Viel zu vieles …

12052015… beschäftigt mich; nicht alles davon ist schön. Und so treffe ich Entscheidungen, überlege, wo es hingehen soll und darf und kann und muss. Eine davon betrifft das Studio, das ich aufgeben werde, weil es mir wichtiger erscheint, die Fürsorge und Pflege, die ich dort anderen angedeihen ließ, an Mann und Kinder und Katzen und Haus umzuleiten – das sollte einiges entspannen. Aber eine schöne Entscheidung ist es eben nicht.
Dazu kommen die üblichen Ärgernisse, die man im Alter von Mitte/Ende Vierzig wohl erwarten muss: eine mich überfallende Regel alle drei Wochen, die mich schlaucht und schafft und eine Figur, in der ich mich kaum wiedererkenne. Ehrlich: ich hasse es und habe an manchen Tagen das Gefühl, dass ich mich in eine unsichtbare Frau verwandele. Immer müde, immer erschöpft, immer unscheinbar. Nun ist es ja nicht so, dass ich früher der Vamp schlechthin gewesen wäre, aber ein gewißes Maß an Aufmerksamkeit empfand ich als selbstverständlich. Was mir heute anmaßend erscheint. Sowohl in der Rück-Sicht, aber auch, was meine heutige Erwartungshaltung anbelangt: die liegt nämlich mittlerweile bei null. Wird diese Erwartung übertroffen, neige ich spontan dazu, dem mir eine Höflichkeit erweisendem Wesen Mitleid mit der alten, kranken Frau zu unterstellen. Womit meine aktuelle Geisteshaltung mir selbst gegenüber aufs schönste dargestellt und bewiesen ist.
Grabe ich ein wenig tiefer, dann finde ich Gründe, die nichts mit dem Alter zu tun haben, sondern mit den Geschehnissen der letzten drei Jahre, angefangen mit der Krankheit meines Vaters und dem fatalen Sommer 2012. Seitdem gab es so viele andere Scheußlichkeiten, die mir zu schaffen machten – im Grunde ein Wunder, dass ich mich im Spiegel überhaupt noch so gerade eben wieder erkennen kann.

Wie dem auch sei: ich bin mal wieder auf der Suche nach mir selbst und nachdem, was ich möchte. Und einen Wunsch habe ich schon ausgemacht und das ist endlich, endlich ein wirklich luftiges Sommerkleid.
Ja, peng, damit hat man jetzt nicht gerechnet. Ist ja auch ein Ding. Logisch, das mein Blick auf die 20er fiel und ebenfalls logisch, dass ich mir dabei permanent selbst im Wege stehe. Weshalb? Die Schnittführung der 20er ist die simpelste überhaupt seit dem frühen Mittelalter, insbesondere verglichen mit den drei, vier Jahrzehnten zuvor mit all den Schnürungen, Tournüren, Fischbeinen, Unterröcken und auf Figur geschnittenen Kleiderskulpturen. Auf einmal gab es ein Rechteck hier, ein Rechteck da, hier eine Raffung, dort eine Falte et voilà – une robe très élégante et soignée.

20erMai15

Nunja, oder auch nicht. Früher, als ich 15, 16 Jahre alt war und dünn trotz täglicher Chipsverschlingereien und Eisorgien, da schaute ich oft sehnsuchtsvoll auf die Modezeichnungen der 1920er, auf denen alle Frauen so schmal und groß und zart und kurvenlos waren, wie ich mich fand. Das wäre doch meine Zeit gewesen, so dachte ich mir, da hätte ich gewiß viel besser ausgesehen. Und so war die Mode dieser Jahre meine erste große Vintage-Liebe.
Nun hat sich seitdem ja einiges getan, insbesondere an Hüfte und Oberweite. Natürlich nicht an Beinen und Armen, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Noch so ein Grund, mit dem Schicksal zu hadern, wenn es nicht zu sinnlos und zeitvernichtend wäre. Leider sind Hüfte und Oberweite mit einem simplen Rechteckschnitt nicht gut zu kleiden – glaubt mir, ich habe in den letzten Wochen so einiges versucht, was Freundin Arlett in einer sehr diplomatischen Aussage so beschrieb: “Ohne Taille siehst du seltsam aus.”
Das mag jetzt hart klingen, ist aber das freundlichste, was man zu dem Probesack sagen konnte. Ein formloses Etwas, das einige Beulen aufwies und mich doppelt so breit erschienen ließ. Bei aller Sehnsucht nach Luftigkeit, so vollkommen fremd wollte ich auch nicht aussehen.
Aber Ruhe geben mochte ich auch nicht und so stiefelte ich heute los, um einige weitere Kleider zu testen und mir die Schnittführung anzusehen. Wären diese Kleider nicht alle zu kurz und zu bunt und zu poly gewesen, so hätte ich wohl eines gekauft, denn es funktionierte: sie umflossen mich, verbargen Bauch und Hüften und waren dennoch nicht formlos. Und ich stellte fest: wenn es darum geht, einen Schnitt zu erstellen, der nicht auf die Figur gemeißelt wird, bin ich nicht frei genug.

Denn entweder halte ich mich an meinen Grundschnitt oder aber ich konstruiere nach Originalanleitungen der jeweiligen Zeit. Das funktioniert in den allermeisten Fällen, aber für manches versagt es. Immer dann nämlich, wenn eine gewiße Lässigkeit mit dem Kleidungsstück einher geht – einen Grundschnitt, der für eine Oberweite von 70F (also schmaler Brustkorb, tiefe Körbchen) ausgelegt ist, in etwas wenig geformtes verwandeln zu wollen, führt fast immer zu Zelten oder seltsamen Zwittern, die der Figur zu sehr folgen. Was diese Kleider nicht taten: kleine Brustabnäher plus moderate Mehrweite mit simpelsten Mitteln brachte den Erfolg. Wie ich das duplizieren kann, weiß ich noch nicht so genau, aber als ich an einem wild bedruckten Stoff vorbeikam, war der Ehrgeiz geweckt:

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Heidewitzka, das ist mal etwas anderes, nicht wahr? Ich habe eine vage Vorstellung, die viel mehr mit Drapieren als mit Konstruieren zu tun hat, mit in Falten gelegter Mehrweite, mit einem Mix von Vorarbeit und spontanem “das müsste doch klappen” – also mit einem viel freieren Arbeiten, als ich es mir sonst gestatte. Es ist der Stoff, der mich leiten soll. Und außer einem verrückten Flapperflatterkleid kann ich mir daraus nicht vieles vorstellen.

Jetzt hatte ich mich eigentlich hinlegen wollen, um wieder fit zu werden (schon wieder Halsschmerzen vom Kinde mit nach Hause gebracht bekommen!), bin aber so von dieser Idee gepackt, dass ich mal schauen will, was machbar ist.



12 thoughts on “Viel zu vieles …”

  • Oh, der Stoff ist aber schön! Und so wie er da an der Puppe hängt kann ich mir vorstellen das es etwas wird mit dem 20iger Kleid.
    Ich drück dich und schicke liebe Grüße
    Arlett

    • Wir werden es sehen. Ich habe grob eine Idee, wie ich es hinbekommen könnte – komplett andere Vorangehensweise als sonst und das macht mich unruhig 😀 Du wirst es ja sehen …

  • Irgendwo las ich diesen Satz :

    Alt werden ist nichts für Feiglinge.

    Seit ich die 40 überschritten habe,denke ich fast täglich an diesen Satz.
    An meinem leidenden Mann der immer Leistungssport betrieben/betreibt sehe ich : ich bin nicht allein und Männer werden auch geplagt.
    Das ist ein kleiner aber immerwährend er Trost für mich.
    Pubertisten tragen zu den Ermüdungserscheinungen deutlich bei ….
    Liebe michou da hilft nur :
    Ein und ausatmen, und 5 Grade sein lassen.

    Ich sende dir meine letzten Kraftreserven denn mehr als abgeschlagen, schlechtgelaunt und dauermüde ist in den letzten Monaten auch bei mir nicht drin.
    Und täglich denke ich auch an meine Mutter die ein jammerndes zeterndes Etwas geworden ist mit dem festen Vorsatz :
    SO will ich nicht !!

    Stella

    • Diesen Trost kenne ich auch; da hat es etwas für sich, dass man nicht alleine vor sich hinaltert.

      Deine letzten Kraftreserven aber behälst du mal schön für dich; die brauchst du selbst. Aber auch hier wieder: es ist gut zu wissen, dass es anderen (die man mag 🙂 ) ähnlich geht, oder nicht?

      Und mit dem letzten Teil triffst du sehr ins Schwarze – wie verhindern wir, zu etwas zu werden, was wir nicht sein wollen? Manchmal bemerke ich Tendenzen in seltsame Richtungen an mir … da rufe ich mit dir: so will ich auch nicht!!!

  • oh … Liebes …
    mir fehlen die Worte … (das ist auf das erste Teil Deines Posts bezogen)

    und – mir fehlen die Worte!!! (das auf den zweiten Teil)

    sollte ich welche Worte finden, schreibe ich Dir was, eher zum Teil eins denn von Teil zwei lasse ich mich gerne überraschen :-). Momentan sende ich Dir viel Energie und Lebenskraft (denn – das Leben ist schön, ganz egal wie es uns geht und ob wir uns überhaupt einen Platz finden können – dieser wunderschöner Frühling, der so viel Licht mit sich gebracht hat – zumindest in unserem Regenland – beweist es immer wieder aufs neue …)

    LG
    J.

  • Ach du, ich kann dich so gut verstehen. Ich hadere mit dem alt werden und mit dem was es so mit sich bringt, das kann ich nicht schön reden. Ich glaube, ich bin genau in deinem Alter und schlag mich mit Dingen rum, die ich bis vor kurzem noch nicht kannte: PMS in Form von einer miesen Migräne, einer Taille, die sich bald komplett verabschiedet hat, seltsamen Boxerbäckchen usw.
    Das gefällt mir alles auch nicht und ich verfalle je nach Hormonlage in tieftrübe Gedanken. Dabei bin ich eigentlich ein positiver Mensch, wo stecke ich dann nur in diesen Zeiten?
    Dabei weiss ich es ganz genau, ich muss dann raus, weg von der Routine, raus aus dem Alltag. Das ist nicht einfach, ich habe wie du noch kleine Kinder. Die Inseln, die man ich dann schaffen kann sind so klein und so selten und so kurz.
    Aber ich habe das Nähen, wie du, wenn ich im Flow bin, dann ist das wie ein Kurzurlaub. Aber das weisst du bestimmt selbst.
    Das andere ist meine Arbeit. Ich liebe meine Arbeit, vor allem auch deshalb, weil ich sie mir gemacht habe, wie sie mir gefällt. Ich habe keine “Karriere”, aber ich freue mich, weil ich dort das habe , was es halt zuhause nicht gibt.
    Willst du wirklich dein Studio aufgeben? Kannst du nicht die Belastungen umschichten? Du klingst so gar nicht glücklich mit dieser Entscheidung, bitte entschuldige , wenn ich mich täusche. Manchmal ist es auch sehr befreiend, zu entscheiden, diese Tretmühle brauche ich nicht mehr. Ich war in meinem Leben schon zweimal davor gestanden und habe es einmal auch gemacht. Einen guten Entscheidung, aber wer weiss schon, wie es anders gekommen wäre.
    Einen Tipp habe ich noch, und entschuldige, wenn es anmaßend klingt, was auch immer du tust, TU es für dich, nicht weil du meinst , deine Kinder wollen es, oder der Mann, oder sonst wer. Im Zweifel wollen die dich nämlich einfach nur glücklich sehen.
    Bei mir wird es auf dem Blog bestimmt demnächst auch ganz viel zu diesen Thema geben. Das treibt mich auch um.
    ich schickt das jetzt einfach ab, auch wenn es wahrscheinlich sehr wirr ist und sichern sehr lang.

    Liebe Größe Ute

    • Wie schön, wieder einmal etwas von dir zu hören. Und du befindest dich in guter Gesellschaft mit dem Gesagten, denn gerade vor einer guten Stunde rief mich – wie ich nun sagen darf – eine liebe Freundin aus Österreich an, die mir genau das Selbe sagte: ob ich wirklich aufgeben möchte und dass es wichtig wäre, etwas für mich zu tun und nicht, weil es für die Familie das Beste wäre.
      Sicherlich, letzteres spielt eine große Rolle, aber zum Glück nicht nur. Es ist einfach die finanzielle Belastung, die Zeit und die Energie, die das Studio eben auch zieht und die ich woanders nicht eingespart bekomme. Schlimmer noch ist das Körperliche – dieses plötzliche Abbauen, dieses ständige Hormonkarussel, das mir das Arbeiten selbst so erschwert … auf einmal ist alles zuviel.

      Wie auch immer, ich bin dir sehr dankbar für deine Worte und fände es gut, mehr darüber bei dir lesen zu können; dieses Thema beschäftigt uns jetzt doch mehr, als wir es uns vor ein paar Jahren haben vorstellen können. Oder?

  • Hallo von einer “alten” Frau, die diese Dinge teilweise hinter sich hat und einen schwerkranken Mann neben sich. Ich bin traurig zu lesen, dass der Traum der eigenen Arbeit doch wohl ausgeträumt ist. Allerdings muss man, und das habe ich auch zu spät erkannt, auf seinen Körper hören. Der sagt schon genau, was geht und was nicht. Die Stimmungs-und Kraftschwankungen sind normal, ich habe sie heute mit fast Mitte 60 noch, manchmal so arg, dass ich gar nicht mehr mag…Und auch da denke ich:DU wolltest doch nicht so werden und stark sein. Aber immer nur stark, fröhlich und allen zu Gefallen sein, das klappt nicht. Liebe Michou, machen Sie, was SIE für SICH am richigsten empfinden, egal, was alle anderen sagen. Die Kinder werden groß, die gehen aus dem Haus…, aber die Kraftreserven werden einfach mit den Jahren weniger und die kann man schlecht nachfüllen. Ich wünsche eine kluge Entscheidung und Freude an den kleinen Dingen des Lebens, solange nichts ganz Ernstes zuschlägt. Kopf hoch, Sie sind eine starke Frau! Ihre Sunni S.

  • Möchte mich auch nach bald 3 Jahren mal wieder melden, obwohl ich immer fleißig mitlese (allerdings nicht mitnähe).
    Ich denke, man muss sich immer wieder selbst neu erfinden und an sich selbst anpassen. Damit meine ich an das neue Körpergefühl, aber auch an die Tatsache, dass Nichts ewig währt. Was auf der einen Seite ein Abschied ist, eröffnet auf der anderen Seite neue Türen. Das habe ich aber selbst auch erst nach einer längeren Findungsphase für mich herausgefunden.

    Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen – wenn auch noch nicht alle das Haus verlassen haben. Ich genieße jetzt die Zeit, die ich für mich haben kann, nach vielen Jahren des “zurücksteckens” für die Familie.
    Ich nehme mir die Freiheit etwas nur für mich alleine tun zu dürfen – meine Kinder finden das auch gut so, denn sie wissen, dass ich im Notfall auch immer noch für sie da bin.
    Tanze mittlerweile Zumba (alleine) und Gesellschaftstanz zusammen mit meinem Mann (ich liebe das Tanzen sehr) und habe nach über 30 Jahren wieder mit dem Fahrrad fahren angefangen. (Hier bei uns ist es sehr hügelig, daher ein Pedelec.)

    Was das Körperliche betrifft – Veränderungen sind dazu da uns nochmal mit neuen Augen anzuschauen und aus dem, was da jetzt ganz anders ist als die Jahre bzw. Jahrzehnte vorher, etwas neues positives herauszuarbeiten. Und vor allen Dingen sich mit den über die Jahre gesammelten Erinnerungspölsterchen und -falten selbst zu mögen.

    Die meisten Frauen entsprechen nun mal nicht den Abbildungen in den Modemagazinen.

    Ich z. B. stehe zu meinen grau werdenden Haaren. Ich habe keine Lust mehr mir sie zu färben bzw. färben zu lassen. Meine Figur ist auch nicht die, die ich mit 40 Jahren hatte – die Taille ist so ziemlich abhanden gekommen – aber so what. Auch die Männer haben einen sogenannten Dad-Bod und haben graue Haare.

    Es gehört unter Umständen etwas Mut, nicht in allen Bereichen der allgemeinen Norm zu entsprechen und zu sich selbst und seinen Entscheidungen zu stehen.

    Meine Devise dazu lautet: In Würde älter werden.

    Was das Berufliche betrifft – folge deinem Bauchgefühl. Wenn du nur arbeitest um des Arbeiten willens und auch noch zusätzlich Geld hineinsteckst, du aber für dich selbst erkennst, dass du dich zwischen den verschiedenen familiären und beruflichen Verpflichtungen aufreibst und es dir schlecht damit geht, dann ist es besser sich auf eine Sache zu konzentrieren als immer wieder zwischen den Stühlen zu sitzen.
    Wenn du weiterhin etwas mit deinen Kenntnissen anfangen möchtest – wie wäre es im Bereich Maske im Laientheather oder ähnliches. Oder ehrenamtlich an Schulen – im Nachmittagsbereich gibt es doch die verschiedensten AG`s/Workshops – für die Mädchen evtl. auch den einen oder anderen Jungen – wie pflege und schminke ich mich richtig – was passt zu mir (besonders interessant für Leute, die ins Berufsleben hinausgehen bzw. für Vorstellungsgespräche).
    Hab das jetzt alles so nach Gefühl aufgeschrieben. Ist sicher unstrukturiert, aber von Herzen.

    In diesem Sinne ganz liebe Grüße aus dem Windecker Ländchen und alles Gute für die Zukunft
    Marlene

    • Liebe Marlene,

      schön, dass es dich noch gibt 🙂 Und ich fühle mich gerade rundum verstanden und akzeptiert; danke dir dafür – es gibt kein Wort, keinen Gedanken in deinem Kommentar, den ich nicht genauso unterschreiben würde: vom grauen Haar (das ich letzte Woche gegen eine 26jährige Friseurin verteidigen musste :-D) bis zur Arbeit um der Arbeit willen. Genau das war es letzten Endes: arbeiten, um nicht nicht zu arbeiten. Effekt: doppelte Arbeit und zumindest einen gestressten Sohn, der außer Kontrolle geraten ist …

      was soll ich sagen als: liebste Grüße zurück an diesem sonnigen Tag und hoffentlich bis bald wieder einmal 🙂

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