Weiterhin im Frühlingsmodus

Naja, eher schon denkend an den Sommer bin ich wohl. Als eine liebe Facebookfreundin (ich winke Mira zu) bei einem Zwischenstandsbild zur unfotografierbaren Karobluse meinte, sie fände den Schnitt auch ohne Ärmel sehr schön, da musste ich ihr recht geben. Und da lag noch diese flutschige Viskose, die womöglich von Stoff & Stil stammt (zumindest verhält sie sich genau so …), da dachte ich, das probiere ich mal eben schnell. Und hier darf ruhig einmal gelobt werden, dass ich nach so langer Nähabstinenz gerade so viel schaffe. Nicht perfekt, nicht kompliziert oder elegant, aber meinem neuen Alltag irgendwie angemessen. Und – ähem, räusper, hüstel, tralala – meinen aktuellen Nähfähigkeiten, die ja nie sonderlich überragend waren. Konstruieren: Geht. Schön nähen: Nunja. Ich bin eine Huscherin mit wenig Geduld und einer Tendenz zu Wutanfällen, wenn Geräte oder Stoffe nicht sofort mitspielen. Mea culpa maxima!

Nun also das Blüschen, das Top, das Ding, das dem kommenden Sommer hoffentlich angemessen ist:

 

 

Ok. Also. Zum Foto. Die Farben stimmen überhaupt rein gar nicht: Die Jeans ist ebenso wie das Muster des Oberteils etwas grünlicher, die Schuhe dunkelblau. Alle anderen Farben im Bild aber stimmen so ziemlich. Weshalb haben Kameras solche Schwierigkeiten mit Blaugrün? Ich prangere das an.

Ich prangere ebenfalls an, dass auch dieses Top auf dem Bild wenig luftig und flattrig, sondern viel mehr wuchtig erscheint. Ob das vielleicht am Schnitt liegt? Bei der Karobluse hatte ich denselben Effekt. Gut, da machste nix.

 

 

Ich bin nicht melancholisch, nicht elegisch, nicht deprimiert. Ich fragte mich nur, weshalb der Auslöser nicht auslöste. Tat er aber doch, verweigerte jedoch, mir das durch Ton und Licht mitzuteilen. Wenn das kein Grund für Melancholie, Elegie und Depression ist!

 

 

Na, und wer sich da wohl nicht in die Küche wagte, weil das Frauchen so seltsam hin und her rannte? Max steht in der Türe und lenkt mich ab. Was ich mir immer gerne gefallen lasse. Der Große ist mittlerweile ganz hübsch mutig geworden, wenn er Aufmerksamkeit und/oder Extra-Leckerchen möchte. Nur Küche und Bad betritt er noch immer zögerlich und nur, wenn ich viel zu lange mich in diesen Räumen aufhalte. War vorhin nicht lange genug.  Reichte nur, um mehrmals gucken zu kommen.

So, das war es für heute. Mittwochs gibt es – ich lerne ja nach der Blogabstinenz mal alle Linkparties kennen – das After-Work-Sewing, da trage ich mich gerne einmal mit ein. Es ist bei mir ja eher Zwischendurchnähen als nach der Arbeit, aber das lässt sich bei Zuhausearbeitern wohl nicht so leicht trennen. Meist darf ich erst an die Nähmaschine, wenn wenigstens 2000 Wörter geschrieben sind, aber es mag sein, dass dieses Top – nunja, wer wird schon nachzählen, nicht wahr?

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