Wunderbarer Kleiderschrank: die letzten hundert Jahre

0785 Wie schön, dass Ingrid, Küstensocke, Svea und Lottie sich die Zeit zum Kommentieren nahmen; noch schöner, dass jede einen Punkt ansprach, zu dem ich noch hin will – deshalb gab es keine Antworten gestern, die hebe ich mir noch auf. Im Augenblick hadere ich mit mir, wie ich fortfahren sollte und kann. Wie immer geht mir vieles gleichzeitig im Kopf herum und klare Grenzen zwischen den Bereichen sehe ich nicht. Für mich hängt alles immer zusammen. Also ALLES und IMMER, alles scheint miteinander vernetzt und im Netz verheddere ich mich dann. Das mal vorweg. Und noch etwas: wenn ich von Kleiderschrank spreche, dann meine ich nicht das Möbelstück, sondern seinen Inhalt. Aber das war euch eh schon klar, nicht wahr?

Es war im letzten Jahr, als die Sache mit dem capsule wardrobe flutartig über mich hinweg zu schwappen schien. Auf einmal war der angebliche Minimalismus überall:
Weniger ist das neue Mehr! Schluß mit den stundenlangen Grübeleien vor einem überfüllten Kleiderschrank, dessen Ursache nur in der weiblichen Kaufsucht und Unsicherheit lag. Schluß mit falscher Eitelkeit, her mit der Uniform. Her mit dem gesparten Geld. Willkommen, du Kombinationswunder, mein neues Ich, gereinigt und geklärt.
So und ähnlich klang es zwischen den Zeilen. Gut, bei den meist amerikanischen Initiatorinnen stand das nicht zwischen den Zeilen, sondern schon in der Überschrift. Aber das Prinzip, die Idee klangen verführerisch, frisch und neu und wer sich schon länger Gedanken machte um Hungerlöhne und Ausbeutung in den kleidungsproduzierenden Ländern oder wer mit Wonne nähte, sich dabei von bunt gemusterten Stoffen verführen ließ und dann zu jedem Rock nur ein Oberteil im Schrank finden konnte, der stand dieser Idee sicherlich positiv gegenüber. Müssen wir nicht drüber reden oder?

Was mich da schon störte, das waren das angeblich Neue und die immer gleiche Vorgehensweise für alle. Fangen wir mal mit dem “Novum” an und schauen zurück:

Dass es für den Großteil der Bevölkerung in früheren Jahrhunderten schon Luxus war, wenn man mehr als zwei Leinenunterkleider und zwei oder drei grobe Überwürfe sein Eigen nennen konnte – geschenkt. Soweit zurück müssen wir gar nicht; interessant ist unsere Neuzeit, die kleidungstechnisch um den Ersten Weltkrieg herum einsetzte. Längst mussten Kleider nicht mehr von Schafschur bis Handnaht mühsam und langwierig selbst hergestellt werden; immer mehr hatte sich die Kleidung von der Stange durch gesetzt, die günstiger zu haben war und somit einen entscheidenden Anteil an einer Demokratisierung der Gesellschaft hat. Übrigens war Deutschland der Hauptexporteur in Sachen Bekleidung; aus Frankreich kamen zwar die Ideen und Entwürfe, die Mode selbst, aber hergestellt wurde vor allem hierzulande, was während des Ersten Weltkriegs zu einem deutsch-französischen Nebenschauplatz führte. So wurden die Französinnen eindringlich gemahnt, keine günstigen deutschen Kleider mehr zu kaufen und zu tragen, während in Deutschland hektisch Modeschulen und -büros ins Leben gerufen wurden, um rein deutsche Entwürfe zu fertigen und sich von der französischen Modeknechtschaft zu befreien. Kaum war der Krieg beendet und die Gemüter noch lange nicht beruhigt, drängelten sich deutsche Hersteller schon vor französischen Designhäusern, um endlich wieder “richtiges” Design kopieren zu können. Auch die Französinnen griffen recht bald wieder zum günstigen deutschen Angebot.

Nun gut, zurück zum eigentlichen Thema. Dass die Zwanziger Jahre DER Einschnitt überhaupt in die weiblichen Bekleidungs- und Lebensgewohnheiten waren, wissen wir alle, auch wenn die Entwicklung dorthin schon zu Beginn des Jahrhunderts stattfand: Frauen wollten mehr Bewegungsfreiheit, mehr finanzielle Freiheit, mehr Selbstbestimmung und langsam wurden sie erhört. (Sehr langsam – 2016 ist noch lange nicht das Jahr, in dem wahre Gleichberechtigung erreicht ist …) Zu all dem passten Mieder und am Rücken zu schnürende Kleider nicht und so waren Blusen und Röcke, leichtere Mieder und sogar Pumphosen für die sportliche Betätigung schon auf den Weg gebracht, als der Krieg begann, die Männer aus dem Stadtbild und dem Arbeitsleben verschwanden und Frauen zu Sekretärinnen, Schaffnerinnen und Unternehmerinnen wurden. Im Nullkommanichts rutschten die Rocksäume nach oben, verschwanden die Schnürungen und komplizierten Frisuren und vor uns stand ein neues Idealbild. Mit den selben Problemen wie zuvor und einigen neuen noch dazu.
Denn nun war es nicht nur die Dame (von Stand), deren Garderobe befüllt werden musste für all die unterschiedlichen Gelegenheiten und Tageszeiten, nein, auch das Fräulein vom Amt, das Kindermädchen und die Erntehelferin sehnten sich nach Vielfalt und gutem Aussehen. Und es explodierte der Buchmarkt: Ratgeber für die Dame, für das junge Mädchen, für die frischgebackene Ehefrau, für die Frau von heute, die moderne Frau, wo hin man nur schaute. Diese Ratgeber waren DAS Geschenk an die Frau, welche auch immer. Das Hauptthema war das Haushalten mit dem knappen Budget. Wie es nur schaffen, jeden Tag frisch und munter sich zu zeigen? Zweckmäßig-zurückhaltend für das Büro, sportlich-frisch für das Wochenende (die neue Errungenschaft der Zeit: FREI-Zeit), ein bißchen gewagt für den Abend und praktisch für den Haushalt und die große Wäsche (die nach wie vor an der modernen Frau hängen blieb).

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Margarete von Suttner – Die elegante Dame überarbeitete Neuauflage von 1920

Und so wurde berechnet, erklärt und vorgeschrieben, was die Frau brauche, was es kosten dürfe, was sie zu besorgen habe und wie sie es kombinieren müsse. Je nach Zielgruppe waren es ein schlichtes Kleid, das mit Tüchern, Schmuck und Hut immer wieder anders aussähe – in den Fünfzigern würde dieses Kleid erneut der Hit überhaupt werden – ein oder zwei Röcke, zwei oder drei Blusen, einige Strümpfe, drei Paar Schuhe, ein Sommer- und ein Wintermantel. Dazu möge sich die moderne Frau noch einige Jumper stricken und abends ihre Unterwäsche auswaschen, von denen sie zwei oder drei Garnituren besaß. Einen großen Teil eines solchen Buches nahmen die Pflegehinweise ein: wie man Flecken entfernt, Seidenstrümpfe rettet, Risse ausbessert und Kragen austauscht, um immer adrett und gepflegt auszusehen.

Die moderne Frau wurde ermahnt, nicht neidisch auf andere mit größerem Budget zu schauen und niemals unüberlegt einzukaufen; auch solle sie lieber ein wenig sparen, um ein hochwertigeres Teil zu kaufen statt zweier billiger Fähnchen. Mit einem solch minimalistischen Kleiderschrank lag es auf der Hand, dass ein Teil zum anderen passen musste und so enstand die bis heute anhaltende Vorliebe für Basisfarben oder neutrale Töne. Eine Vorliebe, die der Dame der Jahrhunderte zuvor sehr fremd gewesen sein dürfte. Ob dir Schwarz nun stand oder nicht – und  die Chance, dass es dir nicht stand, war hoch – das schwarze Kleid, der schwarze Rock waren perfekt als Grundstock eines vielseitigen Minimalkleiderschrankes geeignet. Selbst im Trauerfall warst du noch gut angezogen. Und das war nicht zynisch gemeint, sondern ein in diesen Ratgebern oft erwähnter Bonus: im Trauerfall ließ die moderne Frau den weißen Kragen, das neckisch-bunte Tuch oder die fröhliche Brosche weg, trug statt der mühsam ersparten Seidenstrümpfe schwarzen Strick um die Wade und jeder verstand die Botschaft. Hier haben wir also den Ursprung des capsule wardrobes – entstanden aus der Not und dem Wunsch, mithalten zu können in einer Gesellschaft, die sich rasant wandelte.
Und befolgte die moderne Frau diese weisen Ratschläge? Vermutlich nur zu Teilen, denn die Mode der 20er hatte einen unschlagbaren Vorteil: sie war unkompliziert. In jeder Hinsicht. Nicht Samt und Seide waren die Stoffe der Wahl, es waren vor allem Baumwollstoffe und Wollgewebe, die verwendet wurden. Auch die Schnitte waren simpel, so dass die industrielle Fertigung nur wenig Aufwand verlangte. Und so war Kleidung billiger und in größerer Anzahl als je zuvor verfügbar. Die Versuchung, vor dem ersten Rendez-Vous mit dem Gemischtwarenhändler oder dem Buchhalter schnell eines der billigen Fähnchen zu kaufen, war sicher groß. Noch reizvoller aber dürfte es für viele Frauen gewesen sein, sich schnell eines der Kleidchen zu nähen. Das Stoffangebot war groß, die Schnitte auch für ungeübte Näherinnen leicht zu bewältigen. Für jede, die etwas mehr als das Notwendige verdiente, war es das dann wohl mit dem kleinen Kleiderschrank und dem schwarzen Kleid zu jeder Gelegenheit.

Gerade, als es aufwärts ging, ging es schon wieder bergab: erst mit dem Geld, dann mit der Gesellschaft und all die Kleidchen im Schrank mussten länger tragbar bleiben als geplant. Man sieht es der Mode der frühen Dreißiger an, dass die Kleider diejenigen der 28er und 29er sind: mit ein paar eingefügten Godets und einem Gürtel um die Taille. Über die nächsten fünfzehn Jahre wird nun geflickt, abgeändert, zusammen gefügt und gekürzt, um der Mode zu folgen und das Geld zusammen zu halten. Die Idee der universellen Basisgarderobe wird zur Selbstverständlichkeit, die dennoch Saison für Saison der Frau erklärt werden muss. Explizit wird in Zeitschriften bezug genommen auf die Jacke der letzten Saison, die einen hohen Kragen hatte, der nun sorgfältig abgetrennt und beiseite gelegt wird, bis er auf einem alten Kleid neue Verwendung findet. Als der Krieg vorüber ist und die Geschäfte sich wieder füllen, beginnt es von neuem: adrett, gepflegt, sparsam – das Credo der Frau. Wieder wird ihr gezeigt, wie sie mit raffiniertem Make up, dem hervorgekramten Mieder und einer Unmenge an Accessoires das einzig gute Kleid in ihrem Schrank bis zur Unkenntlichkeit verändern kann. Wohlwissend, dass all ihre Freundinnen und Kolleginnen sich nicht täuschen lassen, schon, weil sie das gleiche tun. Nach all den Jahren des zwangsverordneteten Kombikleiderschrankes lässt sie sich erneut verführen von Mustern und Farben, kauft und näht, was immer sie sich leisten kann und steht vor dem Kleiderschrank, in dem sie nichts zum Anziehen findet.

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Meine Welt – Jahrbuch für Mädchen 1954

Und auch nun überbieten sich die Verlage in Moderatgebern, die sich von denen der Zwanziger nur durch die Preise und die Bilder unterscheiden. Diesmal kommt keine schlechte Wirtschaftslage dazwischen, kein Krieg stört die Entwicklung und die Schränke werden voller und die Geldbörsen leerer. In edlen Zeitschriften berichten Redakteurinnen von den Heerscharen der schlecht und billig gekleideten Frauen, denen jeder Charme und jede Eleganz abhanden gekommen sei und die nächste Generation an Ratgebern betritt den Markt: Frau lernt nun, wie sie umzugehen hat mit der Fülle.
Wieder wird ihr gezeigt, wieviele Teile sie für welchen Anlass benötigt und wie sie was kombiniert. Und Rat ist vonnöten, denn es ist kompliziert: Kroko trägt man nicht am Vormittag, braun nur zum Sport, Schwarz am Abend. Ein tiefer Ausschnitt ist vor der Dämmerung skandalös, ein Stadtbesuch am Vormittag ohne Handschuhe undenkbar und wie konnte es nur dazu kommen, diese Handtasche zu diesem Kleid und jene Garnitur ohne diesen Hut und überhaupt und sowieso. Auch die Frau selbst bleibt nicht verschont: es ist erstaunlich, ab wann man als zu mollig und zu alt galt; also ich bin danach definitiv beides. All diese Ratschläge lesen sich wie Verbote. Doch auch Verbote haben etwas mit Luxus und Wohlstand zu tun; niemand wäre auf die Idee gekommen, einer Frau zu Kriegszeiten vorzuwerfen, sie sei zu alt für einen weiten Rock – welch ein Glück, dass sie noch Garderobe besitzt!

Während zu Beginn des Jahrhunderts Beschränkung noch etwas für die kleine Frau war, drehte sich das nun – so man diesen Ratgebern folgt: wie ordinär es auch in den Siebzigern noch war, wenn man Massenkleidung trug und sich wahllos mit der billigen Ware eindeckte. Um sich abzuheben, war Klasse gefragt. Zwei Einkaufstouren im Jahr in die angesagten Couturier-Häuser, bei denen man den Empfehlungen der Directrice blind zu folgen hatte. Manch eine dieser strengen Damen schrieb nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben besagte Ratgeber. Teuer, schlicht und ausgewählt hatte die Kleidung zu sein, festgezirkelt deren Nutzung. Ich vermute, dass manche der Damen, die sich danach richteten, sich oft genug wie aussterbende Dinosaurier gefühlt haben müssen, während um sie herum auf einmal Hippies und Mini-Mädchen tanzten, bunt und billig.

Über die Jahrzehnte änderte sich noch etwas anderes langsam: während Mode noch vor gut dreißig Jahren etwas war, dem man sich kaum entziehen konnte, weil es eben nur diese eine Hosenform oder diese eine Rocklänge in den Geschäften gab, tauchten ab den Neunzigern etwa immer mehr Stilrichtungen nebeneinander auf, wurden die Farbpaletten größer und das Modetempo langsamer. Schauen wir uns heute um, so geht doch eigentlich fast alles – es sind Details, die ein Kleidungsstück modisch machen oder nicht; oft sieht man diese erst Jahre später in der Rückschau deutlich (dazu habe ich in einem der nächsten Beiträge auch ein Beispiel). Niemals zuvor konnten wir aus allem nur Erdenklichen wählen, ohne als seltsam oder altmodisch aufzufallen. Jede Rock- und Hosenlänge ist möglich, jede Weite, jede Ausschnittsform ist vertreten. Das sollte uns doch entgegenkommen, oder nicht?

Jein. Offenbar ist es so einfach nicht. Nun, wo wir (und wer weiß wie lange noch, so, wie sich unsere Welt verändert) aus allem wählen können, um uns so zeigen, wie wir uns selbst sehen – ausgerechnet da kommt uns wohl die Selbstsicherheit abhanden. Oder die Fantasie, das Interesse, das Wissen oder das Können. Mit diesem Angebot umzugehen, ist nicht leicht und wieder gibt es Ratgeber, die uns versprechen, das Richtige für uns heraus zu picken, die uns in ein Kästchen packen, in dem wir uns sicher und geborgen fühlen dürfen. Und im Grunde habe ich gar nichts dagegen. Wenn wir nur jede unser eigenes Kästchen bekämen und uns nicht alle in das gleiche quetschen müssten …

Und weil ich eigentlich erneut mit Ute hatte enden wollen, tue ich das einfach: ihre Kundschaft war betucht und interessiert, aber nach eigenem Bekunden (ihre Kundinnen waren auch die meinen, daher weiß ich es genau) unfähig, mit Mode umzugehen. Wahrhaftig kamen die meisten regelmäßig zu Ute und ließen sich von ihr Passendes zusammenstellen. Was immer Ute ihnen zeigte, sie notierten sich, was “zusammen gehörte” und trugen es in der gleichen Kombination so lange, bis es ihnen langweilig wurde. So oft Ute auch erklärte, sie könnten doch mal neu kombinieren, so geschah das erst, nachdem sie zu ihnen nach Hause ging und alles erneut durchging und zeigte. Ich stand sehr fasziniert vor dieser Art Legasthenie, hinter der ich eine Art Faulheit der Superreichen vermutete und die Angst, etwas falsch zu machen. “Wenn ich diese Bluse zu dieser Hose gekauft habe, dann bin ich immer richtig angezogen, wenn ich sie zusammen trage.” Traurig eigentlich, wo bleibt denn da der Spaß? Und Spaß sollt ihr haben, da möchte ich auch noch hin.

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5 thoughts on “Wunderbarer Kleiderschrank: die letzten hundert Jahre”

  • Liebe Andrea,
    Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht! Das Thema Mode, Stil ( heute ja gerne Style genannt), Körperformen, Figurtypen , Farben und so weiter ist ja ein so weites Feld!
    Bitte mach nur weiter so!
    LG
    Ute

  • Liebe Andrea,
    vielen Dank für diesen überaus interessanten Artikel. Ich glaube, der Satzteil “die Angst, etwas falsch zu machen” fasst das zusammen, was mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geistert, und zwar in Bezug auf Farben.

    Aus Angst, etwas falsch zu machen (so vermute ich), kleiden sich die meisten, die mir auf der Straße so, wie der Rest um sie herum. Und wie sonst erklärt sich das immergleichen schwarz/dunkelgrau/marine bei sogenannter Businesskleidung. Wer, außer einigen CEOs, traut sich schon, Farbe in ein Kostüm, Kleid oder Hosenanzug zu bringen? Wenn eine Christine Lagarde, Hillary Clinton oder Michelle Obama es schaffen, auch mal auf fröhliche Farben umzusteigen, warum sollen es Büroangestellte nicht auch können – wenn sie sich an den Rest des Dress-Codes halten? Wobei ich mich ab und zu frage, wer sich diese ganzen Codes ausdenkt und welche seltsamen Blüten (z.B. die Vorschrift an Damen, eine bestimmte Absatzhöhe zu tragen) noch so sprießen.

    Irgendwie scheint mir da ein Stück Lebensfreude und Spaß an der Mode abhanden gekommen zu sein; Dinge, die ich mir Stück für Stück mit schönen Farben und Mustern in mein Leben zurückhole, da ich gemerkt habe, dass mir diese gut tun und mich innerlich aufbauen.

    Jetzt hoffe ich nur, dass meine Gedanken nicht zu kraus oder abstrus formuliert sind.

    LG
    Ulrike

    • Da fällt mir gerade die Queen ein, die am Wochenende in sehr farbenfrohen Outfits zu sehen war: neongrün und knallpink. Ich fand das super. Wir sollten alle mehr Mut zu Farben haben.

  • Ich finde Deinen Ansatz richtig spannend :-).
    Schade dass so oft Mode und Kleidung nicht viel mit Spaß oder Persönlichkeit zu tun hat sondern mit Normen-Erfüllen-Müssen…

  • Super, deine Reihe! Und super wie du zusammenfasst das es wohl auch oft das überbordende das die Menschen zur Verzweiflung treibt, und deshalb die sinnsuche in der capsule warderobe. …meiner Meinung nach. ..sehr spannend!

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