Frühling, ja! Ein positiver Beitrag mit viel Ja!

Gestern und heute ist Frühling, eindeutig.
Kein Mantel, kein Schal, keine Stiefel. Ja!
Strahlender Sonnenschein, hüpfende Mäuse, singende Vögel, blühende Blümchen. Ja!
Kinder spielen draußen, Mama stichelt in der Sonne. Ja!

Ok, ab morgen wird es noch einmal kühler, aber das kann nicht von Dauer sein. Nein! Nun will ich mich gar nicht beschweren; der Winter war knackig, aber kurz. Mit grauem, feuchtem Winterwetter kann ich mich gut arrangieren, mit knackiger Kälte gar nicht. Dumm, dass unser Wagen in genau diesen zwei Wochen nicht fahrbereit war. Schön, dass ich es überstanden habe. Und jetzt: FRÜHLING! Alle zusammen: JA!:-)

Das Sommerkleid und ein Strickjäckchen habe ich schon gezeigt; über den eklatanten Mangel an dunkelblauen Röcken sprach ich bereits und schon am vergangenen Montag segelte ich – nicht wirklich hoffnungsfroh, denn wann findet man schon, was man sucht? – in die Innenstadt, um diesen Mangel durch Stoffbeschaffung zu beheben. Und es muss wohl ein guter Frühling werden, denn das gesuchte fand sich versteckt im unteren Bereich der Verkaufstische: ein dunkelblauer Baumwollstoff mit geringer Elasthanbeimischung, wirkt etwas wie ein ganz, ganz feiner Rips dadurch, dass die Querfäden unterschiedlich dick sind. Dazu ist der Stoff recht fest, hat einen leichten Schimmer und für 6,- € den Meter auch günstig genug, um zwei Röcke daraus nähen zu können. Nummer Eins ist fertig. Ja!

Gewählt habe ich den Faltenrock, der schon am grauen Kleid zu sehen war. Nicht gut zu erkennen, vielleicht, aber doch gezeigt. Dieser Faltenrock ist nur minimal ausgestellt und fällt im stehen sehr schmal. Die Taille habe ich um zwei Zentimeter nach oben gezogen, da mir das mit meinem – immer im Verhältnis zu meinen langen Beinen, ja! – kurzen Oberkörper gut gefällt: lässt die Hüfte schmäler erscheinen und verschleiert, wo die Taille genau sitzt. Da befinde ich mich in Opposition zur gängigen Stilempfehlung, die Frauen mit kurzer Taille immer rät, nein, befiehlt, längere Oberteile zu tragen und Hüftröcke und -hosen zu wählen. Dazu kann ich nur sagen: bah, wie langweilig und sowieso: eine kurze Taille ist ja nur auffällig, wenn die Hüfte darunter nicht knabenhaft schmal ist. Und ist die Hüfte breiter, dann sehen Oberteile, die dort enden, saublöd aus – mit Verlaub! Und der Bund wird sich wunderbar in die Rundung hineinquetschen und schöne Dellen schaffen, die sich nach oben wölben, um die Taille in ein Faß zu verwandeln. Ja, viel besser 😉 Es gibt sicher viele Mädels, bei denen das anders aussieht, aber darf ich an dieser Stelle noch einmal dafür plädieren, nicht alles, was “anders” ist, als negativ zu empfinden und verbergen, verstecken oder kaschieren zu wollen? Wenn ich beispielsweise wieder von meiner hohen Hüfte spreche, dann ist das ein Fakt, der mich manchmal nervt, der dafür sorgt, dass manches nicht so gut aussieht – aber es bedeutet nicht, dass ich diese Körperpartie häßlich finde. Nur für den Fall, dass wieder jemand denkt, ich meckere: Schönheit ist mehr als die Schablone, die dafür bereit steht …

Und weil ich ja keine Probleme damit habe, mich zum Hans zu machen – zumindest nicht, wenn ich es für euch tue 😉 – und dieser Rock erst so recht im Gehen seine Schönheit entfaltet (finde ich), habe ich meinen ganz privaten Catwalk gefilmt. Ich hatte das vor über einem Jahr oder so schon mal für eine Hose getan und es war gar nicht so schlimm.

Ja, ich bin eine Hüftschwingerin, so befürchte ich. Gar nicht absichtlich, aber irgendwo muss sie ja hin, oder? Auf alle Fälle mag der Rock es …

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6 thoughts on “Frühling, ja! Ein positiver Beitrag mit viel Ja!”

  • Ja, Du hast vollkommen recht, nur im gehen sieht man wie toll der Rock ist. So ein statisches Bild kann die Weite vom Rock gar nicht wiedergeben.
    Grüße
    Elke

  • Well, so wie Du sagst: irgendwo muessen sie ja hin! 😀
    Finde das Fallen und Schwingen des Rockes bei einer Groesse wie Deiner aber wirklich zum Dahinschmelzen!

    Musste gerade beim ‘Aufarbeiten’ Deiner letzten Posts kichern.
    Wenigstens braucht Dein Juengster keine Angst vor ‘Tante Gerlinde’ und ihrem ‘Nicht-lesen-moegen-Vermiesungs-Trick’ haben.
    Die meisten sind haeufigst ‘einiges mehr Lese-Begeistert wenn ich auf eine entsprechende Anti-Meldung sueffisant sie angrinse und ihnen dann erzaehle:
    “Ui, das ist aber praktisch. Da darf ich Dir dann bald aaalle Deine Spielsachen wegnehmen und Du und/oder Deine Eltern koennen gaaaar nichts dagegen machen!”
    Weiterfuehrung nach entsetzter Frage des Warums:
    “ja, ich brauche Dir nur zu schreiben, dass ich am … komme um sie alle abzuholen und weil Du nicht lesen kannst gilt das als Zustimmung und niiiiemand auf der Welt kann Dir dagegen helfen! Das ist auch fuer die Erwachsenen so, deswegen versuchen die, alles moeglichst genau zu lesen, weil denen kann man auf diese Tour leiiicht alles Geld nehmen!”

    Leider muessen die Eltern dieses Schreckgespenst auch noch bestaettigen und voila – meeeehr ‘Incentiv’.

    Einmals war da ein armer staendig ‘gebogener’ Legasteniker von Jungen drunter; er brachte seine ganze Umwelt zur Verzweiflung (eigentlich die sich selbst mehr; das Kind war die Ruhe selbst!)
    Zu meinem Erstaunen, ‘las’ er aber eine bestimmte Art Comic-Hefte sehr gerne. Einmal scheinheilig/unauffaellig ‘kontrolliert’, WAS er da denn eigentlich ‘las’ und herausfindend, dass das was ER ‘herausbrachte’ und das was ich zum Lesen vorfand, das gleiche Ergebnis brachten, habe ich dann seiner Umwelt ein ‘Bossing-Stopp’ verordnet und dem Jungen erklaert, dass das mit dem ‘Spielsachen stehlen’ leider auch fuer ihn gueltig ist – keine Gnade, nur weil …!
    Keiner hat eine genaue Ahnung wie, aber er ist meinem Rat gefolgt, nahm sich (viel) mehr Zeit, ignorierte Hetzereien und Haenseleien und kriegt/findet eigentlich alles heraus, was da in geschriebener Form ihm praesentiert wird.
    Verschmitzt lachen musste er dann Jahre spaeter, als ich ihm einmal ‘vorwarf’, dass ich ihn fuer den groessten Spion auf Kindesbeinen und mit Erwachsenen in einem Raum sitzend fand.
    Auf die Frage, wie ich ‘das’ denn entdeckt haette, musste er meinen Verdacht von ‘Lippenlesen’ bestaettigen. Mir fiehl auf, dass er zwar in der ganz anderen Zimmer-Ecke mit seinen Geschwistern sass, aber staendig die Erwachsenen ‘beobachtete’ fast hypnotisierte. Wenn dann ab und an dann noch Gefuehlsregungen, wie Belustigung oder Entsetzen bei i h m zu beobachten waren, obwohl er gar nicht mit seinen Geschwistern spielte, worauf laesst das schliessen?!

  • Btw., das Strickjaeckchen vom Vorpost ist NUR dann trachtig, wenn Du a) nach ‘Leberkaes-Country’ faehrst b) noch entsprechend ‘Christbaum-Schmuck’ dazu gibst.
    Dies war naemlich einmal meine Erklaerung fuer australische Schulkinder, dass ‘Tracht’ frueher bestimmte Farb- und Muster-Kombis waren (man konnte an denen ‘identifiziert werden’) und ansonsten reine Angeberei und Darstellung, wiiiie reich man ist und wieviel Silber-Schmuck man sich leisten kann. 😉

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