Mein Lebensinhalt?

Da ich noch immer angekränkelt und elend im Bett liege, habe ich Zeit, um einmal direkt auf einen Kommentar einzugehen.

Sabine (ohne Blog, daher kein Link) schreibt:

Ichl leses seit­ei­niger Zeit deinen Blog,anfänglich aus Interesse an Deinen Kleidern, mitt­ler­weile aber eher um zu sehen wie DU Dich wieder fühlst.Es ist unglaublich wieviel Zeit Du damit verbringst über Dein Äüßeres zu meckern.
Ich frage mich wie sich eine Frau mit Kindern nur ihre Zeit mit soviel Ober­fläch­lichkeit verschwenden kann. Es scheint als ob Du die meiste Zeit des Tages mit dem nähen von Kleidern beschäftigtbist,die dir dann doch nicht gefallen,dann foto­gra­fierst du sie und blogst darüber.Was machen deine Kinder deon Mann deine Famlie?

Nicht böse sein,aber ist das dein Lebensinhalt?

Nein, liebe Sabine: das ist mein Bloginhalt. Und das ist ein großer Unterschied. Ich habe schon einige Male erzählt, warum ich blogge – um den Gatten zu entlasten und zu lernen. Denn keine Frau ist jemals objektiv, wenn es darum geht, den Sitz der Kleidung zu überprüfen. Und ich weiß durch einige Kommentar, dass das gerne als “Meckern über mein Äußeres” ankommt. Wozu Berry erst in dieser Woche etwas kluges geschrieben hat 🙂
Oft empfinde ich das selbst nicht als Meckern über mein Äußeres: die vielerwähnte “Hohe Hüfte”, die mir beim Schneidern viel Ärger macht, habe ich nun einmal und bezeichne sie als solche vollkommen wertfrei. Weniger wertfrei meckere ich über meine Rückseite, das muss ich zugeben … 😉 Aber wie ich lernen soll, Kleidung passend zu bekommen, wenn das Benennen des Problems schon als Meckerei empfunden wird, ist mir nicht klar. Die andere Möglichkeit ist natürlich, mir Mühe mit den Bildern zu geben, grundsätzlich nur das Schmeichelhafteste zu posten und zu erzählen, wie wunderschön das alles an mir aussieht. Wahrscheinlich bekäme ich dann Kommentare, die mich der Arroganz und schlechter Augen bezichtigen. Davon abgesehen, wäre eine solche Form des Bloggens nichts für mich. Und ich blogge für mich. Um zu lernen. Um anderen zu zeigen: selbst eine handwerklich ungeduldige und eher unbegabte Dame ist in der Lage, das zu schaffen.

Aber am wichtigsten ist mir, noch einmal klar zu stellen: Das ist der Inhalt meines Blogs, nicht meines Lebens. Das geht in seiner Gesamtheit auch nicht jeden etwas an. Schon gar nicht möchte ich, bis auf sehr seltene Ausnahmen, meine Jungs auf Bildern zeigen. Und sollte der Gatte Lust am Bloggen haben, so ist er alt genug, um das selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin bereit zu verraten, dass mein Jüngster seit anderthalb Stunden – für mich etwas warm und unbequem – auf meiner linken Schulter eingekuschelt schläft, während meiner Großer, nachdem seine Playmobil-Agenten jeglichen Reiz verloren haben, seit einer Viertelstunde an seinem Uraltcomputer Hase Felix Spiele spielt. Der werte Gatte pflegt von morgens bis abends zu forschen und zu entwickeln und abends ein frisch gekochtes Mahl zu sich zu nehmen.
Ja, ich gebe auch gerne zu, dass das Nähen einen enormen Platz eingenommen hat – so ist das mit Dingen, die mich beschäftigen und in denen ich mich verbessern will. Und dieser Teil meines Lebens ist eben blogbar; andere Aspekte sind es nicht, weil sie entweder zu privat sind oder aber viel zu langweilig:

Ärger mit dem Kindergarten, der ständig geschlossen hat.
Mein wöchentlich zweimaliges abendliches Bügeln von jeweils zwei Stunden – hui, spannend.
Kochen, Spülen, Putzen, Einkaufen – solange ich dazu keine revolutionär-neuen Erkenntnisse habe, wird es keinen Hausfrauenbloginhalt geben 🙂
Bettgeschichten? Auch dafür gibt es mit Sicherheit passende Onlinetagebücher.
Urlaub? Findet nicht statt, solange das Haus hergerichtet werden muss.

Dieser Blog ist ein kleiner, gefilterter Teil meines Alltages, in dem ich mehr von mir zeige, als ich jemals dachte. Er ist nicht anonym, ich verstelle mich nicht, ich blubbere darauf los, ich habe gewiße Ansprüche, enttäusche mich manchmal selbst und meckere. Aber niemals werde ich hier alles zeigen oder erzählen. Dafür sind Freundinnen des Lebens offline da.

Hui, du siehst, du hast mich beschäftigt und ich habe mehr gesagt, als vielleicht nötig gewesen wäre. Nun muss ich mir den Kleinen von der Schulter puhlen, um dem Großen einen Film zu suchen und mit ihm zu kuscheln.



25 thoughts on “Mein Lebensinhalt?”

  • so, ich melde mich auch wieder mal und ich möchte dazu folgendes sagen.

    Durch Fehler wird man des öfterern klug, ich finde es herrlich erfrischend, wie
    Du ohne Wenns und Abers Deine Sicht der Nähdinge darstellst. Als Mutter braucht man – oops Frau einen Ausgleich, Deiner ist zum Grossteil – das Nähen.
    Es gibt genügend Blogs, die oh..gefällt mir das Teil, dass ich soeben fertiggewerkelt habe …gut, es sei dann dahingestellt, ob es dem Auge des
    jeweiligen Betrachters auch gefällt. Du bist ehrlich, hast den Mut auch nicht
    so ganz perfekte Bilder zu zeigen, nimmst Dir die Zeit das sehr humorvoll, eloquent zu beworteln.. tolles Wort.. beschreiben…

    Wie die meisten der Bloggerinnen wissen wir, dass die Tage 24 Stunden haben, die Mütter oft rund um die Uhr beschäftigt sind und glaub mir, auch wenn die Brut dann
    endlich mal erwachsen ist, würde man meinen, hätte man viel mehr Zeit.. ja, aber dann sind da all die Ideen, die sich gesammelt haben… kurz und gut, mach ruhig so weiter und Dein feminines Jäckchen schaut toll aus…

    Gruss und ciao ciao, eine die jetzt die Waschmaschine füllen geht, jemand soll ja arbeiten…Christa

  • Hallo Michou,
    ich weiß gar nicht genau, wie ich anfangen soll – aber es ist mir ein Bedürfnis, hier einen Kommentar zu hinterlassen!
    Ich denke Hauptproblem ist, daß manche Leser nicht realisieren können/wollen, daß das Blogleben nicht gleich dem realen Leben ist.
    Man sieht ws Du postest und denkt sich “Macht sie eigentlich noch etwas anderes als posten und nähen?” – aber das ist halt einfach eine Frage der Zeiteinteilung, der Organisation und der Prioritäten, die man setzt. Wenn man nicht Vollzeit berufstätig ist, ist man da je relativ flexibel 😉
    Andere halten halt ein Mittagsschläfchen oder gehen mit der Freundin Eisessen – das ist nicht so öffentlich wie der gepostete Bericht über das Nähen und nimmt manches Mal sicherlich mehr Zeit in Anspruch. Und beim heimischen Nähen, kann man ja auch die Kinder beaufsichtigen. Man muß diese ja nicht die ganze Zeit bespaßen. (Kann man, muß man aber nicht…).
    Zusammenfassend: Ich will sagen – nimm es DIr nicht zu Herzen, daß manche Leser den Eindruck gewinnen, Du wärst mit Deiner Nähmaschinen versachsen und Deine Familie säße dürstend, hungernd und ungeliebt im Keller…

    Ich besuche Deinen Blog täglichund freue mich über Deine Ausführungen zu PAssformproblemen etc.

    Liebe Grüße,
    Martina

  • Ja, ihr zwei, ich sitze schon wieder hier und lese Kommentare und nehme mir die Freiheit, die sofort zu beantworten – liegt daran, dass ich zwar wieder aufgestanden bin, mir das Wäschewaschen aber nicht bekommen ist: ich bin ratzfatz wie die böse Hexe in den Ofen in meine Waschmaschine gestolpert. Da habe ich mich flott wieder nach oben geschleppt.

    Christa:
    Wenn du schreibst, dass ich mutig auch das nicht Gelungene zeige, dann liegst du damit recht, denn das hat mich anfangs enorme Überwindung gekostet: Bilder zeigen, auf denen man nicht wie gemalt aussieht. Aber wie kann ich erwarten, dass mir jemand weiterhilft, wenn ich drumherum druckse? Mittlerweile erleichtert es mich sogar, wenn ich solche Mißgeschicke hier entsorge: erst ein scheußliches Bild, ein paar hilfreiche Kommentare, dann daran herumschnippeln, etwas lernen und ab in die Tonne. Mit dem Teil und den miesen Gedanken 🙂

    Martina:
    Das Problem des Trennens zwischen Blog und Leben wird vielleicht noch durch manche Bloggerinnen verschärft: all diese Heile-Welt-Blogs, die es auch gibt. Reinweiß, im Layout wie in der Seele, bevölkert mit Margarine-Familien-Bildern, Schuh- und/oder Pralinenstilleben, dazu die immer wieder euphorische berufene “Alles-wird-gut, hach-bin-ich-glücklich”-Litanei verbunden mit den unterschiedlichen Alltagssprenkeln – diese Blogs wollen das Bild der perfekten Hausfrau, Mutter, Bloggerin vermitteln, in deren Leben es nur genau diese sonnigen Dinge gibt.
    Liest du danach Hobby-Blogs, die sich mit einem Ausschnitt des Alltags beschäftigen, dabei auch oft viel von der Person preisgeben, so wirst du das nicht so leicht unterscheiden können.

    Und was glaubst du, wie oft ich wohl gewünscht hätte, meine Familie bliebe im Keller, ob hungrig oder durstig – Hauptsache, sie ließen mich nur einmal eine Sekunde in Ruhe, um diesen garstigen RV einzunähen. Aber die Bande weiß schon längst, wie man eine Treppe hinauf steigt … 😉

  • Dazu fällt mir nur eines ein : Diese Sabine scheint ja die Zeit zu haben in Blogs zu lesen und ausgiebig (und unverschämt, wie ich finde) zu kommentieren. Was macht ihre Familie denn in der Zeit ???
    Das ist dein Blog und in dem kannst posten was immer Du willst – Punkt ! Wem das nicht paßt, braucht es nicht zu lesen – Punkt !
    und was Dein lebensinhalt ist, ist ganz alleine Deine Sache – Punkt !
    Ansonsten würde ich mich mit solchen Kommentaren gar nicht weiter rumärgern, das paßt schon alles bei Dir 🙂

  • Ja, gar nicht lang damit aufhalten. Ich hasse das, wenn Blogleser offenbar nicht an dem was ich MACHE Interesse haben sondern an dem wie ich möglicherweise BIN. So eine dämliche Neugier auf private Details. Die sollen alle wegbleiben, ich will mich nur über meine Interessen austauschen und nicht Voyeure bedienen. Ich habe mir vorgenommen, solche missgünstigen Äußerungen einfach wegzulöschen, schließlich sind die bei mir zu Gast und sollen sich entsprechend benehmen. Mir schlägt sowas aber auch mehr auf die Seele als dir (vielleicht), Danke dass ich hier am fremden Ort mal Dampf ablassen kann.

  • Hihi,

    lustig, so ein unverschaemter Kommentar.

    Und Deine ernsthafte Antwort:
    natuerlich hast Du noch mehr im Leben als das Rumdoktern an Schnitten, das Ausprobieren des gleichen Schnitts in unterschiedlichen Stoffen etc.

    Mach weiter so! Ich lese Deinen Blog sehr gerne, und verfolge gespannt Dein Lernen, und ganz selten hab ich auch mal was qualifiziertes dazu beizutragen (wobei meine Passformschwierigkeiten ganz anders gelagert sind als Deine, so dass ich zu Schnittaenderungen nichts beitragen kann).

  • Ich lese hier gerade gern, weil es nicht heile Welt und weich gespült ist. Genau so wie du in der Antwort deinen Blog und die Gründe beschrieben hast habe ich es beim lesen deines Blogs auch immer empfunden.
    Ich finde es gut das du neben Kinder, Mann und Haushalt den Blick für dich, deine Bedürfnisse und dein Aussehen nicht verloren hast.
    Liebe Grüße
    Arlett

  • Ich habe für eine knappe Sekunde überlegt, ob ich den Kommentar passieren lassen soll oder nicht. Letztendlich empfand ich den Ton nicht als aggressiv, wenn der Inhalt vielleicht auch anderes vermuten lassen könnte (ich bin ganz vorsichtig!) Und es hat mich zum Nachdenken angeregt und so fand ich, es schadet mir nicht, diesen Kommentar zuzulassen und ihn ernst zu nehmen.

    Wenn das nun anderen Bloggerinnen dient, ihren Ärger – wie bei Suschna – mal entspannt ablassen zu können, dann freut mich das sehr. Denn ich glaube, dass sehr viele Bloggerinnen immer wieder unter unangenehmen oder gar gehässigen Kommentaren zu leiden haben. Manche Blogdienste bieten auch keine komfortable Möglichkeit, diese vor ihrem Erscheinen zu löschen. Nun könnte man auf der einen Seite sagen: Hey, du machst dich, deine Person, deine Arbeit, dein was-auch-immer öffentlich, also musst du mit Kritik umgehen.
    Was die Bloggerinnen, die ich lese, auch können und tun – keine von uns will ein ständiges Lobhudeln, das nichts nutzt. Aber die meisten zeigen auch deutlich ihre Grenzen auf, indem sie unter einem Pseudonym schreiben, ihr Gesicht nicht zeigen oder eben nur Ausschnitte erzählen, abhängig vom Bloginhalt.
    Wäre ich beispielsweise Vorstandsmitglied eines Börsenunternehmens, wollte aber unbedingt über meine erotischen Abenteuer bloggen, so würde ich wohl auf Namen und Bild verzichten.
    Blogge ich über meine Leidenschaft für Mode, bin aber gleichzeitig in der Linken organisiert, so werde ich mich ebenfalls nur teilweise zeigen, sowohl auf Bildern als auch in der Auswahl meiner Themen.

    Aber ist das für nicht-Bloggerinnen wirklich immer erkennbar? Ich bin immer wieder erstaunt, dass unter meinen Freundinnen nur eine einzige regelmäßig ins Internet geht, zwei hingegen absolute Laien sind, wenn es um Dinge wie Email oder Surfen geht. Und zwischen absolutem Desinteresse an diesem Medium bis zu seiner Mitgestaltung (was Bloggen ja auch bedeutet) passen viele verschiedene Nutzereigenheiten, dass ich geneigt bin, die Kommentatorin nicht grundsätzlich zu verdammen, sondern ihre Anfrage ernst zu nehmen – was ich mit dem Extrabeitrag getan habe. Wenn sie sich darauf hin noch einmal melden mag, würde ich mich freuen – kann ja nur zur Klärung beitragen 🙂

    Und falls sich noch jemand Sorgen um die restlichen Hausbewohner macht: der Gatte hat ein fertiges Essen für sich und die Jungs mitgebracht und in Kürze werden sich alle drei ebenfalls zu Bett begeben. Dank dieser Hilfe werde ich morgen sicherlich wieder fit genug zum Kochen, Bügeln, Putzen und Kutschieren sein. Und darüber nicht bloggen, denn ehrlich gesagt hasse ich diese Seite meines Lebens gelegentlich und bin froh beim Bloggen unbeschwert so zu tun, als könnte ich das perfekte Luxusleben führen 😉

  • Mich deprimiert das total. Ich finde wirklich, wenn man nur noch zum glotzen einen Blog liest sollte man sich besser im Griff haben und es einfach lassen oder zumindest die Klappe halten. Nichtblogger geben der Gemeinschaft in aller Regel (bis auf ganz besonders tolle Ausnahmen) nichts, können aber mit so einem Kommentar ganz viel kaputt machen.
    Bäh.
    Ich denke das wirklich immer, Leute, ihr MÜSST es nicht lesen!

    Erinnert mich an meine Blogdiskussion zu public life, da hat eine Nichtbloggerin geschrieben, wie sie Bloggerinnen bewußt auf dem Stoffmarkt ausspieoniert hat. Mir war ganz schlecht nachdem ich das gelesen habe.

    Dir liebe Grüße! Du Luxusbraut! Hast alles und bist immer noch nicht zufrieden, tsts…

  • Deprimiert, verärgert, beleidigt, fassungslos – kann ich alles nachvollziehen und all das ist mir beim Lesen durch den Kopf gegangen. Wie gesagt, es gab die Möglichkeit, das nicht durch zu lassen. Oder aber es unbeachtet stehen zu lassen. Oder darauf zu antworten. Damit konnte ich meine Gefühle am besten kanalisieren. Und zwar nicht im kleinen, sondern eben im eigenen Beitrag. Und schon ging es mir besser.

    Ich dachte auch spontan an die Reaktionen zu deinem Blogbeitrag, den du erwähnst. Und auch diese Stoffmarktgeschichte ist mir in deutlicher Erinnerung geblieben, wobei ich dabei heute wie damals denke, dass da jemand vor allem Freude daran fand, Bloggern Angst zu machen – auf all den Stoffmärkten, auf denen ich war, habe ich noch keine an ihrer Kleidung erkannt. Im Gegenteil war ich erstaunt, wie wenige Besucherinnen Selbstgenähtes tragen. Daher messe ich der Geschichte einen geringen Wahrheitsgehalt bei.

    Aber die Sache mit den Nichtbloggerinnen ist mir manchmal aufgefallen – bei einem nur kleinen Teil derjenigen, die ohne Blog kommentieren, das möchte ich betonen. Dennoch ist das Bloggen sicherlich eine stärkere Verbindung, da beide – Schreiberin wie Leserin – einander in gleicher Münze bezahlen, sich auf gleicher Höhe begegnen. Die Kommentatorin ohne Blog bleibt zwangsläufig anonymer und das nutzen manche, um ihre eigenen Frustrationen scheinbar objektiv und klüger abzubauen.
    Und weil nicht alle, ja nicht einmal die meisten Blogfreien sich so verhalten, freue ich mich weiterhin auf jeden Kommentar, aus denen ich doch immer wieder etwas lerne 🙂 Schön dann, wenn solche Blogfreien sich angeregt fühlen, doch zu bloggen – Arlett, ich schaue dich an!

  • Ich bin sehr froh, dass du genauso schreibst wie du es die ganze Zeit tust!
    Denn ich habe dabei schon eine ganze Menge gelernt: über Abnäher und auch darüber, das ich manchmal mit meinem Hadern & Zweifeln nicht alleine bin. Das tut so gut!

    Liebe Grüße, Bettina

  • Hallo liebe Michou,

    auch ich (ohne Blog) lese seit einiger Zeit Deinen Blog, weil es Spaß macht, Deine Texte zu lesen, weil mir Dein (Kleidungs)Stil sehr gefällt, Du mir mit vielem aus der Seele sprichst und ich durch Dein “Gemeckere”, welches mir im Übrigen als solches zu bezeichnen nicht in den Sinn gekommen wäre, sehr viel lernen kann. Außerdem mag ich, daß sich Dein Blog auf das Nähen und dessen Resultate konzentriert – Kinder und Haushalt habe ich selber…
    Also, auf den Punkt gebracht, bleibt mir nur eines zu sagen: Bitte, bitte, bitte, mach einfach weiter so wie bisher!!

    Danke!

    Simone 😉

  • Bettina:

    Über diese …grr—bah.sch…-Abnäher wird es bald noch mehr geben, mit denen bin ich noch nicht durch!
    Das ist ja das Gemeine an Hader, Zweifel & Co. : irgendwie scheint man damit immer alleine dazustehen, vor allem ging mir das so, als ich noch vor allem in amerikanischen Blogs unterwegs war, in denen es viel öfter nur ums Schönzeigen und Schönloben geht – dort war immer alles gut und schön und alles saß perfekt.
    Aber aus meinem alten Leben weiß ich, dass JEDE Frau mit irgendetwas an ihr unzufrieden ist. Das alleine Widersprechen hilft nie, das gemeinsame Leiden und das sich Wundern, weshalb die andere sich so aufregt, ist viel tröstlicher und mitunter relativieren sich eigene Ärgernisse dadurch. Oder?

    Simone:

    Ich bin ganz froh, dass eine Nichtbloggerin sich nicht von mir falschverstanden fühlt 🙂 Aber wie schade: Nun war ich doch kurz davor, den Blog um die Kategorien “Wie beschäftige ich meine miesgelaunten Kinder?” “Der Gatte ist der Herr im Haus” und diverse Putztipps zu verbessern. Ich möchte dich nur nicht als Leserin vermissen müssen, also lasse ich das besser, nicht wahr?

  • Abbutze, wie der Hesse so schön sagt.
    Man wird doch wohl in seinem Blog schreiben und zeigen dürfen, was man möchte. Und solche Kommentare erinnern mich mehr an Diskussionen wie man sie auf Handwerkerforen liest. (Schlimm, wenn man sich dahin mal verirrt).
    Ich kann nur wiederholen, was die anderen Damen dir geschrieben haben, lass dir deine Laune nicht verderben und mach mit deinem Blog weiter wie bisher.
    Gerne auch mit Nörgeleien, da fühlt sich Meister Pfriem dann nicht so alleine.

    Viele Grüße
    Julia aka Meister Pfriem

  • Ich fasse es nicht! Glaubt wirklich jemand, dass das Verfassen eines Blogposts inklusive das Knipsen der dafür erforderlichen Bilder tagfüllend ist?

    Dass du neben der Näherei und deinen Überlegungen über Passform und Stil auch noch einen ganz normalen Alltag hast, lese ich aus deinem Blog problemlos raus. Und ganz ehrlich, welche Frau überlegt sich das nicht tagtäglich. Du schreibst darüber hier sehr amüsant und ich lese es gerne. Ich weiß nicht, wie oft ich schon Dinge genäht habe, die mir nicht gefallen haben. Wer das nicht macht, der hat eine geradezu sensationelle Vorstellungskraft, ich habe sie nicht.

    Meine Mädels sind inzwischen so weit, dass ich problemlos einen Nachmittag nähen kann (und der Haushalt bleibt liegen….), und die Damen sind, draußen unterwegs, da muss ich mich dann wohl auch mal fragen lassen, was ich denn den ganzen Tag so treibe mit Kindern und Mann, wenn nur noch Nähen auf dem Blog steht…tztztztzzzz….

    Gruß Ute

  • Liebe Michou,
    ich kann mir lebhaft vorstellen, dass Dein Leben nicht nur aus dem besteht, was Du uns davon sehen lässt – oberflächlich sind mMn die, die glauben, das aus Deinem Blog heraus lesen zu können/müssen.
    Dass dem nicht so ist, hast Du uns haarklein erläutert – ohne es zu müssen. Du rechtfertigst Dich – ganz ohne Not bietest Du ‘diesen Leuten’ einen Resonanzboden an; mir wäre es das nicht wert gewesen…

    Mich beschäftigt allerdings eine ganz andere Frage: angenommen, das wäre wirklich Dein ganzer Lebensinhalt – was wäre dann ihr Problem damit?
    Neid und Missgunst? – Auf eine andere Idee komme ich gerade nicht…

    Es ist DEIN Blog und damit kannst Du tun und lassen, was DU willst. Wie Catherine schon angemerkt hat, wird sie nicht gezwungen, ihn zu lesen. Dieser Typ ‘Selberbesserwisser’, der anderen immerzu sagt, was sie zu tun, zu sein und zu denken haben, ist weit verbreitet, und wer sich im Internet ‘präsentiert’, wird gerne zur Zielscheibe. Deshalb sind sie aber nicht plötzlich wichtiger geworden – im Gegenteil, das Internet sollte Toleranz und Weltoffenheit fördern, denke ich. Bei manchen funktioniert das aber wohl nicht so gut. Und die ignoriert man am besten einfach. Ohne Publikum, und ohne, dass ihnen eine ‘Bühne’ geboten wird, kann man sie schon kaum noch hören…

    Just my 2 Cents,
    Liese

  • Liese, Treffer versenkt.
    Aber andererseits ist es auch gut, sich mal damit auseinanderzusetzen, denn sowas kennen doch viele Blogger. Also gut zum Austausch und Umgang damit. Und dann anschließend ignorieren.
    Ich hab ja gott sei dank das Gefühl, dass du, Michou, da ziemlich drüberstehst und das finde ich am wichtigsten.

    Fehlende Achtung, fehlende Distanz und Aufrechnen unter Frauen, ich könnte kotzen, echt.

    Natürlich ist Michous Mann längst ausgezogen und die Jungs verhungert wärend sie die letzten Anpassungen am neuen Rock macht..upsa.
    Logo, passiert doch tausendafach bei uns seelenlosen egozentrischen Heimnäherinnen, die Bild Zeitung ist voll davon!

  • Julia:

    So geht es mir auch immer, wenn ich bei einer anderen eine tendenzielle Nörgelei entdecke:” Ha, die kennt das auch! Seltsam, wo sie das doch gar nicht nötig hat … 😉 ”

    Ute:

    Das ist ja noch schlimmer bei dir: Du jagst also die armen Kinder schutzlos hinaus in den kalten Schnee, während du dich am warmen Ofen vergnügst und noch nicht einmal putzt? Denke doch bitte einmal über deine Daseinsberechtigung nach. Ein Haushalt, der liegen bleibt – am Ende erledigt der sich noch alleine 😀

    Liese:

    Ja, darüber habe ich auch nachgedacht: Möchte da jemand im Mittelpunkt stehen? Sollte ich das nicht einfach ignorieren? Wäre ja leicht, ich muss den Kommentar einer Neuen nicht freischalten.
    Aber hätte ich dabei nicht das Gefühl vermittelt, getroffen worden zu sein, so sehr, dass ich einen Kommentar vernichte? Das tue ich nur, wenn es sich um Spam handelt. Und wenn ich an Mobbereien unter Kinder früher in der Grundschule denke: diejenigen, die andere immer klein halten, drohen und ärgern lieber im kleinen Rahmen, so dass das Opfer sich isoliert fühlt. Wollen die Trolle also wirklich immer die Bühne oder lieber das private Vergnügen? Schwer zu sagen, denn ich kenne Sabine nicht und kann auch nicht hinter ihre Stirn blicken – wollte sie mich aufrütteln oder verletzen? Im Zweifel für den Angeklagten und wenn das Geschriebene ihre aufrichtige Meinung, ihrer ernsthafter Glaube ist, dann hat sie kein Problem damit, dafür auch auf einer Bühne einzustehen. Sie hat die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen, was ich ihr – hoffe ich – durch meine ernsthafte Antwort erleichtert habe.
    Wollte sie nur sticheln, stechen und verwunden, so können ihr der öffentliche Auftritt und die Reaktionen hier nicht gefallen. Aber vielleicht hilft diese öffentliche Auseinandersetzung anderen Bloggerinnen, die ähnliches – oder Schlimmeres – erlebt haben und darunter mehr gelitten haben als ich. 🙂
    Sollte Sabine wirklich Schwierigkeiten haben, Blog- und Lebensinhalte auseinander zu halten, so sind diese nun vielleicht behoben – was doch ein gutes Werk wäre, oder?

    Catherine:

    Das Auseinandersetzen damit ist – wie ja schon gesagt – genau das, was mir dieses Mal wichtiger war. Sollte derlei noch einmal vorkommen, so wird der Kommentar wahrscheinlich nicht freigeschaltet. Die Kommentatorin erhält dann per Mail einen Link zu diesem Beitrag 🙂
    Die gleiche langweilige Chose muss man ja nicht zehnmal wiederkäuen, wird dadurch nicht schmackhafter.
    Stehe ich da drüber? Jein. Gestern ging es mir ja nicht so klasse und wenn du im Bett liegst und permanent online bist, dann kommt ein solcher Angriff schon sehr unangenehm an. Hätte ich sie gelöscht, hätte ich vielleicht länger darüber gegrübelt. Aber für sowas habe ich keine Zeit, ich muss doch in den Spiegel schauen und meckern 😉
    Kaum war das Zeug online und kaum hatte ich meine Antwort formuliert, war das schale Gefühl auch schon weg – heute kann ich darüber lachen.

    Das einzige, woran ich nun noch arbeiten muss, ist die Freiräumung des Hauses von männlichen Familienmitgliedern, die ernsthaft der Meinung sind, Essen wäre wichtiger als Nähen – kann man es denn fassen?!

  • Es ist erstaunlich was ein einzelner Kommentar auslösen kann!!!

    die gesamte Blognähgemeinschaft ist aufgerufen dir den Rücken zu stärken.

    Eigentlich wollte ich dich zum nachdenken anregen, was offenbar auch geglückt ist. Mein Interesse war nicht, dass du über Haushalt und Kinder blogst, ich wundere mich lediglich über die Länge der Beiträge, die Masse der Bilder und offenbar doch die Zeit, die Du dir dafür nimmst. Ich nähe selber und lese einige blogs regelmäßig und kann somit einschätzen wie schnell man nichsttuend Zeit am Rechner rumbringt.

    Mir haben die Antworten auf den Kommentar gezeigt, wie sinnlos es ist sich entgegen der Masse zu Beiträgen zu äüßern, weil ihr euch alle gegenseitig eine Daseinsberechtigung schafft und euch gegenseitig Honig um den Bart schmiert.

    Für mich ist die Erkenntnis dieses Kommentars mein Blogleseliste zu löschen und mich den realen Dingen des Lebens zu widmen.

  • Jetzt habe ich Dein Post gelesen, hatte direkt tausend Gedanken dazu im Kopf und sehe gerade, dass das meiste schon von anderen gesagt wurde. Egal, ich schreibe einige der Dinge trotzdem noch mal… 😀

    Eine Bloggerin hat mal auf die Frage, wie sie es schafft, so viel zu nähen, geantwortet, dass das Nähen ihr Hobby ist, das sie liebt und dass sie sich die Zeit dafür einfach nimmt!
    Der eine sitzt in seiner Freizeit vor der Glotze und guckt “Deutschland sucht den Superstar”, geht kegeln oder zockt PC-Spiele, tja, und der (bzw. die) nächste ist kreativ und näht lieber.
    Und wieder andere tummeln sich in der Zeit auf Blogs, die ihnen nicht gefallen 😀 (was ich übrigens nie nie nie verstehen werde: Wenn ich einen Blog doof finde, gehe ich da nicht mehr hin. Feierabend. Gibt genug Blogs, die mir liegen, warum sollte ich dann Zeit auf einem verplempern, der mir nicht zusagt oder mich aufregt? Keine Ahnung, was einem so etwas “gibt”. Aber ehrlich gesagt möchte ich das auch gar nicht verstehen, weil das ein Wesenszug ist, der mir total fremd ist…)

    Dann, wie hier auch schon jemand schrieb, ist vieles einfach eine Sache der Organisation:
    Der Mann ist arbeiten, die Kinder hängen nicht durchgehend 24 Stunden am Rockzipfel der Mutter (was ich, gelinde gesagt, sehr ungesund finden würde), sondern sind mal im Kindergarten / bei der Oma / halten Mittagsschlaf / spielen miteinander.
    Natürlich kann man es so organisieren, dass man hier und da ein Stündchen Zeit zum nähen hat oder man mal eben 5 Minuten vor der Kamera rumhüpfen kann.
    Und abends, wenn die Kinder bereits schlafen und man mit dem Mann auf dem Sofa sitzt, kann man durchaus dabei ab und an ein paar Runden stricken oder mal einen Knopf annähen.

    Sooo, was hatte ich noch? *Nachdenk*
    Ach ja!
    Grundsätzlich denke ich, dass ein Mann auch mehr Freude an einer zufriedenen Frau hat und in Deinem Fall schöpft diese Frau die Zufriedenheit eben unter anderem aus einem tollen Hobby (davon abgesehen, dass Männer mit Sicherheit auch gerne eine hübsch angezogene Frau ansehen, die Du ja durch die Näherei bist).

    Ist Kleidung wichtig? Sollte Mode ein Teil des Lebensinhalts sein? Wäre es nicht besser, in Sack und Asche zu gehen und die gesparte Zeit dafür zu nutzen, die Türschlösser auch mal mit einer Zahnbürste von innen zu reinigen oder 4x die Woche die Fußleisten zu schrubben?
    Hm, die Frage muss jeder für sich selbst beantworten, aber meine persönliche Antwort lautet: NEIN! 🙂

    Wie gesagt: Ich könnte noch viiiel mehr dazu schreiben, aber das meiste wurde schon erwähnt und es ist nun eh schon ein Roman geworden.

    Kurzum, liebe Michou: Ändere nichts! Bleib so, wie Du bist (und ja, was mich außer der Klamotten auch noch hier hin treibt, ist Deine Eloquenz – das hatte oben schon jemand geschrieben, ich will es nur noch unterschreiben), man kann bei Dir einiges lernen, Deine Art der Erklärungen hilft uns weiter und ich komme immer wieder gerne.
    Und als Tip für alle, denen es hier nicht gefällt: Oben rechts das kleine Kreuz anklicken – fertig. 🙂

    Ganz liebe Grüße schickt Dir Sandra

  • Ahja, die Frage der Organisation, die die liebe Sandra noch in den Raum wirft: die eine kann’s, die andere nicht 😉 In meinem Fall ist das ein Kinderspiel:

    Sechs Jahre eine Schönheitsfarm mit vier Kabinen, zehn Kundinnen, zwei Massagekabinen, einem Masseur, zwei Inhalaltionszellen, zwei Badewannen, drei Kosmetikerinnen und einer Fitnesstrainerin zeitlich so zu organisieren, dass nie jemand warten und keiner auf etwas verzichten muss, schult enorm, was das Abschätzen von Zeitaufwand und – verteilung anbelangt. Wenn ich mir eine Arbeit vornehme, dann weiß ich vorher, wie lange ich damit beschäftigt sein werde.
    Fünf Jahre lang selbstständig sein, hilft auch enorm dabei, Prioritäten zu setzen, sie zu erledigen und Zeit frei zu schaufeln. Kann man das nicht, hat man nichts zum Leben – weder Zeit noch Geld. 🙂
    Von da auch mal gerade eben in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten und seitenlange Klageschriften zu tippen, sorgt für einen flotten Anschlag. Schreiben geht mir leicht und immer noch relativ flott von der Hand. Ist ein Blogeintrag mal aufwändiger – Abnäher! Bilder! – dann kommt es in der Tat vor, dass ich eine Stunde benötig. Das ist richtig lang. Aber wenn ich am Tag nicht einmal eine Stunde für mich habe – ähm, dann wird es Zeit, mich zu organisieren 😉

    Und Tipp mochte ich als Tip auch eindeutig lieber. Nur stören mich die roten Rechtschreibwellen in meinen Texten – da füge ich mich halt 😀

    Sabine:

    Schön, dass du dich noch mal meldest. Schön auch, dass du mich zum Nachdenken angeregt hast, wenn auch anders, als du es vermutlich beabsichtigt hast – ich habe mir durch dich das erste Mal persönlich damit auseinander setzen müssen, wie ich mit einer etwas zu privaten Kritik umgehen soll. Ich antworte darauf sachlich. Worauf du nicht eingehen magst.
    Da du in deinem zweiten Kommentar mir unterstellst, meine Zeit mit zu vielen Bildern, zu viel Text und zu wenig wahrem Leben zu ver(sch)wenden, wage ich nun ähnliches:
    Kann es sein, dass du einfach zu sehr von dir ausgehst?
    Vielleicht liest du länger in Blogs als ich brauche, in meinem zu schreiben?
    Vielleicht nähst du anders, womöglich mit einem höheren Anspruch an Perfektion, als ich und benötigst dadurch länger?
    Vielleicht ist dir anderes wichtiger und du verbringst ebenso viel Zeit damit, wie ich mit Nähen?

    Wenn ich aber zu dem Punkt komme, an dem du die gesamte Bloggemeinschaft – zumindest aber den klitzekleinen Minikreis der hier Kommentierenden – als sich Honig-ums-Maul-schmierende Gesellschaft von Schmarotzern, die wohl ansonsten keinen Lebensinhalt oder keine Daseinsberechtigung hätten, würden sie sich nicht pausenlos elitär anlügen, dann klingt das für mich nach dem Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen. Kritik einer Mitbloggerin hat für viele von uns meist einen etwas höheren Stellenwert, weil sie sich gleichzeitig zu ihrer Kritik selbst zeigt.
    Dass sich hier manche durchaus deutlich zu dem Thema geäußert haben, richtet sich mit Sicherheit weniger eindeutig gegen deinen Kommentar, sondern zeigt eher, dass schon viele derlei erlebt haben oder derlei “fürchten”. Denn natürlich ist jeder Bloggerin klar, dass sie nicht immer nur Honig erwarten kann. Und KEINE der Schreiberinnen meiner Leseblogs erwartet das, sondern fordert im Gegenteil oft zur Kritik oder zum Meinungsaustausch auf. Allerdings stellt sie dabei nicht ihr Privatleben zur Diskussion, sondern das, was sie geschaffen hat. Und das ist eine Grenze, die der Großteil der zivilisierten Welt nicht überschreitet. Das wäre nicht viel anders, als wenn ich mich in die Bahn setzte und der molligen Dame mit gegenüber unaufgefordert raten würde, mal 10 kg abzunehmen. 🙂

    Insofern bleibt bei mir nur das Gefühl übrig, dass du vielleicht ein Problem hast, das sich nicht so leicht lösen hat – und das wiederum meine ich nicht böse. Dich zur aufrechten Kämpferin für ein wahres Leben wider eine dumme Übermacht zu stilisieren finde ich allerdings etwas daneben. Etwas weniger Schwarz-Weiß-Denke würde auch dein RL etwas farbiger gestalten. Sorgen musst du dir auch um keine Bloggerin machen: ein Leben öffline haben alle und vielleicht müsstest du dich wundern, wie diese Leben manchmal aussehen.

    Ob du das noch gelesen hast, weiß ich nicht, aber mir tut das vor sich hin schreiben gut. Ich liege nämlich seit Mittwoch krank und elend im Bett und die Abwechslung tut mir gut und belebt ungemein 😉 Es geht doch nichts über Degenspielchen 😀

  • Da bin ich auch noch mal, allerdings nur kurz, weil das doofe “echte” Leben ruft… *schnauf*… (Späßle g’macht! 😉 )

    Ich wollte nur noch mal schnell etwas zu der Honig-um-den-Mund-Schmieren-Sache von Sabine sagen:
    Ich kann natürlich auch wieder nur für mich sprechen, aber ich bin groß, ich hab ‘nen eigenen Kopf und ich sage / schreibe nur das, was ich wirklich denke und nicht das, was ich glaube, das der andere hören möchte. 🙂

    Nun ist es hier und heute nun mal zufällig die Meinung, die alle anderen auch vertreten – kann passieren.
    Was soll ich machen? Das Gegenteil schreiben, damit ich etwas Besonderes und eine coole Gegen-den-Strom-Schwimmerin bin und aus der Masse hervorsteche?
    Blödsinn!

    Würde ich anders denken und würde ich Michous Sachen und Schreibstil nicht gut finden, dann wäre ich erstens überhaupt nicht hier und hätte somit ihr Post nicht gelesen und hätte zweitens entweder meine gegenteilige Meinung per Kommentar kundgetan oder einfach die Klappe (bzw. Tastatur… höhö…) gehalten.

    Davon abgesehen “kenne” ich einen Teil der Mädels, die hier kommentiert haben, von ihren Blogs und ich muss sagen, dass ich keine einzige von ihnen für eine dumme Nuss halte, die keine eigene Meinung hat. Ganz im Gegenteil!

    Grundsätzlich: Wer einen etwas derberen Kommentar schreibt, sollte auch mit Gegenwind zurechtkommen und wer zum Nachdenken anregen möchte, sollte dieses vielleicht auch selbst tun. 🙂

    Das war’s für heute. Tschööööö…

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