ZwölfKleiderJahr (ZKJ) – Januar

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Die meisten werden es schon mitbekommen haben: Einige Nähbloggerinnen haben sich durch Zufall und Vorsehung vor einigen wenigen Monaten zusammen gefunden und können voneinander nicht mehr lassen. Wir sind mehr als zehn und weniger als zwanzig und es ist nicht bös gemeint, dass wir es dabei auch belassen wollen – in größeren Gruppen entsteht schnell ein anderer, weniger intimer Ton und uns allen tut es gut, auch einmal ungefiltert über das sprechen zu können, was uns an dem Tag bewegt. Dabei ist auch die Idee aufgekommen, gemeinsam in jedem Monat diesen Jahres ein Kleid nähen zu wollen – jede unter anderer Prämisse:

Kleider, die einen Namen bekommen sollen;
Kleider, die Kollektionen kopieren wollen;
Kleider durch alle Jahrzehnte;
Kleider streng nach Jahreszeit;
Kleider für bestimmte Anlässe;
Kleider eines Heftjahrganges;
Kleider, die selbst konstruiert werden;
Kleider, die einen Schnitt variieren.

Die Eine hat schon einen groben Plan im Kopf, die Andere bangt noch ob der knappen Zeit oder der ausgehenden Inspiration/Motivation; ich beispielsweise bin noch leicht verstört meiner Bereitschaft wegen, etwas so verbindliches überhaupt mitzumachen … 😉 Und weil wir so unterschiedlich sind und uns so gerne mögen, haben wir nur minimale Regeln aufgestellt: ein gemeinsames Bild, unter dem wir das Kleid und seine Entstehung bloggen und den Kern der Sache selbst: Ein Jahr, zwölf Monate, zwölf Kleider. Was wir wann über das Kleid erzählen, wann wir es im Monat zeigen, soll jeder selbst überlassen bleiben. Es gibt keine Linkliste und auch keine Einladung an all die anderen liebgewonnenen Mitbloggerinnen außerhalb der Gruppe, sich zu beteiligen (aber auch kein Verbot, sich davon inspirieren und mitreißen zu lassen 🙂 ), weil wir so wenig Druck und Verpflichtung wie möglich haben wollen. Es ist eine Aktion, die uns als Gruppe von virtuellen Freundinnen stärken soll. Jede von uns hat ihre Extraseite so gestaltet und betextet, wie es zu ihr paßte und so hoffe ich auf spannende Ergebnisse.

Nun genug der langen Vorrede, ich muss mich wirklich anstrengen, um bei einer gemeinschaftlichen Aktion durch zu halten und lege mal vor.

In den letzten Wochen war ich wenig brauchbar in so ziemlich jeder Hinsicht, was ich dadurch zu bekämpfen versuche, dass ich mir Projekte vornehme, die mich fordern. Diesmal sollte es das erste schmale selbst konstruierte Kleid werden – sprich: mit einem nach unten leicht eingestellten Rock. Und das in einem wunderschönen smaragdgrünen Wollcrêpe. Nicht ganz meine Farbe, aber doch: ich gefiel mir darin.
Nun bin ich bekanntermaßen kein Fan von Burda: die Schnitte sitzen grottig an mir und ich komme nicht dahinter, mit welchen Weitenzugaben wo bei welcher Größe gearbeitet wird. Gut, das Thema Fertigschnitte hat sich bei mir eh erledigt, darüber sollte ich kein Wort mehr verlieren. Die Sprachkultur bei Burda finde ich ebenfalls unterirdisch: diese Mischung aus Denglisch und Spießerdeutsch, zwischen Gemeinplätzen, Banalitäten und Pseudopomp und nicht zuletzt die vollkommen unverständlichen Erklärungen, die das Hirn so verschwirbeln, dass man selbst nicht mehr weiß, wie man es besser hätte ausdrücken könnte. Mir gefällt auch nicht, wie ein und derselbe Schnitt pro Heft auf vier bis sechs Varianten aufgeblasen wird und mir das als 40-50 Schnitte pro Heft verkauft werden soll – Leute, sagt doch einfach: zehn Schnitte pro Heft plus Ideen, wie sie abzuwandeln sind; das nimmt mich als Kundin ernst und behandelt mich respektvoll. Angelogen zu werden – und das so plump – ist einfach nicht schön.
Nun fragt sich die aufmerksame Leserin – und ich weiß, der verlange ich heute nach einer vermutlich rauschenden Partynacht, in der der Champagner nur so floß, eine ganze Menge ab mit so viel Text – nun ja, sie fragt sich: „Wie jetzt? Hä? Michou als Kundin der Burda?“ Die Zeiten, in denen ich das Heft abonniert hatte, was ich als Nähanfängerin geradezu verpflichtend zwanghaft tat – sind lange vorbei. Aber so drei bis vier Hefte im Jahr kaufe ich doch: wann immer ein Schnitt darin ist, der mich interessiert, weil ich spontan nicht wüßte, wie ich das hinbekäme. Oder wenn die abfotografierten Modelle mich inspirieren. Denn wenn auch die Fotografie nicht gerade detailfreundlich ist und viele Sache gar nicht schön an den Models sitzen – mir gefällt die Ästhetik, die sich in den letzten Jahren im Heft zeigt. Und das regt mich doch an. Von Zeit zu Zeit gibt es Bilder, die genau das manifestieren, was ich seit Wochen in meinem Kopf nur nebulös herum wälze – beim gestreiften Hemdblusenkleid war das beispielsweise der Fall. Und genauso erging es mir vor ein paar Monaten mit diesem Kleid hier – und nur dafür hatte ich das Heft gekauft. Natürlich könnte ich mir das Bild auch online betrachten und auch die Schnittführungszeichnung. Aber ich bin da handfest: ich will Papier! Und so bin ich immer noch Kundin …

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Mir gefielen besonders die Falten an der Schulter – aber bei einem Blick auf die Schnittzeichnung sah ich: da sind gar keine … so viel noch mal zu der Paßform an den Models. Mir gefällt auch, dass der Rock nicht ganz eng sitzt: genau der Punkt, an dem ich gnadenlos scheitere. Wie ich es auch versuche, es werfen sich entweder Massen von Stoff quer in Beulen und Drapierungen (zuviel Länge, wenn ich versuche, dem Bauch Platz zu schaffen) oder aber es gibt Längsfalten, da zu viel Stoff in der Breite, was besonders traurig aussieht. Sobald bei mir die Hüftpartie nicht schmal anliegt, sehe ich sehr, sehr spießig und bieder aus. Liegt es dort schön an, zeichnet sich der Bauch von der Seite ab – unvermeidlich. Aber diesmal …

Ich bastelte also einen Schnitt, der dem von Burda ähnlich ist:

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Für die Ärmel habe ich drei Abnäher eingebaut, quasi eine eckige Puffärmelform und die liebe ich sehr; auf dem Bild sind das die seltsamen Zacken. Es ist herrlich, diesen Ärmel einzunähen, da ja jede Weitenzugabe in den Abnähern steckt und Armloch und Ärmelkurve nahezu perfekt (abgesehen von den Nahtzugaben) aufeinander passen. Den Ärmel gibt es noch öfter, zumal er breite Hüften ausgleicht, dabei aber nicht süß oder mädchenhaft wirkt.

Und dann schlug natürlich das Schicksal und meine einfach nicht vorhandene Konzentration zu – ich muss mich auch der Tatsache stellen, dass mich eine zwar leichte, aber doch vorhandene Depression im Griff hat. Ich liebe Crêpe, aber er ist nicht freundlich. Crêpe ist ein eher lose aus stark verdrehten Fäden gewebter Stoff. Er neigt schon mal dazu, sich ein wenig nach hier und dort zu ziehen. Und das passierte ausgerechnete beim Zuschneiden der Rockbahnen: während ich die zweite Seite einer Bahn schnitt, merkte ich zu spät, dass der Stoff sich trotz Feststeckens unter dem Schnittpapier zu mir hin bewegt hatte – sprich: mir fehlte fast ein Zentimeter! Und das an zwei Bahnen … da konnte ich nun an den Seiten auslassen, was ich wollte: es ist ein MM-Stehkleid, in das man mich besser eingenäht hätte, damit der Reißverschluss nicht zu sehr leiden muss. Ob das Kleid doch noch passen wird, wenn ich die nächsten drei Wochen nichts esse? Hmmm. Ich werde es euch auch noch mal zeigen, irgendwann. Also an mir, nicht nur am Bügel:

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Auf dem Papierschnitt habe ich nachgemessen: der stimmt, wird aber vorsichtshalber noch um einige Millimeter geweitet. Am V-Ausschnitt wellt es sich noch minimal, da war meine Anpassung zu konservativ. Der Ärmel darf am Abschluß noch um einen Zentimeter weiter werden und der Ausschnitt eigentlich doch einen Zentimeter weniger tief. Ansonsten treffen alle Nähte genau aufeinander, Schulter sitzen schön. Und all diese Änderungerungen sollen dann zum Januarkleid führen, das ich vielleicht heute noch zuschneide – konzentriert, hoffentlich …vorher muss ich in meinen Stoffvorrat eintauchen und mich entscheiden. Hmmm …

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37 Kommentare

  1. Also ich glaube ja eher an die Vorsehung und weniger an den Zufall! Und ich freu mich auf alle kleider, besonders, da ich seit eben auch eine Gewisse Art von Idee habe, wie mein Januarkleid werden soll…

    Das grüne Kleid sieht wunderschön aus! Die Farbe kann ich mir an dir echt gut vorstellen, das sieht ganz sicher umwerfend aus! Ich bin immer wieder baff, wie du dir einfach so mal einen Kleiderschnitt zeichnest! Respekt!

    An dem Burdakleid habe ich mich auch versucht… und einen wunderschönen Stoff versaut! Da hat absolut nichts gepasst… ein Graus!
    Ich weiß nicht, ob es an mir lag oder am Schnitt, jedenfalls war es ein absoluter Fehlschlag..

    Liebe Grüße!

    • Guten Morgen, Liebste 🙂 Sag, würdest du mir sagen, wo bei dem Burdakleid die Schwierigkeiten waren? Hatte es irgendwie Ähnlichkeit mit dem Bild? Und kann es sein, dass der Rock von Hüfte bis Knie eingestellt und dann gerade ist? Auf der Zeichnung sieht das so aus und ich habe das auch mal so gemacht und das gefällt mir gut. Aber es ist zu eng!!! Argh.

      Und Vorsehung ist es für mich auch eher als Zufall, aber das klingt am Neujahrstag so bedeutungsschwanger geheimbündlerisch 😉 Alles wohlauf bei euch?

      • Danke, nach meiner gestrigen Olympia-Teilnahme bin ich jetzt wieder ansprechbar 😉 Aber dafür sind meine Männer alle krank und schnupfen und husten. Örgs, das ist wirklich kein Spaß. Besonders der ganz Große leidet doch sehr…

        Ja, der Rock war oben zu weit und unten zu eng und zusätzlich waren die Ärmellöcher zu weit, wenn ich mich recht erinnere. Eine ganz merkwürdige Form insgesamt.

        Doch, geheimbündlerisch erscheint mir schon passend; ich schraube auch gerade an einem Post und bin gerade über meine eigene Titulierung unserer Gruppe als „elitär“ gestolpert.. hmmm, aber man muss es ja auch nicht übertreiben 😉
        So, ich hoffe, du wirst an diesem trüben Tag angemessen verwöhnt!
        Grüßle 🙂

        • Nein, verwöhnt werde ich nicht – oder doch irgendwie? Meine drei sind nämlich auch kränkelnd: der Gatte liegt im Bett, weil er morgen fit sein muss, um mit mir in die Stadt zu wandern und die Jungs haben sich irgendwie in seinem Bett versammelt, um dort was auf dem Laptop mit zu gucken und zu dösen – ich hätte also Zeit, am Nähtisch zu basteln …

          Elitär – och, das muss ja nicht schlimm sein. Sagen wir mal so: wir sind nicht besser als andere und müssen uns nicht abgrenzen, aber wir haben uns gefunden und bleiben nun teil-exklusiv 😉 Was meinst du dazu?

          Und ach: erinnerst du dich noch an den anderen Stoff, den ich neben dem karierten gezeigt hatte, aus dem du die Hose gemacht hast? Ich denke ja immer noch, dass der ein Kleid bei dir werden will – also müssen wir zusehen, dass wir uns 2013 zur feierlichen Übergabe mal treffen. Ich denke noch immer über einen Aufenthalt in Lindau nach …

          • Also, ich hatte elitär auch in Anführungszeichen geschrieben und gedanklich mit einem Augenzwinkern versehen, was man hier allerdings schlecht transportieren kann… Aber ich freue mich, dass die Gruppe überschaubar ist und wir uns alle noch privater als nur vom Blog kennen.

            Du bist mir natürlich jederzeit herzlich willkommen, ob mit oder ohne Stoff (an den ich mich gerade leider gar nicht erinnern kann…) 🙂

            • 😉 Ich schicke dir noch mal ein Bild – der ist so schmuseweich, eine Schande, dass er hier verrotten soll …

              Sehe ich genauso wie du: die Gruppe tut richtig gut und ist genauso richtig wie sie ist 🙂

  2. Die Farbe würde ich gern an Dir sehen !! Bin also dafür, das du einfach den ganzen Januar nichts isst 😉
    Das mit den Falten, die dann keine sind und andere Details bei Burdaschnitten, die auf den Fotos erst immer ganz toll aussehen, bis man die alles mal genauer betrachtet ….
    Hast Du schon einen Stoff gefunden ???
    Ich will was sehen 🙂

    • Hallo auch an dich – schon munter oder nur lebensfähig? Ja, ich schwanke noch: ich habe da einen Rest von so einem blauen Baumwollstretch, der saublöd aussieht, wenn er NICHT gedehnt wird. Aber das wäre dann ein Kleid für den Sommer … und ich habe gerade eben beim Kochen so sinniert, dass das Januarkleid ja unter dem Motto „Geburtstag und Gäste“ (und ich stehe dann mal herum und tue nichts …) stehen sollte.

      Das grüne Kleid ist im übrigen noch etwas grüner und kräftiger als auf dem Bild, und es hat noch ein RV-Problem, ich glaube, ich habe unterhalb der Taille noch zuviel Stoff hineingezerrt (in der Länge meine ich, stippt hinten schon wieder elend ab). Saum fehlt noch und dann das Annähen des Futters an den RV. Aber jetzt hängt es erst mal beiseite. Das Kleid schwebt mir noch ein drittes Mal vor: mit hohem eckigen Ausschnitt in einem blauweißen Crêpe mit Minikaro und kleinen Riegeln an der Taille …

      Oder ich hätte ja noch den hellgrautürkisen Wollstoff, der für einen Mantel etwas zu dünn ist – für ein Kleid aber sehr warm … hmmm. Ich meine: Hallo, mein Stoffvorrat ist zu riesig, ich bekomme nichts mehr unter, aber mir fällt gerade kein passender Stoff ein … ich will mehr Crêpe, aber wie der Stoffhändler mir erzählte, geht das meiste dieser Stoffe sofort nach Asien für die hochwertigere Mode. Mist.

      • Wäre der stoff, den ich dir im Sommer geschickt hatte, eine Alternative?
        Der ist mit Sicherheit keine reine Wolle (da waschbar) und dürfte daher auch nicht zu warm sein.

        Ich mag Crepequalitäten auch so wahnsinnig gern und hier bekommt man sie eigentlich ohne grössere Probleme. Bald ist wieder Schlussverkauf bei meinen Lieblingsstoffhändler. Soll ich mal für dich schauen? Dann hab ich die perfekte Ausrede, warum ich uuuunbedigt nach M. muss 😉

        • Wenn du das machen wolltest – hach ja, da könnte ich nicht nein sagen. Den Stoff, den du mir gesandt hast, habe ich gedanklich mal für etwas ganz anderes verplant: superluftig und ungewöhnlich für mich. So eine Art Hängekleid, langes Baby doll oder so – Träger, breites Band über der Brust und von da locker ausgestellt nach unten fallend – sowas hat mir in den paar richtig heißen Tagen gefehlt, etwas ohne Taille und der Stoff fällt so schön und fühlt sich so toll an – oder glaubst du, dass wäre eine Verschwendung?

          Zu deinem Strick schreibe ich dir noch ausführlich, aber ich komme irgendwie schlecht dazu, mich zu konzentrieren – aber die Anleitung ist gekommen, oder? Wir konstruieren dir einen Pulli zusammen, ok?

  3. Ich habe mich jetzt lange durch den Post gelesen. Deine Gedankengänge nachvollzogen, Viscoecrepe wengstens theoretisch kennengelernt. Mich auf die grüne Farbe gefreut – ich glaube ich brauche eine grüne Strickjacke, rot übrigens auch. War, und bin es immer noch, auf die eckigen Puffärmel – die nicht verspielt sind, also auch was für mich – gespannt.
    Was ist? Das Kleid hängt am Bügel. Ein NO GO. Wenigstens die Schneiderpuppe hättest du damit beglücken können. Ich bin also der Meinung wie Eva – den Januar über nichts essen, Ausnahme 19.01.
    lg monika

    • Aber liebe Monika, was kann ich tun? Der Schneiderpuppe passt es gar nicht und mir auch nicht so richtig … da brauche ich einen ruhigen Tag, wenn die Jungs wieder in der Schule sind. Außerdem gilt das doch gar nicht: ist ja noch ein Dezember 2012-Kleid 😉 Aber kommt noch, versprochen!!

      • Ach, der Puppe auch nicht? Meine bekommt mal mehr oder weniger zu Essen, dann passt es. Schade, gerade die Ärmel hätte ich gerne gesehen.
        Reine Neugierde.

  4. Die Farbe ist sensationell schön! Da wirst du wohl leider ein paar Wochen Hunger leiden müssen 😉
    (Mein grauer Rock passt im übrigen auch nicht mehr, aber ich habe Hoffnung, nach den Feiertagen vielleicht doch wieder reinzupassen)
    Euer Projekt finde ich toll und bin gespannt, wie es sich umsetzen lässt. 1 Kleid pro Monat wäre definitiv zu viel für mich, das würde ich nie und nimmer schaffen (ausser ich kündige meinen Job und geb die Kinder zur Adoption frei ;)) Beides sind keine wirklichen Alternativen.

    Die Ärmel gefallen mir sehr gut und liegen modisch voll im Trend. Betonte Schulterpartien sind wieder im Kommen ;).

    Ganz liebe Grüsse und ein wundervolles neues Jahr wünsch ich dir!

    • Liebe Lucia,

      das wünsche ich dir auch und ein besonders schönes Jahr noch dazu. Dass mit der Adoption hatte ich auch schon angedacht, aber die nimmt ja keiner … muss also weiter vor mich hinwurschteln und Fehler einkassieren 😉
      Die Ärmel sind ganz wunderbar und fast eine Alternative für jeden Ärmel – ich denke, wenn ich statt drei vielleicht fünf Abnäher hätte, könnte daraus sogar eine sehr weiche Form werden, die auch sonst gut aussähe …

      Wenn du also wieder in den Grauen passt, quetsche ich mich ins Grüne, aber abnehmen wird da wohl nicht so viel helfen 🙁

  5. Da arbeite ich mich leicht übermüdet durch den langen Text. Denke beim Thema Burda das unterschreib ich voll und ganz und freue mich auf dich in einem GRÜNEN Kleid und dann das. Auch ich bin für nix mehr essen und her mit dir in dem Kleid. Aber schnell!
    Und die Sache hat noch einen Vorteil, die gesparte Zeit beim Essen kannst du locker in das nächste Kleid investieren.; )
    Ich freue mich auf eure 12 Kleider- Aktion und werde sicher etliche Inspirationen sammeln können.
    Liebe Grüße
    Arlett

    • Hi, Arlett,

      dich habe ich schon vermisst, war auch bei dir ruhiger oder spinnt meine Blogroll? Jetzt fühle ich mich so schuldig: es ist doch das erste Mal, dass ich kein Bild von mir im Besprochenen zeige und alle rufen buh … 😉 Nichts mehr essen – hmm, das spart Zeit … hmmm, aber irgendwo ist ein Fehler in der Überlegung, den ich noch nicht finde …. hmmmm ….

      • Ja, es war ruhig im Blog. Die Kleine war Wochenlang krank und mit dem Großen sind wir gerade auf der Suche nach einem guten Gymnasium. Leider sind die wenigsten mit der sehr speziellen Problematik hochbegabter Kinder vertraut.

        Du hast natürlich Recht, da ist ein Fehler in der Überlegung. Setz die Puppe auf Diät, gönn dir ein Extra-Lakritz und mach dich an ein neues Kleid.
        Liebe Grüße
        Arlett

        • Lakritz, sag doch nicht Lakritz – jetzt habe ich Schmacht und keines im Haus -)

          Soweit sind wir noch nicht, dass wir uns ums Gymnasium kümmern müssen und ich glaube auch nicht, dass Tommy ein echt Hochbegabter ist: er sucht nicht nach Herausforderungen, sondern freut sich einfach daran, wie leicht alles für ihn ist. Er hat eine tolle Lehrerin, die uns erzählte, es sei ihm schon mal langweilig und er sei mit Abstand der Fitteste, aber es sei ihm auch sehr wichtig, nicht zu anders als die anderen zu sein. Er darf, wenn er mit den Aufgaben fertig ist, durch die Klasse gehen und bei den anderen helfen, wenn er mag – und das mache er sehr lieb und süß und die anderen riefen nun schon nach ihm und mögen ihn. Das höre ich gerne 🙂 Ob sich ein Gymnasiallehrer aber auch gerne in seine Arbeiten teilt? Wer weiß … wenn ich darf, komme ich in der Thematik noch mal auf dich zu 🙂

          • Gerne! Ich habe ja hier schon die nächste mit dem Thema sitzen. Die Einschulung mit 5 wird immer wahrscheinlicher.
            Ihr habt sehr viel Glück mit Tommy`s Lehrerin. Wir haben da deutlich andere Erfahrungen gemacht und mussten noch während der ersten Klasse die Schule wechseln.
            Liebe Grüße
            Arlett

            P.S. Gibt es an der Tanke nicht auch Lakritz?

            • Die Lehrerin ist überhaupt eine tolle Frau und sie hat selbst einen Sohn, der höchsbegabt ist – nach wie vor: ich glaube nicht, dass Tommy da so extrem ist. Aber sie hatte ihn auch beim ersten Schulkennenlerntest vor sich sitzen und meinte hinterher, dass er der einzige war, der schon alle Buchstaben kannte, alle Zahlen, alle Farben (auch die ungewöhnlichsten, aber ich denke, DAS ist das Schicksal aller Kinder nähender, strickender Mütter!) und alle Formen. Sie sah da Anzeichen. Neulich nun war auch ihr Sohn einmal mit in ihrer Klasse, da er schulfrei hatte. Er ist ein Jahr älter als Tommy und saß dann neben ihm – Tommy ist extrem begeistert von ihm!

              Ist eure Kleine denn auch so „schwieriger“ Fall? Wie klappt das denn im Kindergarten?

              • Es sieht ganz danach aus. Sie ist ja jetzt erst 4,5 und kann alle Buchstaben, Zahlen sind auch kein Problem.Sie rechnet erste Aufgaben und hat einen ungewöhnlich großen Sprachschatz.
                Den Einschulungstest hat sie vor ein paar Wochen mit fliegenden Fahnen bestanden. Die Rektorin hält sie für absolut schulreif, nur mein Mutterherz spielt noch nicht so ganz mit.
                Im Kindergarten läuft es im Moment ganz gut, aber beim Großen kamen die Probleme auch erst im dritten Jahr.
                Mädchen tun sich mit der Hochbegabtenproblematik ja generell leichter. Da hoffe ich jetzt mal drauf.

                • Hätte ich auch Bauchgrimmen mit: wäre Tommy darauf aus, herausgefordert zu werden, dann würden sie ihn eine Klasse hochstufen wollen – dann wäre er mit Lenny in einer Klasse, das ginge ja gar nicht 🙂 Und ich fände meinen Kleinen auch gar nicht geeignet, als jüngster und klügster in einer neuen, schon gefestigten Klasse klar zu kommen. Ob das soviel leichter ist, wenn man als jüngste in der ersten ist, kann ich nicht sagen.

                  • An der Grundschule unserer Wahl findet ein jahrgangsübergreifender Unterricht statt. Klasse 1-4 in einer Klasse. Sie würde also so oder so in eine bestehende Klasse kommen. Ich traue ihr auch zu sich da durchzusetzen. Sie wächst hier in der Nachbarschaft mit lauter älteren Jungen auf und kommt gut klar.
                    Manchmal hätte ich gern eine Glaskugel um solche Entscheidungen leichter zu treffen.

                    • In unserer Schule ist das jahrgangsübergreifende auch, allerdings 1+2 und 3+4 zusammen. Aber ich glaube frühes ERkennen von Farben, Zahlen und Buchstaben ist doch noch kein Kiterium, oder. Meine große hatte sich bereist mit 2,5 anhand der Farben, die sie schon kannte, mit einem unso-Kartenspiel die Zahlen selbst beigebracht und konnte mit 3 alle Buchstaben. Ihr Wortschatz ist seeehr groß, aber ist das schon hochbegabt. In unserer Schule ist das vielleicht aber auch alles einfacher, ist Montessori, und es gibt keine Probleme dort und viele Kinder sind so. Vielleicht kommt es einem deshalb so „normal“ vor.

  6. Also das Kleid an der Puppe (wenigstens) hätte ich mir ja auch gewünscht. Du verstehst es, uns richtig neugierig zu machen! Ein paar Wochen nichts essen oder nur wenig, na ja, das ist aber sehr schwer, für mich absolut inakzeptabel. Nähe einfach ein Neues, das kommt ja auch Deinem Stoffvorrat zugute. Aber die Farbe ist sehr schön, der Schnitt übrigens auch, würde mir auch gefallen.

    Ein frohes neues Jahr und liebe Grüße
    Tina

    • Tina, du Süße

      – da liegt der Fehler: nicht essen ist einfach nicht akzeptabel! Ha, wußte ich doch, da stimmt was nicht. Ich wollte euch gar nicht neugierig machen, ehrlich nicht. Ich habe es falsch angefangen, das sollte ja nur die Vorarbeit fürs Januarkleid sein …

      Also, dann mache ich mich nachher noch an die Arbeit!

      • Kein Stress, genieß den Tag. Denk dran, beim Januarkleid dann eine Beule für die Geburtstagsschlemmerei einzubauen.
        😉

  7. Maria (Schildi)

    Hallo,
    Ich hätte die Farbe auch zu gern an dir gesehen. Aber ich tröste mich, dass ich es vielleicht sogar befühlen kann in wenigen Wochen. Juchhu!
    Ich finde es übrigens toll, dass ihr alle schon ein bisschen zu euren Januarplänen schreibt. Dann habe ich etwas Futter für mein Märchen. Ich bin selbst noch ein wenig in Schockstarre. Und muss mir erstmal klar machen, dass ich jetzt loslegen darf.

    Liebe Grüße
    Maria

    • Hi, Kleines 😉

      Wenn ich es bis dahin hier noch gezeigt haben sollte, quetsche ich mich auf alle Fälle noch für dich hinein, während du in meiner Küche zu Hilfsarbeiten gezwungen wirst … 🙂

      Dann leg mal los, bin neugierig, was du zeigen und schreiben wirst!

  8. Mist … jetzt kam grad so ne blöde Fehlermeldung … un futsch is mein Kommentar.

    DIE Farbe würde ich zu gerne an Dir sehen … bis in 2,5 Wochen müßtest doch locker die Zentimeterchen verloren haben, oder?

    Ich hab ja so die leichte Befürchtung, dass Du immer die erste sein wirst die mit Ihrem Monatskleid fertig is. 😉

    Morgen, wenn mal wieder a bissle Ruhe hier einkehrt werd ich auch mein Konzept ausarbeiten.

    Wünsch Dir übrigens alles, alles gute für das neue Jahr … es KANN NUR besser werden.

    Grüßle Steffi

    • Hallo, meine Strickkönigin,

      dir auch ein wunderbares Jahr – bei dir wird es mit Sicherheit auch besser ohne diese Nervchefs…!

      Ich glaube, die Erste in jedem Monat wird Eva sein – oder vielleicht zieht noch Außenseiter innen vorbei, auf den keiner gesetzt hat. Unser Füllen vielleicht oder die müde Prinzessin 🙂

  9. Oha das Kleid liegt bei mir auch noch rum, aber sitzt etwas arg eng. Sobald es etwas lockerer wird, wird’s vollendet 😀

    ..die Farbe ist wirklich toll und ich hoffe, dass es nochmal Tragebilder gibt – es wird sich doch jemand finden, der Dich da reinnähen kann..?

    • Das mit dem Reinnähen stelle ich mir schmerzhaft vor 😉 Da können wir nur hoffen, dass beide Kleider von sich aus ein Einsehen haben und sich sagenhaft über Nacht weiten – Wunder gibt es immer wieder …

  10. Wow, ich liebe dein Kleid. Die Ärmel sind wirklich hübsch. Die Farbe ist auch spitze. Frohes neues Jahr!

    • Danke, Elizabeth – jetzt muss ich nur noch reinpassen 🙂 Die Ärmel zeige ich nochmal genauer, könnte ich mri an dir auch sehr gut vorstellen.

      Auch dir ein wunderbares 2013!

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