So!

Ich habe die einzig wahren Schuldigen meiner massiven Unlust und Unproduktivität entdeckt: es sind – tadaa! – Regen, Kälte, Wolkenbruch. Auf der Suche nach Motivation und Inspiration klicke ich mich durch alle möglichen Ordern auf meinem Rechner, wälze Tag und Nacht dicke Bücher, schaue alte Filme und neue Filme, streichele meine Stoffe, drapiere und falte sie und immer wieder kommt mir DIE Idee. Und dann …

… dann schaue ich aus dem Fenster, nippe an meinen Tee und überlege, mir ein zweites Paar Strümpfe über zu ziehen. Blicke ich dann auf wehende Sommerfähnchen, hauchzarte Batiste, meine weißen, fröstelnden Hände, so finde ich DIE Idee ziemlich dämlich. Aber nachdem ich nun zwei Wochen so etwas wie einen Personal Coach habe – nein, wirklich COACH, nicht COUCH! – fühle ich mich liebevoll gedrängt, das alles zu ignorieren und loszulegen. Die Mißerfolge der letzten Wochen: vergessen. Das Wetter: ph! Einzig, dass ich im nächsten Sommer noch die gleichen Maße haben sollte wie in diesem Jahr, damit eventuell fertig gestellte Sommerkleider wenigstens einmal von mir getragen werden können, erfüllt mich mit Sorge …

Gut, die letzten beiden Tage habe ich damit zugebracht, den Schnitt zu erstellen – Vorlage war dieses Kleid:

AJC52-SS15-H

Auf die Schleife verzichte ich und ebenso habe ich das Mieder umgewandelt und dafür das Schnittteil meines Wallis-Kleides genommen. So richtig ideal ist der ausgwählte Stoff nicht; er könnte weicher und schwerer fallen für die vielen Falten und Drapierungen. Aber wenn es gelingen sollte, wird es eine zweiter Version geben – wahrscheinlich in Wolle!

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