Mal sehen, ob ich das noch kann

Ich habe mir eine kurze Zwangspause verordnet, was das Nähen anbelangt – erst mal sortieren, was ich wie und wo und wann und womit will. Vielleicht nähe ich erst den roten Faltenrock und habe damit hoffentlich ein Erfolgserlebnis; das benötige ich dringend. Bislang kommt es mir so vor, dass – mit Ausnahme meiner kleiner nebenberuflichen Existenz – dieses Jahr genauso bescheiden und elend wird, wie es die letzten zwei waren. Brauche ich nicht mehr, es reicht!

Nun hatte die weltbeste Dodo ja vor kurzem ihre fertige Version der Riviera gezeigt – dabei fällt mir ein: meine Downloadseite funktioniert im Augenblick nur über die Seitenleiste; das Plugin, das alles gelistet hatte, hat seinen Geist aufgegeben und mir fehlt die Zeit, alle Links händisch einzugeben – und mich damit angestupst, doch endlich die letzten Fäden zu vernähen. Das Teil war fertig, seit Monaten, nur 6 Fäden hingen raus. Ich muss mich nicht verstehen, tue ich auch gerade nicht. Meine Riviera dreht also eine dringend benötigte Runde in der Waschmaschine und ich mache mich an den Gürtel, den ich mir dazu vorstelle:

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Die nicht ganz Neuen unter euch werden es erkennen und sich in nostalgischen Erinnerungen an gemütlichen Handarbeitsunterricht in der 80ern ergehen. Makramee! Das wird spannend. Oder entspannend, wenn ich es noch hinbekomme und meine Gedanken nicht ständig von hier nach dort galoppieren sollten. Knoten knoten. Endlos, ewig lang … Zen. Ha. Morgen bin ich dann wieder geistig fit, kreativ wie nie und strahlend schön von innen erleuchtet. Das ist doch wirklich nicht zu viel erwartet. Oder?

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