Innen wie außen, außen wie innen

Grau. Liebe ich eigentlich. In Kombination mit anderen Farben oder von Kopf bis Fuß. Doch in den letzten Jahren habe ich zu der Farbe meinen Draht merklich verloren.
Aber es gibt so Tage und Stimmungen, da passt es. Gar nicht mal trist, sondern einfach unauffällig, etwas farblos eben. Wäre für mich momentan sogar ein Fortschritt. Immerhin bin ich nicht mehr wütend, eher resigniere ich an meiner lästigen Erkältung.
Also grau für heute.
Grauer Himmel, graue Laune, graue Kleidung. Nicht schwarz, nicht weiß, sondern mittendrin. So ist das.

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Da der Rock ebenfalls in den letzten Wochen entstanden ist – quasi ein Livetest des Rockschnittes mit zugedrehten Abnähern in Bezug auf Saumweite und Sitz und Verwendbarkeit – hat das Grau auch eine weitere Berechtigung als nur meinen inneren Zustand zu dokumentieren. Er ist neu, er ist genäht und er beweist: ich habe wirklich, wirklich etwas getan.

Dank Zusza war ich sogar fast motiviert, diese Bilder zu machen – die veränderte Kameraposition muss ich noch verinnerlichen und statt nach oben das Kinn nach unten nehmen; so von oben herab bin ich nun wirklich nicht. Hätte ich hier jetzt mal gerade gestanden, dann könnte man vielleicht sehen, dass der Rock zwar langweilig, aber ein Hüftschmeichler ist. Ist aber auch nicht so wichtig, denn der eigentliche Star des Bildes ist Momo.
Unsere zierlich-zarte, klein-feine schwarz-strubbelige Freundlichkatze, die sich bislang nur selten zeigte, wenn geknipst wird. Sie ist das absolut entzückendste Katzenmädchen überhaupt. Außer morgens um 5:30 Uhr …

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7 thoughts on “Innen wie außen, außen wie innen”

    • Jein, früher, als meien Haare dunkler waren, sah es interessanter aus. Seit ich einige graue Haare habe, eher müder. Ich glaube, wenn ich denn irgendwann endlich einmal richtig grau bin, wird es mir wieder gefallen wie zuvor 🙂

      Das mit dem “echter” finde ich gut, du kennst mich ja schließlich wirklich!
      Hatte übrigens heute an dich gedacht und überlegt, ob Nina in den Ferien wohl noch mal Lust hätte, mit den Jungs was zu machen? Du dürftest dann ja mit kommen … 😀

  • Sehr schöner Rock. Ich liebe ihn. Die Kombi steht Dir gut, wenn auch ungewohnt. Der Rock wird der perfekte Kombipartner für die nächsten Oberteile sein.
    Liebe Grüße
    Janine

    • Hmmm, ich finde ihn ja eher langweilig – vor allem, weil er bislang außer zu grau und rot noch zu gar nichts so richtig gut aussah. Er ist etwas wankelmütig, was sein Grau anbelangt und will dann gerne mal Zicke spielen. Aber nach dem Schnitt kommt dann ja noch was Blaues …:-D

  • Dein grauer Rock hätte gestern hier gut zum Wetter gepasst 😉 heute sieht es wieder freundlicher aus.
    Ich habe jahrelang kaum Farben getragen (ausser vielleicht mal dunkelrot) und es mir irgendwann mühevoll wieder abgewöhnt, als ich merkte dass ich mich hinter diesesen ganzen Grautönen verstecke. Unter dem Motto bloss nicht auffallen.
    Inzwischen bin ich nicht mehr ganz so streng und es gibt eben so Tage…. 😉

    Ach, und Momo. Passt alles, sogar nicht nächtliche Ruhestörung. Vielleicht liegts doch am Namen

  • Endlich ist die Erstarrung durchbrochen, diese Rockform steht dir sehr ! Etwas schwingende Leichtigkeit tut dir gut. Für mich bist du (Innen und außen) heute weniger grau als in deinen letzten posts.

    Alles Gute wünscht dir Petra

    • Der wird auch noch in verschiedenen Farben und Varianten genäht werden – sobald ich mich auch innen noch weniger grau fühle. Aber du hast recht: so langsam schimmter das Grau zumindest wieder silbern: es geht aufwärts. Hoffentlich, traue mich nicht, das laut zu sagen …

      Danke dir 🙂

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