Modenschau Mai 1938

Ihr Guten,

seit einiger Zeit funk­tio­nierte das Plugin, welches die Down­loads sor­tierte und bereit stellte, nicht mehr; nun gab es eine Aktua­li­sierung et voilà: es lief wieder. Blö­der­weise habe ich mir soeben eine der Dateien zer­schossen und auf meinem Rechner habe ich sie eben­falls nicht mehr. Es wäre sehr lieb, wenn eine der 691 Damen, die sie herunter geladen haben, sie mir noch einmal zusenden könnte.

Nähkränzchenvorbereitungen

Auf morgen freue ich mich schon sehr: Zunächst einmal sehe ich die wun­der­barsten Mit­nä­he­rinnen überhaupt (Arlett, Simone und Sabine), dann begeben wir uns gemeinsam auf den Stoff­markt, werden in einem fran­zö­si­schen Bistro uns stärken und danach bei mir nähen. Da ich den Haushalt nun als unrettbar verloren dekla­riert habe, wird die vor­herige Stärkung auch nötig sein …

Um morgen nicht nur freudig-dümmlich grinsend zwischen noto­risch flei­ßigen Schnei­de­rinnen zu sitzen, habe ich heute nach­mittag noch schnell zuge­schnitten; Schnitt dazu habe ich gestern abend eben­falls schnell, schnell erstellt.

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Was hier wie ein Fal­tenrock aussehen mag, ist in Wirk­lichkeit ein 7-Bahnenrock mit in der VM ein­ge­legter Kel­ler­falte, die unge­bügelt bleiben wird. Die Grundlage ist ein aus­ge­stellter Rock (also Rock­grund­schnitt mit zuge­drehten Abnähern ohne zusätz­liche Mehr­weite), bei dem ich mit dem Fadenlauf spiele: da die Falte in der VM keine Naht haben soll, muss die Mitte im Bruch liegen — also Fadenlauf in der VM, was bedeuten würde, der Schwung des Rockes fällt nach außen auf die Seiten. Was ich für mich und eigentlich für die meisten Frauen mit Hüfte nicht sooo schön finde: Der Rock steht dann oft etwas steif und irgendwie flach zu den Seiten ab. Möchte man einen aus­ge­stellten Rock, der schmal fällt, dann sollte der Fadenlauf an der Sei­tennaht liegen. Soll er aber gleich­mäßig ver­teilte Weite haben, die sanft mit­schwingt, dann wird der Fadenlauf in die Mitte zwischen Seite und VM gelegt. Weshalb ich mich für Bahnen ent­schieden habe — und jetzt mal neu­gierig bin, wie das bei einem nicht ganz so weiten Rock fällt.

Wie ein Rock mit deut­licher Mehr­weite fällt, der aus 8 Bahnen besteht und bei dem sowohl VM als auch Seite im FL liegen, könnt ihr übrigens bei meinem roten Kleid sehen (das, auch das stellte ich anhand Freun­din­nen­hilfe fest, in echt eben auch noch mal schöner ist als auf dem Bild … ;-) Der Rock fällt trotz einer Saum­weite von etwa 2,20 recht schmal und die Falten ver­teilen sich sehr gleich­mäßig. Dass diese Art Zuschnitt nichts als ein Not­behelf war, weil ich nicht genügend Stoff hatte, um jede Rockbahn so zuzu­schneiden, dass der FL genau in ihrer Mitte lief (was dann so aussieht wie bei den zwei Röcken hier — beide Röcke haben etwas mehr Schwung zur Seite als das rote Kleid, Schnitt ist in beiden Fällen der gleiche. Dass die Stoffwahl eben­falls Wirkung zeigt, konnte man auch schön sehen.) — nun, das muss ja keiner wissen, das hatte ich mir genau so aus­ge­dacht :-) Wie auch immer es entstand: Faden­lauf­spie­le­reien liebe ich sehr :-D

So, und nach einem arbeits­reichen, aber schönen Tag fallen mir gleich die Augen zu und ich wünsche noch allen anderen, die sich morgen zum Nähen treffen mögen, nah und fern, min­destens genauso viel Spaß wie uns vieren, obwohl ich mir das wirklich nicht denken kann :-D

Wald und Bäume

Ja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn ich eine bestimmte Vor­stellung vor Augen habe, die ich nicht ver­wirk­lichen konnte, dann sehe ich andere Mög­lich­keiten nicht immer. Und wenn ich mich dann noch zu sehr auf Fotos verlasse, dann bin ich auch ver­lassen. Ich habe schon öfter gesagt, dass mich manche meiner Klei­dungs­stücke auf Fotos über­ra­schen, weil sie ihm Spiegel ganz anders wirkten. Meist neige ich dazu, mich auf das — häss­li­chere, weniger schmei­chel­hafte — Foto zu ver­lassen. So auch bei dem Kleid am Wochen­anfang: im Spiegel war es schon nicht der Renner, auf den Bildern absolut hoffnungslos.

Wie gut aber doch, dass wir alle nicht nur virtuell exis­tieren, sondern auch ganz real, und Freun­dinnen haben, die leib­haftig vor uns stehen, Kaffee trinken, über Politik und Schönheit mit uns sprechen und vor denen wir uns für nichts zu schämen haben. So war heute mittag Freundin Viola im Hause, die sich jedes Mal — als absolute Nicht­nä­herin, mitt­ler­weile aber voka­belfit — nach meiner Näherei erkundigt. Ich zeigte ihr den gestern genähten Rock, ärgerte mich über den extrem knit­ternden Stoff und erwähnte das Kleid. Sie konnte sich nicht vor­stellen, dass mir dieser Stoff schon nicht stehen sollte, also zog ich mich aus und an und um. Und machte sie auf alle Fehler auf­merksam. Und aus­ge­rechnet eine Nicht­nä­herin sprach die goldenen Worte: "Wäre das Oberteil enger, dann sähe das doch toll aus!"

Ähm ja, wie wäre es schlicht mit Tail­len­ab­nähern? Einmal schnell abge­steckt, noch einmal vor­ge­führt und einen Blick in den Spiegel geworfen: oh, ein Kleid …! Aber eine leichte Ver­un­si­cherung blieb, also zeigte ich ihr die Fotos. Schön zu hören, dass sie das Kleid auf den Bildern niemals als das an meinem Körper (ob abge­steckt oder nicht) erkannt hätte. Beim sonn­täg­lichen Näh­kränzchen werde ich also das Vor­derteil abtrennen, die Abnäher nähen und alles wieder zusam­men­wurschteln. Bis dahin ist hof­fentlich auch mein Ver­schluß eingetroffen.

Was sagt mir das? Digi­tal­bildern, die ich auf­ge­nommen habe, ein wenig mehr zu miß­trauen: sehr viele Pass­form­fehler sind wahr­haftig nicht vor­handen und so ver­wundert es nicht, dass, wann immer ich nach einem Foto einen Schnitt bear­beite, ich verschlimmbessere …

Schicksal und Schokolade

Es ergab sich gestern viermal, dass ich mit unter­schied­lichen Frauen zu unter­schied­lichen Tages­zeiten über Kör­permaße sprach — es lag da das Thema Wech­sel­jahre, Ernährung, Schnitt­muster und Sport in der Luft. Zweimal virtuell, zweimal real gab ich meine Maße preis und kund zu wissen. Wie immer, wenn ich darüber spreche, schaue ich danach irgendwie genauer (kri­ti­scher?) in den Spiegel. Aber erst heute morgen, nur in Wäsche und zwischen zwei Räumen hin– und her­hetzend und quasi auf dem Weg zur Arbeit, fiel mir auf, dass sich schon wieder was geändert hat.

"Liebes Schicksal, ich habe wirklich überhaupt gar keine Lust, meine Grund­schnitte nun alle drei Monate anpassen zu müssen. So nicht, ja? So nicht!"
So sprach ich laut und unwillig vor mich hin. Das Schicksal ant­wortete leicht schneidend, dass es da so lange nichts tun könne, so lange ich meinte, innerhalb dreier Tage vier Tafeln Scho­kolade (und nein, es ist nicht teilen, den Kindern EINEN Riegel abzu­geben…!), eine drei­viertel Tüte Chips, diverse Lakritze und unge­zählte Nüsse zwischen den Mahl­zeiten ver­zehren zu müssen. Ups …

Etwas kleinlaut schlich ich zur Waage, ein selten gebrauchtes, stau­biges Teil in einer Ecke des Bades stehend. Waage und Schicksal sind offenbar gut Freund mit­ein­ander. 60 Kilo. Hmm. Als ich im Januar meine Grund­schnitte über­ar­beitet hatte, waren es 58. Und die passen besser zu mir, ich war doch immer schon zu dünn; da bin ich dran gewöhnt. Ich war aller­dings auch mal zehn Jahre jünger, da hätte ich mich dran gewöhnen mögen, wie ich will, das hätte doch nichts geändert. Im Gegenteil besteht sogar die leise Ver­mutung, die Zunahme an Jahren könne mit der Zunahme an Gewicht zusammen hängen. Was ich als doppelt grausaum und unge­recht empfinde. Da musste ich mich zumindest 38 Jahre lang in meinem Leben anstrengen, nicht abzu­nehmen und nun sollen drei läp­pische Täfelchen Scho­kolade solch eine Wirkung haben. Dabei ver­zichte ich doch — eben­falls schon seit Jahren — auf meine tägliche Ration an Teilchen und Torten.

Aber ha, was sagt das Gewicht schon wirklich aus? Stelle drei Frauen von 173 cm neben­ein­ander, lass sie allesamt 60 Kilo wiegen und sie werden voll­kommen unter­schiedlich aussehen. Also schnell nach unten, Maßband holen und nach­messen. Leider ist mein Maßband Teil der Ver­schwörung: sagte ich gestern noch, meine Maß wären 91 — 68–70 — 101, so kor­ri­giere ich heute auf 94 (WTF???? Sorry … )- 69 — 102,5. Als ich mit dem Nähen begann, war ich bei 84 — 72 — 91; meine ersten Schnitte kon­stru­ierte ich mit 89 — 68 — 98.

Was will ich damit sagen? Weiß ich auch nicht, außer, dass es mir eine Warnung sei, Scho­kolade nicht mehr in diesen Mengen zu ver­putzen. Ich werde mir ja täglich fremder und ich möchte doch die paar gut­sit­zenden, mühsamen erar­bei­teten Klei­dungs­stücke wenigstens ein– oder zweimal tragen können. Und nun sitze ich hier und sehne mich nach Mar­zi­pan­torten, Nou­gat­hörnchen, Erd­beereis und Kar­tof­fel­gratin. Ich finde das gemein … :-(

Und damit ich weiß, weshalb ich ver­zichte, wird heute genäht. Irgendein Rock soll es werden und am liebsten noch eine Bluse. Und dann ab in den Keller, Sport treiben. Bah! Das alles nur, weil ich nähe. Habe ich früher jemals meine Maße gekannt? Nein, habe ich nicht. Früher hat mir aber auch jede etwas mol­ligere Frau gesagt: "Nun iß doch mal was!" Meist sagte sie nach längerer Bekannt­schaft derlei nicht mehr, sondern meckerte mich nur noch mit "Verdammt noch mal, musst du immer was zu essen in der Hand haben???" Wie man es dreht und wendet, das Leben ist nicht fair. Schicksal und Scho­kolade, ihr kommt aus der Hölle!

Auf Regen folgt Sonnenschein, folgt Regen, folgt Sonne …

So geht es heute den ganzen Tag: Licht an, Licht aus, Fenster auf, Fenster zu. Durchaus passend, denn nachdem das brave Blüschen rundum gelungen war, musste ja etwas anderes schief gehen, denn es ließ mir keine Ruhe, noch einmal mit den frühen 30ern zu koket­tieren — viel­leicht den Rocksaum eine halbe Hand­breit kürzen, alles etwas schlichter halten? Am vor­letzten Wochenende trug ich den 30er-Rock mit flachen Stoff­schnürern und einem blau­weiß­ge­streiftem T-Shirt rund um die Uhr und sah gut darin aus, wenn auch ein leichter Sek­ten­ver­dacht hätte auf­kommen können, hätten enge Taille und tieferer Aus­schnitt nicht dagegen gesprochen.

Nun sah ich auf etsy vor einiger Zeit ein sehr nettes Lei­nen­kleidchen, das ich von der Form her nach­ge­ar­beitet habe; leider kann ich es nicht mehr finden. Statt der 86 cm Länge, die ich für den Rock gewählt hatte, habe ich mich bei etwa 80 ein­ge­pendelt. Ach, was soll ich lange erzählen, ich bin dem Kleid gegenüber weniger als auch nur lauwarm. Am meisten jedoch ver­blüfft mich der Stoff, den ich für einen Blei­stiftrock schon einmal ver­wendet hatte und der mir im Klei­der­schrank sehr frisch ent­ge­gen­strahlt. So komplett von Hals bis Wade wird er unde­fi­nierbar grau­blau­trübe, wogegen ich sonst nichts habe, nur etwas mehr Defi­nition wünsche ich mir schon. Saum und Sei­ten­ver­schluß sind noch nicht genäht, sondern lediglich gebügelt bzw. gesteckt — es mag noch einmal etwas anders sitzen, wenn ich es wirklich schließen kann.

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Nun ist es ja leicht, ein Kleid bieder und lang­weilig aussehen zu lassen, wenn man mit vom Schlaf ver­wu­schelten Haaren, ohne Make up und mehr an Katze 2 denn an der Kamera inter­es­siert es prä­sen­tiert. Katze eins übrigens lief während der vier Minuten, die ich fürs Knipsen heute bereit war zu inves­tieren, ständig um mich herum und lauerte mal von links, mal von rechts — jetzt schläft sie von der Anstrengung erledigt neben mir auf dem Tisch. Müder Tag heute.

Mit hohen Schuhen übrigens sieht es deutlich gräß­licher aus — die 30er scheinen bei mir nur mit flachen Schuhen eini­ger­maßen zu funk­tio­nieren. Was dieses Kleid, das sich im übrigen bequem trägt (oder tragen wird, wenn die Nadeln aus Taille und Hüfte entfernt sein werden …), zu einem idealen Haus­halts­er­le­di­gungs­gewand macht: schrubben, kochen, rennen, ein­kaufen — könnte schlimmer sein.

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Die gewün­schen Bilder von der Seite gelingen einfach nie: lasse ich den Arm natürlich-entspannt fallen, so sieht man nichts. Hebe ich aus dem Blickfeld, verzieht sich alles zu sehr. Aber wie auch immer: ein Bild mit Sei­ten­an­sicht. Zu und zu schön.

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Ver­blüffend und selten: von hinten gefällt es mir am besten. Die beiden nach innen gelegten Falten, die Tei­lungs­nähte, sogar der in die Taille ein­ge­legte, weite Rücken, der kleine V-Ausschnitt und die über­schnit­tenen Schultern — die Rück­an­sicht ruft deut­licher 30er als die Vor­der­seite, die ein unent­schieder Misch­masch zu sein scheint und zudem end­gültig beweist, was ich immer schon ahne: Fülle, sei sie noch so minimal, in meiner Taille ist nicht schmei­chelhaft. Nicht, dass ich das unbe­dingt tragen möchte. Ich habe nur oft das Gefühl, es könnte auch mal lässiger sein, weniger auf Figur geschneidert. Aber jeder, wirklich jeder Versuch, geht daneben.

Bin ich nun sehr traurig? Eigentlich nicht. Im Grunde kann ich über die Passform nicht schimpfen und es sieht auch genauso aus, wie ich es geplant hatte. Es ist nicht untragbar und ent­stellt mich nicht voll­kommen. Es ist nur eben kein Kleid, zu dem ich an einem miesen Tag greifen würde; es sei denn, um mich zu bestrafen. Ich könnte mir sogar vor­stellen, etwas ähnliches noch einmal zu ver­suchen: aus einem Lei­nen­stoff, Rock wieder etwas länger, Vor­der­seite des Rockes wie die Rück­seite, die Taille vorne eng halten, den Aus­schnitt etwas breiter — das könnte schon noch gehen. Aber so sehr ich diesen Look auch liebe, an mir sehen andere Dekaden deutlich schöner aus.

Sonne ent­schwindet schon wieder, die Zeit ebenso, ich muss in die Küche, kochen und hier im Wohn­zimmer etwas Chaos besei­tigen und dann Pläne schmieden, welchen Stoff ich als nächstes ver­schwenden will — hach, aber so ganz lassen mich die über­trieben weiblich-schmalen Kleider von 1930 doch noch nicht los. An die 20er traue ich mich jetzt erst recht nicht heran … grübel, grübel, grübel. Hopp an die Arbeit, faules Stück!

Brav, aber wo ist die Sonne?

Für mich müsste die Wet­ter­vor­hersage um die gesehene Tem­pe­ratur ergänzt werden: ich schaue aus dem Fenster und es ist grau-trüb dort draußen. Tem­pe­ra­tur­an­zeige spricht aber von 21 Grad im Schautten hinterm Haus. Ich fröstele dennoch bei jedem Blick aus dem Fenster. Wenn schon warm, dann bitte mit blauem Himmel und Son­nen­schein. Ist das denn zuviel verlangt? Ehrlich …

Besonders unver­ständlich wird das Ver­halten der Sonne, wenn man weiß und bedenkt: ich habe gestern das brave Blüschen fer­tig­ge­stellt. Es müsste nun gewa­schen und gebügelt werden, aber wenn ich darauf warten will, bevor ich es foto­gra­fiere — man ahnt es schon, das wird nichts.

Nun habe ich drei Röcke dazu getestet und jeden dreimal geknipst. Alle drei ver­mitteln mir ein anderes Tra­ge­gefühl; ich denke, man kann es erraten :-D

Vor allem ist das Blüschen ja mal brav. Und mit lila Laven­del­blüten über­streut. Lila, lila, lila? Da war doch neulich mal was? Der lila Bah­nenrock. Sehr,sehr brav, farblich natürlich perfekt:

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Sieht so aus, als hätte ich in der Kom­bi­nation meinen ganz eigenen Mary-Poppins-Moment erlebt — mit Mary und Schü­lerin in Per­so­nal­union. Unter­streicht meine natür­liche Bravheit ganz selbstverständlich.

Oder viel­leicht mit dem auber­gi­ne­far­benen Blei­stiftrock — ein wun­der­barer Woll­stoff, den ich blö­der­weise mit einem Test­schnitt ver­dorben hatte. Und der auch nicht mehr so weit ist, wie er mal war. (Jaja, das mag nicht am Rock selbst liegen, aber meinen Schokoladen-und-Lakritz-Konsum müssen wir nicht jetzt diskutieren!)

Mit ein bißchen Zupfen aber geht es wunderbar:

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Tief einatmen wird eh massiv über­schätzt. Und so ein bißchen Bauch­ein­ziehen geht schon. Man muss ja auch nicht immer lächeln. Hmmm.

Oder wir wäre es mit Dun­kelblau? Und dem Lieb­lingsrock, der seit zwei Jahren viel getragen wird, immer noch (irgendwie) passt und auch noch ganz anständig aussieht? Zu dem Zeit­punkt hat mich der im Hin­ter­grund laufende Elec­troswing aber schon fest im Griff:

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Unge­wohnt bild­reich heute, nicht wahr? Kommt bestimmt so schnell nicht wieder :-D Aber ich habe mich auch um Detail­bilder bemüht. Nützt nix, bei dem Stoff und der Kamera ist nicht viel zu erkennen:

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So. Geschafft. Bluse und Bilder. Beides fer­tig­ge­stellt. Sicherlich könnte ich hier und da noch ein wenig kritteln, aber da man hier eh nichts sehen kann und es mich beim Tragen nicht stört, ich auch nicht sicher bin, ob der Mini­fehler im Blu­sen­block, in der Abwandlung oder in der Fer­tigung liegt — was soll's?

Bitte jetzt loben — nicht unbe­dingt für die Bluse, sondern fürs endlich einmal fertig stellen und zeigen :-D Und ab jetzt: Zen!

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