MuMo – dauert noch etwas

Bis jetzt war ich damit beschäftigt, Einkäufe zu erledigen, den Gatten zum Bahnhof zu fahren, das kleine Kind von der Schule abzuholen und die Wäsche zu waschen – in ein paar Minuten muss ich wieder los, um den Großen aufzulesen. Dann kochen, spülen (Spülmaschine hat letzte Woche den Geist aufgegeben und Kühlschrank und Heißwasser brechen auch jeden Moment zusammen), Hausaufgaben betreuen und wieder losfahren, viermal hin und her noch. Dazwischen wieder waschen, aufhängen, bügeln, falten, kochen – saugen und putzen und Betten beziehen müsste auch noch dazwischen geschoben werden. Gerne würde ich noch ein paar Seiten für euch scannen, einen Schnitt basteln und mir die Zehennägel lackieren. Und schlafen, denn meine Nächte sind in der letzten Zeit wieder alles andere als erholsam. Dafür sind aber meine Tage besonders gräßlich: gegenüber wird nun schon in der 9. Woche das Nachbarhaus auseinander gebohrt. Wenigstens 8 Stunden täglich Dauerbohrlärm. An Schlaf ist nicht zu denken, an Mord – kaltblütig und wohlüberlegt – schon eher. Schlimm, was Lärm aus einem macht und ich bin da eh extrem empfindlich.

Und weil ich so gnadenlos bin und die Sonne mal wieder kurz vorbei schaut, nein, vorbei scheint, habe ich zwei Bilder für euch: ich in all meiner vollkommen geschafften Pracht:

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5 thoughts on “MuMo – dauert noch etwas”

  • Tolle Kombination, trotz des Geschafftseins! Kopf hoch, wir gründen ein Lärmbekämpfungsteam, denen zeigen wir es mal! Herzlich, Sunni

  • ich weiß nicht welches Murphy’s Gesetzt es ist, aber leider verabschieden sich die Dinger, die man im Haushalt einsetzt, gerne gruppenweise, so wie Mädchen gen. Toilette …
    Halte durch. Und pfeife auf so manches was angeblich erledigt werden müsste, denn niemand stirbt davon wenn es nicht getan wird (außer eigener Anspruch). Schade dass Du Dein Auge nicht mal schnell zu uns werfen kannst, dann würdest Du Dein aufgeräumtes und sauberes Zuhause schätzen :-).
    Übrigens würde ich gerne in müdem Zustand so ausschauen wie Du :P.

    Grüße
    J.

  • Und ich hätte geschworen, dass es Frauen, die Hausarbeit machen und hochhackige Schuhe tragen, nur in Werbefilmen gibt.
    Bitte gestehe, dass du nicht in dieser Kleidung am Spülstein stehst…

    Was den Lärm angeht, hast du mein volles Mitgefühl. Ich musste das auch einmal mitmachen und kann deine Mordgelüste nur zu gut verstehen! Gibt es auf eurer Baustelle auch fleißige Subunternehmer, die samstags morgens schon um 7 Uhr anfangen Lärm zu machen und sogar sonntags auf der Baustelle arbeiten? Da hilft nur Flucht!

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