Frage & Antwort, Lob & Danksagung

Lasst mich in Reihenfolge ihres Auftretens (mit dieser Methode wird jede Divenzickerei elegant verhindert 😉 – nicht, dass das jemals hier statt gefunden hätte, aber eleganter ist es dennoch) den Gratulantinnen danken:

Gudrun:
Oh, ich bin immer fotoscheu gewesen – da gab es eindeutig gruseligere Dauerwellen auf meinem Kopf. Aber die Schlimmste ist doch die Letzte gewesen. Auf dem Bild mit Rollkragen, grüner Jacke und roten, kurzen Locken sieht man es: die Friseurin behauptete, dass meine Haare sich zum Wachsen lassen bzw. für den Übergang schlecht eigneten und dass eine “ganz, ganz leichte Stützwelle” diese schlimme Zeit mildern würde. Als ich danach in den Spiegel blickte, hätte ich am liebsten geschrien, geheult und gemordet. Konnte mich nur nicht für eine Reihenfolge entscheiden und so bin ich stillschweigendschockiert aus dem Laden gegangen … ist übrigens auch die Welle, die am längsten hielt. Hurra!

Arlett:
Bin ich auch froh, dass man die Zeit nicht zurück drehen kann? Hmm, jein: vieles muss ich nicht noch einmal haben, aber so zwei, drei Dinge sind dabei, die ich noch einmal würde erleben wollen. Insgesamt aber muss ich dir doch recht geben. 🙂

Christa:
Als ich deine lieben Worte las, fühlte ich mich wie eine Mogelpackung: Schönheit und ich sind für mich zwei Worte, die schlecht zusammen passen. Aber ich werde zusehen, dass ich mich brav anstrenge, gesund zu sein, zu stricken, zu nähen und es zu zeigen 🙂

Eva:
Ist das heute wohl auch noch so, dass man von 16 – 23 nichts anderes im Sinn hat, als älter auszusehen? Die Schande, wenn eine Verkäuferin uns duzte – aber die Mode in den 80ern war oft sehr auf Pseudoklassik getrimmt, brrrr.
Früher – als noch keine lauten Kinder hinter mehr riefen und kein Steve die Augen verdrehte – habe ich auch die scheueste Katze noch zu mir locken können. Seitdem bin ich nicht mehr so geübt, leider. Aber kleine Mädchen und scheue Katzen lieben mich auch heute noch sofort. Muss genetisch sein 😉

Katarina:
Gerade war ich über Christas Lobattacke hinweg gekommen, da schlägt schon die nächste Schweizerin in die selbe Kerbe: nein, schön ist anders. Als Kind, ja, gut, sah ich ganz niedlich aus. Aber danach fand ich immer schon zu viel zu meckern. Ach verteufelt, mit Komplimenten habe ich ein Problem, offenbar. Peinlich, irgendwie. Aber sehr lieb von dir 🙂

Catherine:
Ok, Catherine ist also in dieser Woche aufgewacht und hat sich aus unerfindlichen Gründen vorgenommen, mich in den Himmel zu loben und mit Nettigkeiten zuzudecken – und hat dann auch noch sehr treffsicher den Finger in meine Wunde gebohrt: ich nörgele viel zu oft an meinem Äußeren herum und bin in dem Punkt gräßlich unsicher – eine Tatsache, die mit dem Älterwerden nicht wie erwartet sich aufhebt, sondern sich weiter manifestiert. Aber vielleicht sollte ich endlich lernen, zufrieden mit dem zu sein, was da ist … 🙂 Liebe Catherine, sei herzlich bedankt für die warmen Worte, sowohl hier als auch bei dir.
Das mit den 80er-Klamotten – da gibt es nur weniges, was ein solches Comeback rechtfertigen würde. Schüttelschauergrusel …

Joanna:
Da bringst du mal wieder Audrey ins Spiel – mittlerweile hat sich die Ähnlichkeit verflüchtigt, früher habe ich das oft gehört, es aber eher auf das Dünnsein und die tröstende Freundlichkeit wohlmeinender Menschen geschoben 😉 Aber nett hört es sich doch an – Danke 🙂

Elizabeth:
Danke :-))

Irmi:
Das mit den Hunden war bei mir nie so stark ausgeprägt, kommt aber in den letzten Jahren verstärkt dazu. Auf Malta lief in der Hotelanlage ein sehr kleiner schwarzer Kater herum, der ganz geschickt und süß um Essen bettelte – und die Angestellten hatten zum Glück nichts dagegen. Er bekam an jedem Tisch, aber nach zwei Tagen entschied er sich für uns – und lief vor allem mir bis ins Zimmer hinterher. Alles an ihm schien zu betteln: NIMM MICH MIT! Ich habe bitterlich geweint, als ich ihn das letzte Mal gestreichelt habe … schüttelt mich jetzt noch.

Berry:
Das ist auch eine Ehre, ich bin nämlich recht pingelig und bevorzuge einen kleinen feinen Kreis und keine Gesamtliste sämtlicher entfernt verwandter Blogs 🙂 Und ich wünschte mir sehr, ich wäre in naher Zukunft auch nur halb so fähig wie du, was das Anpassen, Ändern und Erstellen mit Schnitten angeht!

Miriam:
Oh, Unterwäsche ist ein ewiges Thema … ich schwanke immer hin und her: will ich etwas mehr schummeln, will ich es nicht? Vor zwei Jahren hatte ich fast den kompletten Winter in Röcken und Miederbodies verbracht und mich sogar daran gewöhnt. Die Taillenlinie war wesentlich definierter, dafür zeichnete sich der Slipteil so unschön am Po ab – bei weiteren Röcken kein Problem, bei engen oder bei Hosen war das nicht so schön. Aber dann kam die warme Jahreszeit und das Ding war mir nicht mehr lieb – zu warm eben. Und auf einmal musste ich mit meiner etwas weicheren Form wieder klar komme – ganz netter Schock, das 😉
Für das Frühjahr habe ich mir allerdings vorgenommen, dass mal wieder ein Wäscheladenbesuch ansteht. Mal sehen, was diesmal dabei heraus kommt 🙂
Übrigens: Schuhfans sollten einmal bei Miriam vorbei schauen …

Zu der Ausstellung: Ohja, die werde ich genießen. Dauert noch gute drei Wochen und dann werden wir uns einen schönen Nachmittag daraus machen, vorher noch was essen gehen und dann: Juhuu!
Ich weiß nicht mehr, wie lange genau es her ist, aber ich war noch davon überzeugt, Ägyptologin zu werden, als Tut-Anch-Amun das erste Mal in Köln gezeigt werden sollte – es wird 30 Jahre her sein. Natürlich wollte ich hinein, und so fuhren wir an einem Sonntag morgen nach Köln. Und es schien, als sei ganz NRW auf dem Weg dorthin – einen Parkplatz konnte mein Vater nur sehr weit entfernt finden, aber kaum dass wir um die nächste Ecke bogen, sahen wir schon eine Menschenschlange, die sich über mehrere Straßenzüge erstreckte – alle wollten dort hinein! Eine knappe Stunde standen wir an, ohne auch nur mehr als 10m weiter vorrücken zu können. Ich war todtraurig, aber das machte keinen Sinn … Logisch, dass ich mich also über dieses Geschenk wie jeck freue 🙂



4 thoughts on “Frage & Antwort, Lob & Danksagung”

  • Zuallererst natürlich nachträglich die besten Geburtstagswünsche!
    Ich bin über Catherine über Deinen Blog gestolpert und daran “pickengeblieben”. Wundervolle Sachen, die Du da in den letzten Jahren gestrickt und genäht hast! Vor allem die Röcke finde ich ganz bezaubernd! Und die gestrickten Oberteile haben sehr viel Klasse.

    Mit dem älter aussehen wollen in den 80-er Jahren war ich GsD nicht konfrontiert. Aber in den 90-er Jahren wollten alle erwachsenen Frauen wieder aussehen, wie kleine Mädchen. Ist das nicht viel schlimmer?

    Liebe Grüße!
    Christel

  • tja ja die dauerwellen-zeit – da bin ich froh dass ich jungs hab denn die werden sowas nicht durchmachen müssen…
    leider haben bei mir die dauerwellen die haarstruktur etwas verändert – denn ich hatte als kind total glatte haare – und jetzt hab ich wellen – aber nicht schöne gleichmässige sondern struppelwellen die man so nicht lassen kann und so muss ich immer föhnen und machen bis die haare halbwegs ausgehfein sind.
    lg gudrun

  • Das ist lustig, so ein Tut-Anch-Amun-Ansteherlebnis hatte ich auch – allerdings in Hamburg. Und ja, das kann so vor 30 Jahren gewesen sein, ich war in der Grundschule, das kommt hin. Wir haben damals ewig lange angestanden, nur ich und meine Mutter, obwohl wir extra früh hingefahren sind. Die Ausstellung hat mich damals sehr beeindruckt.

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