Schnell noch in 2014

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Meine Haare sind endlich (ENDLICH!) wieder lang genug, um sie auf Heißwickler zu rollen. Nun bin ich ja eh unglaublich begabt, was das Frisieren meines Haupthaares anbelangt, aber eventuell und unter Umständen ganz vielleicht ein klitzekleines bißchen aus der Übung? Ich hätte auch in eine nicht zu hochspannige Batterie fassen können für das Ergebnis. Was ich sah und tat nach dem Auswickeln – siehe oben. Ähnlich werde ich mit meinen Katzen gemeinsam leiden, wenn die Knallerei später losgehen wird.

Vielleicht werde ich wie jedes Jahr mit ein wenig Wehmut auf die vergangene Zeit zurück blicken. Und mit wenig Zuversicht auf das Kommende. Das war schon immer so und ist genauso Tradition wie die leicht angebrannten Mandeln, das Fondue und das hektische Nähen und Stricken, bevor ich mich in die Küche begeben muss, um Salate und Dips und in-Öl-zu-Tauchendes vorzubereiten. Zwischendurch sicherlich ein wenig von the same procedure as every year, James – was der (australische) Gatte so gar nicht nachzuvollziehen weiß. Aber mit jedem Jahr mehr: je deutscher er wird, umso besser kommt er mit dem englischen Humor klar 😀

Wer von euch Lieben nun auf das türkise Kleid gehofft hat: ja, darauf hoffe ich auch noch. Futter ist genäht und am Halsausschnitt auch schon mit dem Oberkleid verbunden und wie immer stehe ich mir jetzt ein wenig selbst im Weg. Sicher auch deshalb, weil ich schon wieder zu weit bin. Gedanklich leider nur: das gleiche Kleid in schlichter und ohne Futter, obwohl sich der etwas flimsige Stoff dadurch wertiger anfühlt; das ist mir zu viel Arbeit zur Zeit bei meiner derzeitigen Arbeitsmoral.
Ha! Da war er wohl, der Fehler: nix ARBEITSmoral – es sollte eine Freizeitbeschäftigungs- und Kreativitätsauslebungsmoral sein, dann müsste es wohl klappen. Nächstes Jahr, ganz bestimmt und dann mit der schlichten Version:

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Ich bin offenbar sehr von diesen Epauletten-Passen fasziniert. Einiges muss noch immer am Grundschnitt angepasst werden, noch eine schöne Gelegenheit, mich in den nächsten Wochen eigenhändig in den Wahnsinn zu treiben. Wie auch immer, was ich sagen wollte:

Vielen Dank noch einmal an die lieben Mails und Nachrichten und Kommentare; ich hoffe, auch ihr hattet alle die schönsten Weihnachten, die möglich waren und wünsche euch nun allen ein tolles Fest, eine ruhige Stunde und das beste Jahr von allen!