Hemdblusenkleid – endlich gebügelt, Kamera – zickt rum, Wetter – mittelmäßig. Und Kommentare…

Also, das Hemdblusenkleid, dass ich am Montag entwickelt und am Dienstag begonnen hatte, war dann auch wirklich schnell fertig: am Mittwoch Spätnachmittag saß ich auf dem Tennisplatz auf der Bank, sah meinen Söhnen beim Zerlegen der Halle zu und habe handgestichelt. Da ich sonst dort stricke oder aber in englischen Schnittbücher blättere, hat niemand auch nur ein Wort darüber verloren 😉 Am selben Abend noch ist das Kleid von der Waschmaschine auf die Leine gewandert, am nächsten Morgen bereits war es getrocknet und hätte gebügelt und vorgeführt werden können. Weshalb das nicht geschah – ich vermag es nicht zu sagen. Nun, heute morgen habe ich es von besagter Leine gezogen, gebügelt und übergeworfen. Das Kleid ist unfotografierbar. Nahezu zumindest: entweder die Streifen verwischen zu einem psychedelischen Zebramuster von berauschender Qualität oder aber der Wind weht mir die Haare in die Augen oder aber das kleine Kind hält die Kamera schief (während die Frau Mama einen schiefen Mund zieht) oder aber die Kamera entscheidet sich, dass unscharfe Bilder künstlerisch höherwertig sind. Zu kalt für das Kleid ist es auch …

Die Frage, die sich stellt: bin ich zufrieden? Wie üblich: Jein. Die Methode der Verweigerung von herkömmlichen Verschlußnötigkeiten könnte zu einem stilbildenden Element werden, denn die Blende – obwohl nach oben hin leicht geöffnet konstruiert – legt sich schamhaft zu und die Mühe der vorletzten Woche, zwei einteilige Kleidbasen zu erstellen, hat sich gelohnt: ohne die Taillenabnäher kann ich das Teil über den Kopf ziehen (wobei rein leichter ist als raus).
Am Armausschnitt könnte es sein, dass doch noch wieder die drei Millimeter fehlen – ich hatte das Armloch für den Ärmel um vier Millimeter nach unten vertieft und dabei vielleicht die Kurve wieder zu rasant genommen; dadurch kann es am Auschnitt manchmal etwas ziehen. Das kann aber auch am Stoff liegen, der sich ein wenig an der Wäsche festhaften mag. Nun, in jedem Fall nichts dramatisches und verglichen mit allem, was ich von der Stange kaufen könnte, eh unbedeutend. Es könnte also sein, dass ich hiermit meinen Hemdblusenschnitt gefunden habe – ich bin ja ein Wiedernäher 😉

Das kleine Kind ist mehr Landschafts- denn Porträtfotograf und schief ist englisch und alles, was englisch ist, ist schick!

Gehen wir lieber wieder rein, bevor wir uns ins Krankenbett frösteln (man beachte, wie ich das Wetter dezent einfließen lasse, aber Schmipftiraden unterlasse – elegant, gell?). Und kann es sein, dass das kleine Kind nun auch noch eine Model-Karriere anstrebt? Oder macht der sich über mich lustig??

Gut, besser als so geht es nicht. Lassen sich Details erkennen? Wie auch immer, es ist praktisch, angezogen, blau-weiß gestreift, kniebedeckt und passt. Kann ich mehr verlangen?

Und da ich nun noch eine Dreiviertelstunde Zeit habe, die ich nutzen könnte, um a) einen Rock fertig zu stellen, b) an einem passenden Blusenschnitt zu werkeln (könnte ich nur meinen Kopf dazu bekommen, logisch zu denken: Falten unterhalb einer Passe, in die Abnäher integriert sind – werden die Falten dann auch auf der äüßeren, sichtbaren Seite unterschiedlich breit?) oder das Mittagessen vorzubereiten (aber nicht fertig zu stellen, welchen Sinn macht das denn?) – weil ich also all diese Zeit habe, könnte ich sie dazu verwenden, mir Gedanken über Kommentare zu machen.

In den letzten Wochen bin ich auf verschiedenen Blogs darauf gestoßen, dass viele die Kommentare als die Lebensberechtigung ihres öffentlichen Schreibens betrachten – ob es dabei nun um die Qualität oder die Quantität der Kommentare geht, ist noch umstritten. Auch der Umgang mit Kritik ist eine Sache, die nicht klar geregelt ist. Ich meine hier keinesfalls Kritik an der Person der Bloggerin – das geht gar nicht; gefällt mir ein Blog nicht, suche ich ihn nicht auf und sollte es etwas Gesetzwidriges sein, so würde ich die Polizei informieren – sondern die Kritik an den gezeigten Kleidungsstücken (womit klar ist: ich rede von Strick- und Nähblogs). Da bin ich gleich einmal in mich gegangen und habe überlegt, was ich will und wie ich selbst handele.

Ganz klar und ungelogen: ich liebe GUTE Kommentare. Wer nicht? Frage ist: was sind – für mich – gute Kommentare? Gut sind für mich die Gastbeiträge, bei denen etwas persönliches herüber kommt, eine Geschichte zum Vorschein kommt (liebe Joanna: da denke ich an viele, aber besonders du fällst mir jetzt ein!). Als gut empfinde ich diejenigen, bei denen das innere Bedürfnis zu spüren ist: “Das muss ich jetzt hier hinschreiben.” Gut sind natürlich diejenigen, die mich berühren – logisch: wenn dir jemand sagt, ich lese das so gerne und du bist mir sympathisch, dann hört man das gerne 😉 Ebenso gut ist es, wenn jemand bei einem Problem weiter hilft, eine Empfehlung hat, einen Rat oder eine Lösung bietet.

Aber die bloße Anzahl – wie bei vielen amerikanischen Blogs zu beobachten – an Beiträgen, die hinter einander weg in einem Einzeiler enthusiastisch loben – nein, das fände ich – tja, ich weiß gar kein Wort, irgendwie enttäuschend, langweilig, unglaubwürdig? Eine Mischung aus all dem? Denn ich könnte viel Lob gar nicht glauben, wüßte damit nicht viel anzufangen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich kein Mensch für große Gruppen bin, am liebsten persönlich werde und mir das Intime fehlen würde. Na, das ist nicht nur wahrscheinlich, so ist das halt. Als mein Kosmetikforum damals vom exklusiven, kleinen Zirkel zu einer Bekanntheit wurde, hat es nicht mehr lange gedauert, bis ich die Seite aufgab; ich fühlte mich bei mir nicht mehr wohl und wie auf einmal jeder Beitrag von mir zur Äußerung des Gurus hochgepusht wurde – ganz, ganz schrecklich. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass es vielen anderen genauso geht, aber dennoch glaubt, nur viele Kommentar wären ein Beweis für einen gelungenen Blog. Das habe ich bei vielen zwischen den Zeilen heraus gelesen (oder fehlinterpretiert). Dabei haben sie es gar nicht nötig.

Ich als Kommentatorin bin leider sehr sparsam, dafür fehlt mir doch die Zeit und die Ruhe, denn einfach nur einen Beitrag hinterlassen, der nicht viel anders zeigt als “Kilroy was here” – dazu freue ich mich selber viel zu sehr über jeden neuen Kommentar; immer in der Hoffnung, da kommt was Spannendes (was ja meist der Fall ist). Ich schreibe also nur, wenn ich etwas umwerfend toll finde UND Zeit habe oder weil ich das Gefühl habe, helfen zu können (auch, wenn ich gerade nicht genug Zeit habe). Bin ich krank und habe viel Zeit, dann schreibe ich gerne überall etwas Nettes, wo es mir gefällt. Kommt aber zum Glück nicht so oft vor, das Kranksein. Gefallen tut es mir öfter 😉

Was ich aber gar nicht leiden kann, ist vollkommen ungefragte Kritik. Nun fordere ich diese ja oft heraus, weil ich meckere, nörgele, Fragen stelle und oft sehr intensiv teilhaben lasse. Dann ist Kritik in Ordnung; ich habe auch noch nie einen Kommentar gelöscht, auch wenn er mir vielleicht nicht behagte. Aber wenn ich durch andere Blogs streife und dann auf Gastbeiträge stoße, die einer Mitbloggerin – die vielleicht gerade ihren ersten Pullover gestrickt hat – ungefragt erklären, warum das Ding Mist ist (was ihr noch nicht aufgefallen war), wenn einer sehr Schlanken erklärt wird, die engen Hosen solle sie keinesfalls tragen oder einer Dicken ins Gesicht geknallt wird, dass das doch wohl nicht ihr Ernst sein kann – uih, da werde ich aber böse. Wenn mir etwas nicht gefällt und die Bloggerin glücklich damit ist, werde ich mich hüten, das zu sagen – auch nicht in pseudofreundlichen Worten: “Hach, du bist ja so mutig, ich würde mich das nie trauen, dabei bin ich viel schlanker als du, düdeldü!” Wenn ich nicht sagen kann, dass ich es mag, halte ich die Klappe. Vor allem da, wo ich ahne oder gar weiß, dass ein empfindlicher Nerv getroffen wird. Kann das so schwer sein? Kritik ist nie leicht zu verpacken; es hat hier auch schon – sehr liebe – Kommentare gegeben, die mich mehr getroffen haben als beabsichtigt. Aber zwischen freundlicher Kritik, die auch eine gewiße Fürsorge beinhalten kann, und dem Herunterputzen anderer, um das eigene Selbstwertgefühl aufzupolieren, besteht ein großer Unterschied.

Nun muss im Gegenschluß bitte nicht heraus gelesen werden. “Die hat mir noch nie was Nettes gesagt, also findet sie alles scheußlich…!” Stimmt nicht, die Zeit ist der entscheidende Faktor. Und bei Blogs, die eh schon eine enorme Zahl an Zustimmung erhalten haben, braucht es meine Stimmer nicht mehr unbedingt – sowieso bilde ich mir ein, dass diejenigen, die ich immer lese und eigentlich immer gut finden, das auch wissen, ohne dass ich jedes Mal meinen Otto-Wilhelm hinterlasse.

Noch eines gibt es, was mich an Kommentaren stört: wenn endgültig amerikanische Verhältnisse eintreffen. Wenn ein Blog so viele Kommentare erhält, dass die Bloggerin bald alles tut, um diese auch zu behalten und sich nicht mehr darum schert, was sie selbst beschäftigt, sondern nur noch für eine größtenteil anonyme Masse schreibt. Und daran feilt, der Vorstellung besagter Masse zu entsprechen, um dann womöglich Werbung gewinnbringend schalten zu können. Sehe ich das falsch? Deshalb liebe ich Kommentare, die persönlich sind und der Person dahinter auch klar zugeordnet werden können – nicht Masse, sondern Klasse. Und dafür werde ich mal kurz amerikanisch-gefühlsduselig und danke denenen, die wissen, dass sie gemeint sind und die ich anhand ihrer Schreibe erkenne. So macht das Spaß!

Gut, die Zeit ist nahezu um, mein Hirn hat leider nicht mal so neben her das Biesen-Problem gelöst, Essen ist auch nicht mirakulös gekocht worden und wärmer ist wohl auch nicht geworden. Aber nun hole ich gleich den Großen ab und dann geht die montägliche Rennerei los 😉



16 thoughts on “Hemdblusenkleid – endlich gebügelt, Kamera – zickt rum, Wetter – mittelmäßig. Und Kommentare…”

  • Ach, jetzt bin ich aber erleichtert, dass ich das mit dem zukünftigen Streifenmonat schon verraten habe, sonst würden alle denken, ich mache das nur, weil ich auch so nen hammer Streifenkleid nähen will, wie Michou!

    Ab gesehen davon, dass ich immens bewundere, was du dir an Wissen über Schnittkonstruktion rangeschafft hast und wie du es beharrlich einsetzt und verbesserst…ich bin einfach entzückt von den Streifen, die in den verschiedenen Richtungen so unterschiedlich wirken und sich so toll ergänzen.

    Jetzt bin ich natürlich ein bißchen gehemmt, weil ich einen ganz persönlichen, tollen Kommentar schreiben muß, aber eines muß ich noch ergänzen. Ich mag das, wenn eine Bloggerin, die ich lese, auch mal einen Einzeiler hinterlässt, weil ich dann weiß, dass wir “verbunden” sind. Irgendwie fühlt sich das gut an.

    Danke übrigens für deine STrickhilfe!

  • Streifenmonat? Da weiß ich noch gar nichts von … Blümchen ist ja nicht so meines, ich bin einfach nicht süß 😉

    An meinem Wissen gibt es noch so viel zu verbessern und aufzufüllen und das geht nur mit Nähen, nähen, nähen. Tue mein bestes. Aber wie schön, dafür gelobt zu werden – das ist doch schon persönlich, denn dieses Kompliment setzt voraus, dass du hier was gelesen hast und nicht nur Bildchen guckst. Kann es persönlicher gehen? Und Einzeiler mag ich auch; was ich meine sind die immer gleichen seitenlangen Auflistungen von : Oh wie schön! Oh, wie toll! Oh wie … 😉

    Wenn es beim Stricken nicht läuft, dann melde dich ruhig mal per Mail; fragen darf man mich alles ….

  • Ich hoffe widerlegen zu können, dass Blümchen immer süß sind. Ich bin ja auch wenig süß – oder habe meine süße Seite sehr hinter anderen Eigenschaften verborgen. Deswegen ist ja das Experiment so interessant.

    Bei den Streifen interessieren mich andere Fragen. Was machen Längs und Querstreifen, wie setzt man einen schrägen Fadenlauf dekorativ UND clever ein. Müssen Streifen immer passen oder was passiert, wenn man sich weniger Mühe gibt oder die Regel bricht. Müssen Streifen immer maritim sein oder könnte man sie auch zuckrig gestalten und und und. Ich bin schon jetzt ganz gespannt auf den Streifenmonat und ich habe noch 1000 Ideen für Motti

  • Doch, ich finde Blümchen immer süß – wogegen nichts zu sagen ist, das stört mich nicht. Doch zu meiner Person passen sie nur sehr selten. Im letzten Jahr hatte ich ja ein Hemdblusenkleid genäht, dessen Stoff ein helltürkises Rosenmuster zeigte – absichtlich etwas Geradliniges aus einem süßen Muster zu machen, das finde ich am reizvollsten. Aber dennoch: wann immer ich das Kleid trage, überwiegt doch der Blümchencharakter und es ist sehr stark tagesformabhängig, ob es mir steht oder nicht. (Am meisten aber stört mich an dem Kleid, dass ich den Stoff kaufen musste – liebe Rosenstoffe, eigentlich – die Idee dazu im Kopf hatte und dann noch vor Nähbeginn die gleiche Idee in der Burda auftauchte. Einerseits schön – ha, Rosen und Hemdkleid passen zusammen, hurra! – andererseits war das doch meine Idee … ;-(. Blablabla)
    Ich habe auch für die nächste Bluse einen Rankenblütenstoff hier liegen – aber große Blumen: geht für mich gar nicht. Es ist und bleibt süßer als ich sein kann. Und du bist wohl süß: Grübchen, Strahleaugen und blonde Locken! Basta! 😀 Blumen gehören da geradezu drangekleistert. Und dann sieht es hundertpro toll und erwachsen aus. Nochmals Basta! Muss jetzt Rock zu Ende nähen. Doppelbasta! Habe gar keine Lust, denn danach muss ich Schnitt basteln, für den ich zu doof bin. Bah! Äh, nein, ähm: BASTA!

    oder ich könnte den ganzen nachmittag online bleiben und die zeit verpennen … wäre doof, oder? hmmmm

  • Mir gefällt das Kleid sehr gut und ich finde es passt so gut zu dir. Unglaublich das du so etwas selbst konstruieren kannst. Mir fehlt da im Moment freie Kapazität im Kopf. Aber wenn Frau Lu größer ist steige ich bei dem Konstruktionsthema nochmal ein.
    Liebe Grüße
    Arlett

  • DU sprichst mir aus der seele! niemals nie sollte man ungefragt böse kritik dalassen! das ist einfach verletzend für die jeweilige bloggerin. wer weiß wieviele stunden sie an einer sache gesesen hat und sie ist so glücklich damit und dann kommt da jemand daher und macht das schlecht. leider fallen bei vielen im internet die hemmungen- oder glaubst du, diese frauen würden auch im “echten leben” einem sowas ins gesicht sagen? da kenne ich nur ganz wenige und auch die machen das nur eher selten.
    mir wurde auch mal von einer ” dame” eine ganz miese kritik dagelassen und das tat echt weh. besonders weil es so fies geschrieben war.
    mir ist es egal wie eng die hosen sind und wenn ein kleidungsstück nicht richtig passt denke ich mir mein teil, schreibe es aber nicht. geschrieben wörter sind schwierig und könne auch leicht missverstanden werden- mir fehlt da oft die mimik dazu.
    mach du mal schön weiter. ich finde es ganz toll und freue mich jedesmal, wenn du zufrieden mit deinem ergebnis bist (auch wenn du selbst deine größte kritikerin bist ;0)

    ganz liebe grüße
    andrea

  • Och Mann, wieso kannst Du sowas tragen … Ich sehe in solchen Kleidern schnell aus, als ob ich Omas Kittel übergetreift hätte – Manno !!!
    Steht dir ganz hervorragend und die Streifen in alle möglichen Richtungen laufen zu lassen, gibt den richtigen Pfiff.
    Mit den Blümchen sehe ich das übrigens genauso wie Du, es gehen bei mir auch nur sehr wenige blumige Muster und die Schnittauswahl ist äußerst schwierig. Bin halt auch nicht süß, hab dafür, wie Du auch, andere Qualitäten 😉
    Jetzt noch was zu den Blogkommentaren. Ich freue mich auch über kurze Kommentare und bin manchmal ganz erstaunt, wer alles so bei mir mitliest. Aber meine Beiträge würde ich niemals darauf ausrichten, möglichst “Hip” zu werden – so bunt kann ich gar nicht … >:->

  • Ich finde ja auch, dass Blümchen süß sind und sie nicht zu mir passen. Irgendwie. Aber irgendwie schon.
    Ich habe auch eine ganze lange Zeit geglaubt (so 32 Jahre etwa, nein eigentlich erst seitdem ich nähe), dass Kleider süß sind und schon mal gar nicht zu mir passen. Aber das Feedback sagt mir etwas anderes. Und was ich noch am wichtigsten finde: Ich fühle mich wohl in meinen süßen Kleidern 😉
    Was das Feedback bzw. die Kommentar anbelangt: lieber, wenige aber ehrlich Kommentare, als zig, die nur ‘oh, wie schön’ sagen.

    Und nun zu Dir und Deinem Kleid. Ich finde es toll – echt! Steht Dir gut.
    Mein Streifenkleid ist noch nicht angefangen. Der Stoff ist zwar da, aber ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das Ganze gestalten will.

    Mein Plan: Oberteil von Simplicity 4995, wegen der richtigen Hemdsärmel und das Rockteil vom Burdakleid aus 2/09 Mod. 101 (das hat Raglanärmel)

    Vielleicht komme ich am Samstag dazu, dann ist wieder Nähtreffen.
    Hast Du Zeit und Lust?

    Hab noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Simone

  • Soll natürlich nicht heißen, dass ich mich nicht über ‘oh, wie schön’s freue…
    Ich freue mich über jeden, ehrlichen Kommentar.
    Und ‘hip’ sein möchte ich schon mal gar nicht.

  • Grad hab ich´s bei primavera schon geschrieben: Hemdblusenkleider finde ich total klasse, aber an mir nicht.
    Zum Blümchenthema: ich mag Blümchen gerne, ich mag auch “süß” ab und an ganz gerne.
    Zum Thema Kommentare: ich mag Kommentare, bei denen man rauslesen kann, daß die Verfasserin sich das Bild richtig angesehen hat und den Text gelesen hat, den ich dazu geschrieben habe und nicht einfach einen Standardsatz abläßt. Eh klar, oder? Ich freu mich schon, wenn ich zahlreiche Kommentare bekomme, schließlich hab ich mir auch viel Mühe gemacht, mit dem Nähen, Fotographieren und bloggen.
    Ungefragte Kritik kann so oder so daherkommen. Es kommt halt immer auf den Ton an … da kann man oft ganz interessante Anregungen rauslesen.

    Christel

  • Ich konnte eigentlich von Eva abschreiben… ;-). Ich mag Hemdblusenkleider hauptsächlich deshalb nicht weil sie an mir wie Schürze/Kittel aussehen (wie egoistisch). Dir stehen sie – das hast Du jetzt zum wiederholtem Mal bewiesen und dieses Kleid mag ich sehr!!!

    Was Blümchen anbelangt – das was Du bisher blumiges hier gezeigt hast, stand Dir sehr gut, aber ich kann Deine ambivalenten Gefühle verstehen … Mir reichen schon an den Schultern gekräuselte Ärmel um mich verkleidet zu fühlen. Und fast alle Muster – Blümchen, Karos, Streifen die mehr als 2 Farben mitbringen …

  • Jetzt weiss ich garnicht, wie ich anfangen soll 😉

    Also zu allererst finde ich dein Kleid sehr gelungen. Die bewusste Unterbrechung der Streifen ist ein Detail, dass ich bei gesteiften Sachen auch gerne einsetze.

    Zweitens finde ich nicht, dass Blümchenkleider automatisch süss sein müssen. Die können sehr wohl dramatisch sein, allerdings nicht in Streublümchen 😉 Die mag ich für mich auch nicht.

    Ich bin auch eine eher schlechte Kommentarin, die meisten Blogs lese ich frühmorgens bei meiner Tasse Kaffee, 5min bevor ich die Kinder wecke. Da habe ich einfach nicht die Musse ausgiebige Kommentare zu schreiben. Wenn ich irgendwo meinen Senf dazugebe, dann muss mir der Blog oer der Artikel schon sehr gut gefallen, so dass ich später am Tag noch mal wiederkomme 😉

    Ich würde auch nie ungefragt negative Kritik dalassen. Schon gar nicht, wenn sich jemand noch im Anfängerstadium befindet. So etwas ist einfach vollkommend demotivierend.

    LG Lucia (die sich immer wieder freut, wenn es auf deinem Blog etwas neues zu lesen gibt, vorallem, weil ich es selten schaffe, einen Artikel in einem Rutsch zu lesen. Ich muss beinahe jedes Mal wiederkommen, um ihn in Ruhe und mit Genuss lesen zu können ;))

  • 😀 😀

    “Kilroy was here!” = baehh, gerade, um Dich zu verscheissern; labber Dich dafuer als Fortsetzung zu dieser Floskel voll.

    An ALLE Anti-Bluemchen-Fans: dann nehmt sie halt stattdessen als Straeusse – ist doch wurscht oder?!
    Das mit dem ‘suess’ oder anti-suess vo Euch selbst waere ja jetzt ein Streitpunkt mit einigen von Euch, wo wir beidseitig ja gar nicht sooo viel Zeit zum Streiten und lesen haben, wie ich jetzt loswettern koennte. Nur Kurz-Fassung: fuehlt Euch gewatscht fuer Eu’re Meinung bezueglich ‘nicht-suess-seins’ Eurerselbst!!!! (und ab mit Euch unter den Teppich zum Schaemen – KEINE wird mir da vorzeitig hervorlugen!!!! Und DU gehst auch hinein, liebe Blogbesiterin = kein bischen sorry!!!)

    Fuer mich selbst waehle ich Bluemchenstoffe entweder einfach nach ‘mich in sie verlieben’ (und dann spaeter lange ueberlegen, was ich daraus mache. In generell verpasse ich aber nur kleinbluemeligen Stoffen einen Schnitt, mit mehr als nur ‘2 Seiten-Naehten’. Grossblumige tun mir immer sehr leid an mir Gartenzwerg, weil ich als die nun einzig brauchbare ‘Display-Flaeche’ nun mal nur 1x Po und 1 x Bauch dann zu bieten habe (Busen: n/a = not available 😉
    Da nehme ich dann eher Schnittmuster mit wenig Naehten und moeglichst viiiiel Weite/Zelt und wenn ich tausendmal so verloren wie Feivel,der Mauswanderer in dem Ding aussehe – aaaber die ‘Blumen’ (hab’ mich in die Dinger doch vorher verliebt – warum dann zerhacken?)

    PS: das ‘Streifen-Thema’ wird interessant fuer mich; d.h., ihr ‘armen Ihr’, wenn ihr diesen meinen Senf aushalten muesst! 😉 😀

  • Puh, was mach ich denn nun? Ich bin kein Lang-Schreiber, würde Dir doch aber gerne sagen, dass mir dein Kleid gefällt.

    Hemdblusenkleid wird nach Kleid für Hochzeit und Kleid für Sommerkonzert das nächste Projekt!!! Weil’s mir an dir so gut gefällt.

    Liebe Erst Grüße
    Karin

  • Danke, liebe Karin – dabei sieht das Kleid mit einem breiten blauen Gürtel erst richtig gut (an mir) aus. Du hast also einen Röntgenblick 😉

    Schön, wenn das hier inspirierend wirkte, das freut mich immer sehr.

  • Ein schönes Kleid, ein süßes Kind!

    Die Meinung zum Kommentieren entspricht genau meiner. Wenn ich schon diese Verlosungen sehe, bei denen man verlinken, Mitglied werden und bei Facebook wer weiß was machen muss (bin da kein Mitglied), dann schließe ich das Fenster sofort.

    Ich kommentiere, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe. Manchmal lobe ich schöne Dinge, wenn sie mir gefallen und noch niemand sonst bisher den Post kommentiert hat. Aber ich muss nicht die Hundertste sein, die schreibt: “Das Kleid ist schön.”

    Liebe Grüße,
    Henriette

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