FO N02/2008

Eigentlich müsste eine Hose hier zu sehen sein – aber da ging mir auf den letzten Zentimetern das Garn aus … Ist mir mit Wolle noch niemals passiert, aber Nähen ist eben nicht meine Fachrichtung 😉

Letztes Jahr im Dezember hatte ich das erste Mal seit Jahren eine Burda in der Hand und genau dieser Rock brachte mich dazu, das Heft auch zu kaufen, es alle Monate einmal durch zu blättern und mir zu wünschen, ich könne nähen oder besäße zumindest eine Nähmaschine. Nach dreiundeinhalb Rockanläufen und einer Hose habe ich am letzten Dienstag dann das Schnittmuster abgepaust, ausgeschnitten, den Stoff zugeschnitten und angefangen – sogar mit Unterruck! Perfekt ist weiterhin weit außerhalb meiner Möglichkeiten, aber tragbar ist der Rock doch – zumal, wenn man sonst eher bei Zara denn bei Jil Sander kauft.

burda-2007-12-114

Wie immer habe ich Länge zugegeben – das wird wohl so bleiben, so lange die Durchschnittsgröße bei 1,68 liegt. Gibt es wirklich so viele kleine Frauen? Ich kenne nur eine, die unter 1,70 liegt … Aber zurück zum Rock: schon vor Wochen hatte ich diesen sehr dicken, grauen Jersey vom Restetisch mitgenommen, weil er mir zuflüsterte, dass er und mein geliebtes Schnittmuster ganz hervorragend zusammen passen würde – meiner Meinung nach hatte er Recht. Nun würde ich gerne noch etwas aus einem solch dicken Jersey nähen – aber die heutige Suche blieb erfolglos, alles viel zu dünn. Weiß jemand zufällig, wo so etwas unter welcher Bezeichnung zu bekommen ist?

Das Nähen hat diesmal schon Spaß bereitet – meine Nervosität besteht aber weiterhin. So richtig sicher werde ich mich noch lange nicht an der Maschine fühlen. Immerhin schneide ich gerne zu und versaue es mir nicht schon bei diesem Schritt 😉

Ok, wenn ich mir durchlese, welch ein Durcheinander ich hier schreibe, dann dreht es sich mir – aber besser wird es heute nicht mehr werden: Tommy und Lenny sind ausgesprochen munter und zwischen jedem dritten und viertem Wort springe ich auf, um etwas oder jemanden zu retten oder zu reinigen – aber Hauptsache, ihr habt die Bilder (miese Bilder – ich habe noch keinen Platz im Haus gefunden, an dem ich mich in Gänze UND vorteilhaft ablichten kann – noch eine Sache, die beim Pullistricken und -knipsen leichter ist!). Außerdem kann ich diesen Schnitt 114-12-2007 nur empfehlen – ich habe soeben eine Modeheft durchgeblättert und gerafft, geknotet und drapiert ist ausgesrpochen in!

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17 thoughts on “FO N02/2008”

  • TITLE:
    He du “Riese”, ich bin mit 1,67m ja wohl kein Zwerg!

    😉

    Die Durchschnittsfrau ist tatsächlich kleiner als 1,70m. Aber dann dürftest du doch auch Probleme bei den sonstigen Kaufklamotten haben, oder?

    Lieben Gruß,
    Steffi

  • TITLE: Weiter so ..?
    😉 Ist ja ein kleines Foto, dass keine Details zeigt, aber ich werde mich bemühen, besser zu werden und mehr tragbares als wegzuwerfendes zu produzieren 🙂

    Danke aber für das Lob einer, die es kann!

  • TITLE: Das meinte ich anders
    Ich meine nicht, dass eine Frau um die 1,68 klein ist, aber wenn 1,68 die Durchschnittsgröße sein soll und meine Bekannten bis auf eine zwischen 1,73 und 1,78 groß sind, dann muss es doch sehr viel sehr kleine Frauen geben, um diesen Schnitt zu erreichen, oder? (Das sind auch genau die 5 cm, die ich überall zugeben muss – meine Beine kommen auf 1,12, der Rest ist “normal”)

    Kaufklamotten: früher war das der blanke Horror, weil alle Hosen sehr unschön kurz vorm Knöchel endeten. Mittlerweile sind Hosen aber doch bei allen größeren Ketten lang genug – vor allem Zara liebe ich deswegen: hier habe ich sogar schon mal kürzen müssen! Fand ich großartig 😉

  • TITLE:
    Da kennst du anscheinend “große” Frauen. Ich kenne dagegen keine die deutlich größer ist als ich… und eine ist sogar ein laufender Ein-einhalb-Meter *g*

    Kaufklamotten basieren nun mal auf Durchschnittswerten. Da wird dann eine Figur angenommen, mit denen der Großteil bekleidet werden kann. Alle die da rausfallen haben dann Pech gehabt *hmpf*

  • TITLE: 😉
    Da haben wohl fast alle Freuen Pech – was die Konfektion anbelangt, meine ich. Wenn nur eine Kleinigkeit anders sein müsste (etwas länger oder etwas enger oder etwas blauer), dann hänge ich das Teil einfach weg. ABER: es gibt ja auch gerne Kleidungsstücke, die JEDES Problem mitbringen und dann fühle ich mich hoffnungslos verbaut und verwachsen. Beispiel: Ärmel zu kurz und zu weit, Schulter zu schmal, Brust viel zu weit, Taille zu eng und zu tief, Hüfte kneift, Oberschenkel schlottert, Beine zu kurz – oder ist die Frau, die in dieses Teil passt, die ein Problem haben müsste??? ;-D

  • TITLE:
    Wenn ein Kleidungsstück nicht paßt, ist das Kleidungsstück schuld, nicht (d)ein Körper!

    Genau deshalb habe ich mit dem Nähen überhaupt angefangen….

  • TITLE: Und wieder hast du recht.
    Aber: bis man das wirklich kann, ein Kleidungsstück dem eigenen Körper anzupassen, ist es ein gutes Stück Weg, nicht wahr?

    Ich stelle jetzt schon fest, dass das Nähen an sich mit etwas mehr Genauigkeit und Geduld zu meistern sein dürfte, aber die Feinheiten …

    Aber ich habe die Lösung: ich schicke dir das Porto und ein Päckchen, dann faltest du dich hinein, bringst dich zur Post und ich packe dich hier wieder aus … 😀

  • TITLE: Der Rock
    sieht aus wie haute couture und du wie das Model, das ihn vorführt! Da bekomm ich wirklich auch wieder Lust, mich an die Nähmaschine zu setzen.

  • TITLE: Tu das!
    Und wie du schon sagtest: unsere kleine Tchibomaschine kann mehr als erwartet. Ich hab sie richtig lieb 😀

    Danke auch für das Lob – tut doch gut.

  • TITLE: Merci beaucoup
    Visiting your blog I know now how talented you are – so: Tant fois merci pour tes mots si gentilles 🙂

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