Nach dem Nachmittag

Es ist doch manchmal wie verhext: voller Elan, wie schon seit Tagen nicht mehr – Kinder und Gatte ständig im Haus wirken nach einiger Zeit nicht mehr gemütlich, sondern lähmend 😛 – stürzte ich mich in den frühen Tag und verpulverte den Großteil meiner Energie in Wäsche und Böden. Als ich dann endlich so weit war, dass mein Gewissen mir das Arbeiten am roten Kleid erlaubte, vertändelte ich meine Zeit durchaus erfreulich im Gespräch mit Eva und mit dem Lesen einiger lange vernachlässigter Blogs der englischsprachigen Welt.
Dann begann ich mit dem Absteppen des Mieders, immer noch arbeitseifrig, nahezu euphorisch. Einige Minuten später fühlte ich mich ein wenig schlapp, eigentlich sogar leicht wirbelig. Eine aufsteigende Übelkeit tat genau das: sie stieg auf. Ich bügelte noch brav Vlieselinestreifen auf die Seitennähte des Sattels – ich kenne diesen Stoff schon und der wird gerne mal länger, was ich damit zu verhindern suche – und nähte sowohl Sattel als auch die vorderen Rockteile zusammen. Und das war es dann erst mal.

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Alles ist nur grob an die Puppe gesteckt, für heute reicht es. Jetzt noch eine Ladung Wäsche falten, Essen beim Inder bestellen – was nicht geplant war; aber die Vorstellung, nun in der Küche stehen zu müssen … Danke, aber nein Danke.

Mit ein wenig Glück noch aufs Sofa, Kopfhörer auf, Film schauen und stricken, das geht ja fast immer. Aber morgen, dann …!



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