Wer will? Rezensionsexemplar vom verschwundenen Professor

So, der zweite Band nähert sich seinem Ende und ich sollte wirklich daran weiterschreiben, bevor die Söhne heimkommen. Aber hey, das hier ist mir auch wichtig: Wer von euch bloggenden Leserinnen möchte gerne ein digitales Rezensionsexemplar vom ersten Band erhalten?

Der Blog ist eine Bedingung, denn lasst es mich deutlich sagen: Natürlich brauche ich Unterstützung, um das Buch sichtbar zu machen. Ob das aber nun ein Blog zum Thema Fliegenfischen oder Toilettencover häkeln ist, ist mir nicht so wichtig, nur bereit sein solltet ihr, über Emmas Suche nach ihrem werten Herrn Papa zu schreiben.

Weil aber nichts schlimmer ist, als ein Buch zu lesen, das einen nicht interessiert, ist die zweite Bedingung: Liebt Kriminalromane. Altmodische, blutarme, geschichtenerzählende. Als Westernfan oder Splatterfreundin tut ihr euch und mir keinen Gefallen, wenn ihr euch durch  Emmas erstes Abenteuer quält.

Und ja, ich weiß auch, dass ganz viele das gar nicht lesen wollen, was ich in diesem Artikel schreibe – jetzt quatscht die schon wieder von ihrem Buch, kann die nicht mal wieder was stricken oder nähen oder wenigstens Marie Antoinette aufs Schaffott schleppen? Ach, ehrlich, ich denke das auch. Mir rieselt die Zeit so unglaublich rasch durch die Finger, es ist erschreckend. Aber als ich im Sommer nach zehn Jahren des Grübelns mich hinsetzte, um meine Geschichte aufzuschreiben, dachte ich ja gar nicht so weit, wie ich nun bin. Ich glaubte, ich würde nach drei oder vier Kapiteln aufgeben, weil ich feststellte, ich bin unbegabt und nicht konsequent genug. Dann dachte ich, ich schicke es mal an zwei oder drei Agenturen, die es sicherlich ablehnen, und während ich darauf wartete, würde ich wieder nähen und stricken und bloggen.

Aber ich schrieb weiter und stellte fest, ich möchte das weiterhin tun. Und merkte auch, dass ich das nicht tun könnte, solange ich auf Absagen warte. Also wollte ich die Geschichte einfach irgendwohin stellen, wo man sie lesen konnte. Einfach so. Doch diejenigen, die mich während der ersten Hälfte wöchentlich begleiteten, absolute Rohfassungen rauester Natur mitlasen, hielten das für eine ganz dumme Idee. Daher beschäftigte ich mich mit dem Selfpublishing. Was sollte schon schief gehen? Mir ging und geht es ja nicht um ein Millionenvermögen, das ich erzielen wollte. Ich wollte einfach weiterschreiben, aber gleichzeitig das Gefühl haben, es nicht nur als reines Hobby zu tun – dafür hatte es ja längst Vollzeitausmaße angenommen. Aber mich so recht sichtbar machen, wagte ich auch nicht. Es war ein mittlerer Horror, das Buch an Bloggerinnen zu geben und ihr Urteil zu erwarten. Das bis jetzt sehr freundlich ausfiel. Und mich mutiger macht.

Deshalb traue ich mich heute, auch hier zu fragen, wer es lesen mag. Das ist ein bißchen so, wie etwas sehr peinliches vor den Eltern zuzugegeben. Wenn ich auch die meisten der regelmäßigen Besucherinnen nicht kenne, so habe ich doch ein irgendwie familiäres Gefühl euch gegenüber. Ah, und bevor das hier in Seelenstriptease ausartet, beende ich das. Wer also will, schreibt mir einen Kommentar – ob hier, auf FB oder twitter, ist egal – und sagt mir, weshalb dieses Buch bei euch einziehen muss. Das Format nennt ihr bitte auch gleich. Puh!



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