Das war hart! Ich werde …

… mich bessern, demnächst. Für heute kann ich das noch nicht versprechen.
Hosen. Tja. Was soll ich sagen? Jetzt gerade, in diesem Moment, an diesem Tage empfinde ich vor allem Frust. Und Wut. Warum nur, warum haben Hosen und ich – oder besser Teile von mir – solche Schwierigkeiten miteinander? Heute finde ich mich unaussprechlich hässlich, verbaut, verbeult und dazu noch unfähig und dumm.

In den letzten zwei Wochen hatte ich unglaublich viel Zeit zum Nähen, denn Steve war/ist auf Dienstreisen und somit sitze ich vormittags (Jungs im Kiga) und nachts (Jungs im Bett. Meistens) vor der Maschine. Und gebe mir Mühe. Und mache dumme Fehler. Wie heute morgen beispielsweise als ich den linken unteren Teil des Bundes zu schmal abgesteppt – und abgeschnitten habe! Was wohl an der sinkenden Konzentration und der steigenden Frustration liegen mag.

Eure Kommentare zu der Hosenflut waren hilfreich und kritisch, so soll es auch sein 🙂 Arlett beispielsweise schrieb abschließend:
“Für mich habe ich entschieden das es praktisch unmöglich ist eine Hose komplett Faltenfrei hin zu bekommen. Da habe ich meinen Frieden mit gemacht. Aber man sollte sich in einer Hose wohl fühlen. Und so kritisch wie bei selbst genähten Hosen bin ich bei gekauften Hosen nicht. Ob es den perfekten Hosenschnitt überhaupt gibt? Gleicher Schnitt und verschiedene Stoffe, schon ist das Ergebnis unterschiedlich.”

Stimme ihr voll und ganz zu, nur habe ich noch nicht gelernt, meinen Frieden damit (oder mit mir!) zu machen. Auch die Sache mit den unterschiedlichen Stoffen spielt eine viel größere Rolle als ich jemals annehmen konnte – das merke ich an meinem Standardrockschnitt immer wieder und mit dem Thema “Enge Röcke” werde ich euch auch noch quälen, verlasst euch drauf.

Die große Frage ich nur, mit welchen Falten ich leben kann und mit welchen nicht. Natürlich müsste ich nun, um das Thema perfekt weiter ausführen zu können, aufspringen und 360° Bilder von mir und jeder nur denkbaren Hose nehmen. Aber die Zeit habe ich nicht: zwar spielen die Jungs gerade hinter verschlossenen Türen mit ihren Top Agents und der Ritterburg und ich darf nicht hinein, da ich sonst womöglich streng geheime Operationen stören würde, aber wer kann schon sagen, wie lange es dauert, bis eine von beiden weinend vor mir steht? Also muss das anders gehen, denn das Thema brennt mir nicht nur unter den Nägeln, sondern liegt mir schwer auf der Seele. Raus damit – was habe ich gelernt, was verwirrt mich, was geht gar nicht?

In erwähntem Nähkurs hatte ich mich ja an die perfekte Hose gemacht und war auch recht zuversichtlich. Fing auch gut an, denn P.’s erster Kommentar in Bezug auf Abnäher war: “Der muss hinten länger werden bei Dir.” Hach, ich hätte sie knutschen mögen, denn mein eigenes Gefühl sagte dasselbe. Dem habe ich nicht getraut, dem eigenen Gefühl, denn überall anders steht zu lesen, dass bei einem flachen Hinterteil der Abnäher verkürzt oder gar entfernt werden müsse.

Gelernt:
– Nicht jede Änderung, auch wenn sie in jedem einzelnen meiner 10 Nähbücher steht, muss auch stimmen!
– Meine rückwärtigen Abnäher an Röcken und Hosen verlängere ich um 2 cm.

Danach wurde der Schnitt abkopiert und von P. an meinen Körper gehalten und gepinnt. Dabei stellte sie fest, dass ich mehr Höhe brauche und weniger Stoff UNTERM Po. Die klassische “Flat seat adjustment”, die genauso im Burdabuch erklärt ist, hat P. mich unterhalb der Schrittlinie setzen lassen.

Als nächstes zerschnitt ich ein altes Betttuch, um eine Probehose zu nähen. Dabei dann gab es wieder die üblichen Schwierigkeiten: viel Stoff unterm Po – von hinten als schräge Falten, von der Seite als überhängende Lappen. So wurde die hintere Mitte ein gutes Stück angehoben, der Bund viel enger genommen (wir hatten aber auch nur eine Größe für alles ausgeschnitten) und wieder anprobiert. Nun ist alles zu eng. Somit also wieder der übliche Schritt: die Schrittkurve am hinteren Hosenteil wird gesenkt. Nun zeigen sich wieder Falten an den Beinen. Die vordere Kurve wird flacher (also anstatt mit 1.5 cm mit 1.3 cm am vorderen Rand) genäht. Hinten zeigen sich nun Wellen unterhalb des Bundes: die Hose möchte weiter nach oben. Bund wieder abtrennen und tiefer ansetzen – zu den Seitennähten hin auslaufend. Schrittkurve unten wird weiter gesenkt. Hüften werden enger genommen. Vordere Kurve noch flacher. Hinten weiter hoch – diesmal auch über den Hüften.
Verbauter kann man sich nicht vorkommen … Irgendwann erscheint es annehmbar: von der breitesten Stelle des Pos fällt die Hose gerade herunter. Vorne allerdings haben wir waagerechte Falten. Weil der Schritt viel zu weit heruntergeht – nicht, weil es zu eng ist.

Gelernt:
(Ha, wenn ich das mal wüßte … Ich bin ein Monster, vielleicht?)
– Auch perfekt ausgebildete Schneidermeisterin können eine Hose nicht in zwei Stunden passend bekommen.
– Jede Änderung bringt eine Veränderung mit sich. Nicht nur da, wo es gewollt ist und nicht immer nur eine positive.

In der nächsten Stunde, da ich in der Woche keine Zeit fand, die Originalhose nach dem veränderten Schnitt zu nähen, brachte ich zwei Problemröcke mit: die Abnäher waren schon verlängert, alles saß ganz gut – bis auf die vordere Partie um den Bauch herum. Ich habe Bauch, keinen gleichmäßig großen, sondern – immer schon – ein kleines Bällchen unterhalb des Nabels. Und oberhalb desselben und unter der Bundnaht zog es eine Falte von Seite zu Seite – ähnlich den Falten, die ich an den Hinterhosen gerne habe (die sandfarbene Hose vom letzten Post zeigt das ganz schön – übrigens für Catherine: es ist diese Burdahose hier). Hatte ich noch nie und nun gleich bei zwei Röcken, die beide eine Naht bzw. zwei im Vorderteil seitlich der Mitte hatten.
Und Überraschung, Überraschung – keine Änderung in Richtung zu viel Bauch war nötig, sondern das Gegenteil, was vielleicht daran liegt, dass meine Hüfte höher als mein Bauch dick ist.

Gelernt:
Auch wenn definitiv Bauch vorhanden ist, muss er nicht bei jeder Änderung eine Rolle spielen. Räume ich ihm zu viel Platz ein, so breitet er sich auch sichtbar stärker aus. Klingt seltsam? Die gleiche Erfahrung habe ich mit der Änderung für eine hohe Hüfte gemacht: gerade bei schmalen Röcken habe ich mehr als einmal versucht, die Hüftkurve meinen Maßen entsprechend nach oben zu verlegen: Jeder Rock zog sich daraufhin mit einem zufriedenen Schmatzer nach oben, kräuselte sich freudig an den Seitennähten und bescherte mir Wuchthüften, die ich so selbst im Saunakleid nicht habe 😉

Dann kam die Hose im Originalstoff, der sich beim Nähen vom relativ festen Wolldiagonal in eine Art Alte-Frauen-Schlupfhosen-Polyesther-Jersey zu verwandeln schien. Ich kann gar nicht mehr sagen, wie oft wir hier genäht und getrennt, gehoben und gesenkt, enger gemacht und weiter gemacht haben. Heute morgen noch habe ich das mittlerweile verknitterte Ding anprobiert – oben viel zu weit, Po sitzt eigentlich gut, aber vorne sind mindestens zwei Zentimeter zuviel an Schrittlänge – nicht an der Seite. Das hat den erfreulichen Effekt, den Palmer/Pletsch in dem viel berufenen “Pants for any body” so beschreiben und zeichnen:

Definitiv bevorzuge ich die zweite Variante, die bei all meinen Bemühungen (außer bei den 7/8-Hosen) das Ideal ist. Leider aber sieht diese Variante an eben jener Hose von vorne mehr als nur bescheiden aus – dieses schmeichelnde Herabfallen einer Hose wird bei mir nur durch eine sehr lange vordere Schrittnaht erreicht, die zudem das Gehen fast unmöglich macht. Dabei rutscht die Hose an den Oberschenkel sehr sehr weit nach oben. Faltenfrei sieht das aber auch im Stehen nicht aus und – Wunder über Wunder – die Falten sind eindeutig schräg und waagerecht, aber kein bißchen senkrecht. Wie es angeblich bei einer solch langen Naht sein sollte. Sagt das selbe Buch und auch einige andere, da bin ich sicher.
Da sind wir wieder beim Katzenbart und der Frage, ob dieser immer einer ist …

Gelernt:
– Es gibt (waagerechte) Falten, die entstehen, weil irgendwo zu wenig Stoff in der Breite vorhanden ist. Der Stoff schiebt sich hoch, um mehr Platz zu erhalten und dadurch schiebt er sich an anderer Stelle in vielen kleinen Falten zusammen. Das ist der echte Katzenbart.
– Es gibt (ebenfalls waagerechte) Falten, die entstehen, weil irgendwo zu viel Stoff in der Länge vorhanden ist – es entstehen regelrechte Drapierungen, die sich an der gleichen Stelle wellen wie die Spannungsfältchen. Diese Wellen lassen sich allerdings gut greifen (also wirklich mit der Hand umschließen und vom Körper abziehen. Das ist – für mich – der Pseudo-Katzenbart.

Wie man nun beide in den Griff bekommt – ha, das weiß ich nicht. Denn leider hängen beide auch noch davon ab, wieviel Stoff wo auf der Rückseite gebraucht wird. Ihr kennt das hufeisenförmige Bild, wenn zwei Hosenbeine ineinander geschoben werden. Wenn ihr nun auf der längeren, hinteren Seite die Kurve tiefer zeichnen müsst und auf der vorderen Seite die viel kürzere Kurve höher setzen sollt, dann wird es immer schwieriger, beider mit einer angenehm, tragbaren Kurve zu verbinden. Und da jede noch so kleine Änderung zu viel oder wenig sein kann, gibt es abertausende an Kombinationen. Bis man da die Richtige gefunden hat …

Interessant finde ich übrigens, dass bei Palmer/Pletsch der Katzenbart entweder durch Auslassen der Seitennähte (was bei mir zu einem beträchtlichen Absinken der rückwärtigen Stoffmenge führt – ähm, nein, keine gute Lösung) oder aber durch Auslassen der inneren Nähte wegen kräftiger Oberschenkel angeboten wird. Zwar komme ich langsam zur Erkenntnis, dass meine Hosenbeine vorne etwas mehr haben dürften, aber nicht an der Innenseite. Denn da habe ich wieder das Problem, dass ich die Rückseite niemals wieder passend bekommen werde.

Gelernt:
-Es ist hoffnungslos! Ich bin total verbaut! Ganz unglücklich heute!

ABER: sowohl Catherine als auch Miriam (die ich heute stolz der Blogroll hinzugefügt habe) waren der Meinung, es wäre wohl an der Zeit, mich ans Schnittaufstellen zu begeben. Hmm, ich gebe zu, das reizt mich schon länger. Aber Müller & Sohn kosten ja ein mittleres Vermögen, bei maximal einem 50er pro Buch ist bei mir Schluß. Allerdings gibt es da eines, das in diese Kategorie passt und das habe ich mir heute bestellt. Sollte der Gatte also meckern, werde ich ihn an euch zwei verweisen. Bitte hinterlasst zu diesem Zwecke recht bald eure Telefonnummern, damit er euch ausgiebigst ausschimpfen kann. 😉
Das Problem nur, dass ich damit habe: die Anprobiererei der letzten Tage und das ständige in Spiegel-Schauen und Bilder-Auswerten geht mir echt an die Nieren. Ständig mit den eigenen Verformungen konfrontiert zu sein, ne, das ist nicht stärkend fürs Ego. Und wenn das Aufstellen des selbstgemachten Hosenschnittes nun eine totale Katastrophe wird, was dann? In den Süden ziehen und Röcke tragen?

Andererseits, wenn ich dann von anderen lese, sie hätten eben keine Hosenfigur (Miriam!), dann denke ich nur: “Gute Güte, Mädels! Spinnt ihr denn? Ihr seht doch alle so toll aus!” Bin ich mir gegenüber zu kritisch? Sehe ich andere zu großzügig?
Ehrlich gesagt: ich glaube Nein!

So, ich denke, wer wieder so lange durchgehalten hat, darf sich jetzt belohnen! Eine leckere Kleinigkeit, ein neuer Stoff, ein alter Schnitt, eine Massage vom Liebsten? Ihr habt es verdient!

Stoppp!
Der Gatte hat mir letzte Woche aus Italien einen Doppelpack “La Mia Boutique” mitgebracht. Offenbar wurde das Februarheft mit dem Septemberheft zusammen verkauft; warum auch immer. Aber er hat nicht nur eines für mich mitgebracht, sondern gleich drei mehr – damit mit ich mir mehr Stoff besorgen kann, wenn ich sie bei ebay verkaufe. In der letzten Zeit ist sie dort selten aufgetaucht, meist nur jahrealte Ausgaben. Die paar neueren gehen meist recht teuer weg – ähnlich wie die Patrones auch.
Das Septemberheft vor allem ist sehr schön, das Februarheft eher ausgefallen – wer sich für die Hefte interessiert, meldet sich bei mir. Bis zum WE warte ich auf alle Fälle, bevor ich sie in die Auktion gebe. Vielleicht mag eine von euch etwas tauschen? Ich weiß noch nicht, wie schwer beide Hefte zusammen sind, daher kann ich zum Porto noch nichts sagen. Aber ansonsten dachte ich an 7,50 € + Porto. Und morgen versuche ich mal, Bilder zu scannen 🙂

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8 thoughts on “Das war hart! Ich werde …”

  • Nein, nein, nein du bist nicht verbaut, nur individuell und das sind wir schließlich alle.

    Diese Zusammenfassung hätte von mir sein können. Vor ca. 1 Jahr ging es mir ähnlich und ich habe in dem Jahr keine Hose genäht. Ich war zutiefst frustiert und habe mich ausgiebig auf Kindersachen gestürzt.

    Natürlich befinden sich in meinen Fundus auch die einschlägigen Hosenbücher. Meine Hosenprobleme konnten sie aber auch nicht lösen.
    Das selbst konstruieren kann ich dir nur empfehlen. Ich hatte auch Respekt davor und habe deshalb mit dem Rockschnitt begonnen.

    Nur Mut, ich drücke die Daumen.

    LG Arlett

  • Du bist nicht verbaut – die Schnitte stimmen alle nicht !! So aus der Ferne ist es schwierig zu helfen, aber bei einem Katzenbart mußt Du meiner Meinung nach die vordere Mittelnaht etwas auslassen.
    Ich finde Deine Probleme aber auf den gezeigten Fotos ehrlich gesagt nicht so schlimm. Versuch mal eine perfekt sitzende Hose zu kaufen !!!
    Probier doch mal einen Hosenschnitt, der einfach normal weit geschnitten ist. Ich hab noch eine bessere Idee. Bei Zwischenmaß http://www.zwischenmass.de/index2.php kann man sich einen Maßschnitt erstellen lassen oder Du nimmst einen Schnitt in Zwischengröße. Meine Marlenehose, die ich nach dem Schnitt genäht habe, saß sofort, ohne eine einzige Änderung. Für den Maßschnitt muß man eine sogenannte Basishose nähen, kostet aber 60 Euro !
    Ach ja, ich hätte Interesse an der La Mia Boutique

    LG Eva

  • Falls du vom Buch “Schnittkonstruktion für Damenmode” sprichst, das habe ich mir inzwischen auch zugelegt. Dank der ausführlichen Maßtabelle weiß ich nun, daß ich eine große Sitzhöhe habe, meine Außenbeinlänge aber normal ist. Bei der Hosenkonstruktion wird die Sitzhöhe aber berücksichtigt – gute Chancen füe eine faltenfreie Hose! Und auch gleichzeitig die Erklärung, warum auch mir die Änderungsempfehlungen in den Büchern nicht weiterhelfen….

    Burda empfiehlt zB für eine große Sitzhöhe den oberen Teil komplett länger zu machen. Dann vergrößert man aber auch wieder die Außenlänge, was ja nicht nötig ist…

    Mitleidende Grüße,
    Steffi

  • ich lese nun schon länger still hier und bewundere immer deine schönen strickpullis! die sind so traumhaft schön und wenn ich könnte würde ich ins bild kriechen und sie dir mopsen ;0) ich habe einen riesen respekt vor dieser geduld (bei diesem dünnen garnen und diese schönen muster…).
    zu deinem hosenproblem: ich habe bekleidungstechnikstudiert und mein schwerpunkt war die schnitterstellung. und soll ich dir was sagen? hosen sind die schwierigsten schnitte. nicht die konstruktion, nein die anpassung. meine dozentin sagte uns damals, dass es viel erfahrung braucht für einen gut sitzenden hosenschnitt. soll heissen, mach dich nicht verrückt, deine hosen sehen schon gut aus und mit der zeit wirst du dich deinem perfekten schnitt annähern (immer schön ausprobieren). und du bist auf KEINEN fall verbaut.
    glg, andrea

  • ooo, ich frage meinen Gatten ob er mich in Deinem Auftrag massieren kann ;). Obwohl kann ich mir eigentlich sparen kann – gegen Fußball habe ich eh keine Chance.
    Du hast das 100 mal gelesen, dann noch einmal: du bist überhaupt nicht verbaut!!!
    Ü B E R H A U P T N I C H T.

    Und – Dein großter Erfolg – ich glaube ich nehme 2 Tage Urlaub um meine Nähmaschinen zu entstauben, hm …
    LG

  • Hi, danke fürs Verlinken. Du bist nicht verbaut. Ich kenne wirklich nur wenige Menschen, denen Kleider auf Anhieb passen. Mir geht es so mit alten Klamotten, sie haben NIE wirklich gepasst.

    Miri: Schulter SEHR schmal, Busen SEHR groß, ebenso die Nase, hihi, Rücken schmal, Taille schmal, Hüfte SEHR groß, Hintern irgendwie flach, Bauch geht so, SEHR hohe Sitzhöhe, relativ lange Ärmel, wenig Fleisch ober halb des BHs.. uff… ich beneide immer die Leute, die einfach einen Schnitt hernehmen und nähen und es passt. Bei mir ist IMMER Gefrickel. Und wenn ich “schmal” schreibe, meine ich “vergleichsweise schmal” 🙂

    Ich würd mich wegen der Hosen nicht so stressen. Aber dieses Müller und Sohn lohnt sich wirklich. Und ganz ehrlich: ich finde, die Marlenehosen saßen doch super, ich wünschte, ich würde einmal im Leben in Hosen so aussehen.

    Und was die Röcke angeht: ich trag sie auch im tiefsten Winter, mit Strümpfen! Und hab seit langem keine Blasenentzündung mehr, so was kommt meiner Meinung nach eher vom Stress als von der Kälte. Aber wenn man die Methode von Sewvintage

    http://sewvintage.wordpress.com/2010/11/29/hooray-for-underlining/

    anwendet, wird der Rock wärmer. Und wenns dann noch zu kalt ist, einfach flauschige Buxen mit Beinen dran drunterziehen, sieht ja keiner 🙂

    Liebe Grüße Miriam

  • Hallöchen!
    Ich hätte auch Interesse an der La mia Boutique!
    Was mir gerade beim Lesen eingefallen ist: Es gibt verschiedene Firmen, die “Schnittmuster nach Maß” anbieten. Man gibt seine Maße ein und druckt den Schnitt aus. Klingt simple & gut.
    Lekala habe ich ausprobiert – ein Bluse. Ergebnis: sehr frustrierend! Meine Brust scheint (für russische Maßstäbe) eine üble Hängebrust zu sein, sie paßt überhaupt nicht (die Unterbrustnaht verläuft quer drüber).
    ABER, aber: Meine Nähfreundin hat mit den Modellen von Schnittvision sehr, sehr gute Erfahrung gemacht. Das liegt vielleicht daran, dass man sich da komplett vermessen muß und ganz viele Maße berücksichtigt werden. Die CDs sind in eBay erhältlich und überschaubar im Preis. Schau dir die Modelle vielleicht mal an:
    http://stores.ebay.de/SCHNITTVISION-schnittmuster-digital
    Liebe Grüße, Bettina (die sich vornimmt, NIE eine Hose zu nähen. Die passt ja eh nicht …)
    Und wenn Cape & Vintagekleid fotografiert sind, gebe ich Bescheid :o)

  • Hallo Michou,
    ich bin schon eine Weile stille Mitleserin und bewundere immer wieder Deine Genauigkeit und Gründlichkeit mit denen Du die einzelnen Passformthemen angehst. Da Du auch sehr ausführlich beschreibst und Deine Ergebnisse mitteilst, gab es für mich auch schon das ein oder andere Aha-Erlebnis.
    Ich würde Dir auch gern ein Set LMB abkaufen (Wenn überhaupt noch etwas übrig ist, b.z.w. Du überhaupt an mich verkaufen willst.) Also hoffe ich still und freue mich auf Nachricht.
    Liebe Grüße
    Ulrike

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