten. Für Kleider der kalten Jahreszeiten eigentlich das einzig wahre: enge Taille, hochgeschlossen, längere Ärmel. Mit einem luftigen Sack wäre ich nicht glücklich. Weshalb ein Quasi-Weihnachtskleid? Weil ich von einem Tag auf den anderen Lust hatte, eines meiner ersten selbstkonstruierten Kleider zu kopieren. Wer hier schon sehr lange vorbeischaut, mag sich erinnern: mein ultimatives Weihnachtskleid war es und mittlerweile ist das schon fünf Jahre her. Das Kleid hat ein neues Zuhause gefunden, weil es mir deutlich zu eng wurde. Das Neue…

weiter lesen


4. November 2016
Das Jahr ist noch jung, aber ich muss sagen: es ist nähtechnisch das mieseste Jahr überhaupt; eindeutig mehr Mißerfolge als Hurras. Aus den unterschiedlichsten Gründen: halbherzig Begonnenes, Stoffe, die sich als nicht waschbar erwiesen, Denkfehler der dümmsten Art und dazu wenig Zeit und keine Lust, die Grundschnitte dem Gewichtsverlust anzupassen. Und irgendwie sind ständig Schulferien … jetzt mal gerade nicht, aber wir steuern geradewegs auf die Weihnachtsferien zu. Hach, seufz. Entsprechend wenig habe ich gezeigt. Wenn ich auch mit Wonne die Mißerfolge zu zeigen pflegte, so wenig mochte ich die Knipserei und mich für Unschönes noch weiter zu quälen, danach…

weiter lesen


14. Oktober 2016
Jedes Jahr im Herbst muss wenigstens ein neuer Mantel her, am liebsten aber zwei. Und da ich vor kurzem drei Mäntel an eine wunderhübsche Vintagefreundin geben durfte, ist auf dem Garderobenständer Platz genug. Im Gegensatz zu meinen Vintagejahren, in denen mir ein Schnitt kaum kompliziert und aufwändig genug sein konnte, mag ich es nun simpel, simpler, am simpelsten. Was im letzten Jahr zum Plumeau mit Ärmeln führte, das mir ja entsetzliche Kopfschmerzen bereitete und mir dafür jetzt zu groß geworden ist – das werde ich durch ein Versetzen der Druckknöpfe beheben. Wenn schon simpel, dann aber auch richtig. Nun schwebte…

weiter lesen


30. September 2016
Ich schaue besser gar nicht erst nach, wann ich das letzte Mal etwas gebloggt habe oder wann gar ichirgendetwas erfolgreich nähte. Es muss wohl gestern gewesen sein. Oder vorgestern. Irgendwie so. Nun, wie auch immer, hier bin ich. Und noch besser, ich habe genäht. Am allerbesten: es ist ein Kleid. Was mir richtig schwer fiel, war die Schnitterstellung: wie vernagelt saß ich am Tisch, hatte eine nur vage Vorstellung vom zu erschaffenden Kleid und schob den Pappgrundschnitt lange hin und her und her und hin. Während des Zeichnens hatte ich oft das Gefühl, dass das, was ich halbherzig malte, nicht…

weiter lesen


14. Juli 2016
Obwohl der Name „Bridget“ für die weiteren Modelle des Tunikaschnittes nicht passt, bleibt es nun dabei – dabei gebe ich meinen Schnitten doch sonst keine Namen. Aber da es wohl noch viele, sehr viele Varianten geben wird, hat er sich einen Namen verdient. Also noch mehr Bridget …   Den Stoff habe ich von Freundin Arlett erhalten, die daraus schon eine wirklich schöne Bluse nähte, die ich probieren durfte. Monatelang lag er nun im Schrank, weil ich trotz Arletts gegenteiligen Beteuerungen befürchtete, er würde mich mit Rutschen und Glitschen ärgern. Tat er nicht, was ich noch immer erstaunlich finde. Dafür…

weiter lesen


13. Juli 2016
Was den Sommer anbelangt, bin ich erstaunlich lange optimistisch – auch im September kann es noch herrlich heiße Tage geben. Aber ich muss zugeben, dass ich mit meinem Optimismus in diesem Jahr ins Straucheln komme. Es gab schon schöne Tage, gerade der letzte Sonntag war ein solcher: ich lag den ganzen Tag in unserem Garten im Schatten und außer lesen und daddeln habe ich rein gar nichts getan. Doch ich könnte noch mehr von dieser Sorte vertragen. Schon allein, um die paar Teile tragen zu können, die ich für Glut und Hitze nähte. Der Schnitt ist, wie mittlerweile meist, simpel:…

weiter lesen


21. Juni 2016
Schon lange, lange, ganz, ganz lange wollte ich eine Jacke mit einem drapierten Kragen besitzen – so ein lässiges Teil ohne nennenswerte Struktur. Aber einerseits passte diese Art Blazer nicht zu meiner Vintagegarderobe und zum anderen war ich mir nicht sicher, ob das etwas für mich ist. Alles, was zu fließend und un-geschneidert war, schien mir besser zu Figuren zu passen, die eben nicht so sind und da ich alles andere als athletisch und gestählt bin … Aber es ließ mich nicht los und in den letzten Wochen, ach was Monaten, kam ich wegen ständiger Krankheit und dauernder Kindersorge zu…

weiter lesen


31. Mai 2016
Der Mai ist nun auch schon rum und natürlich habe ich es nicht geschafft, jeden Tag ein Bild zu knipsen, um zu sehen, was aus meinem Kleiderschrank getragen wird. Wenig überaschend war, dass es vor allem Gekauftes war. Aber positiv zu vermerken ist: ich habe wieder Lust, etwas zu nähen. Und zwar die Kleidungsstücke, die sich schlecht bis gar nicht kaufen und diejenigen, die sich besonders leicht nähen lassen. Eine gesunde Mischung aus Bedarf und Bequemlichkeit, was kann schief gehen? Bis jetzt noch nichts. Außer den üblichen Problemchen, die auftreten, wenn ich nähe und angekränkelt bin, es aber nicht einsehen…

weiter lesen


27. Mai 2016
Der Titel zeigt mein Talent zum Sich-Kurzfassen. Tja, wo  fange ich an? Als ich 2009 mit dem Nähen begann, hatte ich von Zeit zu Zeit auch noch die Brigitte im Einkaufskorb, einfach deshalb, weil ich als Kind mit ihr aufwuchs und die Mischung aus Mode, Pflege, Reportagen, Gewinnspielen, Rezepten und Selbermacherei sehr liebte. Sie war deutlich emanzipatorisch und scheute sich nicht vor Politik. Das hat sich seitdem sehr verändert: schaue ich mir allein den unsäglichen Onlineauftritt an, der sich offenbar an unterbelichtete, aufmerksamkeitsgeile 12jährige Lolitas richtet, die im heftig-Stil mit viral gegangenen Nichtigkeiten zugemüllt werden wollen (und ich möchte betonen,…

weiter lesen


25. Mai 2016
Es fällt mir schwer, die kurzen, weiten Kleider ohne Abnäher, ohne eingesetzte Ärmel, ohne Kragen, ohne nix als Kleider zu bezeichnen; ich bin noch in meinen alten Denkenmustern gefangen und meine Beine so zu zeigen gelingt mir eigentlich nur, weil ich mir sage: Mit Ende 40 guckt da keiner mehr hin, das kannst du ruhig tun, wenn es warm ist. Es ist natürlich nicht warm, sondern ausgesprochen frisch, wenn es auch für den morgigen Feiertag besser werden soll. Vielleicht kann ich mich dann entspannt in einem dieser Kleidchen im Garten entspannen? Sicher. Weil ja ein Gatte und zwei Söhne dafür…

weiter lesen


22. Mai 2016
Die eine oder andere erinnert sich mit Schaudern – ich selbst auch – mit welchen Schwierigkeiten ich zu kämpfen hatte, bevor ich den simpelsten all meiner Mäntel konstruiert und genäht hatte. Diese Schwierigkeiten waren hausgemacht, saßen nur in meinem Kopf, der sich nicht an den Gedanken gewöhnen wollte, dass es auch einfach geht. Ganz, ganz einfach. Heute ist mir das verständlich, denn mein Wunsch, eigene Schnitt entwerfen zu können, entstand mit dem ersten Blick in Harriet Pepins „Modern Pattern Design“ – und letztenendes habe ich es mir mit diesem Buch ein gutes Jahr später auch beigebracht. Was heißt: meine Ausbildung…

weiter lesen


29. April 2016
Ich denke, ich habe ein Mittelding zwischen beiden Möglichkeiten getroffen: ich habe dem wilden Blumenrock insgesamt zwei Zentimeter Weite an Taille und Hüfte herausoperiert und am Saum satte sechs. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man das auf meinen Bildern erkennen kann; es ist vielleicht mehr ein Ding des Spüren und Tragens und somit schlecht abbildbar. Was ich mir für die nächsten Röcke aber doch noch einmal überlege, das ist eine geformte hintere Mittelnaht. Dazu rieten einige von euch aus eigener Erfahrung und in meinen Bleistiftrockhochzeiten habe ich damit auch experimentiert. Auch Beates Idee, das Vorderteil einfach mit weichen…

weiter lesen


22. März 2016
Heute am frühen Morgen blickte ich schlaftrunken aus dem Fenster; mein Jüngerer schlief in meinem Zimmer und wird offenbar wieder krank: er schnarchte. Und so war ich eben sehr, sehr schlaftrunken, als ich grauen Himmel erblickte. Wie könnte ich den Tag sonniger gestalten? Ich könnte den helltürkisen Blazer knipsen und so überlegte ich mir, ob ich das wirklich tun dürfe: ein Jacket zeigen, dass weder Taschen auf den Hüften hat noch Knopf oder Knopfloch zum Schließen – wäre das nicht arg unkonventionell? Darf ich das? Nicht, dass ich grundsätzlich auf den Verschluß hatte verzichten wollen; ich traute nur der Knopflochautomatik…

weiter lesen


15. März 2016
Ich lasse mir mein geliebtes Blau nicht nehmen, ein Blau, das für einen freien Himmel, ein endloses Meer und einen ruhigen Geist steht – es wäre daher sehr zu wünschen, dass sich die eine oder Vereinigung unendlich freiheitsfeindlicher Unruhestifter dazu entscheiden könnte, eine besser zu ihnen passende Farbe auszusuchen – welche mir da spontan einfiele, dürfte die selbe sein, die euch in den Sinn kommt. Aber gut, gut – zur Zeit lasse ich mich lieber auf FB aus und blogge nur Schönes, bis ich mich wieder im Griff habe. Nach dem Simplicity-Schnitt habe ich mittlerweile drei tragbare Hosen genäht, wobei…

weiter lesen


11. März 2016
In der Beitragstitelfindung habe ich mich übertroffen, nicht wahr? Aber so ist es, nach wie vor habe ich keine Lust auf Hosenkonstruktionen, zumal ich in dem Punkt unentschlossen bin – was steht mir und was trage ich und was brauche ich? Im Grunde nichts, der Schrank ist gut gefüllt, nur eben nicht mehr mit Selbstgemachtem. Vor allem sind es enge Hosen, die im Schrank hängen und das können doch nicht die einzigen Hosen sein, in denen ich mich wohlfühle oder gut aussehe. Eigentlich habe ich mein Leben lang zu Hosen mit weiten einen gegriffen, also suchte ich in meinem Vorrat,…

weiter lesen


12. Februar 2016
Als bedauernswertes Schlüsselkind im Alter von 6-14 Jahren konnte ich den Winter, der in Bonn nur selten hart und eisig war, nicht ertragen; mit Macht sehnte ich mich nach dem Sommer. Mein Heilmittel dagegen, ich erwähnte es schon einmal, war das Imitieren des Sommers an frostigen, doch hellen Tagen. Ich drehte die Heizung so hoch es nur ging, legte ein Handtuch und ein Kissen auf den sonnigen Bodenabschnitt, stellte mir Chips, Schokolade und Äpfel zurecht und warf mich selbst in den Badeanzug. Bei geschlossenen Augen fühlte es sich fast echt an. Nach einer halben Stunde war meine Stimmung besser und…

weiter lesen


4. Februar 2016
Heute ist es unglaublich üsselich da draußen; kalt, nieselnd, bewölkt, farblos. Was anderes also sollte ich tun, als den Wieverfasterler zu ignorieren und meine Erfolgsserie fotografischer Kunst fortzuführen? Eben. Genug neue Kleidung ist ja vorhanden und so kommt heute die schnelle Tunika dran; genäht nach dem gleichen Schnitt wie hier.     Die dicken Socken sind besonders hübsch, aber mir ist sehr nach kuschelig und es demonstriert nebenbei schön, wie wichtig Schuhe für eine Kombination sind. Und wie schwierig passendes zu finden ist. Ich könnte nun noch meckern, wieso ich Kilos dort zunehme, wo ich sie nicht brauche anstatt sich…

weiter lesen


3. Februar 2016
In Kombination von Weihnachten und Geburtstag bekam ich vom Gatten Wolle – dreifach sogar. Ich wollte unbedingt mit dicker Wolle in Luxusausführung stricken und so erhielt ich drei Farben der Lana Grossa-Brigitte-Mischung (ausgerechnet diese Zeitschrift muss sich einmischen – schon mal bemerkt, wie sich deren Portal gewandelt hat? Offenbar sind die Leserinnen zwölfjährige Idiotinnen, die nix anderes im Sinn haben, als irgendwelchen Männern zu gefallen. Brigitte, wie tief bist du gesunken. Übrigens kenne ich keine idiotischen Zwölfjährigen …). Aber egal, Hauptsache das Garn ist weich und fein. Ist es. Als Merino-Kaschmirmischung kann man das auch erwarten. Ebenfalls erwarten muss man…

weiter lesen


23. Januar 2016
Schon vor bald zwei Monaten habe ich eine Woche damit verbracht, den simpelsten Mantelschnitt überhaupt zu zeichnen, zuzuschneiden und zu nähen. Und bis zu Beginn dieser Woche war es zu warm, um den Mantel zu tragen. Gut, stimmt nicht ganz, denn ich habe ihn immer mal wieder abends übergeworfen, wenn ich die Jungs zum Training brachte. Ob also die Mischung zwischen locker gewebtem Wollstoff, einer Lage thinsulate und Viskosefutter plus weiter Silhouette wintertauglich ist, kann ich noch nicht sagen. Aber tragen lässt er sich wunderbar wolkig weich.       Vergleiche ich das Bild mit der Planungszeichnung, dann muss ich…

weiter lesen


19. Dezember 2015
Der Klassiker der Geschlechtertauschfilme kommt aus Deutschland und das aus dem Jahr 1933; manche Dinge erstaunen nur auf den ersten Blick. Die Geschichte einer erfolglosen Sängerin, die für einen männlichen Frauendarsteller gehalten wird und oft kaum selbst noch weiß, wer oder was sie ist, ist das Produkt der Weimarer Zeit mit ihren sich auflösenden Geschlechterrollen und der Sucht nach Leben und Unterhaltung. Das Ende, bei dem Frau wieder ganz zu Frau wird, weil sie sich als Mann nicht beweisen kann, herbeigeführt durch den Mann, in den sie sich verliebt hat und der ihr unbedingt beweisen muss, dass er sich nur…

weiter lesen


3. Dezember 2015
So ganz langsam füllt sich meine Garderobe wieder mit Selbstgemachten – all die feinen Kleider und Röcke und Blusen und Pullis der letzten drei Jahre liegen sorgsam verpackt unter meinem Himmelbett, während der Schrank vor allem Gekauftes beherbergt. Und hier hat sich die Silhouette des Sommers durchgesetzt: enge Hosen, weite Oberteile. Wie schon beim Mantel saß ich anfangs ratlos vor meiner Wolle: kleine, kurze Pullis der 30er mit Mustern und perfekten Schulterlinien stricke ich blind und ohne Anleitung. Vor den formlosen Quadraten jedoch zitterte ich und so suchte ich mir Anleitungen, wohlwissend, wie albern das eigentlich ist. Aber so langsam…

weiter lesen


8. November 2015
Heute morgen, die Sonne schien und tut es noch, der Gatte röchelte krank vor sich hin, war ich in Fotolaune und fragte die Kinderschar, wer denn wohl Lust habe, die Frau Mama abzulichten. Es erklärte sich der Thronfolger bereit – der Revoluzzer vor und hinter der Kamera. Überhaupt ein Rebell immer und überall. Als Ergebnis hatte ich 37 Bilder, auf denen zwar die Cabanjacke die kleinste Rolle spielte, dafür aber ich fast immer gut genug aussah, um mir die Auwahl schwer zu machen. Da beide Jungs am liebsten jedes ihrer Kunstwerke im Blog hätten, gibt es heute sehr viel zu…

weiter lesen


3. November 2015
Nein, nicht China. Sondern Pullover. Nach ewig langer Strickpause und Umorientierung bei der Modellauswahl habe ich etwas gestricktes UND beendetes zu zeigen. Bis zum nächsten Jahr wäre ich gerne wieder an dem Punkt, an dem der Inhalt meines Kleiderschrankes überwiegend selbstgemacht ist – das wird ein Weg … im Augenblick weiß ich gar nicht, wo ich beginnen soll, was ich mag, was ich will, brauche und was mir steht. Und so habe ich mich tagelang durch ravelry gesucht, unendlich viele Ideen verworfen, andere für mich wühlen lassen und einiges angestrickt, um es nach Stunden wieder zu ribbeln. Nichts stimmte, nichts…

weiter lesen


17. Oktober 2015
Mit der Veränderung meines Kleiderschrankes kam die Lust, wieder einmal am Grundschnitt zu basteln. Oder genauer: einen Grundschnitt zu fertigen, der der neuen Silhouette Rechnung trägt. Mein bisheriger Grundschnitt beruht auf den Anleitungen von Harriet Pepin aus den Vierzigern und entsprechend mühselig war es, aus diesem Schnitt – ohne jede Mehrweite und der Figur zu 100 % angepasst – eine körperferne Form zu basteln. Ich sah all meine Schnittbücher durch, notierte die Unterschiede und war mit keinem zufrieden; weshalb, kann ich einmal in einem gesonderten Beitrag erzählen, denn die Grundschnitte verschiedener Jahrzehnte und Herkunftsländer haben alle ihre Charakteristika, die mehr…

weiter lesen


7. Oktober 2015
Im deutschen ist diese Farbbezeichnung unüblich, im Englischen ist „duck egg“ geläufig – es ist ein sehr helles Blaugrau mit leicht grünlicher Färbung. Auch das Nilwasser klingt in unseren Ohren nicht vertraut; „eau de nile“ hingegen bezeichnet einen blaugrüngrauenFarbton, der über die Jahrhunderte vor allem in England sehr beliebt war – keine Jane-Austen-Verfilmung ohne nilwasserblaue Wände. Und wie üblich muss ich nun darauf hinweisen, dass es uns (Tom und mir) nicht möglich war, diesen Farbton perfekt einzufangen. Bestimmt eine halbe Stunde lang habe ich versucht, die Bilder farblich zurecht zu trimmen. Aber nein, nicht nur die Farbe, sondern auch Struktur,…

weiter lesen


30. September 2015
Der große Sohn hat heute, drei Tage vor den Herbstferien, schulfrei. Und so habe ich dieses Mal ihm die Kamera in die Hand gezwungen. Er hat sich gut angestellt, ich weniger. Es ist seltsam, dass ich selbst vor Menschen, die ich in meinem Bauch habe aufwachsen lassen, so befangen bin, wenn ich fotografiert werde – und so kamen mir auch seine Bilder eigenartig fremd vor.     Nun denn, also: Ich liebe zur Zeit alles, was schnitttechnisch einfach ist; erst jetzt fällt mir auf, dass meine Kleider und Mäntel der letzten zwei Jahre gar nicht so simpel sind, wie ich…

weiter lesen


23. September 2015
Es ist ja eine Weile her, dass ich DAS von einem Kleid behauptet habe; ich glaube, es ist mein Walliskleid, das diesen Titel bislang trug (und auch weiter tragen wird). Mein Krimidinnerkleid liebe ich auch, habe es aber seit diesem Anlass nicht mehr aus dem Schrank genommen. Alle drei Kleider eint: sie sind blau. Wenn das mal keine Überraschung ist … Allerdings eint sie auch, dass sie auf Bildern nicht halb so gut rüberkommen wie in Wirklichkeit und das macht mir heute leider besonders zu schaffen. Sieben Menschen haben dieses Kleid live gesehen und waren angetan, aber wie ich das…

weiter lesen


21. September 2015
Das erste hängt noch immer auf der Puppe und wartet auf Knopflöcher. Die Motivation ist niedrig, diesen ersten Blazer zu beenden, denn er ist nach dem gleichen Schnitt und er ist ebenfalls blau. Nun darf sich die geneigte Leserin fragen, weshalb ich zwei gleiche Jacketts nähe? Die Antwort ist einfach: Unaufmerksamkeit. Nach dem Umbau des engen Oberteilgrundschnittes zu einem Jackettgrundschnitt habe ich zu wenig Länge zugegeben und das beim Nesselmodell auch sofort gesehen. Dem Pappschnitt habe ich diese Länge spendiert, um dann einen Tag später im Bequemlichkeitsmodus den Papierschnitt zu verwenden – der zu kurz war. Gemerkt habe ich es…

weiter lesen


18. September 2015
Das Erarbeiten meiner neuen Garderobe geht langsam voran und nicht leicht von der Hand: man reiche mir ein x-beliebiges Modellbild der Jahre 36-44 und ich weiß in etwa, was ich zu tun habe, um es zu kopieren. Nun versuche ich mich an einer lockeren Kleidersilhouette und taste halbblind umher. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Seit einem guten halben Jahr lag ein Wollflanell mit Riesenkaro in meiner Stofflade, aus dem ich ursprünglich einen Faltenrock hatte schneidern wollen. Blöderweise hatte ich zu diesem Zwecke und Behufe schon ein Teil abgeschnitten. Als ich nun ein legeres Kleid daraus bastelte, konnte ich auf einen…

weiter lesen


19. August 2015
Jedes Jahr im Sommer das selbe Spiel: ich kündige der Familie an, dass ich nicht nur kochen und putzen und waschen und kochen werde, nur weil über Wochen (fast) alle zu Hause sind und Arbeit machen – nein, ich will und werde auch nähen und stricken und bloggen und Ferien haben, so! Funktioniert jedes Jahr unglaublich. Unglaublich gar nicht. Das türkise Komfortzelt war ein Schnellschuß, danach krebste ich an einem Trägerkleid herum, das mir nicht gefiel, begann den hübschen Sack und eine daraus entwickelte Überziehbluse (wer auf Facebook mitliest, hat schon etwas davon gesehen). Das Trägerkleid ist längst entsorgt und…

weiter lesen


8. Juli 2015
Ah, in wenigen Sekunden werden einige Googler sehr enttäuscht sein … Ich experimentiere weiterhin mit meiner zur Zeit liebsten Rockform: schmal, wadenlang, unten schwingend ausgestellt. Und da ich einen solchen in dunkelblau für die kühle Jahreszeit besitze und liebe, lag nichts näher, als einen ähnlichen für die warmen Tage zu nähen. Ich habe dabei die Seitennaht bis an Kniehöhe heran ein wenig eingestellt (nur 1 Zentimeter, für die nächsten Versionen werde ich auf 2 Zentimeter erhöhen) und von da aus ordentlich Weite zugegeben. An der VM habe ich mit der Zunahme schon auf Bauchhöhe begonnen, das dürfte etwas tiefer rutschen.…

weiter lesen


7. Juli 2015
Welch ein unordentlicher Haushalt ist das denn hier? Mit der Nummer zwei zu beginnen ist alles andere als orthodox. Liegt daran, dass ich Nummer eins gestern trug und es sich heute entknittern und ausruhen darf. Das mit dem Entknittern dürfte funktionieren: es ist wieder schwül und drückend und heiß, aber es sind Gewitter versprochen und zwei kühlere und nassere Tage sollen folgen. Eines meiner Sommer-Lieblingskleider habe ich nach Vogue easy options 2429 genäht; nun ist es endgültig zu eng und löst sich auf. Ganz kurz überlegt ich, ob ich anhand dieses Kleides den Fertigschnitt nicht einfach anpassen und mir so…

weiter lesen


4. Juli 2015
Ich weiß nicht, ob es der einen oder anderen unter euch aufgefallen ist, aber: es ist heiß. So wenig ich bittere Kälte ertragen kann und mag, so wenig liebe ich übertriebene Hitze. 30°C lasse ich mir gefallen, darüber fühle ich mich kaum lebensfähig. Wobei das entweder am fortschreitenden Alter oder aber an meinen Schilddrüsentabletten liegt: ziemlich genau mit der Diagnose Hashimoto und der Einstellung auf die Hormone ist Hitze für mich die Hölle. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich halt e Bönnsch Mädscher, die an heiße und feuchte Sommer gewöhnt war; sie sogar liebte. Zu heiß? War mir fremd. Aber…

weiter lesen


13. Juni 2015
Ich erwähnte es gestern: die Farbe, die ich zuletzt verstrickte, heißt Sturmblau. Weshalb eigentlich, erschließt sich mir nicht, denn die Gewittersturmhimmel, die ich sah, waren entweder grau schattiert oder aber leuchtend giftgrün (das war in Lindau zu Kinderzeiten und hat mich nachhaltig beeindruckt). Das Woll-Sturmblau hingegen ist petroltürkis: nix blau, nix Sturm. Und so wunderte ich mich. Bis gestern. Kaum war der Beitrag geschrieben und publiziert, schon schimmerte es in der Ferne sturmgrau. Nicht viel später vernahm ich ein Grollen, sanft und gedämpft. Und wollte es als Einbildung abtun. Aber es wurde dunkler und dunkler, lauter und lauter, der Wind…

weiter lesen


4. Mai 2015
Jajaja, seit ich mich listig und tückisch den 30ern nicht nur genähert, sondern sie fast schon erobert habe, gibt es hier kaum noch anderes zu sehen. Da ich im Augenblick einen Schlachtplan entwerfe, wie ich mir auch die 20er zu eigen, ach was, untertan machen kann, muss das nicht so bleiben. Nur mal so als kleiner Hoffnungsschimmer … Den zuletzt gezeigten Rockschnitt habe ich kurze Zeit später umgesetzt und ich ärgere mich ein wenig, wenn ich den fertigen Rock betrachte. Da war ich auf dem Stoffmarkt und hatte endlich einmal wieder Jagdglück und verabsäume es dann, vom absoluten Traumstoff mehr…

weiter lesen


21. April 2015
Jaha! Zumindest einen Blusenschnitt habe ich nun in meinem Schnittarchiv, mit dem ich arbeiten kann. Für eine Basisgarderobe vielleicht ungewöhnlich, aber zu meinen Röcken passt diese Bluse ganz wunderbar. Und noch besser: ich fühle mich ebenso wunderbar in ihr. Fast lassen sich Details auf diesem Bild erkennen – dank des herrlichen Sommerwetters und der Freiluftknipserei. In die erste Bluse nach diesem Schnitt war ich schon verliebt, in diese nun noch mehr, weil kleine Fehler fehlen und auch, weil mir die Ärmel – diesmal an Schulter und Saum gekräuselt – besser gefallen. DAS ist mein perfekter Basisblusenschnitt und wohl bald die…

weiter lesen


9. April 2015
Da der erste 30er-Rock dieses Jahres so simpel war, musste ein zweiter folgen. Nähen geht dieses Jahr zwar flott, das Zeigen ist schwieriger. Aber heute scheint die Sonne, die Temperatur klettert ordentlich und trotz Erkältung und Erschöpfung liege ich OHNE Strümpfe unter der Decke und das war schon Anlass genug, die Kamera aufzubauen und Rock 2 der Serie 1 zu knipsen: Ich sehe aus wie Peter Pettigrew – offenbar mache ich ein Mäusegesicht, wenn ich niesen muss. Immerhin erst nach dem Klick geniest, sonst hätte ich das mit den Bilder für heute doch gelassen. Das also ist die ungeschminkte, kranke…

weiter lesen


8. April 2015
Jajaja, Bonn liegt auf der Insel der Glückseligen, wie Freundin Viola immer sagt, aber so glückselig sind wir denn doch nicht. Kein Sommer in Sicht und auch der Frühling verhält sich nach einem kurzen 20°C-Intermezzo meinen Wünschen unangemessen scheu gegenüber. Soll aber werden, diese Woche noch. Ich bin gewappnet! Oder wäre es, wenn die letzten vier Tage nicht so bescheiden gewesen wären: Samstag, kurz nach dem Fotografieren des neuen Lieblingskleides (das wirklich, wirklich, wirklich viel viel viel hübscher ist!) fühlte ich mich ein wenig schlapp. Nach dem Kochen und Essen definitiv müde und angeschlagen und nachmittags begann der Hals zu…

weiter lesen


4. April 2015
Ein Kleid, ein selbst genähtes, das ich liebe. Fast nahezu ganz und gar. Näher ran komme ich wohl nie, ich sehe immer Verbesserungspotential. In diesem Fall ist es ein zu kurzer Rücken, der den Rock an den Seiten hoch- und nach hinten zieht und ein in der Taille zu weites vorderes Rockteil. Wie das geschehen konnte, ist mir rätselhaft, doch ich vermute ein perfektes Zusammenspiel zwischen Papierschnittteil, elastischem Stoff und meiner Unachtsamkeit. Der Schnitt selbst ist, wie er sein sollte – die ausgeschnittenen Teile aber eben zu kurz oder zu weit. Beides ließ sich nicht ändern: was fehlt, wächst nicht…

weiter lesen


30. März 2015
Ich schon. Meine Katze hingegen scheint süchtig nach Blitzlicht und Fokus zu sein. Zum Bilderknipsen komme ich seit Wochen kaum noch; irgendetwas ist immer: zu viele Leute im Haus, Haare schlapp, Muttern schlapp, zu wenig Zeit, keine Lust, zu knipsendes Kleidungsstück ungebügelt, Strümpfe zerrissen – es ist ein Wunder, dass es heute, hier und jetzt, neue Bilder gibt. Dafür wieder ganz ganz viele: fast alle mit Minusch, zwei geknipst vom großen Sohn, der sehr stolz auf das Ergebnis ist. Was gibt es zu sehen? Gleich zwei neue Teile – Rock und Bluse. Der Rock ist aus einem pflaumenfarbenen Gabardine und…

weiter lesen


11. März 2015
… bin ich nicht zufrieden. Zu traurig, aber wahr. Die eine oder andere unter euch erinnert sich sicherlich noch mit Schrecken an mein letztjähriges Grundschnittprobenähen, das sich über Monate hinzog und Frust, Frust, Frust mit sich brachte. Nach wie vor muss ich mich mit der Tatsache anfreunden, dass sich meine Figur komplett geändert hat und ich mich zwischen Teufel und Beelzebub entscheiden muss: Lasse ich alles formlos an mir herunterfallen oder lebe ich damit, dass mein Bauch und meine Hüfte sich immer, ständig, überall in den Vordergrund drängen? Ein Mittelweg wäre schön, liegt aber außerhalb meiner technischen Fähigkeiten. Und meines…

weiter lesen


3. März 2015
Heute habe ich mich bei der Beitragstitelfindung selbst übertroffen; wenn das nicht neugierig macht … 😀 Aber ich bin ja nicht hier, um originell zu sein, sondern ich bin hier, weil mir – heute nacht so gegen 03:17 Uhr – zwei Dinge klar vor Augen standen: das Eine war die Uhrzeit in Kombination mit einer unsichtbaren, da nachtschwarzen Katze, die der Meinung war, es sei kalt und sie müsse UNTER meine Decke; es schien, als seien dabei mein rechter Arm, meine Nase, mein linkes Knie und letzten Endes mein Bauch im Weg. Das Andere war die Tatsache, dass ich mittlerweile…

weiter lesen


8. Februar 2015
Bevor ich Bilder vom zuletzt beendeten Rock zeige, wird es lang und ausführlich. Nehme ich an; wer weiß schon, wohin es mich schreibend treibt … Im Augenblick treibt mich – wieder einmal – die Besessenheit. Die Besessenheit, ein gut sitzenden Rockgrundschnitt zu erstellen. Klingt erst einmal nicht dramatisch. Aber es gibt Kriterien, die ich erfüllt sehen will. Eigentlich habe ich keine Lust, daran zu arbeiten, ich möchte nur das Ergebnis, das gerne vom Himmel in meine Hände falllen darf. Wo liegt die Schwierigkeit, was will ich ich haben? Ich will einen Rockgrundschnitt, der für Röcke, nicht für Kleider gedacht ist…

weiter lesen


27. Januar 2015
Von mir nicht, von meiner Kamera nicht. Ich bin eh schon übelster Laune, weil ich keine meiner anstehenden Aufgaben ohne eine funktionierende Internetverbindung erledigen kann. Heute nachmittag erwarte ich den Techniker, der alles retten und verbessern soll. Noch sind meine Hoffnungen hoch … Dass diese meine Laune vielleicht nicht die beste Ausgangslage darstellt, um Bilder von einem der neuen Kleider zu knipsen – hätte ich darüber nachgedacht, so wäre es mir aufgefallen. Da ich mich aber habe überreden lassen, an den nächsten zwei Vormittagen zu arbeiten, bleibt mir gar nicht so viel Zeit in dieser Woche wie angenommen. Also ging…

weiter lesen


7. Januar 2015
Habe ich es endlich geschafft, mehr oder weniger – wie immer gab es Schwierigkeiten mit der Kamera. Sagen wir also: es gibt Eindrücke, Impressionen vom Kleid an mir und ich in ihm; Bilder kann man es kaum nennen. Das ist das beste Foto – weder Farbe noch Rockschwung haben etwas mit der Realität zu tun. In der wirklich wahren Wirklichkeit ist dieses Kleid nicht ganz das, was ich vor Augen hatte (was an dem schon beschriebenen Kompromiss liegt), aber dafür tut es genau, was ich will: es ist ein praktisches, wärmendes Winteralltagsüberziehkleid, in dem ich mich wohl fühle, das mich…

weiter lesen


19. Dezember 2014
  Der kleine Sohn möchte mit auf das Bild und da er so kaum erkennbar ist, darf er. Zumal er sich wahrhaftig einige Minuten vom Lesen und PS Vita-Spielen losreißen konnte, um mir ein kurzes Hallo zuzuwerfen. Er spielt nun weiter, Muttern wird gleich endlich wieder einmal nach unten auf die Gymnastikmatte entschwinden. Hat sie zumindest vor … Nun, das zweite Kleid ist nahezu beendet: die Ärmel müssen noch gesäumt werden, aber da meine Arbeitsleuchte mir den Dienst versagt, es draußen gießt, schüttet und sowieso die Dämmerung zu erahnen ist, wird diese Arbeit noch warten müssen. Da die nächsten Tage…

weiter lesen


9. Dezember 2014
Üselich ist es heute da draußen und diese kaltnasse Ungemütlichkeit scheint auch ins Zimmer hinein schwappen zu wollen. Und bevor ich weiterschreibe, brauche ich eine Tasse sehr warmen, sehr süßen Tees. Da Feen und Mäuse und Vögel hier nicht arbeiten, werde ich das selbst erledigen müssen. Es ist traurig. Sehr. Zum Trost noch einen Lebkuchen. Danach nie wieder Zucker. Gut. Als ich eben diese Üselichkeit nicht nur hinter Glas beäugen durfte, sondern in sie hinaus musste, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, man nähme mich erstaunt war. Weder positiv noch negativ, die Bonner an sich sind ja nicht nur…

weiter lesen


5. Dezember 2014
Nach einer viel zu kurzen Nacht mit viel zu wenig Schlaf zeigt der Blick in den Spiegel nichts Gutes – das Bild zeigt Problem und Lösung: sich dran gewöhnen und doch mal wieder zu Zucker greifen. Vor einigen Wochen schon hatte ich aus einem seegrün-hellblauem Wolldiagonal einen Rock genäht; auf der Puppe war er schon einmal zu erahnen. Fast in der Minute nach der Fertigstellung spielte mein Körper Jo-Jo mit mir und schnurrte an Taille und Hüfte ein klein wenig zusammen. Da ich meine neuen Grundschnitte nicht nur einem Gewicht von 62,5 kg und rundum 3 cm mehr angepasst, sondern…

weiter lesen


3. Dezember 2014
Es ist erschütternd – vor einigen Minuten begann es zu schneien, so dass ich sofort in die Küche eilen musste, um Tee aufzubrühen. Weniger, weil ich ihn so sehr gerne trinke als vielmehr, um mich an der warmen Tasse aufzuwärmen. Bevor der Tag nun losrast, lehne ich mich noch einmal zurück, trinke den warmen Tee und zeige den oben versprochenen Rock. Gut, ZEIGEN ist jetzt ein großes Wort, denn selbst nachdem ich die Gebrauchsanweisung der Kamera durchgearbeitet (Ergebnis: null!), sämtliche Lichter in Wohnzimmer, Flur und Eßzimmer angeknipst, mit allen möglichen Kamera- und Fraupositionen herumprobiert und alles aus Gimp geholt habe,…

weiter lesen


2. Dezember 2014
  Und weiter geht es … Der petrolfarbene Mantel und sein Schnitt bzw. meine Konzentration und Sorgfalt hatten mich so sehr geärgert, dass ich für den zweiten Stoff den Schnitt komplett neu aufsetzte. Stoff 2 ist ein hellgrau-melierter Wollstretch – so sehr wollte ich einen hellgrauen Mantel, dass ich den Stretchanteil während des Kaufes ignorierte. Nun ratet, wer sich während Zuschnitt und Bügeln als süchtig nach Aufmerksamkeit und zudem als Zicke erwies? Natürlich der elastische Teil des Stoffes. Aber ich will gar nicht lange auf den Ärgernissen und den Fehlern, die bei mir ja immer unvermeidbar sind, herumreiten. Dieser Mantel…

weiter lesen


1. Dezember 2014
Vor langen, langen Jahren fuhr ich mit meiner besten Freundin zum ersten Mal in Urlaub – an die belgische Küste. Wir besuchten Oostende, Brügge, De Panne und Niewport. Nach einer Woche gönnten wir uns noch zwei Tage in Brüssel. Dort gingen wir an einem der Tage in ein italienisches Restaurant in der Freßgasse. Jung und naiv, müde und hungrig griffen wir bei Brot und Wein, die uns als erstes serviert wurden, zu. Bei der Rechnung wunderten wir uns doch sehr, dass wir das Doppelte der Summe zu zahlen hatten, die wir erwartet hatten – Wein und Brot wurden gnadenlos berechnet.…

weiter lesen


7. Oktober 2014
Letzten Mittwoch kaufte ich – voll des schlechten Gewissens, aber dennoch begierig – zwei edle Stöffchen im feinen Stoffgeschäft um die Ecke. Es liegt mehr oder weniger auf dem Weg zum Tennisplatz des jüngeren Sohnes. Das ist für ähnlich Suchtveranlagte wie mich Erklärung und Entschuldigung genug. Ich kaufte dort einen sehr großkarierten grauen Stoff, der mir noch einiges an Denkübungen abverlangen wird, und einen grobgewebten, recht festen Wollstoff in einer Farbe, die nur mit viel gutem Willen als „meine Farbe“ zu bezeichnen ist – Amethyst, ein leuchtend-kräftiges Violett, das mir zu Gesichte nicht wirklich gutes tut. Aber zu einer Verbindung…

weiter lesen


1. Oktober 2014
Dunkelblau ist die Farbe, zu der es mich immer schon hinzieht und welch ein Glück: als Grundlage für meine Garderobe ist sie perfekt. Weniger perfekt war bislang, dass ich zwar schon unendliche Meter an Dunkelblau vernäht habe, aber immer wieder genau diese Kleidungsstücke nicht gelangen. Die Ausnahmen waren dann Lieblingsstücke. Lieblingsstücke sind etwas feines und am liebsten möchte ich nur noch Lieblingsstücke im Kleiderschrank haben. Und was soll ich sagen: zwar ist nicht jedes der zuletzt entstandenen Teile perfekt, aber ich liebe sie doch alle und so langsam macht das Anziehen wieder Spaß. Eine meiner liebsten Rockformen ist der ausgestellte…

weiter lesen


27. September 2014
Weil es schon lange nicht mehr so anfing: EIGENTLICH liebe ich vor allem Blautöne von Blaugrau bis Blaugrün, aber meine liebste Farbzusammenstellung ist Blaurot und Lila. Das kann ein Himbeerrot mit einem kräftigen Amethyst, ein Kirschrot mit einem Aubergine oder ein Dunkelrot mit einem Brombeerton sein – Hauptsache bläulich und kontrastreich. Nach dem petrolfarbenen Oberteil habe ich nach verbessertem (aber noch nicht idealem) Schnitt ein weiteres in kräftigem Lila genäht. Wochen davor entstand ein Rock aus einem helleren, blauroten Woll-Baumwollmix. Beides zusammen – quel surprise! – liebe ich. Nun dürfte man einwenden, dass Röcke gebügelt noch viel besser aussehen und…

weiter lesen


25. September 2014
Grau. Liebe ich eigentlich. In Kombination mit anderen Farben oder von Kopf bis Fuß. Doch in den letzten Jahren habe ich zu der Farbe meinen Draht merklich verloren. Aber es gibt so Tage und Stimmungen, da passt es. Gar nicht mal trist, sondern einfach unauffällig, etwas farblos eben. Wäre für mich momentan sogar ein Fortschritt. Immerhin bin ich nicht mehr wütend, eher resigniere ich an meiner lästigen Erkältung. Also grau für heute. Grauer Himmel, graue Laune, graue Kleidung. Nicht schwarz, nicht weiß, sondern mittendrin. So ist das. Da der Rock ebenfalls in den letzten Wochen entstanden ist – quasi ein…

weiter lesen


24. September 2014
Reimt sich und alles, was sich reimt, ist gut. Stammt, wenn ich mich nicht sehr in meiner Erinnerung vergreife, vom Pumuckl. Das mit der kranken Frau ist aber nicht gut, für mich zumindest. Seit gestern nachmittag scheint es wieder los zu gehen – ich kann keinen Tee mehr sehen, egal, ob Fenchel, Anis oder Pfefferminze. Doch anstatt mich wieder hinzulegen, denn so krank bin ich nicht, versuchte ich vor einigen Stunden aus der Kreatur des Alls, die mich aus dem Spiegel anstarrte, einen Mensch weiblichen Geschlechts zu machen. Sagen wir mal so: das ist ansatzweise gelungen. Falls Zombies zählen. Ich…

weiter lesen


22. September 2014
Ich hasse, hasse, hasse das Fotografieren. Die dämliche Kamera, die falschen Farben, die verzerrte Darstellung und mein unglaubliches Untalent – vor und hinter der Linse. Vor allem verdirbt diese Chose mir Laune und Freude an Kleidungsstücken, die mir gefallen. Gefielen. Bis ich sie digital verarbeitet vor mir sehe. Der Versuch gerade eben im Kellerflur, ein Bild von dem zu nehmen, was ICH sehe, wenn ich anprobiere, scheiterte grandios an meiner Unfähigkeit, die Kamera still zu halten. Was durch Mechanik und Technik des Mistdings eh verhindert wird: um ein scharfes Bild zu erhalten, muss ich den Auslöseknopf drei Sekunden lang auf…

weiter lesen


4. September 2014
Dachte ich zumindest. Dass ich mich wieder gefunden haben könnte. Die letzten zwei Jahre waren ein Auf und Ab, mit viel mehr Ab als auf, so kam es mir vor. Und zwischendrin durfte ich mich noch mit dem sich verändernden Körper und seinen Auswirkungen auf mein Spiegelbild und meinen Seelenzustand herum ärgern. Die langen Wochen mit den Versuchen, funktionsfähige UND schmeichelnde Grundschnitte herzustellen, die Überlegungen, was steht mir, was will ich und wie zum Teufel komme ich aus dem Haus so ganz ohne Garderobe – ne, schön ist anders. Das Stimmchen, das mir einflüsterte, es gäbe doch noch wirklich wichtigeres…

weiter lesen


18. August 2014
Enge/schmale Hosen in Serie. Am besten fange ich mit der an, mit der alles wieder begann: die petrolfarbene Hose, die als Ersatz für die abgelebte und – leider muss ich es gestehen – gerissene blaue Hose gedacht war und die zwei Jahre lang 97%ig beendet in einer Schublade lag. Weil sie damals seltsam schlottrig saß. Nun nicht mehr … Ich habe den Beleg festgestoppelt, die Länge auf Knöchelhöhe gekürzt und den schludrig eingenähten RV belassen, wie er ist; damit lebe ich ganz gelassen und sehe es als Designelement. Versuche ich mir einzureden. Aber da ich diese Hose zunächst komplett trennen…

weiter lesen


21. Juli 2014
… ist eigentlich etwas zu leuchtend für mich, aber da ich sämtliche Blaugrüntöne für mich in Besitz genommen habe, fühle ich mich dennoch sehr wohl im Pfauenfederpulli. Oder würde mich darin wohl fühlen, wäre es nicht viel zu heiß für Strick. Als nun aber heute morgen es sintflutete, setzte ich mich unter das Terrassendach und knipste Bilder, bevor es wieder heiß und schwül werden würde. Außerdem hatte ich die – vergebliche – Hoffnung, frühes Tageslicht würde die Farbe korrekt wiedergeben. Nein, bleibt unfotografierbar. Und auch der Versuch, das mit Gimp in den Griff zu bekommen, war vergeblich. Deshalb kommen nun…

weiter lesen


19. Mai 2014
Gut, im Augenblick zeigt das Barometer noch 23,8 Grad, was diesen Tag nicht als meteorologischen Sommertag qualifiziert. Allerdings liegt das Meßgerät im Schatten, insofern … Ist ja auch egal, denn es ist warm und sonnig und kurz bevor ich mich auf dem Weg machte, den Großen vor der Schule abzufangen, um mit dem Kleinen und dem Großen – und wie es sich heraus stellte, mit einem Klassenkameraden des Großen – ein Eis essen zu gehen, stellte ich mich in den Garten zum Rockknipsen. Eis zum Mittagessen. Ja, das ist nicht gesund, nicht ausgewogen und auch nicht vegan, weshalb ich mein…

weiter lesen


5. Mai 2014
Sonne scheint, Temperatur hält sich (noch?) in Grenzen, leider. Bilder knipsen ist heute mal wieder ein mühsame und ungeliebte Aufgabe, aber es ist vollbracht: Mit diesem Kleid könnte das rote Jäckchen, das zum Hochziehen und Leiern neigt, noch zu Ehren kommen – ich denke, ich werde demnächst oder irgendwann einmal ein Bändchen in der Taille einziehen, damit es nicht mehr verrutschen kann. Kirschrot und Pflaumenlila – mag ich sehr. Könnte ich einmal gerade stehen bleiben, dann sähe man, dass es von vorne sehr gut sitzt. Ich könnte etwa 4 Millimeter Weite aus dem Auschnitt in die Teilungsnaht transferieren (also am…

weiter lesen


30. April 2014
„Ich bin die rote Emma, der Liebling der Saison … tirilii, tirilaa“. Welch ein Glück, dass dies kein vertonter Blog ist, das hätte nun Kaffeeflecken gegeben. Gerade noch mal gut gegangen. Unter meinen vielfältigen und verblüffenden Talenten befindet sich das Singen irgendwie nicht. Schade eigentlich. Fotografieren und fotografiert werden auch nicht, tue es aber dennoch. Alles: Singen und Bilder von mir machen. Schmerzfrei. Naja, fast … alles immer nur, wenn ich alleine zu Hause bin und die Türen und Fenster geschlossen sind. Hier also das rote Kleid und irgendwie, man merkte es kaum, bin ich albern heute. Muss an der…

weiter lesen


28. April 2014
… spontan, unerwartet und zu früh ums Eck schneien sollte: Nein, es ist heute nicht warm genug für dieses kleine, zarte Fähnchen, aber da ich nur im Haus umherwirbeln werde, passt es schon. Genäht habe ich das Kleid am Wochenende und plane wohl noch ein oder zwei nach diesem Schnitt, sollte ich passende Stoffe haben oder finden – luftig zart und nicht zu transparent. Sollte hier mal jemand mitlesen, der gerne nettes über seinen Shop lesen möchte, so bin ich für passende Stofflieferungen durchaus zu haben; ständig werden mir im Wochentakt Werbeangebote unterbreitet, aber für Stoff oder Garn war noch…

weiter lesen


8. April 2014
So geht es heute den ganzen Tag: Licht an, Licht aus, Fenster auf, Fenster zu. Durchaus passend, denn nachdem das brave Blüschen rundum gelungen war, musste ja etwas anderes schief gehen, denn es ließ mir keine Ruhe, noch einmal mit den frühen 30ern zu kokettieren – vielleicht den Rocksaum eine halbe Handbreit kürzen, alles etwas schlichter halten? Am vorletzten Wochenende trug ich den 30er-Rock mit flachen Stoffschnürern und einem blauweißgestreiftem T-Shirt rund um die Uhr und sah gut darin aus, wenn auch ein leichter Sektenverdacht hätte aufkommen können, hätten enge Taille und tieferer Ausschnitt nicht dagegen gesprochen. Nun sah ich…

weiter lesen


3. April 2014
Für mich müsste die Wettervorhersage um die gesehene Temperatur ergänzt werden: ich schaue aus dem Fenster und es ist grau-trüb dort draußen. Temperaturanzeige spricht aber von 21 Grad im Schautten hinterm Haus. Ich fröstele dennoch bei jedem Blick aus dem Fenster. Wenn schon warm, dann bitte mit blauem Himmel und Sonnenschein. Ist das denn zuviel verlangt? Ehrlich … Besonders unverständlich wird das Verhalten der Sonne, wenn man weiß und bedenkt: ich habe gestern das brave Blüschen fertiggestellt. Es müsste nun gewaschen und gebügelt werden, aber wenn ich darauf warten will, bevor ich es fotografiere – man ahnt es schon, das…

weiter lesen


10. März 2014
In den letzten Wochen ging es mir nicht gut; ich fühlte mich krank, alt, elend. War müde, erschöpft, am Ende. Der Gatte ewig lang auf Dienstreise, keine Minute ohne die Kinder, ohne den Haushalt, ohne Arbeit welcher Art auch immer. Meine Erholungsphasen waren die Stunden im Studio – die „echte“ Arbeit also. Kaum war ich zu Hause: aus die Maus. Gestern nun holte mich Freundin Viola zum Geburtstagsgeschenksausflug nach Kuchenheim ab – zur Ausstellung „Glanz und Grauen“. Die Sonne schien, als würde sie bezahlt; schon um 11:00 Uhr vormittags war es warm genug, um Jacken und Mäntel zu Hause lassen…

weiter lesen


5. März 2014
Hardrock, Kuschelrock, Poprock – alles alter Kram, ich habe für mich ja den Kummerrock entdeckt. Es ist nicht so, als schätzte ich ihn besonders – nein, es ist einfach so, dass ich ihn anziehe. Also magisch-magnetisch. Aber eben auch über die Hüften zerre ich ihn. Ich liebe ja nun Faltenröcke. Mit Kellerfalten, Quetschfalten, Messerfalten, mittleren, seitlichen, schmalen und breiten Falten. Dazu benötigt man einen Schnitt, der gut passt und sitzt, und einen Stoff, der sich willig in Form bügeln lässt. So weit, so einfach. Schnitt habe ich mir gebaut und meine wochenlange Versunkenheit in die frühen Dreißiger hat mich zum…

weiter lesen


2. März 2014
… von der Außenwelt. Ich schulde, wie immer eigentlich, einige Mails und Anrufe. Doch als ich das gestern nachmittag pflichtschuldigst nach Arbeit im Studio und Arbeit im Haus erledigen wollte, stellte ich fest: Internet ist tot. Hmmm. Telefon ist auch tot. Eieieieiei. Router, Adapter oder wie immer das Mistding genannt werden mag, ist ebenfalls tot. Komplett. Als der Gatte dann endlich abends mit seinem Handy nach Hause kam und den Kundendienst anrief, erfuhren wir, dass sich Montag (hahaha – soll ich das glauben???) der Techniker mit uns in Verbindung setzen würde, um das Gerät auszutauschen. Klingt für mich schon nach…

weiter lesen


6. Februar 2014
Ich nehme an, müsste jemand anhand dieses Blogs beschreiben, welche Charaktereigenschaften ich besitze, so kämen zwischen hoffentlich einigen schönen auch solche Begriffe zur Sprache: pingelig, perfektionistisch, ungeduldig, verbissen, selbstkritisch und unzufrieden. Das wird zumindest immer mal wieder kommentiert und ich sage mal: unrichtig ist das nicht, wobei ich bei pingelig und perfektionistisch sofort ein Schuldgefühl größeren Ausmaßes verspüre – denn das sind ja in meinen Augen Ehrentitel, die ich wahrlich nicht verdiene. Ist etwas nicht willig, so wird es in die Tonne befördert. Muss ich mehr als zwei halbe Nähte trennen oder einen Reißverschluss öfter als dreimal einnähen, dann kommt…

weiter lesen


3. Februar 2014
Darf man am 3. Februar schon vom Lenz träumen? Dumme Frage eigentlich, denn die Antwort kann nur lauten: wenn nicht jetzt, wann dann? Schließlich möchte mir mein umnebelter Verstand klar machen, dass eben jenes Frühjahr jeden Augenblick vor der Tür stehen könne. Haben wir alles schon erlebt. Ich erinnere mich an einen 18. oder 19. Februar vor etwa – Moment…, ahja, ups, das ist aber erschreckend – also vor etwa 25 Jahren, an dem es mittags weit über 20 C° waren. Ich erinnere mich ebenso an Geburstage meiner Freundin Viola, die wir unter Magnolienblüten in ihrem Garten verbrachten – und…

weiter lesen


27. Januar 2014
Die Strümpfe in kirschrot und die Schuhe in braun ignorieren wir jetzt mal, die gehören zu dem, was ich heute eigentlich trage. Aber der zu enge Kleiderock gerade eben ließ mir keine Ruhe: vielleicht lügen Waage und Maßband? Also habe ich den noch nicht gezeigten Bleistiftrock heraus geholt, den ich vor einigen Wochen nach dem neu erstellten Rockgrundschnitt genäht hatte. Ich hatte diese Grundschnittaktion ja ernst genommen und wahrhaftig ein Nesselteil genäht, bei dem ich die Taillelinie absichtlich mit viel Zugabe versehen hatte, um die optimale Form zu finden. Nach meinen neuesten Messungen sind ja VM und HM nicht mehr…

weiter lesen


22. Januar 2014
Eine Woche lang habe ich den fertigen Pullover auf dem Waschstapel vor meiner Nase liegen lassen; ich konnte mich nicht aufraffen. Ganz dumm, dass ich ihn dann – fast trocken – über die Puppe stülpte, weil ich a) dachte, es wäre doch eine gute Möglichkeit, ihn in Form zu blocken und b) ihn im Wohnzimmer, das muckelig warm ist, statt im Badezimmer, das eher frostig ist, zu trocknen – ginge doch viel schneller. Ging es auch, aber das Garn (Sublime extra fine Merino 4ply – natürlich auch schon wieder aus dem Programm genommen und seit Jahren in meinem Vorrat) ist…

weiter lesen


18. Dezember 2013
Der französischen Faser sei Dank konnte ich beim Trocknen zusehen und für diesen Pulli war das Trocknen auf der wohlgeformten Puppe ideal. Mit Schwung zog ich ihn ihr heute morgen vom Leibe und ihn mir über. Ha! Die Strickerin mit Erfahrung weiß selbstverständlich, dass das abschließende Waschen und Spannen ihres frischvollendeteten Werkes erst die wahre Schönheit hervorbringt. Sie weiß auch, das kleine Fehler in der Paßform, ein unebeneres Strickbild und eine starre Wolle danach oft deutlich verbessert sind. Aber auch sie – die erfahrene Strickerin – ist mitunter erstaunt, welche Wunder möglich sind. Denn: das Ding wandert nicht mehr. Die…

weiter lesen


17. Dezember 2013
Von Zeit zu Zeit setzt sich des Nachts eine Idee im – sicherlich hellwachen – Kopf fest, die unbedingt und unter allen Umständen umgesetzt werden muss. Das tue ich in der Regel auch bis zum bitteren Ende (deswegen wohne ich heute mit drei Testosteronbehältnissen zusammen und wenn das kein bitteres Ende ist, dann weiß ich es auch nicht …). Eine dieser 2:23 Uhr-Ideen kam vor mehreren Wochen herbeigeflogen und ich machte mich sofort am nächsten Morgen an die Umsetzung: ein etwas dickeres Garn in petrolgrün von Phildar mit Wolle (französische Marke, sprich MIT Wolle, nicht Wolle oder AUS Wolle), für…

weiter lesen


11. Dezember 2013
Wie hier vor acht Tagen angekündigt ist das Uraltkleid nun also beendet. Nunja, nahezu beendet: ich sollte den Saum noch einmal nähen. Das Konstruieren einer Drapierung auf flachem Papier hat seine Tücken und ein weicher Stoff hilft dabei nicht. Der Rock, der sehr schräg Geschnittene, hing sich ganz ordentlich aus und als ich damals vor zwei Jahren soweit war, ihn zu säumen, war ich alles andere als begeistert. Der Gatte bastelte dann eine halbe Stunde an der idealen Aufbauformation seines Lasermessgerätes, um eine passende Saumlänge zu finden. Aus lauter Frust hatte ich den komplett schiefen Saum so, wie er war,…

weiter lesen


4. Dezember 2013
Gestern konnte ich mich von Karlchen, Peter, Benedikt und Herrn Müller-Mallersdorf einfach nicht losreißen und habe – unterstützt von diesen den faulen Sofatag rechtfertigenden Halsschmerzen – bis zum Happy End weiter geschaut. Schon als Neunjährige war ich beim ersten Auftauchen Peters der festen Überzeugung, der müsse es sein und ja, von dort bis hier hat sich meine Meinung nicht geändert. Herbert Herrmann gefiel mir schon, bevor ich überhaupt eine Ahnung hatte, zu was Männer nutze sind. Und zu was nicht. Gutes Aussehen und eine gewisse Spitzbübigkeit schadet in meinen Augen jedenfalls nicht. Gut, nun haben sich Karlchen und Peter, Benedikt…

weiter lesen


2. Dezember 2013
Müsste ich meiner Kleidung Namen geben, so hieße dieses Kleid Pisa. Weniger seines südlicheren Flairs wegen, sondern nur wegen des Turmes: Schief, schief, schief. Beim Legen des Stoffes meinte ich, den Fadenlauf erwischt zu haben: der Stoff legte sich nahezu von selbst faltenfrei und gleichmäßig aufeinander, nix zog oder wankte, Fäden ließen sich gleichmäßig abzupfen – fein. Nach dem Zuschnitt sah auch noch alles gut aus, ich habe brav meine Markierungen übertragen und mit dem Legen der Falten im Oberteil begonnen. Erst als ich sie bügeln wollte, fand ich: das sieht irgendwie seltsam aus. Genauer: schief. Ich habe das Oberteil…

weiter lesen


27. November 2013
Vor knapp zwei Jahren, irgendwann im Januar 2012, war ich der Meinung, ich müsse wenigstens einmal wieder nach den 80ern mit dicker Wolle und entsprechenden Nadeln stricken. Grobstrick, Struktur, Zöpfe. Ausgerechnet von einem Schachenmayr-Garn ließ ich mich zur Mitnahme (und vorherigem Erwerb, nur, dass hier keinerlei strafrechtlichen Missverständnisse entstehen) überreden. Schachenmayr und ich, wir werden keine Freunde. Irgendwie fehlt mir da die Haptik, das Ansprechen der Sinne. Gut, der Großteil des Programmes ist eh Poly, aber das ist bei den Franzosen nicht anders und doch … aber ich will jetzt nicht über die unterschiedlichen Ansätze zweier europäischer Freundesstaaten in Bezug…

weiter lesen


4. November 2013
Jajaja, ich weiß, Tiger leben nicht Afrika – meine Gazelle aber auch nicht … Ich denke, richtige, echte, gute Bilder gibt es vielleicht morgen, wenn ich das Wohnzimmer zur raubtierfreien Zone habe erklären können. Nachdem es draußen sindflutartig herunterprasselte und der Himmel sich so verdunkelte, dass meine Fotografierkünste mit meiner Kamera eh nur noch verschwommene Katzentiere zum Vorschein brachte, habe ich für heute resigniert und aufgegeben. Anhand der Bilder mag man dunkel ahnen, der Mantel ist semierfolgreich: Den Schnitt hatte ich schon vor ein oder zwei Jahren gebaut und er hatte einige Schwächen, die ich zum Teil ausbügeln konnte –…

weiter lesen


16. September 2013
Ja, ha, von wegen ich bekomme nichts fertig! Ich bekomme nur fast nichts fertig, was ein Unterschied ist. Denn noch im Frühjahr – wohlgemerkt: Früh -Jahr und nicht Früh-ling! – strickte ich am wohlbekannten Date Maker. Und beendete ihn auch. Suchte lange nach einer passenden Schnalle, fand sie endlich, nähte sie über Tage hinweg lustlos an, denn mittlerweile fand ich die Ärmel irgendwie zu lang und zu, zu, zu was auch immer. Kurz zuvor hatte übrigens Constanze ihren Cardigan gezeigt und erst nachdem ich meine Maschen angeschlagen hatte, ging mir auf, wie ähnlich sie sich werden würden – ihrer und…

weiter lesen


10. September 2013
Rippenmuster sind heimtückisch zu messen: ich hatte schon mehr Länge als sonst gestrickt und dennoch reicht es nicht ganz. Sehr ärgerlich, zumal ich noch mehr als genug Wolle gehabt hätte. Ein wenig trägt zur Kürze wohl auch die weniger schlanke Taille bei – müsste mal nachmessen, traue mich aber nicht 😉 Besonders attraktiv, da besonders mopsig: Nun muss ich schon wieder flitzen, nur schnell die Eckdaten: Pulli leicht zu kurz, aber sehr weich, Anleitung von mir, Wolle von Phildar, verändert sich durchs Waschen kaum, da vor allem Poly. Fehlt was? Muss warten, bis später! Ah, die Bildqualität ist irgendwie gruselig…

weiter lesen


1. Juli 2013
Bis jetzt war ich damit beschäftigt, Einkäufe zu erledigen, den Gatten zum Bahnhof zu fahren, das kleine Kind von der Schule abzuholen und die Wäsche zu waschen – in ein paar Minuten muss ich wieder los, um den Großen aufzulesen. Dann kochen, spülen (Spülmaschine hat letzte Woche den Geist aufgegeben und Kühlschrank und Heißwasser brechen auch jeden Moment zusammen), Hausaufgaben betreuen und wieder losfahren, viermal hin und her noch. Dazwischen wieder waschen, aufhängen, bügeln, falten, kochen – saugen und putzen und Betten beziehen müsste auch noch dazwischen geschoben werden. Gerne würde ich noch ein paar Seiten für euch scannen, einen…

weiter lesen


13. Juni 2013
Mir gehört sie nicht oder nur ein klitzekleiner, winziger, mikroskopisch nicht erkennbarer Teil davon – muss ich daraus schließen, dass ich nicht mutig genug bin? Ich definiere sicher manches schon als Leichtsinn, was andere mutig oder gar normal nennen würden. Aber immerhin war ich am frühen Dienstag morgen mutig genug, mir die Haare selbst zu schneiden. Also den seltsam zu langen, zippeligen Teil, der beim letzten Friseurbesuch aufgrund des klassischen Übersetzungsproblems zwischen Haarkünstlerin und Kundin entstanden ist. Gute 6 cm sind hinten gefallen und eigentlich würde ich das schon als leichtsinnig bezeichnen – aber jetzt bin ich zufrieden und bilde…

weiter lesen


28. Mai 2013
Schnellschnellschnellschnell – die Sonne scheint, das Kleid ist gebügelt, die Haare sind – ok, die sind nicht, aber die Sonne ist. Also raus und Bilder knipsen. Oder hmm, die Kamera macht nicht so mit, also noch schnell weitere im Wohnzimmer machen. Geht auch nicht, wo kommt das Licht nur her? Also Küche – sieht aus wie im Schwimmbad, wenig schmeichelhaft. Aber egal, egal – hier sind Bilder vom doch noch beendeten Maikleid, das ich heute trage. Sämtliche Fehler und Versäumnisse werden nun ignoriert, ich weiß, was ich beim nächsten Mal ändern werde. Wen kümmert’s? Keinen, die Sonne scheint! Ihr bekommt…

weiter lesen


15. Mai 2013
Gleich vorweg: ich sitze noch etwas geschafft und vertränt vor dem Monitor; danke euch und vor allem den bislang Unbekannten: danke für eure Worte, eure Zeit und euren Trost. Das bedeutet mir viel. Seit Wochen, so kommt es mir vor, ich könnte das recherchieren, habe ich nichts Fertiges gezeigt. Was nicht verwundert, denn seit Wochen bekomme ich nichts hin. Entweder scheitere ich schon im Vorfeld daran, dass ich mich nicht genügend motivieren kann, etwas zu beginnen, manchmal knülle ich alles zusammen, weil ich sowieso nichts davon verstehe und eben am besten Müll produziere und mitunter komme ich sogar dahin, genau…

weiter lesen


16. April 2013
Für mich einer der schönsten Ausdrücke in der deutschen Literatur*. So frohgemut und entspannt. Und hoheitsvoll, Prinzessinnen gehen Knöpfchen kaufen. Ob Prinzessinnen dann aber auch mit Blasen an den Füßen heimkehren und dabei auch wirklich Knöpfchen gekauft haben? Ich habe. Beides. Blasen und Knöpfchen. Weil ich die passenden Knöpfchen fand, war ich wohlgemut genug, um Bilder von dem zu machen, was ich dazu trug. Weil ich Blasen an den Füßen habe, mangelt es den Bildern an Entspannung. Ich musste die Schuhe nämlich weiter tragen. Weil ich eine Hose genäht habe, die wirklich auf die Schuhe abgestimmt ist. UND in der…

weiter lesen


12. April 2013
Es ist wärmer geworden in den letzten Tagen. Deutlich wärmer. Für Sonntag sind gar Sonnenschein und 22°C angesagt. Das hat mich gestern denn doch motiviert, ein ärmelloses Oberteil passend zur zweiten Swinghose (so nenne ich sie jetzt mal – Simplicity 4044 ist gemeint) zu nähen. Vor der Schneiderei steht die Konstruktion und ich halte es für unbedingt zwingend unabwendbar nötig, vorwegzuschicken, dass ich keine Perfektionistin bin. Ich beiße mich nur manchmal fest. Mein Grundschnitt für Oberteil und Rock lässt sich wunderbar abwandeln und sitzt in diesen Abwandlungen auch meist sehr gut – wenn es das nicht tut, liegt es zu…

weiter lesen


27. März 2013
Profunde Erkenntnis, fürwahr. Ich weiß, es ist banal, es ist unnütz und albern über das Wetter zu reden oder gar sich zu beschweren. Allein mir ist es nicht um „Gutes Wetter“ zu tun – die Sonne kann da draußen scheinen, wie sie mag. Meinethalben darf es regnen oder grau sein, solange es dabei nur warm ist. Unter 15°C existiere ich nur bedingt. Über 35°C ebenfalls, eine solide Kerntemperatur von 25°C ist doch das Beste. Wenn es dann noch sonnig und blaubehimmelt, weißbewölkt und sanftbrisigwehend sein sollte, dann wäre ich durchaus dankbar, glücklich und frohgemut. Dass wir den März in Sachen…

weiter lesen


20. März 2013
Allen Widerständen zum Trotz bin ich immerhin fertig geworden mit dem Märzkleid: Maschine war auf Reisen, Stoff dehnt sich abwechselnd nach unten, oben, links und rechts und das Wetter … ich sitze in eine Decke gewickelt und tippe mit frostigen Fingern. Frühling geht anders, aber ich erinnere mich nur dunkel. Wie so oft bin ich nur semi-glücklich mit dem Ergebnis, was von verschiedenen Faktoren abhängt (keiner davon ist meine Mäkeligkeit, das halten wir gleich mal fest). Da wäre erst einmal der Schnitt: das Rockteil dürfte, müsste weiter sein; der Bootausschnitt vorne höher und hinten tiefer und für meinen Rücken finde…

weiter lesen


15. Februar 2013
Fertig! Hurra! Und endlich, endlich wieder einmal ein Ergebnis, mit dem ich glücklich und zufrieden bin. Ab jetzt darf es bei mir gerne wieder aufwärts gehen 🙂 Für das Februarkleid hatte ich etwas im Sinn, das entfernt an Wallis Simpson’s Hochzeitskleid erinnern sollte. Dazu kam dann noch Constanzes Januarkleid und meine generelle Vorliebe für Kleider mit Miederteil und Raffungen. Und das ist das Ergebnis: Und einmal näher ran: Besonders glücklich bin ich mit der Weite des Rockes: ich wollte eine eher schmale Linie, die typisch für die Enddreißiger ist. Letztendlich habe ich den Rockgrundschnitt vom Saum bis zum Abnäher aufgeschnitten,…

weiter lesen


30. Januar 2013
Ich sollte mal unter dem Sofa suchen, irgendwo muss sie ja hin gerutscht sein und man soll ja immer da suchen, wo man zuletzt war. Nun habe ich – wie berichtet – auf diesem Möbelstück vor allem gegammelt, aber dabei doch auch brav gestrickt und so sind in diesem faulen Monat zwei Pullis fertig geworden. Es ist ein Wunder …! Gestrickt wieder einmal aus der Drops Baby Merino, die sich wunderbar verstrickt, ebenso trägt, aber sehr dazu neigt, nach der Wäsche auseinander zu gehen. Ich trauere nach wie vor der Rowan 4ply soft nach, die zwar weniger zart auf der…

weiter lesen


22. Januar 2013
Endlich wieder einmal etwas Gestricktes: ein Pulli nach einer Vierziger-Anleitung aus Drops Baby Merino in erika. Mein Ich-bin-begeistert-Faktor ist so lala. Das liegt aber weniger am Pullover selbst denn an mir und den seltsamen Wandlungen, die der Körper so durchmacht, wenn er deutlich in den eigenen Vierzigern angekommen ist und dazu noch eine verschlunzte und sehr süße Weihnachtszeit hinter sich gebracht hat. So recht wohl fühle ich mich beim Blick in den Spiegel gerade nicht … aber kann der Pulli etwas dafür? Wie immer konnte ich mich nicht entscheiden, welches Bild das am wenigsten Schlimmste ist, also nehme ich sie…

weiter lesen


19. Dezember 2012
Was ist Luxus? Konkret: was bedeutet Luxus für mich? Mit Juwelen, Yachten und Villen könnte man mir keine Freude bereiten und tote Tiere kommen mir weder auf den Teller noch über meine Schultern. Wie wohl für jede Rund-um-die-Uhr-Hausfrauenmama ist der größte Luxus natürlich Zeit OHNE Bügelwäsche und Herzenskinder – und wenn möglich wird diese Zeit ausgefüllt mit einem Erfolgserlebnis. Die Möglichkeit, tagsüber nähen und stricken zu können – wenn auch weniger ausgeprägt als außer-Haus-Vollzeitbeschäftigte annehmen mögen – ist sicherlich schon Luxus. Stünde mir nicht immer meine Belohnungsattitüde im Weg, wäre ich auf dem Gebiet produktiver. Aber immer, immer muss mir…

weiter lesen


17. Dezember 2012
Ich bin ganz normal, es geht mir wie vielen: von Anfang an erlag ich der Faszination des vermeintlich Bösen: Severus Snape. Schadet sicherlich nicht, dass er im Film nicht von (beispielsweise) Tom Cruise oder Brad Pitt gespielt wird, sondern von Alan Rickman. Aber als Stilvorbild – so dachte ich bislang – taugte er für mich nur bedingt. Aber nicht Severus alleine kommt mir gerade in den Sinn: als Kind sah ich IMMER sämtliche „Don Camillo und Peppone“-Filme, wenn sie liefen und irgendwie liefen sie damals, vor ewigen Jahrzehnten, ständig. Allerdings habe ich mich noch nie als so katholisch empfunden, als…

weiter lesen


3. Dezember 2012
Duochrom, quasi. Geht auch, aber welche Digitalkamera mit Blitz macht das in meinen Händen schon mit? Die Frage ist müßig, die Antwort klar. Aber um einen Eindruck zu verschaffen, reicht es aus und ihr seid ja alle mit Phantasie und Großzügigkeit gesegnet. Über den Rock habe ich mich in der letzten Woche schon klagend in meinem Nähgrüppchen ausgelassen, aber wie es manchmal so ist: ein, zwei Nächte darüber geschlafen und das suboptimale Nähwerk gedanklich in die Kategorie „Haus(halts)kleidung“ verschoben und schon darf es vor die Kamera. Vor diesem Rock standen zwei Gedanken, Wünsche, Vorstellungen: Die leicht ausgestellten Röcke nach den…

weiter lesen


28. November 2012
Ich kann mir nicht helfen: rot-grüne Tartanstoffe sind für mich Weihnachten. Und damit ab jetzt tragbar, solange noch Schnee liegen wird – also wenn er denn gefallen sein wird … Hachja, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht: Tartan ist für mich von Ende November bis Ende Januar ein Traum, außerhalb der Zeit fühle ich mich darin nicht wohl. Im letzten Jahr hatte ich ein solch gemustertes Kleid an Heiligabend getragen und da ich in dieser Zeit von diesem Stoff nicht genug bekommen konnte, habe ich noch einen Glockenrock genäht, von dem ich gar nicht weiß, ob er in diesem…

weiter lesen


26. November 2012
Fehler eins: blaupetrolfarbene Schuhe sind nicht leichter zu finden als Blaue. Fehler zwei: Blaupetrol ist mit meiner Kamera nicht einfangbar. Fehler drei: zu glauben, Bilder ließen sich leicht knipsen, wenn die Kinder in der Schule sind. Fehler vier: sich eine Katze anzuschaffen, die Türen öffnen kann. Und geschlossene Türen nicht ertragen kann. Und neugierig ist. Im Grunde sind die folgenden Bilder Katzenbilder, auch wenn sie unsichtbar ist. Kurz vor dem ersten Blitz strich sie mir um die Beine. Nach dem Blitz saß sie auf dem Tisch, bereit, zum Licht zu srpingen. Kurz vor dem dritten Blitz ließ sie von diesem…

weiter lesen


23. November 2012
Ich bin kein enger Freund gemusterter Kleidung; Streifen und schwer zu findende abstrakte Dessins wie Zickzack, Wellen, Rauten oder ähnliches sind die große Ausnahme. Ich liebe auch in sich gemusterte Stoffe, die meliert, gegrätet, fadenkariert oder sonstwie strukturiert sind. Aber im Grunde bin ich uni. Entweder von Kopf bis Fuß oder geblockt. Am liebsten ginge ich gerne einmal komplett in Blau, aber seit Jahren ist es mir nicht möglich, anständige blaue Schuhe zu finden. Aber dunkle Pflaume hätte ich anzubieten. Leider – obwohl gar nicht mal so hoch mit 9,5 cm (-2cm Plateau, macht schlappe 7,5 cm Absatz pur) –…

weiter lesen


22. November 2012
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

weiter lesen


15. November 2012
Nach ungezählten Versuchen, endlich wieder einen Mantel zu fabrizieren – möglichst einen, der passt und wärmt – kann ich heute vermelden: Es hat geklappt. Oder zumindest nahezu … Ein Bild von innen und was mich richtig glücklich macht: ich habe mir sehr, sehr viel Mühe bei der Schnitterstellung gegeben, vor allem beim Schnitt für das Futter, so dass alle Teile wie bei einem guten Puzzle ineinander passen und der Mantel komplett mit der Maschine zu füttern sein würde. Und ja, das hat funktioniert; lediglich meine Bügelqualitäten bedürfen der Verbesserung … Was fehlt, sind Knöpfe und sie fehlen, weil meine Janome…

weiter lesen


12. November 2012
Ich ahnte es: unfotografierbar. Na, nicht ganz, nur zeigen die Digitalbilder die Probleme deutlicher als im wahren Leben. Von der Schulter aus gehen fünf Falten Richtung Brustpunkt und obwohl sie durch Absteppungen kontrolliert wurden, zeigt die Stofffülle auf der rechten Seite wieder einmal Richtung Armloch, wenn ich mich heftig bewegt habe. Das ließe sich beheben, wäre ich bereit, die linke und rechte Seite eines jeden Schnittes unterschiedlich anzupassen – man kann es auch übertreiben. Sowieso muss ich damit leben, dass – bastelt meine seine eigenen Schnitte und passt sie so gut als möglich an – jede Veränderung der körperlichen Situation…

weiter lesen


29. Oktober 2012
Es mag sein, dass nicht viele zustimmen werden, aber doch: ich liebe Blaugrautöne. Ich liebe ja auch Grau, wobei das schon schwieriger ist: meine idealen Grautöne sind hell bis mittel mit melierten Anteilen und dezentem Glanz – und die erweisen sich dann als unfotografierbar. Blaugrau verhält sich in dem Punkt etwas kooperativer, aber auch hier sind mir die helleren bis mittleren Töne am liebsten. Noch lieber sind mir die Blaugrüntöne, bei denen mir ein weiterer Stilgedanke einfällt: Blaugrün ist kann zwar schnell zu deutlich ins Grüne spielen, aber ich liebe es dennoch an mir, denn diese Farbe entspricht – ungewohnt…

weiter lesen


25. Oktober 2012
Offenbar wenigstens zwei, wenn „man“ durch „ich“ ersetzt wird. Und für mich zählen auch die feinen Unterschiede: der Eine ist aus einer Art Baumwollsamt und eher eng (nicht zuletzt dadurch, dass ich eine dezente Figurwandlung durchgemacht habe) und der Andere aus rotem Wolltuchfilz und eher schmal als eng. Mir würde noch eine dritte Variante einfallen … ist das noch normal? Ach, bestimmt 🙂 Bilder wollen mal wieder nicht so werden, wie ich mir das vorstelle – also zeige ich euch alle. Die Schuhe, ich gebe es zu, sind für den Alltag nicht tauglich, aber ich musste sie doch mitnehmen, nachdem…

weiter lesen


28. September 2012
Weshalb setze ich ein Fragezeichen hinter „Mein Stil“? Weil ich, obwohl ich klug vom Gegenteil spreche, für mich selbst noch immer nach dem passenden Aufkleber suche? Weil ich gar nicht immer das Gefühl habe, angekommen zu sein – denn ich bin hineingerutscht, in das, was ich so trage. Aber so wird es manchen von uns gehen: für Außenstehende sind manche Kleidungsstücke, Farben, Schmuckstücke oder Schuhe ganz klar diese oder jene Bloggerin, Freundin, Kollegin, ja, das habe ich doch sofort erkannt, das bist du! Hmm, bei manchen Dingen war man sich selbst nicht so sicher und manchmal werden einem Dinge unterstellt…

weiter lesen


26. September 2012
Ein großes Thema, wenn es um die Findung des eigenen Stils geht, ist die Vereinbarkeit von Alltag, Vorstellung und Einkaufsmöglichkeit – selbst, wer näht und strickt, ist auf Schuhe, Wäsche, Strümpfe, den passenden Stoff, die richtige Wolle angewiesen. Und das will gefunden werden, was wir uns vorstellen. Dazu habt ihr schon Beispiele gegeben und diese Unmöglichkeit, warme, rote und schöne Stiefel (in einem einzigen Paar!) zu finden, oder der enge Zeitplan, dem man als pendelnde, berufstägige Mutter unterliegt, wirken sich negativ auf den gewünschten Stil aus. Geht auch mir so: da sind schöne Kleider und Röcke beendet und warten auf…

weiter lesen


20. September 2012
Lasst mich euch schnell den fertigen Pulli mit Diagonalrippen zeigen. Eigentlich gehört er über eine Bluse (die ich mal nähen müsste), aber gestern morgen war es im Haus zu warm und so dürft ihr euch an einem sehr tieefffemmm Ausschnitt erfreuen. Oder so ähnlich. Dazu ist der Kampf mit der neuen Kamera schön dokumentiert und die seltsamen Größenbezeichnungen der Gürtel einer Billigkette. Den ersten Gürtel, den ich in der Hand hatte, bekam ich – da in XS! – nur mühsam geschlossen. Also habe ich zu S gegriffen – allerdings ein anderes Modell. Aber die Farbe wollte mit, unbedingt. Zuhause dann,…

weiter lesen


1. September 2012
Seltsames Wetter heute: Für Strümpfe wäre es mir zu warm gewesen, aber ohne Wollpulli über der Bluse zu kalt. Die Versuche, das zu knipsen, waren nur mäßig erfolgreicher als die gestrigen – ich müsste mich in Ruhe hinsetzen und das Kamerahandbuch durchlesen, aber wer mag so etwas schon? Also hangele ich mich durch. Dafür übrigens, dass das hier die billigste Kamera im Laden war und sie statt mit Akkus mit normalen Batterien kommt, sind die Bilder aber doch gut und deutlich, solange ich nicht mit dem Selbstauslöser herumspiele. Verbesserungswürdig, nicht wahr? Der Rock ist bekannt und hat sich im Laufe…

weiter lesen


31. August 2012
Der Himmel ist hellgrau, es tröpfelt etwas daraus hervor und die Luft schafft es auf 16 Grad – herbstlich angenehm, irgendwie. Wenn ich bald los muss, die Kinder abzuholen, trage ich das erste Mal nach diesem Sommer wieder Strümpfe und einen Strickpulli. Den ersten der drei, die ich in den letzten Wochen in Arbeit hatte. Dazu den zuletzt nach Monaten fertig gestellten wolligen Rock, der alles andere als perfekt ist. Die Pfaff und Reißverschlüsse – bah, wir erinnern uns ungern. Dass Stoff und Rock das Trennen, Einnähen, Trennen, Einnähen doch so gut überstanden haben und nur eine leichte Beule und…

weiter lesen


30. Juli 2012
Seit einiger Zeit beendet ist ein gestreiftes, ärmelloses Hemdblusenkleid und ich schaffe es nicht, dieses Kleid anständig – sprich: erkennbar – zu fotografieren. Wobei diese Unfähigkeit eher bei der Kamera als bei mir liegt, obwohl auch ich nicht begabt im Knipsen bin. Aber diese Kamera hat bei Blautönen nicht nur das übliche Problem der farbgetreuen Abbildung, sondern auch ein Problem mit der Schärfe. Unter absolut identischen Bedingungen was Tageszeit, Standpunkt, Einstellungen und Blitz/Nichtblitz anbelangt, bringt sie bei zehn Aufnahmen nur eine oder auch mal zwei nicht verschwommene Ergebnisse hervor. Das ist – gelinde gesagt – enttäuschend. Und nervend. frustrierend. Ätzend.…

weiter lesen


22. Juli 2012
Das Schöne am Selbernähen ist die Möglichkeit, die Schnitte in der Länge und Größe mit den Stoffen zu verwenden, wie man es sich wünscht. Das noch Schönere am Selbererstellen von Schnitten ist, dass man sogar seine Vorstellungen – im Rahmen des eigenen Könnens – verwirklichen kann. Seit einem knappen Jahr beschäftige ich mich mit der Schnittkonstruktion und das Einzige, was mir im Weg steht, ist meine latente Ungenauigkeit. Und meine zwei Jungs … 😉 In der einen Minute habe ich die genaue Zahl, die ich benötige, noch im Kopf – „1,24 cm. 1,24 cm. 1,24 cm. 1,2 – ja! Ich…

weiter lesen


4. Juli 2012
Seit Montag abend ist das Streifenkleid beendet – während ich mit Simone als seelischer Unterstützung via FB plauderte, habe ich meinen allerersten Maschinenblindstich genäht. Gut, ich hatte Tage vorher auf 5 cm Stoff „geübt“, aber ich bin nun einmal nicht das Probierfräulein – ich teste immer nur an: 3 Reihen Mp, 5 cm Stich auf Stoff … das muss reichen. Steve und ich sind ja auch nach vier Monaten zusammen gezogen 😉 Da kann sich der Saum nicht beschweren. Dass der Stich nicht ganz so blind ist, liegt natürlich an mir, denn ich habe den Stoff wohl etwas zu sehr…

weiter lesen


19. Juni 2012
Wie jetzt? Wer schaut erstaunt? Wußte das jemand nicht? Dabei gibt es so vieles, das mit Fahrradfahren verglichen wird, immer mit dem Nachsatz: „Das verlernt man nicht.“ Die Erkenntnis gestern lautet also: s.o. Knappe fünf Wochen Nähabstinenz führte bei mir zu suboptimalen Ergebnisse, die durch andere Faktoren weiterhin negativ begünstigt wurden. Da wäre einmal die Tatsache, dass zwar meine holdliebe Familie mir ohne jegliches Zögern ein Nähwochenende zustand, ich aber nicht in die Hufe kam: was will ich nähen? Was brauche ich? Welche Stoffe sind vorhanden? Habe ich Lust, vorher am Schnitt zu basteln oder nähe icheine Wiederholung? Es war…

weiter lesen


17. Juni 2012
Ja, hahaha! Am 14. Mai habe ich mit einem ärmellosen, biesenbehafteten, blümchenrankengemusterten Baumwollblüschen bzw. dem Schnitt dazu begonnen. Und zwar mit verhältnismäßiger Ruhe – sowohl was die Söhne als auch meine Schnelligkeit dabei anbelangt. Bis ich an die Knopflöcher kam; wir wollen das Drama nicht wiederholen. Nun, im Nachhinein, sehe ich das Positive: die Ärgermaschine ist Geschichte, eine Neue ist bei mir eingezogen, der Gatte ist der Göga überhaupt und allzu süchtig bin ich auch nicht mehr. Schuldig geblieben bin ich während der vergangenen Wochen den Selbstdenk-Rock – der Stoff entscheidet nach wie vor, wohin er fallen mag. Nein, fallen…

weiter lesen


12. Juni 2012
Ich stricke nicht erst seit gestern, ich habe ein gutes Gefühl für die richtige Wolle, die richtige Nadel, das richtige Muster, die richtige Maschenanzahl – ich stricke meist los und entscheide während dessen, was es wie wo wird und in den allerallermeisten Fällen sieht es genauso aus, wie ich es mir denke. Es gibt Ausnahmen, bei denen ich trotz häufigen Messens und Rechnens ständig mit dem Gefühl des Falschseins hadere – manchmal werde ich positiv überrascht, oft aber habe ich recht. Meine Nemesis ist Baumwolle, insbesondere Baumwolle vermischt mit sehr weichen Fasern. In diesem Fall Baumwolle mit einem Hauch Kaschmir.…

weiter lesen


14. Mai 2012
Also, das Hemdblusenkleid, dass ich am Montag entwickelt und am Dienstag begonnen hatte, war dann auch wirklich schnell fertig: am Mittwoch Spätnachmittag saß ich auf dem Tennisplatz auf der Bank, sah meinen Söhnen beim Zerlegen der Halle zu und habe handgestichelt. Da ich sonst dort stricke oder aber in englischen Schnittbücher blättere, hat niemand auch nur ein Wort darüber verloren 😉 Am selben Abend noch ist das Kleid von der Waschmaschine auf die Leine gewandert, am nächsten Morgen bereits war es getrocknet und hätte gebügelt und vorgeführt werden können. Weshalb das nicht geschah – ich vermag es nicht zu sagen.…

weiter lesen


4. Mai 2012
Stehe ich aufrecht vor dem Spiegel, wende mich sacht hin und her oder bewege mich in meinem häuslichen Umfeld, so neige ich dazu, obige Frage zu bejahen! Laut zu bejahen. Denn ein enger Rock, der nach unten stark eingestellt ist, betont Kurven nicht nur, er holt sie erst hervor, formt sie, zaubert sie herbei, macht die Linien weicher, runder und gestreckter (kleine Einschränkung: das funktioniert so nur mit einem Rock, der nicht -NICHT!- schon über dem Knie endet; er muss unbedingt kniebedeckend sein, damit die Seitenlänge die Hüftbreite ausgleicht, ansonsten entsteht ein Quadrat 😉 ) Einen solchen Rock habe ich…

weiter lesen


19. April 2012
Ganz offenbar erwarte ich einen Sommer mit hohen Temperaturen, wie sonst ließe es sich erklären, dass ich in den letzten Wochen fünf ärmellose Kleider genäht habe, von denen nur zwei gefüttert sind? Und wenigstens zwei, drei weitere dieser Art sind angedacht. Wehe, dieser Sommer lässt mich im Stich. Wenn ich weiter soviele Süßwaren in mich futtere, dann passt im nächsten Sommer wieder nichts mehr und die ganze schöne Arbeit wäre umsonst. Am besten also, der Sommer 2012 wir warm und sonnig. Noch besser, ich lerne mich etwas mehr zu kontrollieren. Gute Idee! Das erste Kleid war grau und zeitgleich begann…

weiter lesen


18. April 2012
Die habe ich zum Hochladen der Bilder und zum Beschreiben, dann ab in den Wagen und das große Kind abgeholt, weiter zum Kleineinkauf, um ein Mittagsmahl – bestehend aus Kartoffeln, Möhren, Kaiserschoten, Zwiebeln, Champignons, Zucchini und einer Kokoscurrysauce – zu bereiten. Die Zeit läuft, die Bilder sind bescheiden, ich bin auf dem Wege der Besserung, aber nicht fotografierbar …   Ein etwas besseres Bild des zweiten Jäckchens – ohne Nylonunterkleid rutscht es nicht mehr herum. Dass ich darunter ein gestreiftes Oberteil trage, trägt nicht zur besseren Erkennbarkeit des Musters bei, aber besser wird es nicht mehr. Haare sind zwar frisch…

weiter lesen


15. April 2012
Ich werde schon wieder krank – kann das denn wahr sein: zwei Tage halbwegs genesen und zack, hat es mich erneut erwischt. Gut, so kommt man wohl zum Stricken … Bündchen ist am Freitag nur zwei Reihen gewachsen, dann gab es keine Zeit mehr – Pizza backen, Film besorgen, feststellen, Film läuft nicht, zurück fahren, reklamieren, neuen Film suchen, Film schauen, schlafen. Gestern nachmittag dann leicht angeschlagen und frierend in eine Decke gewickelt auf dem Sofa ferngesehen, während die Jungs draußen tobten, dabei dann gestrickt. Bündchen 6 cm – 22 R. Dann Mustersatz (M durch 6 teilbar + 1) 1.…

weiter lesen


10. April 2012
Von Karfreitag bis heute mittag waren meine drei männlichen Mitbewohner in Holland am Meer, um dort gemeinsam zu schwimmen (drinnen!), zu kegeln, zu spielen und Rad zu fahren. Und was macht man vier Tage lang mit oben besagter sturmfreien Bude? Rauschende Parties feiern? So ähnlich – rauschhaftes Nähen fand statt. Heute vormittag allerdings musste ich dann mit dem Staubsauger weiter rauschen: das Wohnzimmer versank fast in Seidenpapier, Stofffitzeln und Garnresten. Was kann ich nach vier Tagen Schnitte zeichnen und Stoffe schneiden und Nähte steppen nun zeigen? Leider nur Kleider, die auf besseres Wetter warten müssen. Kleid eins: aus einem grobgewebten,…

weiter lesen


4. April 2012
Ich bin eine Heldin. Naja, eine Kleine nur. In eigener Sache. Aber der ausgefranste Rock ist gerettet und der Bund sitzt nun einen halben Zentimeter tiefer als beabsichtigt. Womit ich so gerade eben noch leben kann. Denn ich liebe hochgezogene Taillen. Obwohl die gängige Rechtsprechung in Bezug auf hohe Hüfte/kurze Taille ja gerne in Richtung „Sack drüber“ geht. Tatsache ist aber, dass das optische Hochziehen der Taille genauso verbirgt, wo die natürliche Taille sitzt. Und sitzt der Gürtel, der Bund, das Miederteil höher, so gleicht das optisch die hohe Hüfte aus und schafft einen längeren Bogen. Und ich mag das…

weiter lesen


22. März 2012
Der Gatte ist am Dienstag nach zehn Tagen USA wieder heimgekehrt und am Sonntag hatte ich mich hingesetzt und an zwei Projekten gebastelt. Zum Einen wollte ich aus dem blauen Stoff noch einen zweiten Rock nähen und zum Anderen stand mir der Sinn nach einem ganz, ganz einfachen Schnitt für leichte Stoffreste: ein schlichtes Überziehblüschen mit überschnittenen Schultern und einer seitlichen Brustnaht. Ja, ha! Ich habe dabei gelernt, dass es zwar recht nett ist, einen wirklich passenden Oberteilgrundschnitt zu besitzen, der meine nach vorne geneigten Schultern berücksichtigt, aber schon während der Schnittkonstruktion beschlich mich ein ungutes Gefühl … kurz, ich…

weiter lesen


16. März 2012
Gestern und heute ist Frühling, eindeutig. Kein Mantel, kein Schal, keine Stiefel. Ja! Strahlender Sonnenschein, hüpfende Mäuse, singende Vögel, blühende Blümchen. Ja! Kinder spielen draußen, Mama stichelt in der Sonne. Ja! Ok, ab morgen wird es noch einmal kühler, aber das kann nicht von Dauer sein. Nein! Nun will ich mich gar nicht beschweren; der Winter war knackig, aber kurz. Mit grauem, feuchtem Winterwetter kann ich mich gut arrangieren, mit knackiger Kälte gar nicht. Dumm, dass unser Wagen in genau diesen zwei Wochen nicht fahrbereit war. Schön, dass ich es überstanden habe. Und jetzt: FRÜHLING! Alle zusammen: JA!:-) Das Sommerkleid…

weiter lesen


14. März 2012
Es gibt endlich wieder einmal etwas Gestricktes zu sehen. Seit einer Woche schon beendet, gewaschen, geblockt und getrocknet. Und eigentlich – wie immer: eigentlich – habe ich gar keine Zeit zum Fotografieren, Zeigen, Bloggen. Auf den Bildern seht ihr den gefüllten Wäschekorb und das Bügeleisenkabel. Aber wie schön: der Korb ist mir frisch gebügelten Stücken gefüllt und muss nur noch nach oben transportiert und entleert werden. Allerdings tummelt sich in der Waschmaschine der reichliche Nachschub … Eigentlich müsste ich auch noch staubsaugen und das Wohnzimmer aufräumen, denn heute nachmittag ist Besuch im Haus, der sich wohl fühlen soll. Aber ist…

weiter lesen


1. März 2012
Während der letzten drei oder vier Wochen, ich weiß es nicht mehr, habe ich an zwei Sommerkleidern gesessen. Die Idee war: ärmellos, Bateau-Ausschnitt, enges Oberteil, dazu einmal einen leicht ausgestellten Rock mit jeweils vier Falten vorne und hinten und einmal ein enger Rock mit Gehschlitz und ganz leichter Tulpenform und eingelegten Falten an der Taille vorne. So weit, so gut. Ich habe zu diesem Zwecke und Behufe meine – ich geh‘ mal schnell zählen, Moment… – 17 (!ups! – sooo viele?? Will aber noch mehr, mehr, mehr …!!!) Schnittkonstruktionsbücher gewälzt, um passendes zu finden. Wie beispielsweise dieses hier aus diesem…

weiter lesen


14. Februar 2012
Gut, ich kann noch so sehr schreien, flehen und mit den Armen wedeln: der Frühling scheint nicht nahbei zu stehen. Es schneit immer wieder einmal, aber immerhin ist es wärmer geworden und ich kann mich draußen bewegen. Unser Wagen wird sicherlich noch eine gute Woche, wenn nicht länger, bewegungsunfähig vor der Tür zu stehen, was mich zwingt, jeden Tag zu Fuß herab und hinauf zu laufen. Fällt mir eindeutig leichter nun, aber es hat negative Auswirkungen auf meine Waden: je mehr ich sie bewege, um so schlanker werden sie. Das ist das Elend mit langen, schmalen Muskeln: da baut sich…

weiter lesen


18. Dezember 2011
Ich deutete es schon an: Numero III kann nach Numero II nur bescheiden ausfallen. Und Schwierigkeiten hat es mir auch gemacht. Vielmehr der Stoff und sein dunkles Muster: aufeinandertreffen mag das Karo nur selten und weil mich das dann doch irgendwann störte, habe ich die vorderen und hinteren Rockteile auf Kosten des Sitzes gezwungen, zusammen zu passen. Ich hatte beim Schnitt auflegen einfach nicht den Nerv und das Licht, so genau wie beim Rotkarierten – halt nein, in alten Romanen des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ist nie vom Karierten, sondern immer vom „Schottischen“ die Rede, wie hübsch ist das?…

weiter lesen


13. Dezember 2011
Von jetzt genau 15 Minuten zum Bilder herunterladen, bearbeiten, herauf laden, Text schreiben, Stiefel, Mantel, Schal und Handschuhe anziehen, Tommy antreiben und losrennen, um Lenny abzuholen – ich wette gegen mich selbst: schaffe ich es, schaffe ich es nicht, euch das o.g. Kleid zu zeigen? Ich habe gestern einen Großteil des Tages im Bett verbracht und am späten Nachmittag begonnen, das Kleid zu beenden. Um kurz vor zehn Uhr abends war es so weit, ich zeigte mich dem Gatten, der daraufhin bewies, welche Tücken nicht nur die tendenziell schwierige Kommunikation zwischen Mann und Frau aufweist, sondern wie sie durch fremdsprachliche…

weiter lesen


8. Dezember 2011
Ich trage meine Nase weiterhin in Normalposition und das, obwohl die Knopflöcher gestern abend zu nähen waren. Hat ganz ordentlich geklappt, wenn auch die Maschine sich weigerte, den Stoff zu transportieren – ich möchte das als eine charmante Macke ihrerseits betrachten. Gelingt aber nur tagesformabhängig. Aber was lässt sich über diesen Kurzmantel, diese Langjacke sagen? Zunächst einmal hat der Stoff zwei oder drei Webfehler: ein deutlich andersfarbiger Blauton taucht auf und einige weißliche Stellen. Aber das erleichterte nur mein mutiges Zuschneiden und Vernähen eines Schnittes ohne vorher zu testen. Als ich den Militärtrenchcoat nähte, lag meinem Grundschnitt noch die Anleitung…

weiter lesen


5. Dezember 2011
Der dritte Teil des Jubelbeitrages. Nur für euch sitze ich noch hier und schreibe und bearbeite Bilder und mache und tu. Eigentlich muss ich noch schnell in die Stadt und heute ist dazu der große Haushaltstag: eine Maschine Wäsche turbelt schon, der Staubsauger lauert bereits und auch das Bügeleisen wartet mit tappender Sohle, sozusagen. Müssen alle warten. Das erste Bild ist verwackelt, aber hier ist die Farbe am besten. Das eine oder andere Miniproblem fällt auf geblitzten Bildern stärker auf als in der Realität und ebenso ist mein Make up nicht weiß und zugepudert. Aber ihr schaut auf das Kleid…

weiter lesen


29. November 2011
Das letzte Mal ist es untergegangen in meiner Verzweiflung: der Gatte hat vorletzte Woche 4 LMB aus Italien mitgebracht; wer will, schreit hier – eine ist schon für Bettina reserviert (stimmt das?) In dieser Ausgabe werden auch Prinzessin und Prinzgemahl bedacht. Falls ihr in der Stimmung seid, diese zu benähen, dann ist das ein Heft für euch. In den letzten fünf Tagen habe ich mich am Hlosennähen versucht und bin gescheitert: der erste Stoff war sehr fest und fand die Änderungen – schmaleres Hinterbein, Tiefersetzen der hinteren Schrittnaht und verkürzen der hinteren Höhe nicht gut – viel, viel, VIEL zu…

weiter lesen


10. November 2011
So fühle ich mich. Ein wenig frustriert, ein wenig genervt, etwas überkritisch, ein bißchen wütend, vorsichtig hoffnungsfroh und entschieden angriffslustig. Ich schwanke zwischen „Rede ich mir das/mich schön?“ und „So schlimm ist es/bin ich auch wieder nicht!“ Weshalb? Das dürfte mit der bereits erwähnten Philosophie des Unmöglichen (am Beispiel des Ärmels) zu tun haben. Seit nunmehr Monaten übe ich mich in der Kunst, Schnitte zu konstruieren. DAS ist nicht so schwer, wenn das Prinzip klar ist. Es macht sogar Spaß. Die Kunst, einen PASSENDEN Schnitt zu konstruieren hingegen ist eben dies: eine Kunst. Die zweite Oberteilgrundschnittreihe – nach Aldrich diesmal…

weiter lesen


7. November 2011
Ich habe weiter am Burdahosenschnitt gebastelt – die Bundfalte sollte noch einmal schmäler werden und auch an der Taille bzw. an dem oberen Hosenteil, der an die Passe gesetzt wird, fehlte außen zumindest ein halber Zentimeter. Aber wie ich auch bastelte: am Ende war wieder das vordere Hosenbein 2 cm kürzer als das hintere, was sich diesmal auch bemerkbar macht – die Hose dürfte genau diese 2 cm länger sein bei höheren Schuhen. Leider habe ich auch nach zwei Wochen noch keine Antwort im Burdaforum erhalten, weshalb die Bundfalte schräg eingesetzt wurde. Egal, ich bastele weiter und zeige euch heute…

weiter lesen


3. November 2011
Hatte ich nicht vor einiger Zeit meinen ersten Kleiderentwurfsversuch an der Puppe gezeigt? Und das war es dann? Erst einmal – weil ich nichts für drunter hatte? Von hier aus gäbe es textlich zwei Optionen: ich schwenke in die Erläuterung ein, WARUM ich nach wie vor nichts selbst genähtes für drunter habe und gelange somit ganz von selbst zur schon prophezeiten Ärmeljammerei inklusive der Vor- und Nachteile diverser Konstruktionsmethoden (und warum keine bei mir funktioniert) oder aber ich marschiere in Richtung Bilder – was nach gestrigem Blusenkauf endlich machbar ist. Lasst mich raten, ich gehe in mich, ich spüre ……

weiter lesen


2. November 2011
… scheine ich voran zun kommen. Ich huste und schnupfe nur noch früh morgens und spät nachts, schlafe durch und habe auch die Nähmaschine über die letzten drei Tage immer wieder heraus geholt. Gut, was? Die Jungs sind noch für drei Stunden bei Oma und Opa und was tue ich? Ich blogge mal wieder 😉 Viel zu zeigen gibt es noch nicht; zwar habe ich zwei Hosen und einen Pullover beendet, aber zum Fotografieren fehlen mir heute Lust, Laune und Liebe – und auch mit meiner freien Zeit bin ich geizig. Also zeige ich Hose Nummer zwei und verliere ein…

weiter lesen


20. Oktober 2011
Im Laufe der letzten Wochen habe ich nicht vieles gestrickt oder genäht; der Pulli und der ausgestellte Rock sind leider die Ausnahme, denn dieses sich mit Slopern herumschlagen ist zeitfressend und frustrierend. Und was das Stricken anbelangt: zwar habe ich in den vergangenen Wochen EXTREM viel Wolle gekauft, aber zu viel Auswahl ist eben auch nichts. Ich kann mich nicht entscheiden, welche Anleitung ich verwende oder ob ich doch etwas Eigenes oder vielleicht mixen oder doch erst das andere Garn oder Jacke oder Pulli oder heute oder morgen oder oder oder … das momentane Projekt, so man es so nennen…

weiter lesen


28. September 2011
… in der Antwort zu Ursulas Kommentar: „Alt werden ist auch nichts!“ Scheint mir in der Tat nicht zu bekommen, denn wie sonst könnte ich Bilder ankündigen und mich erst jetzt darüber wundern, wo die denn nur sein mögen … Ja, wo wohl? Auf meiner Festplatte selbstverständlich, von wo aus ich sie nicht hochgeladen habe. Jetzt aber! Lasst mich das noch schnell dazu nutzen, die gezeigte Zusammenstellung zu erläutern: seit Wochen schon will ich mich ans Blusen nähen begeben (also konstruieren, schneiden, nähen – ein Klacks, haha!), komme aber nicht so recht dazu. All die Blusen, die bei mir so…

weiter lesen


20. September 2011
Bin ich in letzter Zeit; ich erwähnte es wohl schon: Morgens hüpfe ich um 6:45 Uhr aus dem Bett, wobei das Hüpfen nicht zu bildlich vor Augen stehen sollte – immerhin quäle ich mich nicht heraus, sondern stehe SOFORT auf, was sich bislang als praktikabel bewährt hat. Und seit ich um 8:00 Uhr gestriegelt und gespornt bin und das große Kind in der Schule ist, ist mein Tag viel länger geworden. Im positiven Sinne. Hin- und Herfahren ist deutlich mehr geworden, Hausaufgaben wollen begutachtet werden, das Essen wird pünktlicher gekocht, der Haushalt läuft reibungsloser, der Gatte hat sich mit dem…

weiter lesen


13. September 2011
Ja, die Zeit flieht. Am Samstag noch Hochsommer (der übliche Sommertag pro Woche, aber wahrscheinlich der Letzte diesen Jahres), heute schon Herbst. Auch der letzte ernst zu nehmende Blogeintrag ist eine Weile her. Kein Wunder, hier geht alles drunter und drüber. Obwohl – nein, eigentlich geht alles sehr ordentlich. Nur sind die Tage sehr, sehr voll. Leonard hatte seinen ersten Schultag und will mich nun schon nicht mehr in der Nähe seiner Klasse antreffen – werden Mütter wirklich sooo schnell peinlich? Tom genießt die Abwesenheit des Kindergartens (und die seines Bruders auch), kuschelt, spielt und hilft sehr anständig im Haushalt.…

weiter lesen


9. August 2011
Wieviel von was muss die Frage der aufmerksamen Leserin lauten. Häuser, Männer, Autos, Gärten – eines von jedem reicht mir, Danke. Augen, Ohren, Arme, Beine, Kinder bevorzuge ich paarweise. Sonnentage düften unzählbar sein, Regentage liebe ich aber auch – bei diesem Sommer ist das ein Glück. Aber um all das geht es nicht. Es geht um Röcke und Pullis. Ganz genau: um GRAUE SCHMALE Röcke und kleine selbstgestrickte (natürlich, was sonst?!?) Vintagepullis. Das Stricken hatte seit dem letzten Herbst ein wenig gelitten; seitdem habe ich nur 6 Pullis gestrickt – noch vor zwei Jahren habe ich einem Dreivierteljahr knapp 20…

weiter lesen


3. August 2011
und wird nicht gebrochen, so krähen meine Söhne gerne mal. Wenn es darum geht, dass ich – angeblich! – etwas Wahnwitziges zugesichert habe. Gilt selbstredend nicht, wenn sie etwas versprechen. Aber nun haben nicht die beiden euch versprochen, heute noch Rockblockrock-Bilder einzustellen, sondern ich war es. Und nun seht mal einer, guck: hier sind sie. Und welche Mühe ich damit auf mich genommen habe. Denn heute ist ein Böse-Haare-Tag, draußen ist es regnerisch, aber warm und die Schminke fließt mir davon. „Schöne“ Bilder gibt es also nicht, aber Bilder, die sich zum grauen Wollstoff passend herbstlich präsentieren; nicht zum ersten…

weiter lesen


21. Juni 2011
Lieber Sommer, ich weiß, zwischen uns beiden läuft es nicht mehr so gut: Vor Lennys Geburt konntest du mir kaum heiß genug sein und nie hatte ich den Eindruck, du bliebest lang genug. Heute reichen mir Temperaturen bis 30°C und mit den anderen drei Jahreszeiten kann ich leben; ja, ich mag Frühling und Herbst sogar sehr und auch den Winter überstehe ich heutzutage ohne allzu großes Herzeleid. Aber ist das ein Grund, dich einfach so zu verziehen? Erst stiehlst du dem Frühling die Show, er macht dir ohne zu murren Platz und dann hast du keine Lust mehr und schiebst…

weiter lesen


6. Juni 2011
Irgendwann in der letzten Woche habe ich an dem schon erwähnten Fünfziger-Rock genäht und heute, tadaa, zeige ich ihn euch sogar. Er könnte besser gebügelt sein, aber weder das Bügeleisen (Nummer 4 in diesem Jahr!) noch ich fühlen uns motiviert, hart zu arbeiten. Also, ich meine, also ich, ich würde ja, aber was kann ich tun, wenn das Bügeleisen anderer Meinung ist? Da beuge ich mich als gute Arbeitgeberin eben. Allerdings ruft das Bad sehr laut danach, geputzt zu werden … jaja, gleich, gleich, gleich. Erst muss ich Röckchen zeigen. Und Kinder abholen. Und kochen. Und Kleid zu Ende nähen.…

weiter lesen


3. Juni 2011
Noch ein Glockenrock. Und dazu öde Bilder einer unausgeschlafenen Mutti und eines weiterhin vollgestellten Wohnzimmers. Ich liebe Glockenröcke: solch ein Rock ist das richtige Projekt für einen verregneten Sonntagnachmittag, an dem ein alter Film läuft. Schnell genäht, keine Schwierigkeiten mit der Passform und das Stofflager leert sich auch. Aber diesen Rock liebe ich nicht so sehr wie meinen Dunkelblauen. Der Stoff ist das bekannte Baumwollleinen von Stoff und Stil. Es ist unschlagbar günstig, kommt in einer Vielzahl schöner Farben und ist pflegeleicht. Aber für mich ist es nichts, es ist mir vom Griff her zu harsch und unflexibel. Was eindeutig…

weiter lesen


30. Mai 2011
Erinnert ihr euch noch an diesen Schnitt, den ich ausführlich vorgenäht habe? Sollte man nicht meinen, dass auch der fertige Rock ein oder zwei Bilder wert gewesen wäre? Er wäre es nicht nur, er ist es auch – schon aus dem Interesse heraus, ob das Ding etwas geworden ist. Und ich hätte ihn längst gezeigt, wenn ich ihn beendet hätte. Nun möchte man meinen – und die Damen Palmer/Pletsch sagen dies in ihrer Anleitung gar – dass ein solcher Wickelrock passformunsensibel sei. Ist er nicht. Ich hatte für den Zuschnitt bereits die Taille schmäler und die Hüfter weiter gezeichnet. Hundertprozentig…

weiter lesen


27. Mai 2011
Ich bin sehr, sehr mutig, denn ich werde euch nun das durchsichtige Kleid zeigen. Ich kann das tun, denn unsere Kamera verfügt über eine unergründliche, rätselhafte Persönlichkeit: sie ist in der Lage, stocksteif stehende Menschen zu verwackeln. Details unscharf abzulichten. Bei praller Sonne den Blitz einzuschalten, um vollkommen weiße Bilder zu produzieren. So zu blitzen, dass dicke Wollpullis transparent erscheinen. Und sie kann durchsichtige Kleider blickdicht machen. Lasst euch also nicht täuschen: Tragen kann man das Kleid nicht außerhalb des heimischen Gartens! Ich neige dazu, Kleidung zu knapp zu schneiden. Das weiß ich. Und ich versuche oft, dagegen anzugehen, in…

weiter lesen


25. Mai 2011
Ich habe etwas GEKAUFT. Etwas, dass mit bestem Willen nicht unter Schuhe oder Wäsche abgelegt werden kann. Etwas, das ich hätte selber machen können. Wenn, ja wenn ich nur passenden Stoff bekommen hätte – wir wissen alle, dass der passende Stoff für dieses eine ganz wichtige Kleidungsstück sich niemals in einer unserer Truhen, Schränke, Kartons oder Dachböden befindet. Leider befand er sich auch keinem meiner Stoffhandelshäuser. Gesucht wurde ein vorzugsweise hellgrau-türkiser Batist. Gab es nicht. Es gab Jersey. Mag ich nicht. Ich mag übrigens auch das Jerseykleid nicht, dass ich vor kurzem hier gezeigt habe – Jersey nähen, bah! Jersey…

weiter lesen


23. Mai 2011
– in nahezu all meinen Schuhen -trete ich die Frauenbewegung mit Füßen. Hätte ich vor zwanzig Jahren noch gemeint. Meinen vielleicht heute noch welche. Andererseits: wer interessiert sich noch für die Emanzipation, seit wir eine Frauenministerin haben, die den Jungs auf ihrem harten Lebensweg helfen möchte? Seit wir eine Kanzlerin haben, die andere Frauen – wie gerne berichtet wird – um sich herum weg beißt? Eben! Das ging mir heute morgen durch den Kopf, als ich meine Schuhe – diverse durcheinander gewürfelte Paare zwischen meiner Zimmertür und meinem Kleiderschrankvorhang – wahrhaftig mit Füßen trat, um Platz zu haben. Aufräumen muss…

weiter lesen


21. Mai 2011
Ich kann nicht erklären, weshalb dieser Rock mit diesem Oberteil in mir ein leicht südfranzösisches Gefühl weckt – vielleicht ist es die Sonne, die sich heute wieder blicken lässt. Vielleicht ist es der kleingemusterte Stoff, vielleicht die weißen Nadelstreifen. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass gestern auf eben jener unten zu sehenden Terrasse meine aus Frankreich stammende Freundin Sarah auf dem Sofa saß (diesen Satz widme ich dem Autor Mark Twain, der in „Bummel durch Europa“ sich mit dem deutschen Endlossatz beschäftigte – eben jene Endlossätze sind eine Spezialität meinereiner, denn sie machen beim Schreiben Spaß und regen beim Lesen…

weiter lesen


13. Mai 2011
ist nicht nur einer meiner Lieblingsfilme, sondern auch das Motto dieser letzten Nähwoche. Der Gatte war drei Tage unterwegs und so konnte/musste ich Montagabend einmal den mit Stoffen und Stoffresten gefüllten Wäschekorb hinterm Sofa ausleeren und inspizieren. Darin befinden sich – theoretisch – all die Stoffe, die als nächstes vernäht werden sollen. Ihr ahnt, dass „als nächstes“ ein dehnbarer Begriff ist. Ein Begriff, der einen Zeitraum von mehreren Monaten umfassen kann. Ein Begriff, der sich auch auf bereits begonnene Projekte bezieht. Projekte, die daneben gingen. Oder langweilig geworden waren. Die einer Lösung bedürfen. Die Lösung bestand am besagten Montagabend im…

weiter lesen


10. Mai 2011
ist doch nicht so schlimm. Sagt mein Mann. Auf den folgenden Bildern sehr ihr im Hintergrund neben den – nun schon seit zwei Wochen – zum Wohnzimmer gehörenden Spielsachen und Kindermöbelstücken die Bügelwäsche und meine Flüssigkeitszufuhr. Gebügelt wird erst heute abend, vor dem Fernseher. Genauer zum Themenabend von arte: Rock oder Hose. Sollte mein femistischer Kampfgeist dabei wieder erwachen, so wird die Bügelwäsche demonstrativ zur Seite geschoben werden. Und morgen abend gebügelt … Heute gibt es den weißen Rock mit den maritimen Knöpfen in seiner ganzen Pracht zu sehen. Pracht ist relativ: weiße Röcke haben eine Tendenz zu Transparenz bei…

weiter lesen


8. Mai 2011
Nicht gerade Worte, die ich (oder sonst wer) mit meiner Person verbinde. In der vergangenen Woche allerdings habe ich einen Rock und eine Bluse (ein Blüschen) genäht, die gemeinsam gar hold und lieblich sind: lichte Pastelltöne, ein fliederfarbenes Schleifchen, zarte Spitze. Wie hold und lieblich beides an mir, mit mir ist, dürft ihr ohne meine Hilfe entscheiden. Draußen knipsen ging gar nicht, viel zu windig. Drinnen lief es nicht viel besser – heute gibt es keine gelungenen Aufnahmen. Holde und liebliche Details: Nichts aufregendes zum Gucken, aber im Tragen sieht es besser aus und bequem ist es auch, dank der…

weiter lesen


7. Mai 2011
mittlerweil

weiter lesen


6. Mai 2011
was soll es bedeuten, dass ich mit dem Zeigen meiner fertigen Teile nicht hinter her komme. Liegt es daran, dass ich ständig im Auto sitze? Dass ich lieber nähe als fotografiere? Ich will aber nun versuchen, aufzuholen. So wollte ich schon seit über einem Jahr (oder noch länger) die verdeckte Gehfalte meines Lieblingsschnittes zeigen. Heute wird das erledigt. 🙂 Die Bluse kennt ihr schon, der Rock ist – wie fast immer – Vogue 2863 OOP. Und – ebenfalls wie fast immer – hat es Schwierigkeiten gegeben, die ich ab jetzt immer auf den Stoff schieben werde. Mit welchem Stoff kann…

weiter lesen


30. April 2011
ist gelungen, hurra! Nachdem das Wickelkleid misslungen ist und ich weder Lust noch Idee habe, was ich mit dem Rockteil anfangen werde, habe ich mich aus Frustverdrängung SOFORT an das zweite Kleid gesetzt: das Hemdblusenkleid – ebenfalls mit Änderungen. Unter anderem hatte ich das Oberteil um einen Zentimeter gekürzt: das Original sitzt leicht unter der Taille, was aber wohl auch so gedacht war. Denn sobald der breite Gürtel umgebunden wird, rutscht das Oberteil sehr stark nach oben – was dann den laut Schnittbeschreibung „Loose fit“ ergibt. Was ich aber nicht wollte. Aber irgendwie ist aus dem Zentimeter beim Zuschneiden viel…

weiter lesen


26. April 2011
Ich bin ein mathematisches Genie, das ist euch nun klar. Die Formel ist ganz leicht zu verstehen: Butterick 4802 ohne Kragen kombiniert zu Burda 8488 mit Bund und Aufschlag ergibt meine heutige Gewandung. Noch scheint die Sonne, wenn auch ohne die enorme Kraft der letzten zehn Tage, und – obwohl ich befürchte, mich vor den Augen der Nachbarschaft lächerlich zu machen – so habe ich die Bilder draußen genommen. Nur für euch! Ich kann nicht oft genug betonen, wie tief ihr für Bilder (!) von mir (!) mit mir (!) in meiner Schuld steht 😉 Wie gestern dezent angedeutet, gibt…

weiter lesen


19. April 2011
Ha, jetzt seid ihr neugierig 😉 Bevor ich euch erkläre, was es mit diesem Titel auf sich hat, möchte ich mich für die Kommentare der letzten Tage bedanken. Ich habe gelernt, dass ich viel weniger schlampig arbeite als gedacht, einige Besucherinnen in der Tat zum Selbernähen motivieren konnte und weiter bloggen darf. Juhuu! Das macht mich glücklich. Auch das mehr als gedacht. Auf den einen oder anderen Kommentar werde ich noch einmal zu sprechen kommen – da war noch eine offene Frage in Bezug auf Stoff und seine Beschaffung. Lege ich gerne offen, nur heute –  und vielleicht auch diese…

weiter lesen


11. April 2011
Ein Gartenkleid! Und weil Catherine die Frigitte als falsche Feder betrachtet, mit der sie sich zu schmücken nicht gestattet, stecke ich ihr eben das „Gartenkleid“ an den Hut 🙂 Einwände? Ich habe bis vor zehn Minuten draußen geschlummert – irgendetwas macht mich kränklich – und in der Sonne ist es heiß. Also schnell umziehen, bis ich in knapp zwei Stunden meinen Fahrdienst antreten muss. Das Gartenkleid kennt ihr von der Schneiderpuppe und damit ist, liebe Bettina, wirklich etwas falsch gelaufen: Weil ich meine Hüften einfach nicht in das Kleid montieren konnte, habe ich die Taille kurzerhand nach oben verlegt. Jetzt…

weiter lesen


11. April 2011
… das Kleid, mit dem ich alles falsch mache. Heute morgen war ich fleißig: zwei Ladungen Wäsche, eine Etage gesaugt, Küche von oben bis unten geputzt, fünf Hemden, zwei Hosen, einen Rock und diverse Jungs-T-Shirts gebügelt, Essen vorgekocht und jetzt gleich Kind (groß) abholen. Kind (klein) liegt müde auf dem Sofa und schaut Kinderfernsehen. Und als für ein paar Minuten die Sonne ins Zimmer schien (die sich jetzt hinter hohen Wolken versteckt), habe ich mir das rosige Wickelkleid übergestreift und Bilder geknipst. Das Kleid ist nicht zu fotografieren: die Farben stimmen nicht ganz und die Kamera hatte große Schwierigkeiten, sich…

weiter lesen


7. April 2011
Schnell ein Bild von einer weiteren Schluppenbluse, die so lala ist. Den Schnitt mag ich zwar und die Änderungen weisen in die richtige Richtung, aber so ganz überzeugt sie mich nicht. Da fehlt vielleicht nur der passende Rock; mit dem dunkellila Versuch sah dieses Silbergrau aufregender aus. Auf jeden Fall falle ich auch in dieser Kombi SEHR auf – wie, ist noch nicht raus 😉 Der Schnitt ist – wieder einmal (oder wie immer?) – aus den Siebzigern: Version A und D haben mich sofort angesprochen, dazu meine Lieblingsdetails: Schulterpasse (schwer anzupassen, leider), gekräuseltes Vorderteil (unbedingt auf die Richtung achten),…

weiter lesen


6. April 2011
Mir rinnen die „freien Tage“ durch die Finger; Steve ist in Malaysia und ich hatte vor, den Haushalt liegen zu lassen bis Donnerstag abend, um Zeit für mich, meine Näherei und die Jungs – wenn sie mich beachten, was selten der Fall ist – zu haben. Stattdessen habe ich am Montag gewaschen und gebügelt, bevor ich meinen Fahrdienst angetreten bin. Am Dienstag habe ich der Mutter einer Freundin die Hände manikürt, weil sie damit nicht mehr gut zurecht kommt, habe noch mehr gewaschen, brav gebloggt und mir beim Bügeln den Rücken verrenkt. Den Rest des Nachmittages lag-hockte ich auf dem…

weiter lesen


5. April 2011
Ja, also, könnt ihr euch nicht einigen? 😉 : Irmi, Anna und Bettina: Nun müsst ihr ganz tapfer sein, denn nun mache ich genau das, was ich tue, wenn meine Jungs sich nicht auf einen gemeinsamen Wunsch festlegen wollen/können. Ich suche etwas anderes aus und überrasche sie ein klein wenig später mit dem, was sie haben wollten. Wenn sie brav waren. Ich sehe alles! Arlett: Hmm, und was tust du, wenn deine Kinder solche Forderungen stellen? ;-D Alles gibt es, aber nicht sofort. Nun sei hübsch lieb und mal was schönes, dann bekommst du auch was. Heute. Und morgen. Und…

weiter lesen


28. März 2011
Ich erzähle zwar von vielen Projekten, zeige oft auch die Schnittmuster und dann – dann vergesse ich, das Endprodukt zu zeigen. Oder habe keine Zeit. Oder habe Zoff mit meinen Haaren. Oder es ist zu kalt. Oder zu heiß. Oder die Kamera ist nicht betriebsbereit. Oder, oder, oder… Heute gibt es keine Ausrede! Die Hose finde ich ausgesprochen bequem, aber leider sehr, sehr schwer zu kombinieren – bislang passt keine Jacke dazu, viele Oberteile sehen mit der Hose an mir extrem spießig aus und Schuhe sind auch so eine Sache. Am besten passen ein paar flache, offene Sandaletten, die ich…

weiter lesen


22. März 2011
… habe ich heute gar keine Zeit für euch: Heute morgen schon drei Ladungen Wäsche eingeworfen, ein Riesenkorb zum Falten, ein Kleiner zum Falten und ein weiterer zum Waschen stehen noch bereit. Zwei Etagen gesaugt, eine geputzt, Mittagessen gekocht, eingekauft, Kinder zum Kiga gebracht und abgeholt, Kommentare hier beantwortet, Haare gewaschen und geföhnt – die Zeit vergeht. Eigentlich habe ich auch gar keine Lust, mich zu fotografieren, denn frisch gewaschene und gewellte Haare mag ich auf Bildern gar nichts sehen – diese Betonlocken sind nicht wirklich schön, aber wenn ich die nicht den ganzen Tag über brav in Ruhe lasse,…

weiter lesen


25. Februar 2011
Br

weiter lesen


24. Januar 2011
WARNUNG: Das hier wird lang! Wer sich dennoch heranwagt, möge sich bitte Kraftnahrung und Erfrischungen bereit stellen!!! Letzte Woche schon hätte ich euch Bilder von einer fertigen Hose, zwei halbfertigen Röcken und drei angefangenen Hosen in diversen Stadien von „Stoff ist gewaschen“ bis zu „Zwei Nähte gestichelt“ zeigen können und mögen. Stattdessen musstet ihr in meine Tardis steigen und alte Bilder gucken, denn die Kamera war unauffindbar. Als Steve am Freitag abend nach Hause kam, zeigte er nur kurz auf die Fensterbank seines Schlafzimmers – dort hinter Vorhang und unter einigen Broschüren und Kinderspielen lag sie denn auch … Den…

weiter lesen


3. Januar 2011
Na, alle gut rüber gekommen? Schön! Angespornt von meinem überraschenden Erfolg mit einem Burdaschnitt – trotz des verhassten Auskopierens, ich kann es nicht oft genug sagen! – habe ich mich am Silvesternachmittag und gestrigen Vormittag an einen Rock begeben. In den letzten Ausgaben hatte Burda einiges an schönen Bleistiftröcken zu bieten. Diesen hier: Dann folgte dieses Modell: Und nun noch dieser Rock: Zum ersten dieser Röcke hatte ich einen Stoff in meinem Vorrat und die Idee mit dem sichtbaren Reißverschluss gefiel mir so gut, dass ich einen solchen besorgte. Auch den Stoff habe ich gedanklich beiseite gelegt. Nur die entsetzlichen…

weiter lesen


28. Dezember 2010
Burda? Burda?!? Hier? Bei mir? Ihr habt euch nicht verlesen: ich habe wahrhaftig einen erneuten Versuch gestartet. Sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn ich es nicht hin bekäme, denn immerhin liegen direkt hinter mir im Wohnzimmerregal, unterstes Fach, 38 Burda-Magazine, in denen mir manches gefällt. Als ich noch Größe 36 hatte, kam ich mit den Röcken gut hin. Also … Ich hatte mein Abo im Frühjahr zum zweiten Mal auslaufen lassen, nachdem der Schnittbogen verändert wurde. Und ich kann ehrlich sagen: es ist gräßlich und macht keinen Spaß. Nähen ist mein Hobby, nicht mein Broterwerb und ein Hobby bedeutet…

weiter lesen


18. Dezember 2010
Immer schon war ich dünn und immer, immer hieß es, dass ich ein Hosentyp sei. Als ich mit Anfang 30 vorsichtig anfing, Röcke zu tragen, fühlte ich mich entsprechend unsicher und erst seit ich nähe, liebe ich Röcke. Ohne Winterwetter käme ich aus diesen kaum noch heraus und in Hosen (sprich: Jeans. Bah! Kann sie nicht mehr sehen) hinein. Denn passende Hosen zu finden, war schwer und passende Hosen zu nähen, ist nicht eben leichter. Dabei liebe ich auch Hosen: Hosen, die entweder eng sind oder aber Hosen, elegant von der Hüfte abwärts fließen. Hosen, von denen jeder immer sagte,…

weiter lesen


10. Dezember 2010
Es ist ein zweiter Rock fertig geworden, der meine Bügelei überstanden hat. Der zugrunde liegende Schnitt ist Butterick 4213 OOP – leider kann ich kein Bild finden -, den ich ein klein wenig abgewandelt habe. Es ist ein Bleistiftrock, der nach unten gerade geschnitten ist und entweder einen relativ hohen Seitenschlitz oder eine Gehfalte in Wickeloptik hat. im Original war dieses Gehfalte nur theoretisch eine Gehhilfe: der Stoff liegt zwar doppelt, bietet aber nicht mehr Platz. Also eine echte Gehfalte musste her: Der Stoff, ein Restcoupon, schrie geradezu danach, ein altmodisches Röckchen zu werden. Wenn ich so angebettelt werde, wie…

weiter lesen


7. Dezember 2010
In letzter Zeit geht mir manches daneben: ein Kleid, das halb fertiggestellt an der Schneiderpuppe hängt, mir farblich und überhaupt und sowieso nicht recht gefällt; ein Rock, wunderschön kirschrot und mit viel Mühe zweimal aufgetrennt und wunderbar passend, leider aus Polyesther (wo findet sich ein eben so schöner kirschroter Wollstoff? Wo? WO? WO???) und beim Bügeln unrettbar versengt – nach einem einzigen Mal tragen!; ein Kleid aus dickem Strick, das ein Sack ist und bleibt; eine Bluse, eigentlich sehr hübsch, aber leider mit einem schiefen Kragen – der sich nicht mehr ändern lässt, da schon alles säuberlichst sauberfein versäubert ist…

weiter lesen


3. November 2010
Tommy, der jüngere der beiden Wilden im Haus, ist nicht nur von Baustellen besessen, sondern in den letzten Tagen auch vom Fotografieren – die Speicherkarte ist voll von Kacheln und Fliesen, Spielen und Puzzles, Stühlen und Tischen, Büschen und Bäumen, jeweils im künstlerischen Winkel abfotografiert. Auf die Frage, ob er mich einmal ablichten möge, kam ein sofortiges und begeistertes Ja. Sich die Kamera schnappen und auf den Stuhl steigen war eines. Von da aus wurde ich hochprofessionell kommandiert: „Gib mir mal ein Küßchen! Mach mal den Schal schön!“ Das Ergebnis: Der graue Pulli ist das schiefe Wunder, das sich beim…

weiter lesen


20. Oktober 2010
Jetzt muss es schnell gehen: ich möchte heute Vormittag noch an einem Kleid nähen, das Design für einen neuen Pulli fest legen, zwei Zeitschriften und ein Buch ansehen und dazu schmoren auf dem Herd zur Zeit einige Champignons – mein Frühstück wird heute aus einem Rührei mit selbigen und einem frisch-knusprigen Brötchen mit Mozarella und Putenbrust bestehen, dazu eine Tasse Mango-Zimt-Tee. Hmmm … Aber dennoch bin ich hier und verfasse einen schnellen Beitrag, bevor mich gar niemand mehr kennt 🙂 Zeigen kann ich einen Pulli, der schon seit Cornwall fast fertig auf den Nadeln in meinem Korb herum lag –…

weiter lesen


18. Oktober 2010
… und in Gedanken hatte ich bereits Dutzende von Beiträgen geschrieben und noch mehr Bilder gezeigt. In der Realität ist mir das Fotografieren, Bearbeiten, Verfassen und Hochladen zu viel Verbrauch kostbarer Zeit gewesen. Auch jetzt bin ich geizig, denn in zwei Stunden muss ich die Kinder schon wieder bei Oma abholen und bis dahin würde ich gerne die Wäsche erledigt haben, die Böden geputzt und wenigstens ein Kleid zugeschnitten und genäht haben. Hört sich das etwa nach mieser Zeitplanung an? Na, eben! Aber ich habe es geschafft: ich habe meinen Mantel abgelichtet und das darunter ebenfalls. Und mit dem Willen,…

weiter lesen


26. August 2010
Der Strickvirus hat mich -endlich!- wieder erwischt. Was mich freut, obwohl er kein Maß zu kennen scheint: alles muss gleichzeitig auf die Nadeln. Zeigen muss ich noch eine Langjacke aus dicker Wolle (sprich 22 Maschen auf 10cm – bin überrascht, wie schnell das geht. Und wie schmerzhaft das auf die Knöchel geht). Danach kam Bunch, die sich meine Zeit mit dem Very feminine Cardigan teilen musste. Und dabei den Kürzeren zog. Das geht auch auf die Kosten der Bügelwäsche und der Nähprojekte. Alles gleichzeitig schaffen zu wollen, ist von vorne herein idiotisch. Ändert aber nichts an meinem fortgesetzten Versuch, es…

weiter lesen


30. Juli 2010
Der Seersucker für Bluse Nummer Zwei war ein Überbleibsel von diesem Kleid und auch davon inspiriert: Mir gefiel der Stoff als Kleid so gut, dass ich dachte, eine Bluse müsse ebenfalls sein. Ich sah schon mit sämtlichen Röcken und Hosen kombiniert, elegant, feminin, klassisch, schlicht … aber stattdessen erscheint sie mir etwas bieder. (Oder liegt es doch nur an den Zotteln auf meinem Kopf?) Der Schnitt ist von McCalls: 5378, wie immer OOP, aber noch oft auf ebay zu finden. Sieht nach nichts aus, oder? Nur die Zeichnung des gelben Kleides mit Puffärmeln stach mir ins Auge … Sämtliche Besprechungen…

weiter lesen


30. Juli 2010
Ich habe schon erklärt, was ich mit dem Burdaschnitt angestellt habe; hier ist nun die erste Bluse mit abgesenkter Schulterpartie und eckigem Kragen. Beide miteinander zu vergleichen, fällt mir schwer, denn der Stoff unterscheidet sich. Dieser hier ist ein mittelstarker Batist, der viel weicher fällt als der Seersucker von Bluse Nummer Zwei. Die kleinen Kräuselungen unter der Passe fallen besser und der Kragen liegt weicher (ist aber auch kleiner). Im Vergleich mit angehobener Schulter – zwischen beiden Blusen beträgt der Unterschied an der äußeren Schulterkante 1,9 cm! Wer findet den Unterschied? 😉 Darf ich sagen, dass ich mich im Augenblick…

weiter lesen


24. Juli 2010
Ihr habt zu Recht gefragt, warum ich mir die Quälerei immer wieder antue. Darauf habe ich gute Antworten gehabt, aber eine fehlte: manchmal klappt es ja irgendwie. Bei Röcken komme ich meist klar. Wobei die richtige Kurve zwischen Hüfte und Taille zu finden, mir schwer fällt. Vielleicht sollte ich beim nächsten Rock einfach mal die Abnäher breiter nehmen? Egal im Moment, was mich wirklich schon lange reizt, sind Blusen. Vor denen habe ich Angst: Kragen, Kragensteg, Schultern und Armlöcher, Ärmel einsetzen, Brustbreite und -höhe und vor allem Knopflöcher und Knöpfe. Außer der Seitennaht bleibt nicht vieles, was ich entspannt angehen…

weiter lesen


7. Mai 2010
Heute morgen wurde ich vom Regen geweckt, dann musste ich mittags mit Tommy durch den Regen, um Lenny vom Kindergarten abzuholen und jeder Blick aus dem Fenster bestätigt: es regnet und regnet und regnet und regnet und … kalt ist es zudem. Und Kälte gehört zu den Dingen, die ich hasse. Und an Dinge zu denken, die man hasst, macht schlechte Laune und Falten. Also habe ich mich hingesetzt und an Dinge gedacht, die ich liebe. (Meine Kinder sind keine Dinge, also tauchen sie auch nicht auf – bevor sich jemand wundert.) Stricken und Nähen stehen sehr weit oben; bietet…

weiter lesen


29. April 2010
Steve überrascht mich immer wieder: Angeblich kann er der Serie „Sex and the City“ nichts abgewinnen, kommt er aber zufällig dazu, so bleibt er länger als nötig grinsend in der Tür stehen. Gestern nun habe ich ein Kleid (im Garten, mit der Hand, an meiner Puppe) fertig gestellt und ihm vorgeführt. Ihr erinnert euch, dass ich vor gut einer Woche schon einen schmeichelhaften Vergleich mit MM kassieren durfte. Dieses Mal antwortete er auf meine übliche Frage – „Uh-und??? Wie findest du esss …?“ – sein ebenfalls übliches „Fine.“ Und hängte einen ganzen Satz dahinter: „Du brauchst noch weiße Schuhe und…

weiter lesen


28. April 2010
Erinnert ihr euch daran? Ich hatte meinem Bruder im Herbst letzten Jahres angeboten, für seine Frau das Kleid für die standesamtliche Trauung zu nähen – in den letzten Wochen der Schwangerschaft noch losrennen zu müssen, um etwas halbwegs Angemessenes zum Anziehen zu finden, macht keinen Spaß. Ob ich, als ich das so leichthin sagte, damit rechnetet, dass Klaudia einverstanden sein würde? Wahrscheinlich eher nicht. Das Ergebnis hatte ich schon gezeigt: Sieht ’n bißchen was traurig aus, so auf dem Bügel. Wie wäre es, das Kleid mit Inhalt zu füllen? Mein Neffe ist seit Januar auf der Welt und – wen…

weiter lesen


19. April 2010
Heute morgen um 10:15 Uhr hatte ich einen lange aufgeschobenen Zahnarzttermin. Ich kann nicht sagen, ich hätte Angst vorm Zahnarzt. Habe ich nicht. Auch die Schmerzen beunruhigen mich nicht zu sehr (nicht nach zwei natürlichen Geburten). Aber ich – Verzeihung – würge entsetzlich, selbst, wenn ich mir die Zähne putze. Und ich kann nicht gut durch die Nase atmen, denn vor über zwanzig Jahren sind die Schleimhäute stark angegriffen worden und seitdem habe ich einen leichten Dauerschnupfen. Auch der Knoten in der Schilddrüse sorgt manchmal für Schluckbeschwerden. Und all das ist der blanke Horror, wenn ich auf dem Zahnarztstuhl mich…

weiter lesen


14. April 2010
Ich hatte heute Nachmittag die Wahl: Weiter Bügeln, Staubsaugen und und mich zwischendurch weiter mit dem Streifendisaster abmühen? Oder die Kinder draußen toben lassen und Bilder machen? Zweiteres hörte sich in meinen Ohren verlockender an und ich war mir sicher, dass die Bügelwäsche auch morgen noch Zeit für mich haben wird. Und so bin ich in den letzten zwei Stunden treppauf, treppab gelaufen, habe mich an-, aus- und umgezogen, Bild um Bild geknipst (und dabei bestimmt einen Kilometer zurück gelegt!) und festgestellt, dass meine Haare zu lang werden. (EVA! Du hast das Thema ins Leben zurück gerufen! Das ist doch…

weiter lesen


12. April 2010
Obwohl mir die aktuelle Mode schon lange nicht mehr so wichtig ist, liebe ich es, mir Mode anzusehen. Und wenn ich zu einem Trend ein altes Schnittmuster (oder zumindest ein OOP) finden kann, einen passenden Stoff und meine, das Ergebnis könnte mir stehen – dann macht Nähen richtig Vergnügen. Sobald alles beisammen ist, muss ich sofort beginnen. Am Anfang stand die Frühjahrskollektion von Hermès, insbesondere diese elegante Schönheit: Dann lief mir dieser Schnitt bei ebay über den Weg: Weniger tief ausgeschnitten, dafür mit Kragen, für mich damit tragbarer. Dazu noch in der richtigen Größe – das nahm ich als Zeichen…

weiter lesen


24. März 2010
Wie erwähnt: ich nähe Röcke, Röcke, Röcke! Hier kommen die nächsten zwei:   Der mittlere Rock hatte es mir schon lange angetan, aber ich habe (hatte?) Angst von Knopflöchern. Und vor Knöpfen. Die konnte ich noch nie annähen. Keine gute Vorraussetzung für einen solchen Rock. Oder für Blusen. Oder Jacken. Oder Mäntel. Oder, oder, oder. Es wurde also Zeit, sich an diese furchterregenden Geschöpfe zu wagen. Der Stoff ist ein schwerer Baumwollpopeline mit ganz leichtem Glanz. Was ich daraus ursprünglich machen wollte, ich weiß es nicht. Mein Stofflager ist nicht mehr so übersichtlich … Egal. Da der Rock auf dem…

weiter lesen


23. März 2010
Heute nacht ging es Tommy sehr schlecht; sechsmal wachte er weinend auf und sechsmal bin ich aufgestanden und danach erschöpft wieder eingeschlafen – bis ich um halbsechs endgültig aufgestanden bin, um zu bügeln. Und so, wie es sich anhört, so sehe ich heute auch aus. Bilder machen, von mir, heute – auf gar keinen Fall. Tonight was a tough night: Tommy felt ill. Six times he woke up, crying bitterly and six times I stood up and went to sleep, stood up and went to sleep , etc. At half past five I gave up and started washing and ironing.…

weiter lesen


22. März 2010
Ich bin zur Zeit ja in einer Art Nährausch. Ganz oben auf der Liste stehen Röcke – und das mit der Liste ist ernst gemeint: ich habe mir etwa 10 Schnitte und passende Stoffe der Reihenfolge nach in einen Wäschekorb gelegt und will den abarbeiten, sozusagen. I am in a kind of sewing frenzy right now. In a skirt sewing frenzy. And I made a sewing list which is actually a washing basket with roundabout 10 patterns and 14 fabrics and I will try to sew one after the other.   Diesen Schnitt aus den Siebzigern habe ich schon länger,…

weiter lesen


22. März 2010
Der Frühling ist endlich da, hurrah! Dieser Winter war zu lang und zu kalt; das Einzige, was mir darüber hinweg half, war das Nähen von hochsommerlichen Kleidern. (Ähm, und das tonnenweise Verzehren von Süßigkeiten jeder Art. Und von Broten. Und Waffeln. Vier Kilo auf Bauch, und Hüften kommen nicht von nichts) Es gibt einiges, was fertig ist. Und viel zu vieles, das nichts geworden ist. Und immer, immer passiert das mit den liebsten Stoffen. Ein gutes Beispiel ist dieser Rock: eine wunderschöne, matte, mittelblaue Baumwolle war das, die besser ein weiter Rock geworden wäre statt dieses seltsamen Zwitters. An diesem…

weiter lesen


5. März 2010
Wir bleiben in den Fünfzigern und endlich gibt es Strick! Die Anleitung stammt aus einer Vogue Knitting von 1954, verwendet habe ich Rowan Pure Wool 4ply in meinem geliebten Eau de Nil. Um die Reihenzählerei zu erleichtern und um eine leicht maritime Note hinein zu pusten, habe ich in jeder 16. Reihe einen weißen Streifen eingearbeitet. Still in the fifties: the pattern is found in a 1954 VK. I used Rowan Pure Wool 4ply in Eau de Nil (love, love, love this colour!). And because I hate counting rows I made it stripey 😉 Erwähnte ich, dass die Kamera einen…

weiter lesen


4. März 2010
Wieviel lieber würde ich Daily Outfit oben drüber schreiben, aber von einem warmen Frühlingstag scheinen wir weit entfernt zu sein – in der Nacht auf Sonntag ist uns hier wieder Schnee(regen) angedroht! I would rather write Daily Outfit but spring still seems to be ages away. Ich habe mich ein zweites Mal an einen Vintage-Kleiderschnitt gewagt: Simplicity 4175 aus dem Jahre 1952. My second try to make a dress from a vintage pattern: Simplicity 4175, printed in 1952. Das Problem ist das Gleiche: die Taille ist ohne nennenswerte Bequemlichkeitszugabe und das Oberteil bietet sehr viel Platz für mehr als die…

weiter lesen


3. März 2010
Wie erwähnt, unsere Kamera spinnt und so hat jedes Bild eine Macke. So zeige ich euch alle drei, dann gewinnt ihr von der Hose vielleicht einen Eindruck. Der Schnitt stammt aus einer Patrones, ist allerdings geändert: die Beine 20 cm länger (Patrones schneidert für Frauen, die 10 cm kleiner sind als ich und dazu noch kurze Beine haben 😉 ), den Taillenbund dafür 10 cm weiter (der war sogar zu klein für das Hosenteil???) und dazu noch die hintere Naht angehoben wie in „Pants for anybody“ erklärt – sieht allerdings seltsam aus. Seitdem diese Hose fertig geworden ist, habe ich…

weiter lesen


23. November 2009
Ich habe lange hin und her überlegt, was ich mit meinem blauen Wolltuch beginne und ein Caban war das Ziel. Aber obwohl ich einige Schnitte zur Auswahl hatte, auch den von Eva empfohlenen besorgt hatte, wurde ich nicht warm mit diesem Vorhaben. Die meisten Cabans, die ich in Geschäften versuchsweise übergezogen hatte, waren für mich viel zu mächtig, zu wuchtig, zu weit, zu lang, zu formlos – kurz, sie standen mir nicht. Steve fand, ich wirkte verloren in diesen Jacken. Obwohl ich eine alte, schwarze, abgeschabte Cabanjacke habe, die gut an mir aussieht. Aber das ist wohl Glückssache. Und ich…

weiter lesen


11. November 2009
In einer guten Viertelstunde beginnt die neue Session und wir hören schon den ganzen Morgen über Karnevalsmusik in unserem Lokalradio. Wir sind meine beiden Jungs und ich; die beiden sind wieder einmal erkältet. Nur leicht zwar, aber ausreichend krank, um bis kurz vor 9:00 Uhr zu schlafen. Als ich sie im Kindergarten für heute abgemeldet hatte, teilte man mir mit, es wäre besser, ich ließe sie bis wenigstens Freitag zu Hause – es gab einen Fall von Schweinegrippe im Kiga. Meine ruhigen Vormittage sind damit gestrichen, aber für ein wenig bloggen, knipsen und später auch mal nähen nehme ich mir…

weiter lesen


6. November 2009
Kann es sein, dass meine Titelauswahl in letzter Zeit musikalisch inspiriert ist? Uninspiriert träfe es aber auch … Grün sollte diesen Herbst / Winter ein großer Trend werden, aber bislang habe ich nicht viel Grünendes entdecken können, weder an den Stangen noch in den Stoffregalen. Grün ist auch keine der Farben, die mir besonders stehen, aber sobald ein guter Teil blau eingemischt ist, liebe ich es. Als ich vor zwei Wochen auf dem Godesberger Stoffmarkt einen petrolgrünen Stoff entdeckte, musste er mit, weil ich annahm, dass er gut zu einigen meiner Pullis passen würde. Dieser Stoff ist ein Leinen-Viskose-Wolle-Gemisch, relativ…

weiter lesen


30. Oktober 2009
Ich liebe Grau und so ist kein Wunder, dass ich mich von diesem Kleid in der vorletzten Burda angezogen fühlte. Es hat alles, was ich liebe: es ist ärmellos, das Oberteil ist eng, der Ausschnitt hoch geschnitten und der Rock ist ausgestellt und dazu noch diese Falten – ja, das war für mich das Highlight des Jahres. Aber wie immer, wenn es zu Burdakleiderschnitten kommt, traute ich mich nicht heran. Erinnert ihr euch an dieses Kleid? Ich hatte dieses Kleid in 36 genäht; in der Hüfte saß es zu eng, in der Taille stand es gute 10 cm ab und…

weiter lesen


28. Oktober 2009
Bevor ich euch das nächste FO zeige, will ich mich bedanken für euer Lob und eure Anregungen. Ok, ich bin überzeugt, der Rock ist tragbar, sogar für mich – ich fand ja immer, dass diese Rockform eher was für kurvige Figuren ist, aber ich lasse mich gerne überzeugen. Überhaupt, im Moment bin ich mal ganz zufrieden mit mir, was ja nicht so oft vorkommt. Und ich bin überrascht: Ich war immer, immer sehr schlank, oft auch zu dünn. Was habe ich es gehasst, zumal Dünne mehr Häme zu ertragen haben als Dicke. Ja, dicke, nicht „Kurvige“ oder „echte Frauen“; ich…

weiter lesen


27. Oktober 2009
So einiges ist fertig geworden in der letzten Zeit, nur: wenn ich nähe, kann ich nicht bloggen und da ich mich in einer Art Rausch befinde („Ich muss nähen, ich muss nähen, ich muss und so weiter“), kann ich mich nur schwer überwinden, Stoff beiseite zu legen und zu fotografieren. Habe ich aber vor einer halben Stunde doch getan. Weil ich den Rock eh an hatte, sonst … Wie angekündigt, habe ich aus dem blauen Wollstoff, aus dem auch die Seemannshose entstanden ist, einen Rock genäht: Simplicity 5914, mit Topstitching und sechs Knöpfen versehen und um sieben Zentimeter verlängert. Simplicity…

weiter lesen


15. Oktober 2009
Oder so ähnlich. Obwohl, wenn ich mich für drei Musikrichtungen entscheiden müsste, so wären das Chanson, Klassik und Rock. Passt also. Ich habe immer schon eine Neigung zu schwarzem Leder gehabt und nachdem meine alte Hose meiner neuen Form nicht folgen konnte oder wollte, war ich glücklich, dass es nun so viele echte und falsche Lederhosen zu kaufen gibt. Klar habe ich schon vor einigen Wochen zugeschlagen und mir eine vegetarische Röhre zugelegt – viel bequemer, pflegeleichter und da ich auch kein Fleisch mehr esse, besser mit meiner Gesinnung vereinbar. Was mir immer schon fehlte, war ein Rock, eng, lang…

weiter lesen


1. Oktober 2009
Das mit der weiten Hose hat mir keine Ruhe gelassen, denn genau diese Art Schnitt stand mir immer gut. Sollte ich etwa der Tatsache ins Auge blicken müssen, dass das nun zehn Jahre her ist? Vorbei und vergessen und Guten Tag, Schlupfhose mit Elastikbund??? Das konnte, durfte, sollte nicht sein und so bin ich weiter auf die Suche gegangen: nach der perfekten Hose, die so gut wie möglich sitzt, zu meinen Vintagejumpern passt, an der Hüfte eng, am Po weit und unschlagbar elegant – das sollte doch ein leichtes sein 😉 Und so habe ich Schnitt um Schnitt, Blog um…

weiter lesen


24. September 2009
Seit einiger Zeit in meiner Schnittmusterkiste befindet sich Butterick 5297, ein Mantel-/Jackenschnitt, der Fast & Easy sein soll. Ist er auch, nur bräuchte man Unmengen an Stoff für einen wadenlangen Mantel und wie das dann schnell und einfach zugeschnitten werden könnte, weiß ich nicht – bei wem passen schon 4,60 auf einen Tisch? Ich hatte schon mit meinen drei Metern Schwierigkeiten und beim Auflegen der Schnittstücke (zum Glück nur vier) blieb ich immer wieder mit diversen Körperteilen an Stecknadeln hängen – eindeutig unangenehm! Verwendet habe ich einen Stoff, der wildlederähnlich sein sollte und nachtblau – leider erinnert er mich eher…

weiter lesen


17. September 2009
Hmmm, das hier ist ein schwerer Fall, denn ich bin auf der Suche nach der perfekten Hose und das ist nicht einfach. Was genau möchte ich? Es soll eine Hose sein, die – relativ leicht/schnell zu nähen ist, – in der Taille sitzt, – entweder eng oder weit ist, – am Po gut an zu passen sein (sehr schwer), – nicht zu viel Stoff verbrauchen. Als erstes habe ich es mit diesem Schnitt versucht, aber so gut diese Hose von vorne und auch hinten aussieht – von der Seite sieht man deutlich, dass sie am Po nichts sitzt (da bin…

weiter lesen


7. September 2009
Na, nun geht es schnell: noch mehr Photos! Eigentlich habe ich gar keine Zeit hier zu vertrödeln: drei Etagen wollen geputzt werden, die Spülmaschine schreit ebenso laut wie die Waschmaschine, Bügeleisen und -brett langweilen sich auch schon und in jedem Zimmer liegt etwas herum, das da nicht hingehört. Dazu muss ich die Kinder in drei Stunden wieder aus dem Kindergarten abholen und Essen auf den Tisch bringen. Also, ganz, ganz schnell! Der Rock ist ein abgewandelter Burda-Schnitt, den ich vor etwa einem Jahr zum ersten Mal verwendet hatte; dieses Mal habe ich – die hintere, mittlere Rockbahn im Bruch geschnitten,…

weiter lesen


5. September 2009
Wäre dieser kleine Pulli tatsächlich erst mein neuntes FO in diesem Jahr, so würde ich mich schuldig fühlen – meine Wollsammlung ist so groß, dass ich mir keine Schwächelei auf diesem Gebiet leisten darf. Aber die Stücke davor … naja, ich bin nicht glücklich mit den Meisten, was vor allem an Material und/oder Farbe lag und an der entsprechend niedrigen Motivation, mit der ich an dem Werk gearbeitet habe. Da stellt sich der klugen Beobachterin die Frage, warum ich mit eben diesen Garnen gestrickt habe, nicht wahr? Kennt ihr das auch: da liegt nun also eine Wolle in eurem kostbaren…

weiter lesen


4. September 2009
Heute ist es schön frühherbstlich vor der Tür und je älter ich werde, umso mehr liebe ich diese Jahreszeit. Ich mochte sie immer schon, aber nun wünschte ich mir, sie wäre länger als nur die paar Wochen. Das mag daran liegen, dass ich mit Strümpfen besser aussehe … 😉 Und weil das Wetter es hergibt, zeige ich euch die ersten der versprochenen Bilder; fangen wir mit dem Rock an. Der Schnitt stammt aus der August-Burda (Modell 110, Stiftrock genannt) und schon in der Vorschau war ich mir sicher, ihn nähen zu wollen. Keine große Überraschung hier, nicht wahr? Er ist…

weiter lesen


15. Juli 2009
Absoluter Bad Hair Day. Und meine Medikamentendosis ist herabgesetzt worden: jetzt bin ich wieder müde und erschöpft, sobald ich die Füße aus dem Bett schwinge und mein Haut ist unter all den Pusteln nicht mehr zu sehen. Hurra! Habe mich dennoch aufgerafft, zumindest drei Teile abzulichten und danach unseren Tiger gejagt, um ihn euch zeigen zu können. 14 Diese Beiträge könnten dich interessieren: Wieder einmal ein Zelt. In himmelblau. Mit Sonne! 68erin trägt was? Natürlich ein bißchen Hippie! Ein bißchen Fischer, ein wenig Audrey

weiter lesen


8. Juni 2009
Bäh, watn fieser Montag. Ich habe Hals- und Buchschmerzen, der Kleine ist so krank, dass ich den Großen nicht in den Kindergarten bringen konnte und irgendwie und sowieso war alles Bäh … Bis ich mich dann um halbzehn endlich aufraffen konnte, mich anzuziehen und einfach loszulegen; mit Bildern beispielsweise. Man sieht, dass die Schmerztabletten noch nicht wirkten. Aber von da an ging es aufwärts und auch das Wetter macht wieder mit. Wenn das so weitergeht, wird diese Woche doch noch schön! Obwohl Steve wieder einmal unterwegs ist – von den kommenden acht Wochen wird er an fünfen auf Tour sein.…

weiter lesen


1. Juni 2009
Kurz und schmerzlos, denn Steve’s Rechner ist eine Schnecke und spinnt heute nur. Gestern fertig gestellt – es fehlt nur noch der Saum – ist dieses Kleid nach einem OOP McCalls-Schnnittmuster (4827): Ich habe mich angestrengt, aber wie immer – perfekt ist anders. Diesmal allerdings liegt es weniger an Flüchtigkeitsfehler denn an meiner Unfähigkeit, einen Schnitt mit Prinzessnähten passend zu ändern. Und an meiner Unsicherheit. Ich habe auf den Schnitt geschaut und dann anhand der fertigen Maße mich für Größe 10 entschieden – warum und wieso auch immer, egal. Nun glaube ich zu wissen: oben 8, unten 10 und in…

weiter lesen


20. Mai 2009
Ich habe mich in der letzten Woche an einen Mantel nach einem Schnitt von 1943 gewagt; auf dem Umschlag sieht er sehr lässig und zeitlos aus. In meiner Realität sieht er sehr nach den Vierzigern aus und außerdem passt er nicht zu dem, was ich auf dem Kopf habe … irgendwie nicht ganz, was ich wollte. Allerdings habe ich auch nicht perfekt gearbeitet, obwohl ich mich angestrengt habe – ICH KANN DAS EINFACH NICHT BESSER! Das Material ist ein sehr leicht fallender Leinen-Baumwoll-Mix, der erstaunlich warm ist und ebenso erstaunlich knittert. Hahaha, außer auf diesem Bild, natürlich – aber er…

weiter lesen


18. Mai 2009
OK, FO 05 und 06 bin ich euch noch schuldig, aber ich mag sie nicht so recht … demnächst mal, wenn ich gar nichts mehr zu zeigen oder zu meckern habe 🙂 Aber hier gibt es das allerneueste FO und das nur einen Tag nach Fertigstellung! Na? Na? Bin ich gut? Naja, relativ. So ganz hundertprozentig bin ich nicht zufrieden. Ich habe dieses Top nach einer Minerva-Anleitung von 1934 gestrickt (so etwas in der Art habt ihr eh schon vermutet, ich überrasche hier nicht); allerdings nicht aus Wolle, sondern aus Baumwolle. Damit habe ich meine Schwierigkeiten: ich stricke wohl immer…

weiter lesen


15. Mai 2009
Weil ihr so lieb seid: hier gibt es Bilder von einer der Hosen und Bilder von den zwei FOs, die mir am besten gelungen sind! 15 Diese Beiträge könnten dich interessieren: Wieder einmal ein Zelt. In himmelblau. Mit Sonne! 68erin trägt was? Natürlich ein bißchen Hippie! Ein bißchen Fischer, ein wenig Audrey

weiter lesen


14. Mai 2009
In einer blogfreien Zeit kann so einiges passieren. Von Karfreitag bis zum Freitag darauf war ich alleine zu Hause – Steve war mit Lenny und Tommy nach Holland zum Campen gefahren. Das ist nichts für mich, weshalb ich hier bleiben und mich erholen durfte – wie es auch gedacht war. Nachdem ich im letzten Jahr von Anfang September bis Anfang Dezember ohne Unterbrechung krank und danach bis Ende März auch mehr als nur angeschlagen war, war klar, dass ich mal ohne Kinder sein sollte. Und was hatte ich mir nicht alles vorgenommen: täglich Bewegung, nur gesundes Essen, ausgiebiges Pflegen und…

weiter lesen


20. März 2009
Oder zumindest Frühling. Bald. Jetzt. Ganz schnell. BITTE! In unserem Garten blüht es schon an manchen Ecken und fast jede Pflanze zeigt Triebe und Knospen, die nur auf mehr Sonne und höhere Temperaturen warten, um zu explodieren. Von einem Tag auf den anderen wird es dann überall grün und saftig sein. Und für mich lieber heute als morgen. Ich schulde euch noch das geblümte Burdakleid (das, welches mich leider an ein Nachthemd erinnert). Ich hatte beim Einnähen des Gummibandes am Ausschnitt einen Fehler begangen und zu viel Stoff gekräuselt. Leider sitzt die Naht durch vier Lagen Jersey und ein Gummiband…

weiter lesen


9. März 2009
… ist aber aus der aktuellen Burda. Und ist wieder einmal nicht so ganz das, was ich mir nach Anschauen des Originalbildes erwartet hatte. Gut, das mag an meiner schlampigen Näherei liegen, aber diesmal war ich ziemlich genau. Dieses Kleid hat einfach keine Taille! Vorne besteht es aus drei Teilen, hinten aus zweien. Die Vorderteile sind rund geschnitten, so dass Platz für die Oberweite ist – wieder mal schwierig für mich, zwei unterschiedlich geformte Schnittstücke aufeinander zu steppen (Martina!! Ich werde dein Hilfsangebot bald annehmen!), aber ich habe es geschafft. Schon beim Zuschneiden hatte ich den vagen Verdacht, dass es…

weiter lesen


17. Februar 2009
Letzten Donnerstag, nach dem Mittagessen, als beide Kinder friedlich schliefen, packte mich das Nähfieber und ohne nennenswerten Widerstand ließ ich es geschehen: Ich holte das Schnittmuster Butterick 5032 aus der Box, rollte den neuerstandenen Baumwollstoff mit blauen Rosen hervor und los ging es. Als erstes habe ich das Schnittmuster kontrolliert: wieviel Zentimeter hat das fertige Kleid um Taille, Hüfte und Brust? Aha! Bin ich mutig? Ja! Statt einer 12 (die ich laut Tabelle haben müsste) und statt einer 10 (die ich beim letzten Kleid verwendet hatte) habe ich die 8 zugeschnitten! Der Stoff ist entgegen der Käuferangaben wohl eher für…

weiter lesen


11. Februar 2009
Ahoi! Ich gebe nicht auf und versuche weiterhin, den Frühling her zu locken – aber er scheint mich nicht zu verstehen, leider. Was kann ich euch heute zeigen? Vor allem eines: ich habe vor einer Woche gelogen, als ich meinte, ich könne nicht in weniger als 14 Tagen fertig werden: geht nämlich doch! Angefangen habe ich dieses kleine Jäckchen vorletzten Samstag, abgekettet habe ich diesen Montag, getrocknet war es am Dienstag und heute sind die Knöpfe bei mir eingetroffen 🙂 Mach summasummarum 10-12 Tage, je nach Betrachtung. Dazu sollte ich aber sagen, dass ich diesmal wirklich in jeder freien Minute…

weiter lesen


5. Februar 2009
Und weil ihr es seid und die Sonne noch nicht ganz verschwunden war, habe ich noch ein fertiges Teil für euch 🙂 Am Montag morgen, als ich es nicht fassen konnte, dass das Wochenende bereits entschwunden sein sollte, habe ich mich dem Wochenanfang dadurch verweigert, indem ich meinen Großen im Kindergarten abgeliefert hatte, den Kleinen mit einem Puzzle beschäftigte, ein geblümtes Stück Stoff mitsamt meinem Standard-Rock-Schnittmuster hervorzerrte, und kurzentschlossen mit dem Zuschnitt begann. Als nachmittags meine Freundin Sarah mit ihrem Sohn zu Besuch kam, fehlte noch der Saum und das Umnähen des Bundes. Beides musste mit der Hand erledigt werden…

weiter lesen


5. Februar 2009
Kann es wirklich so lange her sein, seitdem ich den letzten Eintrag hier verfasst habe? Mittlerweile bin ich 41 (und kann damit besser umgehen als mit der 40, welch ein Glück), war drei Tage krank, hatte ein krankes Kind im Haus, das sich nun seit Wochen eine Katze, eine Katze, eine Katze wünscht, vernachlässige meinen Haushalt, weil ich ihn nicht mehr ertragen kann (spült man die immer selbe Tasse immer und immer wieder ab oder hänge ich in einer Zeitschleife fest? Das Wort immer schwirrt mir übrigens immerzu drohend durch den Kopf – wird es wirklich immer, immer, immer so…

weiter lesen


17. Januar 2009
… sind alle meine Kleider. Obwohl blau einer meiner liebsten Farben ist, besitze ich kaum ein Kleidungsstück in diesem Ton. Vor allen dunkles Blau ist in Geschäften schwer zu finden, wenn es sich nicht um Jeans oder eine Schlupfhose aus der „Damen“-Abteilung handelt. Nun hätte ich es beim Stricken ja in der Hand, etwas aus marinefarbener Wolle zu fertigen, aber bislang ließ (und lasse) ich mich beim Kauf gerne von Türkis, Seegrün, Pflaume, Zartrosé und ähnlichem verführen. Aber zweimal habe ich es fast geschafft: ein Baumwoll-gemisch in einem matten Blau und eine Wolle in einem allerdings eher leuchtendem Himmelblau. Da…

weiter lesen


27. Dezember 2008
The last FO in 2008 – a nice number 25. If I would not have started to sew I might have produced a little bit more in this section. But I am happy as it is 🙂 This little jersey is from the „A Stitch in Time“ book and although the modern patterns are moderately changed if changed at all I used the original as I prefer my vintage knits as vintage as possible. During this year I really changed from knitting to vintage knitting (and partly vintage sewing) I did not expect this change which also alter the way…

weiter lesen


4. Dezember 2008
Schon seit langem beendet, aber bislang ohne Partner und daher ohne Bild geblieben: Fleisher’s Waistcoat von 1961. Warum ich diese Weste stricken musste und was ich dazu anziehen wollte – ich weiß es nicht. Tatsache ist, dass es nichts passendes in meinem Kleiderschrank gab. Nun änderte sich in den letzten Monaten meine Art, mich zu kleiden – so langsam bin ich wieder an dem Punkt, an dem ich lieber Kleider und Röcke tragen mag. Kompensiere ich so das Gefühl, als vierzigjährige Mutter eine Art Neutrum geworden zu sein? Mag sein. Ein weiterer Grund mag sein, dass Röcke nähen mehr Spaß…

weiter lesen


3. Dezember 2008
„Ninotschka, Ninotschka …“ – „Müssen Sie sich wiederholen?“ Ich musste – irgendwie. Der Double Moss Stitch Diamond Jumper ist einer meiner Lieblinge und passt hervorragend. Nun hatte ich dieses wunderschöne Rowan Cashsoft 4ply in meinem Vorrat und zwar ganze acht Knäuel – wie wäre es mal wieder mit etwas Langärmeligen? In einer ähnlichen Form – hoch und eng am Hals mit der kleinen seitlichen Knopfleiste? Mit einem Diamantmuster? Gute Idee, gedacht, getan. Und wie wäre es mit einem passenden Rock aus der vorletzten Burda? Dreißiger Stil, eng und nach unten weit schwingend? Aus dem dunkellila Wollstoff? Auch gut – ebenfalls…

weiter lesen


30. Oktober 2008
This one is the Knitted Diagonal Striped Sweater from Clark’s ONT Fashion books from the early 30ies. I wanted to make this one for ages but whenever thinking of actually casting on I found I had some other Darling in mind. But I knew for sure I would use Rowan 4ply soft in sooty, a dark grey. And I think the choice was a good one, what do you think? Well, probably you think nothing because of this pictures … 😉 I do not know why but I love those overexposed photos. More of something sligthly artistic you will not…

weiter lesen


24. Oktober 2008
Looks like a chemist’s formula 😉 After all this weeks of illness (still there are some sick kids around) I finally found the time to take some pictures. Mind you, these pictures are even worse than usual: the weather and therefore the light kept changing every minute and I still did not find the perfect place for head-to-toe-photos. Well, I couldn’t help it so here we go: First FO is the ivory cotton skirt. Pattern is from Patrones 272, the René Lezard skirt. It is flared and covers the knee and the funny thing about this pattern is the fact…

weiter lesen


22. September 2008
So, what’s going on here? Well, many things happened since the last English entry. With Steve being constantly away for work the little boys kept me busy around the clock. Nevertheless I started sewing which is difficult for me. You need to be so much more accurate than I can normally manage. I am far from being a perfectionist so the first skirt came out a little bit – let’s say – unusual 😉 The second one was just the wrong pattern and did not flatter at all. But it is getting better, slowly but I know love doing it.…

weiter lesen


18. September 2008
Bald kennt ihr jeden Winkel unseres Hauses, weil ich immer noch nach dem Ort suche, von dem aus ich mich komplett, ohne Gegenlicht und unverschwommen fotografieren kann – wie ihr seht: Gefunden habe ich diesen Platz nicht… Was ist hier zu sehen? Meine geliebte Daliet und meine neue Hose, von der ich semi-überzeugt bin. Erinnert sich die Eine oder Andere an die Girbaud-Hosen Mitte der 90er erinnern? Ich glaube, in diesen Jahren besaß ich nicht einmal eine Jeans, sondern ausschließlich diese Hose aus sehr festem Elastan, hoch geschnitten, eng und knapp vor dem Knöchel endend. Sie hingen in blau, schwarz,…

weiter lesen


15. September 2008
Eigentlich müsste eine Hose hier zu sehen sein – aber da ging mir auf den letzten Zentimetern das Garn aus … Ist mir mit Wolle noch niemals passiert, aber Nähen ist eben nicht meine Fachrichtung 😉 Letztes Jahr im Dezember hatte ich das erste Mal seit Jahren eine Burda in der Hand und genau dieser Rock brachte mich dazu, das Heft auch zu kaufen, es alle Monate einmal durch zu blättern und mir zu wünschen, ich könne nähen oder besäße zumindest eine Nähmaschine. Nach dreiundeinhalb Rockanläufen und einer Hose habe ich am letzten Dienstag dann das Schnittmuster abgepaust, ausgeschnitten, den…

weiter lesen


22. August 2008
Das Wichtigste zuerst: Liebe Eva, Steffi, Joanna und Susan, danke für eure aufmunternden Worte – so gaaanz langsam entspannt es sich hier wieder. Immer noch ständiges Gejammer vom Großen und dauerndes Gerenne für mich, aber nun sind sie beide müde und liegen – noch wimmernd – in ihren Betten. DIE Gelegenheit euch Ruby of Weldon vorzustellen 🙂 Miss Weldon stammt aus den frühen 30ern und ist im Vergleich zu meinen sonstigen Vintagejumpern – nun, sagen wir mal – sehr lieblich: Lochmuster, Schleifchen, kleiner Kragen und dazu die Farbe, die sich nach Lichteinfall zwischen sehr schön und sehr scheußlich bewegt, auf…

weiter lesen


4. August 2008
In den letzten Tagen konnte ich nicht auf meinen Blog zugreifen, daher hatte ich mir gar nicht erst die Mühe gemacht, das letzte FO zu fotografieren. Es ist eine Anleitung aus den 20ern (thanks to Jaqui, I still owe you, but I got something in mind … patience …), die ich allerdings um einige Zentimeter gekürzt habe. Nicht, weil mir das Original und vor allem Jaqui’s Version nicht gefallen hätten, sondern weil ich zum ersten Mal mit Zarina 4ply von Filatura di Crosa gestrickt habe und nicht sicher war, ob ich mit fünf Knäueln weit genug käme – letztendlich habe…

weiter lesen


12. Juli 2008
Zur Zeit keine Zeit – daher nur die Bilder. Alles Wissenswerte weiß die werte Leserschaft bereits 🙂 Ich füge hinzu, dass ich auch diesen Cardi liebe. Größere Photos sind wie immer bei Ravelry zu sehen. 14 Diese Beiträge könnten dich interessieren: Wieder einmal ein Zelt. In himmelblau. Mit Sonne! 68erin trägt was? Natürlich ein bißchen Hippie! Ein bißchen Fischer, ein wenig Audrey

weiter lesen


22. Juni 2008
Was länge währt, wird eine Jacke mit Dreiviertel-Ärmeln. Mehr Garn fand ich trotz meines Suchens auf allen Vieren nicht. Aber insgeheim war ich dankbar für diese erzwungene Änderung; zu langen Ärmeln hätte ich mich nicht aufraffen können. Nun, was sehen wir hier? Es ist Darcy von Kim Hargreaves; im Grunde das gleiche Modell wie Beatrix, nur mit deutlich weniger Maschen pro Reihe. Außerdem wird Baumwolle statt der Felted Tweed verstrickt. Verwendet habe ich Schachenmayr Summer Tweed, die es leider nicht mehr gibt. Im letzten Jahr entstand aus derselben Wolle ein Zopfmusterraglan. Aus derselben Wolle oder doch nur aus der gleichen?…

weiter lesen


27. Mai 2008
Als erstes: Vielen Dank für das Lob an den Mintage Cardi; in den letzten Tagen hat er schon viel von der Welt da draußen sehen dürfen 🙂 Sicherlich wird das nicht das letzte kleine Jäckchen gewesen sein, dass ich stricke. Aber nun, tadaaa, darf ich eine weitere Hülle präsentieren: Nennen wir es Tied Wrap, weil ich die Idee vom Tied Sweater von Blue Sky Alpaca habe – bei Ravelry ist der Link dazu angegeben, aber das Verlinken will hier heute nicht gelingen. Die Wickeljacke ist sehr schnell beendet worden; es macht einen Unterschied, ob ich mit 4 ply oder DK…

weiter lesen


19. Mai 2008
Nummer 12 – das klingt ja enorm! Es leben die Kurzarmjumper 😉 Andererseits: Nadelstärke 3,5 erscheint mir mittlerweile als riesig. Aber zu Nummer 12 – Mintage genannt, da die Wolle sehr minzig und der Stil sehr Vintage ist. Das ist mal eine Überraschung im Hause Instone … Nachdem ich die Corticelli Blouse beendet hatte, war ich der Meinung, ich würde sie nicht oft tragen: die Farbe, der Stil … wie man sich irren kann. Dieses kleine Teil ist nämlich perfekt, um es über T-Shirts und Trägertops zu werfen, wenn der Tag zwar schön warm sein mag, aber der Morgen und…

weiter lesen


5. Mai 2008
Gestern beendet, noch ungewaschen und ungespannt: The Ideal Blouse aus einem Minervabuch von 1934. Verwendet habe ich Rowan 4 ply cotton in chale, benötigt habe ich davon nur dreieinhalb Knäuel. Den kleinen Gürtel werde ich an zwei oder drei Stellen annahen, damit er nicht verrutscht. Wie alle Vintagepullis ist auch dieser kurz (obwohl sich die Kürze eher aus den tiefer sitzenden Taillen meiner Hosen und Röcke ergibt), aber im Grunde ausreichend lang: das Bündchen beginnt an der Hüfte und endet exaxt in der Taille; hier soll dann der Gürtel anschließen. Tut er noch nicht ganz,k denn ich habe in den…

weiter lesen


28. April 2008
Finally finished: Julia. Am I happy with her? I am not sure yet … I am relieved to have her finished because it took me endless weeks to reach this goal. Long sleeves + tiny needles are kind of hell and knitting three or four projects at the same time did not help 😉 But I wanted Julia and for the last three days I made an effort to complete the second sleeve. I do love the yarn which is RYC Cashcotton 4 ply – it is soft and light and the colour is great – don’t judge by the…

weiter lesen


15. April 2008
Alright, here we go – no German today, just my crappy, scary English. Time, you know, is precious in our house. The Corticelli blouse is finished and it was an interesting experience knitting this piece. It has saddle shoulders which I never used before and probably won’t because they are sqare and not too becoming. Although with the lacy panels you can’t see the „manly“ appearance those sleeves have to me. The used yarn is Jaeger Matchmaker 4ply and I am not a fan of this one. I bought it because Jaeger was somehow connected to Rowan; it was 4ply,…

weiter lesen


25. März 2008
Seit Freitag beendet: ein weiterer Sommerpulli aus Baumwolle. Und trotz Schnee und Kälte habe ich mich heute morgen aufgerafft, mich für euch zu schminken und zu fotografieren. Ja, was kann ich hierzu sagen? Entstanden ist der Pulli, weil von der wunderbaren Rowan 4ply cotton ganze zwei und ein halbes Knäuel übriggeblieben waren. An einigen alten Anleitungen aus den 30ern haben mir die gestreiften Bündchen sehr gefallen, also habe ich mir zusätzlich weiße Baumwolle (Diamant von Rödel – nicht so schön, leider) besorgt und einfach begonnen. Bis zum Ende des Bündchens wußte ich nicht, wie es weitergehen sollte: Netzmuster, blau-weiß-gestreift, verzopft?…

weiter lesen


3. März 2008
Bevor ich etwas zu meinem neuen FO sage, möchte ich allen danken, die so liebe Kommentare und Komplimente hinterlassen haben. Speziell an Eva: Bist du frech!!! 😉 Aber genau so war es. Ich hatte diesen weitschwingenden Rock an und konnte kaum noch widerstehen, wie eine Sechsjahrige im Zimmer herum zu tollen. Meine beiden Jungs haben mich dann schnell wieder auf die Erde und ihre harte Realität zurück gebracht … Before telling something about my recent FO I would like to thank those people who left such nice comments and compliments upon my blouse. I am still quite proud that it…

weiter lesen


22. Februar 2008
Der Frühling kann kommen – bitte möglichst schnell, damit ich eine Chance auf Gesundung habe. Extra für euch habe ich heute morgen (reichlich) Farbe aufgelegt, damit das neue Top mit freundlichem Gesicht präsentiert werden kann. In Wirklichkeit bin ich nämlich restlos erschöpft und ohne einen Rest Kraft. Dafür sind die Bilder sogar ganz gut … 😉 Angeregt durch ein Werbebild der Fa. Boss habe ich ein wenig Daliet und Auburn Camp Shirt gemixt und heraus kam, was ihr auf den Bildern seht. Das Garn ist 4 pl cotton von Rowan in steel blue und hier hat meine lose Strickerei sich…

weiter lesen


13. Februar 2008
  Mein „Getrockneter Lavendel“ ist trocken – endlich. Er ist genau um die zwei Zentimeter länger geworden, die ich vermisste und auch der Picotrand steht nicht mehr ab. An einer Stelle am hinteren Armausschnitt werde ich nachbessern müssen: ich habe an den Armausschnitten stufenlos abgenommen, aber leider dadurch leider auch zu weitmaschig zusammen genäht. Wieder etwas gelernt, hoffentlich merke ich es mir: an den Ärmelabnahmen besser stufig abketten, lässt sich besser und engmaschiger vernähen. Mein Lieblingsdetail – meine Inspiration – ist die Halsblende aus 1/1-Rippen und zweireihigem Rollrand. Da ich Rollränder an den Hüften aber für wenig schmeichelhaft halte, habe…

weiter lesen


28. Januar 2008
Tadaa – Columbia Gilet aus dem Jahre 193*irgendwas ist gestern fertig geworden. Nicht ganz. Fast. Nahezu. Es fehlt nicht mehr viel. Es fehlen zwei passende, dezente, aber dennoch nicht zu langweilige Knöpfe in der passenden Größe. Habe ich diese, so werde ich zwei kleine Korrekturen vornehmen: die vorhandenen Knöpfe entfernen und den Häkelrand mit den Knopflöchern erneuern. Nur: welche Knöpfe würden passen? Diejenigen, die ihr jetzt seht, passen farblich viel besser, als auf dem Bild zu erkennen ist – aber sie gefallen mir nicht und zu groß sind sie auch. Sowieso möchte ich statt vieren nur zwei annähen. Die Farbe…

weiter lesen


30. Dezember 2007
Seit Dienstag liege ich nun schon im Bett: erst mit Regelschmerzen, dann verengte sich mein Hals zu einem brennenden Strohhalm und als ich mich gestern nachmittag endlich wieder wohlfühlte, fing ich mir bei meinen Jungs noch eine klassische Erkältung ein, die mich wieder in mein Zimmer zurück schubste … viel zu schubsen hatte sie nicht, ich leiste keinen Widerstand, bin viel zu schlapp. Morgen will ich aber bitte wieder fit sein! I’ve been in bed since Tuesday now and I am sick of being ill. I really hope that I’ll be fit again tomorrow because I would like to kiss…

weiter lesen


24. November 2007
Heute morgen also hat Steve die Kamera zur Hand genommen und sich künstlerisch gegeben: 23 Bilder sind entstanden. Drei sind verwackelt, auf zweien habe ich mich bewegt, 11 hat er von unten aufgenommen und eines ist fast etwas geworden … Hmm, die bilder aus dem tiefen Blickwinkel bescheren mir zwar eine atemberaubend schmale Taille und einen tollen Busen, erkauft wird dieser Effekt aber mit Doppelkinn, Augenringen und Riesennase. In vielen Blogs bewundere ich, wie toll die Strickstücke präsentiert werden und wie hübsch die Trägerin aussieht, aber es ist hoffnungslos, es ihnen nachtun zu wollen 😉 Shis morning Steve did the…

weiter lesen


22. November 2007
Aber auch dies wird nicht das letzte Bild sein, dass ich von The Daliet Blouse zeige. Warum, liegt auf der Hand: Kameras und ich passen nicht zueinander. Weder kann ich gute Bilder schießen noch auf Bildern gut aussehen. Dass sich dieses Problem verstärkt, wenn ich mich selber fotografiere, ist vorauszusehen – oder zu sehen auf diesem Bild. Mal wieder. Aber ich nehme ja jede Peinlichkeit auf mich, um in diesem Falle meinem Fräulein Sophie ihren Wunsch zu erfüllen und Daliet im gefüllten Zustand zu präsentieren. Auch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass mein lieber Mann es an diesem Wochenende…

weiter lesen


21. November 2007
Vor einer Stunde habe ich Daliet beendet, kurz anprobiert und dem Waschbecken übergeben. Da kein Wollwaschmittel zu finden war, habe ich Shampoo für störrisches Haar verwendet – das sollte die Ribbelwellen dazu bringen, sich zu glätten 🙂 Nun trocknet mein neues Lieblingsstück vor sich hin und die Frage stellt sich: Was, oh was nur beginne ich als nächstes? Ich warte auf Garn für einen weiteren Vintagepulli, den ich zu Weihnachten gerne fertig hätte, aber wenn ich ehrlich bin, gibt es zumindest drei Dinge, die ich schnell haben möchte … Mit meinen drei Jungs und dem Haus kann ich mir kaum…

weiter lesen


9. November 2007
Etwas Besseres als diese Moment-/Bewegungs-/Wackelaufnahmen kann ich nicht bieten, aber vielleicht ist dennoch erkennbar, dass Leafy ein tragbares Teil ist. I couldn’t do better than that. But you may see that Leafy is a wearable piece. 15 Diese Beiträge könnten dich interessieren: Wieder einmal ein Zelt. In himmelblau. Mit Sonne! 68erin trägt was? Natürlich ein bißchen Hippie! Ein bißchen Fischer, ein wenig Audrey

weiter lesen


7. November 2007
Diesmal komplett und bereit, das erste Mal auszugehen. Leider wie üblich ein unschönes Bild meiner selbst – sobald eine Kamera in der Nähe ist, gucke ich wie ein hypnotisierte Ratte … Another picture of Beatrix: completely finished and ready to go out for the first time. Sorry, I am as usual frightened by the sight of the camera and behave like being hypnotized. Der Phildarpulli geht seiner Vollendung entgegen, ich bin gerade dabei, den Ärmel einzusetzen, während ich für meine Christmas Swapee noch eine CD mit deutschen Liedern brenne – legal natürlich! The Phildar sweater is nearly finished. At this…

weiter lesen


29. September 2007
Endlich also ein Bild. Heute morgen musste ich alleine den Wochenendeinkauf erledigen, da Steve kränkelt. Die Sonne schien, der Wind wehte vor sich hin, die Temperatur dümpelte bei 15 Grad – das richtige Wetter für das Jäckchen und einen Rolli. Die Gelegenheit, das Licht und der Fotograf waren da, so kommt ihr mal wieder an ein Fertig-Bild. Ja, was kann ich dazu sagen? Um wirklich so gut zum Rock zu passen, wie ich es mir vorgestellt habe, müsste die Jacke kürzer und weiter ausgestellt sein. So, wie sie aber ist, würde sie gut zu Jeans passen, so ich denn ein…

weiter lesen


7. September 2007
Das gute Stück war ich euch noch schuldig und da Steve gerade parat stand, gibt es endlich ein Bild. Leider ist der Kragen nach unten gerutscht, was ihm (dem Pullover, nicht meinem Mann) viel von seiner Schönheit nimmt. Wie immer sehe ich albern auf Bildern aus – fotografiert werden ist nicht mein Ding. Und warum meine Bilder einen Andy-Warhol-Touch haben, weiß ich auch nicht – bei der Bildbearbeitung muss ich etwas falsch eingestellt haben. Nur was? (Meine DVDs ruckeln auf einmal auch beim Anschauen – wieso???) Zum Pulli hatte ich in den vorigen Beiträgen schon alles gesagt; er ist kuschlig…

weiter lesen


5. September 2007
Ausnahmsweise bezieht sich das nicht auf mich, da Steve mir gestern einen Urlaubstag gegönnt hat. Fertig ist der graue Lochmusterpulli. Die Bilder dazu sind – ähm – wenig hübsch, da mein Mann sich die Kamera für 10 Sekunden vor die Nase gehalten hat und vier Meisterwerke produzierte: Ich war noch nicht so weit, mich abbilden zu lassen. O, wie ich es hasse – beim Anblick meiner Bilder versinke ich in Komplexen und Depressionen. Daher möchte ich darauf hinweisen, dass der Pullover Gegenstand der Betrachtung sein sollte … ! Im übrigen habe ich für diese gute Stück ein Kompliment von meiner…

weiter lesen


18. August 2007
Ich habe mit Wonne „Germany’s Next Topmodel“ gesehen und bei all den Challenges und Competitions fest gestellt, dass dieser Job niemals etwas für mich gewesen wäre. Es war insofern eine idiotische Idee, meine Pullis so präsentieren zu wollen wie in den Anleitungen. Denn nun sitze ich nicht nur frustriert vor meinen Bildern, sondern mir tut auch noch alles weh. Um den gewünschten Taillenschwung hin zu bekommen, müssen die anderen Körperteile in Positionen gebracht werden, für die sie nicht gedacht sind: Oberkörper vor, Kopf zurück, nach unten sehen, aber Augen auf, Schulter nach rechts, Hüfte nach links, Knie knicken, aber Fuß…

weiter lesen

Kommentare sind geschlossen