Schnell und schmutzig

Ha, jetzt seid ihr neugierig 😉 Bevor ich euch erkläre, was es mit diesem Titel auf sich hat, möchte ich mich für die Kommentare der letzten Tage bedanken. Ich habe gelernt, dass ich

  • viel weniger schlampig arbeite als gedacht,
  • einige Besucherinnen in der Tat zum Selbernähen motivieren konnte und
  • weiter bloggen darf.

Juhuu! Das macht mich glücklich. Auch das mehr als gedacht. Auf den einen oder anderen Kommentar werde ich noch einmal zu sprechen kommen – da war noch eine offene Frage in Bezug auf Stoff und seine Beschaffung. Lege ich gerne offen, nur heute –  und vielleicht auch diese Woche – werde ich dazu nicht kommen. Da sind wir auch schon beim “Schnell” angelangt: mal abgesehen davon, dass bei mir fast alles schnell, schnell, schnell gehen muss, muss es das heute wirklich, denn mein Akku gibt in einigen Minuten auf (und das Kabel liegt ja im oberen Stockwerk, viel zu weit weg …) und zudem treffen heute abend die ersten Aussies hier ein. Zwar werde ich sicher nicht jeden Tag jede Tour mitmachen, aber ob ich dann zum Bloggen komme – da verspreche ich lieber nichts.

Schnell und schmutzig allerdings bezieht sich darauf, dass ich sogar noch sorgloser “arbeiten” kann, wenn ich (nächste Liste!)

  • dem Stoff nicht sehr herzlich verbunden bin,
  • der Schnitt schon zugeschnitten, getestet, einigermaßen passend und paßformunsensibel ist,
  • das Versäubern nicht so wichtig ist,
  • ich keine großen Erwartungen an das Ergebnis habe,
  • dennoch das Ergebnis schnellstens am Leibe tragen will.

All das traf zu, als ich gestern achmittag um exakt 15:19 Ortszeit diesen Schnitt hervorholte, ihn bügelte und auf hastig ausgebreiteten, sehr gut abgehangenen Jersey warf. Jersey? Die eine oder andere mag nun fest stellen: “Ja, aber aus Jersey habe ich hier noch nie etwas gesehen. Wie kommt das denn nur?”

Hmm, ich weiß, alle Welt liebt Jersey. Scheint mir zumindest so: so schnell genäht, so vergebend, so praktisch, so bügelleicht, so modern, so … alles. Ich hasse Jersey. Zwei Kleider hatte ich aus Jersey genäht; eines hier gezeigt – und nie getragen. Das andere nach eben jenem Schnitt, aber so verschustert, dass es nur noch als Muster im Schrank umher lag. Aber ich wollte dieses Kleid und der Stoff, den ich vor über zwei Jahren auf einem Stoffmarkt besorgt hatte, wollte nun doch mal verarbeitet werden. Ihr seht schon: das ist ein Fall für schnell und schmutzig. Um kurz nach 19:00 Uhr war ich fertig, ab in die Maschine damit, über Nacht trocknen lassen, heute mittag schnell in der Sonne fotografieren – schnell und schmutzig 😉

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6 thoughts on “Schnell und schmutzig”

  • Viel Spaß mit der lieben Verwandschaft 😉
    Übrigens – ich liebe Jersey – wenn es eine gute Qualität ist ! Dein Kleid sieht einfach nur klasse aus … also mehr Jersey !!!

  • Das Ergebniss spricht für noch mehr Genähtes in Jersey. Wobei ich ein leicht gestörtes Verhältnis zu Jersey habe. Es kommt halt sehr auf die Qualität an.
    LG
    Arlett

  • Für schnell, schmutzig und ungeliebes Jersey ist das aber sooo schön geworden. Und bequem bestimmt auch, oder? Auf jeden Fall, mit dem Schnitt, ruhig noch mehr Jersey, würde ich sagen.
    Beste Grüße, Sabine
    (die hier schon regelmäßig vorbeischaut, aber sich noch nie geoutet hat)

  • Wow, das ging ja wirklich schnell!
    Und das Kleid ist toll, der Schnitt gefällt mir sehr!
    Der Vorteil von Jersey ist einfach, daß er so gut fällt.
    Der Nachteil: daß er sich so bescheiden nähen läßt – ich bewundere dich, wie du das mit einer normalen Nähmaschine so gut hinbekommen hast. Ich habe damals nach zwei Versuchen alle Jerseys verkauft.

    Ein paar schöne Tage im vollen Haus :o)
    Liebe Grüße, Bettina

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