Bah und bah und doppelt bah!

ABER: das bezieht sich nur auf die Uhrzeit. Seit fünf Tagen werde ich jeden Morgen – bah, was sage ich da: jede Nacht, bah! – um 5:00 Uhr wach. Wach ist natürlich nicht das richtige Wort, ich schlafe nicht mehr ein und bin müde. Ein wenig wie bei einem Vampir, der ja untot und damit weder tot noch lebendig sein sol. Also wäre ich unwach … hmmm … ja, doch, das passt.
Seit fünf Tagen also bin ich von 5:00 Uhr in der Frühe bis etwa 22:00 Uhr unwach mit kurzen lichten Momenten und sinke dann in einen unfreundlichen Schlaf, der mich nicht erfrischt. Und nun ist auch noch Montagmorgen, es hat laut geregnet und alles wirkt höchst herbstlich. So ich es sehen kann, denn hell ist es noch nicht wirklich. Mehr so marmoriert-mittelgrau und feucht-aufgeplustert erscheint der Himmel vor meinem Fenster. Schön aber ist: es ist mein Fenster und unter all den Wolken ragen zwei Tannen in mein Blickfeld. Das war während der letzten drei Tage anders: da nächtigte ich im nun wirklich nicht schönen Köln-Porz-Gremberghoven. Mit Blick auf die Autowaschanlage der Tankstelle neben mir. Aber besser als morgens mit dem öffentlichen Nahverkehr von Bonn nach Köln und dazu von der richtigen auf die falsche Rheinseite reisen zu müssen. Viertägiges Produktseminar PLUS tägliches Arbeiten an den Kolleginnen. Was in der Tat ein PLUS, sogar ein Doppelplus – also PLUSPLUS – ist, weil ich nun wirklich kaum abwarten kann, wieder loszulegen. Nunja, es ist ein dreifaches Plus, denn natürlich habe auch ich Behandlungen bekommen, vier hintereinander und ich würde mal grob schätzen: vier Jahre weniger. Locker. Alles in meiner Haut arbeitet und pulst und macht und tut, sie ist megaweich und so glatt es halt mit 45 geht. Hätte ich nun noch in einem guten Hotel gewohnt UND bis morgens um 7:00 geschlafen – es wäre ja kaum auszudenken, als welch strahlende Schönheit ich dann zurück gekehrt wäre! (Jetzt wollen wir mir die Illusion auch bitte lassen, pscht!)

Heute wird nun also weiter an den Arbeitskleidern gewerkelt werden und dann hoffentlich, endlich, aber wirklich, wieder etwas feines genäht werden. Und gestrickt. Und überhaupt und sowieso. Achja.



4 thoughts on “Bah und bah und doppelt bah!”

  • Ich bin wirklich wirklich traurig, dass Du Deinen Salon in Bonn eröffnest und ich nicht einfach mal vorbei kommen kann. Ich wünsche Dir trotz unwachen Zustands und Herbstallüren einen guten Start in die Woche und gutes Nähen!

    Liebe Grüße von
    Kathrin

  • Oh wie schön! Ich lese gerade das Du Dich selbständig machst. Ich hoffe Du verlinkst dann von hier auf deine Salon-Webseite?
    Ich glaube, ich muss ganz viel nachlesen, ich habe in den Sommerferien mehr in Büchern als im Internet gelesen 🙂

    Viele Grüße aus Meckenheim herunter nach Bonn

    Sabine

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