MuMo – was darf’s denn sein?

Ich erlaube mir, nicht nur über mieses Wetter, sondern auch über schönes Wetter zu meckern – mir ist es nämlich zu heiß. Früher, als ich noch jung und schön und vor allem ohne Schilddrüsenprobleme war, fand ich einen Sommertag unter 30°C nicht meiner Beachtung würdig; ich brachte es gar fertig, noch bei 34°C im Freibad zu frösteln. Ich kann mich daran erinnern, vorstellen kann ich es mir nicht mehr. Allein die Vorstellung, mich freiwillig nach draußen in die pralle Sonne zu begeben … muss nicht sein.

Jetzt, in diesem Augenblick, sitze ich mit Tommy auf der Terrasse im Schatten und genieße eine leichte Brise. Eine sehr, sehr leichte Brise, die gerne mehr brisen dürfte. Das wirklich Unschöne aber ist: das Kind neben mir trägt Shorts,T-Shirt und – Gipsarm! Am letzten Tag vor den Ferien am eigenen Geburtstag von einem Ball abgeschoßen zu werden und den Tag darauf im Krankenhaus zu erfahren: Tenniscamp? Tolle Idee. Aber erst wieder 2014. Kann etwas gemeiner sein? Und kann man es besser ertragen als der kleine Kerl? Nein und nein. Somit ist das Schönste auf dieser Terrasse mein kleiner Held.

Die letzten Tage habe ich mehr oder minder freiwillig mit dem Erforschen der WordPress-Software als CMS verbracht und dabei immer mal wieder wehmütig daran gedacht, wie dringend ich doch ein weiteres luftiges Sommerkleid bräuchte. Hatte mir gar vorgenommen, an diesem heutigen Nachmittage an einem solchen zu werkeln. Nachdem der – minimalst – vernachlässigte Haushalt zu seinem Recht kam. Aber s.o. Es ist einfach zu heiß. Also habe ich nach dem Putzen zweier Etagen – nein, ich muss fair sein, denn Lenny hat den Keller geputzt! – also nach dem Putzen und Saugen einer Etage, einem nötigen Minisupermarkteinkauf, dem Zubereiten dreier höchst individueller belegter Brötchen und dem Waschen einiger Dutzend Hemden eine Pause eingelegt. Und weiter an der Seite gebaut. Und drei Reihen gestrickt. Und überlegt, was ich euch wohl gutes tun könne …

Und was soll ich sagen? Ich weiß es nicht. Ich weiß es schlicht nicht. Kann nicht denken. Weil s.o. Aber fragen kann ich euch, was ich denn feines für euch raussuchen und irgendwann zu dunkler Nacht einscannen und hochladen könnte. WEil: da ist kühler. Hoffe ich. Und die Wäsche wird gefaltet sein. Der Stoff zugeschnitten. Die Oberschenkel trainiert. Und das eine oder andere Wunder mehr wird eingetreten sein. Sicherlich.

Also, was darf es sein, nach welchem Thema soll ich mich umschauen? Nähen, Stricken, Konstruktion, Damenbüchlein? Aber ist es für Fragen und Antworten nicht zu heiß? Bestimmt, also baue ich mal schnell eine Umfrage; um 22:15 ist Schluß und dann schaue ich mal, wer sich wozu aufraffen konnte.

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1 thought on “MuMo – was darf’s denn sein?”

  • armes Kind. Gipsarm ist nie schön (obwohl – man kann prima damit angeben, aber – nicht in den Ferien, klar) und bei Hitze wird dann lästig … Ist es denn gebrochen oder “nur” gezerrt? (was erfahrungsgemäß keinen Unterschied an der Gipstragedauer macht …)
    Gute Besserung!!!

    Joanna

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