Vorbei

Mein Vater ist soeben verstorben, meine Mutter rief mich an. Muss noch auf Lenny warten, der von einer sehr lieben Freundin vom Training abgeholt wird, weil unser Auto den Geist aufgegeben hat. Gleich werde ich noch einmal ins Krankenhaus gehen. Ich schwanke zwischen Weinen und Taubheit.
Der Verstand sagt: “Gut, das hat er sich herbeigewünscht.” Bauch, Herz und alles andere sagen gar nichts.



26 thoughts on “Vorbei”

  • Mein Beileid. Ich kann deine Gefühle verstehen. Im ersten Moment ist es mir bei meiner Oma auch schwer gefallen zu trauern. Wie trauert man um jemanden, dem man gewünscht hat, dass er das Elend endlich hinter sich hat? Das kann etwas dauern

  • Liebe Michou,
    herzliches Beileid und viel Kraft für die nächste Zeit. Egal wie alt man ist, den Vater zu verlieren ist immer schwer aber es kommt in der Regel unweigerlich.
    Mema

  • Liebe Michou,

    mein Beileid, einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schlimm auch wenn der Ver-
    stand sagt es ist besser so. Ich wünsche Dir viel
    Kraft die schlimme Zeit zu überstehen.

    Liebe Grüße Astrid

  • Liebe Michou,
    eben erst lese ich Deinen letzten Post. Es tut mir so leid. Ich wünsche Dir Kraft und Mut.
    Ich weiß nicht ob Du gläubig bist, dann gibt Dir diese Liedstrophe vielleicht Trost:
    “Heut schleust er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis,
    der Cherub steht nicht mehr dafür,
    Gott sein Lob, Ehr und Preis.”

    Mirabell

  • Liebe Michou,

    ich musste immer wider an dich denken und wie es dir geht. Nun lese ich diese traurige Nachricht.
    Ich fühle mit dir und möchte dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Ich weiß, es ist schwer, besonders wenn der geliebte Mensch sehr gelitten hat. Fühle dich ganz feste gedrückt.
    Andrea

  • Liebe Michou,

    das tut mir so leid zu lesen, ich ringe mit den Worten. Mein ganz aufrichtiges Beileid, und ganz viel Kraft schicke ich dir und deiner Familie und ganz besonders deiner Mama.
    Liebe Grüße von Ute

  • Liebe Michou,
    es tut mir sehr leid!
    Die letzten Posts habe ich nicht kommentiert, weil mir einfach die richtigen Worte fehlten, vor allem da wir uns so überhaupt nicht kennen.
    Und jetzt das.
    Es tut mir unendlich leid und ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft und Liebe!

  • zum ersten mal ein kommentar hier von mir,

    mein tief empfundenes beleid.

    viel kraft wünsche ich dir und deinen lieben. dieses rilke-gedicht hat mir kraft gegeben als mein vater gestorben ist.

    schlußstück

    der tod ist groß
    wir sind die seinen,
    lachenden munds.
    wenn wir uns mitten im leben meinen
    wagt er zu weinen
    mitten in uns.

    rainer maria rilke

  • Liebe Michou,

    mir hat damals beim Tod meiner Mutter ein Lied von Unheilig geholfen – An Deiner Seite. Obwohl es so gar nicht meine Musik ist, hat und trifft der Text so sehr, dass was ich fühlte und immer noch fühle. Der Tod lässt einen zuweilen schizophren zurück: voller Dankbarkeit für alles Gehabte, voller Traurigkeit für alles Verlorene, voller Wut, dass das passieren musste und gleichzeitig erleichtert, dass es geschafft ist. Ich wollte auch die Zeit anhalten – nicht alleine weiter gehen müssen, und auch nicht gehen können.

    Mein aufrichtiges Beileid!
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut und Zuversicht!
    Kat

  • Ich wünsche euch die Kraft das Unabänderliche anzunehmen und euren Verlust zu verarbeiten. Fühlt euch alle herzlich gedrückt.

    Es ist schwer einen geliebten Menschen gehen zu lassen, man fühlt sich irgendwie zweigeteilt – einerseits möchte man dass das Leiden zu Ende geht, andererseits, das dieser Mensch weiterhin lebt.

    Auch ich habe das beim Tode meiner Mutter erfahren. Sie war im Krankenhaus in ein Koma gefallen und wurde nicht mehr wach. Man hat ein EEG gemacht, konnte mir aber nicht sagen, was überhaupt noch funktioniert.
    Ich musste eine Entscheidung treffen. Ich habe sie hinübergleiten lassen. Sie wurde 84 Jahre alt.
    Rückblickend habe ich richtig und in ihrem Sinne gehandelt. Sie wollte nicht an Schläuche etc. angeschlossen werden – ihr Motto war “Gottes Wille geschehe”, aber damals war ich von Zweifeln geplagt.

    Wir sprechen noch oft über meine Eltern, manchmal so als ob sie mit am Tisch sitzen würden.
    Manchmal halte ich auch eine Art Zwiesprache mit ihnen – der eine oder andere mag mich für verrückt halten – aber das hilft mir.

    Diesen Spruch hatte ich auf der Traueranzeige für meine Mutter drucken lassen und er ist auch weiterhin für mich hilfreich:

    Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
    Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.
    Laßt mir einen Platz in eurer Mitte, so wie ich ihn im Leben hatte.

    Mit herzlichen Grüßen aus dem Windecker Ländchen

    Marlene

  • Es tut mir Leid für Dich, aber der Gedanke, die Qualen sind nun vorbei, gibt Kraft und lässt die Trauer weniger werden. Ich schicke gute Gedanken und Kraft.
    Liebe Grüße, Liane W.

  • Liebe Michou, auch von mir herzliche Anteilnahme. Dein Vater ist nun von seiner Krankheit erlöst – und doch fällt es so schwer, einen geliebten Menschen gehen zu lassen. In deinen Gedanken und Erinnerungen wird er weiterleben.
    Grüsse von berry

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